Peter Fischer hat im Moment allen Grund, ein glücklicher Präsident zu sein.
Eintracht-Präsident Peter Fischer steckt im Kampf gegen Rechts nicht zurück.

Nachdem Eintracht-Präsident Peter Fischer bei der Mitgliederversammlung des Vereins am vergangenen Sonntag mit 99,2 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt wurde, war der Redebedarf bei ihm immer noch groß. Schon während der Veranstaltung hat Fischer eine emotionale Rede gehalten. In der ging es nicht nur um das Sportliche, auch die Politik hat eine große Rolle gespielt. Das war nach den Äußerungen des Präsidenten in Bezug auf die Partei AfD nicht anders zu erwarten.

Fischer selbst war vor der Mitgliederversammlung ein wenig nervös und hatte ein gewisses Lampenfieber, wie er danach zugegeben hat. Das war vor allem der Auseinandersetzung, die er momentan mit der Partei führt, geschuldet: „Es war eine mega emotionale Mitgliederversammlung, die aufgrund dessen, was in den letzten Wochen war, einen anderen Anspruch hatte.“ Fischer warnte Anfang des Jahres vor der „braunen Brut“ und den „Nazis“ in den Reihen der AfD und machte deutlich, dass er diesen Personen „keinen Meter Platz“ bei der Eintracht lassen wolle. Mit der Satzung des Vereins sei das nicht vereinbar.

Seine Worte zogen nicht nur in den hiesigen Medien ihre Kreise, auch im Ausland sind sie wahrgenommen worden. Für die AfD war das natürlich gefundenes Fressen. Fischer gab ihnen eine Plattform, auf die die Partei aufgesprungen ist. Das ist die übliche Masche der Rechtspopulisten und nichts Neues. Die Antworten der AfD sind dem Präsidenten natürlich nicht entgangen: „Es gab eine Menge Polemik von Seiten einer Partei, die viele Dinge angedroht hat.“ So habe er eine besondere Form der Anspannung im Vorfeld der Mitgliederversammlung gespürt, denn schließlich sei die „Truppe organisiert. Das machen sie gut.“ Mit gewissen Dingen musste also gerechnet werden, die glücklicherweise nicht eingetroffen sind. Nachdem die Veranstaltung geschlossen wurde, war Fischer sichtlich erleichtert.

„All diese Dinge kriegst du richtig in die Fresse“

Neben den öffentlichen Zuspruch bekam Fischer nicht nur Schulterklopfer für seine Aussagen von Anfang Januar. Auch Gegenwind blies ihm entgegen. Viele Hassmails gingen auf sein Email-Konto ein, in denen nicht nur er beschimpft und bedroht worden sei, sondern auch Freunde und Familie. „All diese Dinge kriegst du richtig in die Fresse“, sagt er dazu. Es ist aber nichts, womit er nicht hätte rechnen können und es macht nicht den Anschein, als ob Fischer deswegen auf Mitleid angewiesen ist. Seine nüchternen Worte auf die Reaktion der Gegner: „Aber bitte: Fuck off!“

Fischer ist sich natürlich im Klaren darüber, dass er niemanden von der Eintracht ausschließen kann und nicht jeden Wahlzettel persönlich unter die Lupe nehmen kann, um zu schauen, wo das Vereinsmitglied seine Kreuze gesetzt hat. Er möchte nur, dass sich andersdenkende Personen hinterfragen und „dass die Leute sich überlegen, ob ihre Werte mit der Satzung des Vereins in Einklang zu bringen sind.“ 

Fischer wünscht sich Gleichgesinnte an seiner Seite

Bei dem Vorhaben lässt er sich nicht aufhalten, Fischer möchte der Gesellschaft damit die Augen öffnen. Dass das, was gesagt wurde, „solche Wellen in den Medien schlägt, haben wir in der Form nicht erwartet.“ Es ging Fischer aber keinesfalls um Selbstdarstellung oder darum „ein Held zu sein.“ Sonst hätte er auch die zahlreichen Interviewanfragen aus Fernsehen, Funk und Zeitung wahrnehmen können. „Bei dem Thema geht es mir darum, Kante sowie breite Schultern zu zeigen und die Meinung zu vertreten.“ In Zukunft wünscht sich Fischer Gleichgesinnte an seiner Seite im Kampf gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft. Er wünscht sich „Multiplikatoren“, wie er es ausdrückt, die mit ihm und der SGE auf einer Linie sind, sodass das Ganze nicht „zu einer Soloveranstaltung von Eintracht Frankfurt“ wird.

