Ronald Brunmayr standen als Cheftrainer des FC Blau-Weiß Linz zu Beginn der Vorbereitung 2020/21 nur zehn Feldspieler zur Verfügung. Nun wurde er mit dem österreichischen Zweitligisten Meister und soll ins Trainerteam der SGE wechseln (Bild: IMAGO/GEPA pictures)

Auf die Abgänge von Sportvorstand Fredi Bobic und Cheftrainer Adi Hütter hat die Frankfurter Eintracht kürzlich erst mit der Einstellung des gestern offiziell vorgestellten Markus Krösche, sowie der Verpflichtung von Wolfsburgs Cheftrainer Oliver Glasner reagiert. Doch mit den beiden Alphatieren Bobic und Hütter verließen auch einige ihrer Mitstreiter den Verein, so dass die Eintracht bemüht ist, diese Planstellen schnellstmöglich zu besetzen. Es wurde bereits mitgeteilt, dass Glasners bisheriger Co-Trainer Michael Angerschmid eine der beiden offenen Stellen im Trainerteam neu besetzen wird. Nun wird langsam klar, wer das Trainerteam komplettieren soll. Nach Informationen des Sportportals LAOLA1 steht der Cheftrainer des österreichischen Zweitligameisters FC Blau-Weiß Linz Ronald Brunmayr vor einem Wechsel zur SGE.

Ablöseverhandlungen laufen

Da Brunmayr seinen Vertrag bei den Linzern erst im letzten Jahr bis 2023 verlängerte, muss die Eintracht den 46-jährigen Oberösterreicher aus seinem Vertrag auslösen und steckt demnach in Verhandlungen mit dem Management des künftigen österreichischen Bundesligisten. Ein erstes Angebot sollen die Linzer bereits abgelehnt haben. Die SGE habe daraufhin ein zweites Ablöseangebot auf den Tisch gelegt und es wird mit einer Einigung noch in dieser Woche gerechnet. Brunmayr bestätigte kürzlich gegenüber der Oberösterreichischen Nachrichten, dass er gerne zur Eintracht wechseln würde: „Ich würde es gerne machen, das habe ich dem Verein so mitgeteilt.“ Nun läge es „bei den Klubs, die sich über die Ablöse einigen müssen“.

Gemeinsamkeiten mit Glasner

Während Glasner den Linzer ASK von der zweiten Liga in die Bundesliga führte, so legte nun Brunmayr mit dem Stadtnachbarn Blau-Weiß als Zweitligameister nach. Glasner sei bereits vor zwei Jahren daran interessiert gewesen, Brunmayr als Co-Trainer mit nach Wolfsburg zu nehmen. Damals lehnte Brunmayr noch dankend ab und wechselte stattdessen zum Paschinger Zweitligisten FC Juniors OÖ. Nach einer halben Saison als Co-Trainer bekam er ein Angebot des FC Blau-Weiß Linz, um dort als Cheftrainer zu agieren. Nun erreichte er mit Linz in das Maximale und fühlt sich bereit für eine Anstellung in der deutschen Bundesliga. Brunmayr und Glasner sind sich nicht fremd. Sie standen für den SV Ried bereits vier Jahre als Spieler gemeinsam auf dem Rasen. Glasners bisheriger zweiter Co-Trainer, Thomas Sageder, wird nicht beim VfL Wolfsburg bleiben. Er soll aus familiären Gründen nach Österreich zurückkehren wollen und steht derweil bei beiden Linzer Bundesligavereinen ganz oben auf dem Zettel.

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8 Kommentare

  1. Interessant in welchem Regal wir auch bei co-Trainern Fischen bzw. Für Cheftrainer interessant werden. Hut ab, da tut sich was….

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  2. ich vermute, es wird bei dem Herrn Brunmayer einzig und allein darum gehen, die SGE als Sprungbrett für höhere Aufgaben zu nutzen. Trainer aus Österreich sind wohl im Moment sehr angesagt in der BULI.
    Nichts desto trotz eine Qualitative Bereicherung im Staff. Ein Puzzlestein fürs große Ganze . Herzlich willkommen !

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  3. @3
    Lach das stimmt. “ Zweitligatrainer vervollständigt wohl Trainerteam“ klingt ja auch total langweilig.

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  4. Hätten wir nur mal Ablösen für unsere ehemalige Co Trainer verlangt…die hatten auch alle noch gültige Verträge

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  5. Was machen eigentlich die Vereine wenn ein Hütter, Nagelsmann oder Rose mit der Manschaft nicht zurechtkommen? Vor der Winterpause feuern???
    Das wird spannend…und die SGE wieder in Europa unterwegs, darauf freue ich mich besonders!

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