Noch steht der 61-Jährige mit seinem Verein ziemlich alleine da. Bis auf die Hessen hat sich noch kein anderer Bundesligist so offensiv zu dem Thema geäußert. Doch hofft er natürlich, dass der eine oder andere bald auch Flagge zeigen wird: „Es gibt viele Vereine und Organisationen, bei denen ich es mir vorstellen kann.“ Aber gerade der Sport, wo es im Regelfall multikulturelle Strukturen gibt, ist dafür prädestiniert, also sagt Fischer: „Ich bin mir sicher, dass andere Vereine auch eine Satzung haben, ähnlich wie die unsere. Was in der Geschäftsordnung festgehalten wird, sollte man auch umsetzen. Es geht darum, nicht die Augen zu verschließen, sondern es laut auszusprechen und dazu zu stehen.“

Es wird spannend sein, in welche Richtung sich das Thema nun weiterentwickelt, auch für Fischer selbst, der dazu sagt: „Ich lasse das nicht einschlafen.“ Dabei geht es ihm nicht nur um die Satzung des Vereins, es ist ihm auch persönlich ein wichtiges Anliegen. Also will er weiter nach Mitstreitern suchen und fragt sich: „Wo sind die anderen breiten Schultern, wo bekennt sich jemand und wo zeigt einer Farbe und versteckt sich nicht.“ Die Hauptsache sei, dass diese Leute zu einhundert Prozent hinter ihrer Meinung stehen, denn: „Wir brauchen keine Zweifler, die hatten wir 1933 schon zu Genüge.“ Was danach passiert ist, sollte eigentlich jedem klar sein…

- Werbung -

148 Kommentare

  1. Zizou, lies einfach mal, mit was du in diesen Thread eingestiegen bist (Wählermob etc.), und versuche mal darüber zu reflektieren, ob ein Vergleich mit Erdogan und Honecker einer angenehmen Diskussionskultur förderlich ist. Ansonsten: Ich bin hier erstmal raus und mit dir persönlich durch, denn du hast mein Vertrauen missbraucht.

  2. @Martjk2
    „Wirre Gedanken…“ ist mit Blick auf die Absonderungen dieses Users ein gnadenloser Euphemismus.
    Worauf hoffst du, das heraus kommen könnte, wenn man auf sowas wiederholt reagiert?

  3. Eintracht Frankfurt ist zu 99% gegen Nazis, Rassisten, Antisemiten, Fremdenfeinde UND gegen deren Unterstützer.

    Unterstützer sind Leute, die nicht die Eier und/oder Eierstöcke in der Hose haben zu sagen, dass sie selber dazu gehören. Damit sie, wenn der Wind sich dreht sagen können: ich hab von nichts gewusst und nichts getan.

    Ob dieser Charakter auch nur einen Furz besser ist…

  4. @102: mag ein Euphemismus gewesen sein – aber etwas anderes lässt meine Kinderstube nicht zu. Und bei allem was uns bei der Einschätzung der gegenwärtigen Situation spaltet und so sehr ich z.B. seine Gedanken für falsch halte, gibt es ja doch auch Sachen die uns verbinden – sonst wären wir nicht beide in diesem Forum aktiv.

    @103: Ist doch super – und vermutlich findet sich in diesem Forum auch niemand, der das Gegenteil behauptet oder auf der anderen Seite steht. Es ist halt nur die Gleichung AFD = Nazi falsch, nur haben das viele noch nicht verinnerlicht. Übrigens – wenn Peterle nicht 100% der Stimmen bekommt, muss das gar nicht an seinen politischen Äußerungen liegen. Vielleicht gibt es einfach auch Leute, die für seine fürstlich entlohnte Arbeit zu wenig an Ergebnissen oder Innovation sehen. Ich halte 100% Wahlergebnis eigentlich für schlimm und verlogen. Ich kann mich in den letzten 3 Jahren oder wie lange ich hier aktiv bin nicht an einen Bericht erinnern, wo Peter Fischer für seine tolle Arbeit gelobt wurde. Ein Proll der in zweifelhaften Kreisen verkehrt war so der Grundtenor (ich kenn ihn und seine Arbeit nicht und kann mir da kein Urteil bilden). Es ist keiner der überregional irgendwo In der Presse auftaucht, wenn er nicht gerade Wahlempfehlungen gibt. Ich kann auch nicht einschätzen, wie es in den immerhin 17 anderen Abteilungen neben dem Fußball so läuft aber vielleicht kommen die Kritiker ja auch aus dieser Ecke.
    Und die Sache mit den Eiern: Wenn du es für mutiger hältst den 99% oder 87% Mainstream hinterherzulaufen, statt mit den 13% auf Missstände aufmerksam zu machen, dann würde ich diese Einschätzung zumindest für fragwürdig halten. Es braucht nicht immer Vordenker für eine gewisse Sache – man kann und darf sich auch selbst ein Bild machen.

  5. Heiteres raten, wer hat diese Rede gestern gehalten?

    „Ein Nationalstaat darf sich nicht überfordern. Wer sich vorstellt, quasi als imaginierter Vertreter eines Weltbürgertums alle Grenzen des Nationalstaates hinwegzunehmen, überfordert nicht nur die materiellen, territorialen und sozialen Möglichkeiten eines jeden Staates, sondern auch die psychischen Möglichkeiten seiner Bürger. Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen, wenn sich Entwicklungen vor allem kultureller Art zu schnell und zu umfassend vollziehen.

    Einen großen Einfluss in der Integrationspolitik hat lange Zeit die Konzeption des Multikulturalismus gehabt: Was sich auch immer hinter den einzelnen Kulturen verborgen hat – Vielfalt galt als Wert an sich. Die Kulturen der Verschiedenen sollten gleichberechtigt nebeneinander existieren, für alle verbindliche westlich-liberale Wertvorstellungen wurden abgelehnt. Ich verstehe, dass es auf den ersten Blick tolerant und weltoffen anmuten mag, wenn Vielfalt derart akzeptiert und honoriert wird. Wohin ein solcher Multikulturalismus aber tatsächlich geführt hat, das hat mich doch erschreckt.

    So finde ich es beschämend, wenn einige die Augen verschließen vor der Unterdrückung von Frauen bei uns und in vielen islamischen Ländern, vor Zwangsheiraten, Frühheiraten, vor Schwimmverboten für Mädchen in den Schulen. Wenn Antisemitismus unter Menschen aus arabischen Staaten ignoriert oder mit Verweis auf israelische Politik für verständlich erklärt wird. Oder wenn Kritik am Islam sofort unter den Verdacht gerät, aus Rassismus und einem Hass auf Muslime zu erwachsen. Sehe ich es richtig, dass in diesen und anderen Fällen die Rücksichtnahme auf die andere Kultur als wichtiger erachtet wird als die Wahrung von Grund- und Menschenrechten?

    Ja, es gibt Hass und Diskriminierung von Muslimen in unserem Land. Und sich diesem Ressentiment und dieser Generalisierung entgegenzustellen, sind nicht nur Schulen und Politik gefordert, sondern jeder Einzelne. Beschwichtiger aber, die kritikwürdige Verhaltensweisen von einzelnen Migranten unter den Teppich kehren, um Rassismus keinen Vorschub zu leisten, bestätigen Rassisten nur in ihrem Verdacht, die Meinungsfreiheit in unserem Land sei eingeschränkt. Und sie machen sich zum Verbündeten von Islamisten, die jegliche, auch berechtigte Kritik an Muslimen abblocken, indem sie sie als rassistisch verunglimpfen.

    Zu viele Zugezogene leben noch zu abgesondert mit Werten und Narrativen, die den Gesetzen und Regeln und Denkweisen der Mehrheitsbevölkerung widersprechen, zu viele leben hier seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten, ohne die Geschichte dieses Landes zu kennen. Um das zu ändern und uns gemeinsam auf eine Zukunft in diesem Land zu verständigen, brauchen wir – wie einst zwischen einheimischen und vertriebenen Deutschen – vor allem eines: mehr Wissen übereinander. Mehr Dialog. Mehr Streit. Mehr Bereitschaft, im jeweils Anderen unseren eigenen Ängsten, aber auch neuen Chancen zu begegnen.“

  6. Feindbild Gauck war’s. Ich glaube, du wirst kaum jemanden finden, der vor den angesprochenen Problemen die Augen verschließt. Diesen Problemen aber wie die AfD mit der These, der Islam sei keine Religion (sondern eine religiös-plolitische Doktrin) zu begegnen ist mir zu primitiv, setzt es doch alle Moslems, auch die nicht strenggläubigen, mit politischen Aktivisten/Umstürzlern/Terroristen mit dem Ziel eines Gottesstaates gleich.

    Für mich entscheidend ist aber die Nähe der AfD zu Pegida (seit Petry’s Abgang darf Höcke im Osten wieder nach vorne), IB (Petr Bystron MdB, hatte ich schon erwähnt) und Ähnlichem. Die Parteitagsbeschlüsse zur Distanzierung von diesen Organisationen werden vom rechten Parteiflügel angegangen. Höcke. „Allerdings gibt es Beschlüsse unserer Partei, die es zu beachten gilt. Die Haltung und Beschlusslage unserer Partei zu Pegida zu überprüfen, unterstütze ich jedoch ausdrücklich“. Es gibt mir viel zu viele in der AfD, die mit Rechtsradikalen kungeln, um mich damit zu beruhigen, dass es ja auch „Normalos“ in ihr gibt.

  7. „Gauck diagnostiziert, dass die Deutschen sich allzu oft ihren Selbstzweifeln hingeben. Das sei einer Offenheit gegenüber den Fremden nicht förderlich. Stattdessen sollten die Bundesbürger stolz auf ihr Land sein. Nur selbstbewusst sei es möglich, den Migranten offen und neugierig zu begegnen. Maßstab für dieses Miteinander müssten aber westlich-liberale Wertvorstellungen sein. „Wir dürfen bei der Integration nicht davor zurückschrecken, die Werte der liberalen Demokratie zu verteidigen“, so Gauck. Falls nötig, müsse der Streit ausgetragen werden. „Denn Konfliktvermeidung ist kein guter Weg zum Kennenlernen.“

    Aus der gleichen Rede von Gauck an der Uni Düsseldorf.

    Ich kann nicht erkennen, dass in der Rede irgendwas steht, was jemanden auf den Gedanken bringen könnte, die AfD zu wählen.

  8. an alle blauäugigen afd-wähler:

    „…Käme dieser Antrag durch und würde sich die AfD Sachsen auf Bundesebene mit ihrem Vorhaben durchsetzen, fiele eine letzte Brandmauer der Partei nach ganz rechtsaußen. Dann könnten auch Mitglieder der vom Verfassungsschutz beobachteten „Identitären Bewegung“ ungehindert in die Partei strömen. Oder etwa Anhänger der rechtsextremen „Pro-Parteien“, der Anti-Islam-Partei „Die Freiheit“ oder der diversen Ableger der Pegida-Bewegung…“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-sachsen-abrechnung-mit-frauke-petry-und-oeffnung-nach-ganz-rechts-a-1189936.html

  9. @108: Du hättest bei dem Link ja wenigstens ein wenig vorwarnen können – man bin ich erschrocken als ich diesen „Typ“ gesehen habe….
    In die SPD sind in den letzten 2 Wochen tausende Mitglieder eingetreten um die GroKo zu verhindern. Wie genau erfolgte denn da die Prüfung auf Gesinnung und sonstige Leichen im Keller. Das die AfD seine Mitglieder genauestens prüft ist ja zumindest vorbildlich und jetzt gibt es den Antrag von einer Person aus einem Landesverband, die dies alles ein wenig lockerer handhaben will. Das finde ich auch nicht gut und sorgt natürlich nur intern für weitere Querelen und macht die Partei weiter angreifbar. Aber selbst wenn der Antrag durchkommt, hat man sich maximal auf das Niveau der LINKEN gehievt, bei der die vom Verfassungsschutz beobachtete ANTIFA ja auch ein und aus geht und von denen weiß man zumindest, dass sie schwer kriminell sind.

  10. Im Systemblatt Der Spiegel ist heute folgendes zu lesen:
    Albrecht Glaser (erfolgsoser Kandidat der AfD für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten) hatte beim Neujahrempfang des AfD-Kreisverbands Bergstraße gesprochen. In seiner Rede nannte er den Euro, die „Migrationskrise“, den Islam und die Kriminalität als Gefahren, die nur mit einer starken AfD gebannt werden könnten. Dies sei eine „schicksalhafte Aufgabe“, die Hingabe und Leidenschaft erfordere, „um die Zerstörung Deutschlands zu verhindern“. Es lohne sich, „noch einmal die Stiefel anzuschnallen und den Revolver auszugraben“, sagte Glaser nach Berichten der „Oberhessischen Zeitung“, dem „Wiesbadener Kurier“ und der Onlineausgabe des „Darmstädter Echo“

    Um seine Argumente zu untermauern, soll Glaser weitere fragwürdige Theorien aufgestellt haben. So sei Frankreich etwa kein Verbündeter Deutschlands, sondern nach wie vor ein Rivale. Naturvölkern habe Glaser einen durchschnittlichen niedrigen Intelligenzquotienten zugeschrieben, der „genetisch bedingt“ sei. „Alles, was wahr ist, kann nicht rassistisch sein“. Unseriös, diese Partei in die Nähe von Nazis zu rücken.

  11. @101. Matthias / wutzespeck
    Hattest du nicht versprochen ‚raus‘ zu sein?
    „Siegel der Verschwiegenheit“,“persönlich“,“Vertrauen“,“missbraucht“… fuuh, wie möchte das denn rüber kommen? Sorry, aber da ist gar nichts, mit dem du ‚persönlich durch‘ sein könntest.
    Nun, ich greife mal eines der Stichworte auf: Als „Missbrauch“ z.B. betrachtet man im seriösen Online-Network-Wesen, wenn ein Forumsmoderator unter verschiedenen User-Identitäten inkognito sein Unwesen treibt. In diesem Fall nicht nur in Form von primitivster Nazipöbelhetze, nein: unter seinem Pseudo gaukelt er dem Forum dann noch hilflos-resignierte Betroffenheit vor: „…komisch, dass diese Nazischeiße hier stehenbleiben darf. Na ja, Zeugnis der Zeit.“(@41) – um dann bald wieder als „Moderator“ aufzutreten, der insofern selbstverständlich nur ansatzweise so tut, als walte er gemäß eines unabhängigen Regelwerks und seriösen Amtes – de facto aber eine Diskussion aus der Admin-Position, welcher Intention auch immer folgend, letztlich manipuliert.

  12. Ach zizou, du arme traumatisierte (aber ich kann schweigen) Seele. Du warst nicht in der Lage einen Wink als solchen aufzufassen, sondern kamst hinterher mit einem infantilen „ich weiß was, ich weiß was!“, whow!

    „Ich bin hier erstmal raus“, ja, weil ich mich ins Auto gesetzt habe und heim gefahren bin. Da versteht der Ehrenmann die rudimentären Dinge der deutschen Sprache nicht, versucht aber mir ein gebrochenes Versprechen anzuhängen.

    Ich kann/konnte meine Privatmeinung doch nicht als grau hinterlegter Moderator kundtun. sge4ever ist unpolitisch, bzw. hat keine Meinung oder gar ideologische Vorgaben und wenn ich mich gegen die Unterstützer einer Fascho-Partei stelle (schau nur auf diese Teilseite, es ist unwiderlegbar wohin die AfD steuert) tue ich das natürlich als Privatmann.

    Dein Vorwurf der Manipulation/Einseitigkeit durch/meiner Moderation ist einfach lächerlich, denn ich habe auf beiden Seiten sowohl stehenlassen als auch einmal gelöscht. Ich hatte dich gebeten nochmal deinen Einstiegskommentar zu lesen, wäre ich einseitig gewesen, hätte ich bereits dein „Wählermob der Hauptversammlung selektiert und kalibriert“ gelöscht, denn diese infame Unterstellung ist Ausdruck geistiger Verwirrtheit oder von mir aus weltferner und im ultrarechten Lager häufig anzutreffender Verschwörungstheorie. Eintracht Frankfurt lässt nur handverlesene und durch massiven Druck der Vereinsführung gefügig gemachte Speichellecker zur Jahreshauptversammlung zu. Du hast doch mehr als nur ein Ei am wandern!

    Ich werde hier weiterhin meine Privatmeinung als wutzespeck äußern und als Matthias einschreiten, wenn es gar zu derb wird. Ob damit irgendein *zensiert* unzufrieden ist, weil er nicht erkennen will, kann oder, wie ich vermute, sogar begrüßt, dass die AfD gemeinsame Sache mit rechtsradikalen/faschistischen/nationalsozialistischen Organisationen macht, ist mir egal. Ich will meinen Enkeln hinterher nicht sagen müssen, ich hätte von nichts gewusst und deshalb geschwiegen.

    PS
    Auch ich bin nicht frei von Fehlern, als ich schrieb „Oooch, der Faschospruch wurde schon moniert“, habe ich zugegebenermaßen nicht sauber getrennt. Das aber nur, weil man mir ein (Übersetzung ins Deutsche)„Verrecke, und das ist ernst gemeint!“ zurief ind ich meine Zurückhaltung bereits für die Moderation aufgebraucht hatte.

  13. Bin eigentlich tatsächlich hier raus, denn wenn ein Mod hier unter einen Anonym mitdiskutiert und aktiv eingreift, dann ist das ein absolutes no-go.

    Will daher nur auf das PS eingehen, denn zum einen ist die Übersetzung so nicht ganz richtig und außerdem habe ich wohl zugegeben einen Fehler in der umgekehrten Negation gemacht, denn das sollte nicht „ernst gemeint“, sondern eigentlich sinnbildlich für diese Diskussion sein.

    Ich werde aber sonst auch nicht schweigen und das Geld, welches ich am Mittwoch nicht für das Pokalspiel ausgeben werde, daher eine Organisation spenden, die meine Interessen vertritt.

  14. @Matthias / wutzespeck
    „…denn ich habe auf beiden Seiten sowohl stehenlassen als auch einmal gelöscht.“
    Was für ein dumpfbackiges Outing schlichtester Indolenz. Was du hier z.T. unzensiert gelassen hast, geht in keinem zivilisierten Onlineforum durch. Selbst wenn hier tatsächlich latente oder unverhohlene AfD-Anhänger – zu denen ich aus gutem Grund gebührenden Abstand wahre – unterwegs sind, stellen notorische „Nazi“-Pöbeleien, in welchen Kombinationen mit Fäkalausdrücken auch immer, nicht nur entgrenzte Beleidigungen von Usern dar, sondern insbesondere auch mutwillige Verhöhnungen der Millionen von Mordopfern des Nationalsozialismus und deren Nachfahren – zu denen nicht nur ich zähle, sondern vermutlich auch noch weitere Forumsteilnehmer.
    Ein vorläufiger Höhepunkt sind die Exzesse des selbsternannten Inquisitors aller ‚Holocaustleugner‘, welcher als Redakteur offenkundig ebenfalls einen Exklusivstatus inne hat.
    Und wer denn beurteilt/zensiert/löscht ‚wutzespecks‘ Invektiven? Etwa Matthias, der Moderator? Gibt es Forumsregeln oder gibt es sie nicht? Es scheint tatsächlich, dass hier diesbezüglich derzeit nicht das geringste Problembewusstsein existiert. So als würde man einem AKP-Funktionär zumuten, den Sinn von Gewaltenteilung und Compliance in einem freiheitlichen System zu erkennen.
    Christopher übrigens hat hier weder ‚under cover‘ operiert – noch gab es die geringste Kollision zwischen seiner hohen Integrität als Moderator mit der des (nach wie vor teilnehmenden) meinungsfreudigen Forumsusers.
    Von hier aus sende ich auch gerne einen Gruß an Dich – vielleicht hast Du ja einen kollegialen Rat für eine seriöse Lösung…

  15. @Matthias/ wutze

    ich halte es zumindest für ein Versäumnis, vorab nicht darauf hingewiesen zu haben, dass „wutzespeck“ in privater Mission hier unterwegs ist, während „Matthias“ weiterhin die Rolle des Mod innebehält. Einfach nur zur breiten Kenntnisnahme. Dass das nicht geschehen ist, darf man kritisieren. Dass ein Mod – privat und so gekennzeichnet – aber nicht auch an Diskussionen teilnehmen sollte, ist purer Humbug.

    Zu unserem geschätzten Literaten @zizou möchte ich aber nicht mehr viel sagen:
    Es gibt an Charakterschwäche nur ein Merkmal, was noch schlimmer wiegt als Denunziation. Denunziation!
    Wenn bereits eine rege Diskussion im Forumsformat ausreicht, diese „Karte“ zu ziehen, dann kann ich mir bestens vorstellen, wie der Kollege in Sachen Verrat bei realer persönlicher Gefahr reagiert. Scheinbar existierte ein persönlicher Kanal mit Matthias, der aber nicht zur Klärung des Sachverhaltes (Mod/privat) genutzt wurde. Das ist widerlich.

  16. @Matthias/wutze:
    Unabhängig von meiner eigenen Meinung zu diesem Thema, finde ich, dass du den verkehrten Weg gewählt hast. Dem Forum wird dadurch mehr geschadet als geholfen. Ich persönlich hätte mir gewünscht im Vorfeld darüber informiert worden zu sein, denn ich gestehe jedem Redakteur/Moderator nicht nur seine private Meinung zu, sondern halte diese bei fairen und transparenten Bedingungen sogar für begrüßenswert.

    @zizou
    Finde deine Beiträge oft bereichernd und lesenswert, auch wenn du für meinen persönlichen Geschmack etwas zu häufig den Linguisten raushängen lässt, um was auch immer demonstrieren zu wollen….aber mal ganz ehrlich….was hat dich denn da geritten so eine krasse Aktion zu fahren? „Petzen“ ist ein No-Go und ein von dir in einem Post beiläufig ausgesprochenes „sorry Matthias“ macht das Ganze nicht wesentlich besser.

    Irgendwie fühlt man sich von euch beiden(dreien) betrogen!

  17. Ich wähle dafür eine zeitgemäße Definition: Whistleblower – ein Whistleblower[3] (im deutschen Sprachraum zunehmend auch ‚Hinweisgeber‘, ‚Enthüller‘ oder ‚Skandalaufdecker‘), ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt.

    Das hat hier weder was mit petzen noch mit Denunziation zu tun, sondern er hat was publik gemacht, was eigentlich ein anderer hätte machen müssen.

  18. @Perlentaucher1899
    Sehe ich wirklich anders: Es wurde nichts (z.B. durch eigene Recherche) aufgedeckt, sondern persönliches Vertrauen missbraucht. Für mich zwei verschiedene Baustellen die ich unterschiedlich gewichte.

  19. @117.
    Wie gehabt so arrogant und ignorant wie legasthenisch: „… darf man kritisieren.“
    Wie huldvoll-erlaucht! Muuhaahaaahh !!!
    Hat der ‚widerliche‘ Kollege ausdrücklich erwähnt, dass hier ein jüngst mit zweifellos erheblichen Gründen in den professionellen Journalismus gewechselter Redakteur in vorbildlicher Weise demonstrieren konnte, wie man mit einer einzigen Identität und zwei Accounts Forumsaustausch bei offenem Visier führen kann? Auch das wurde nicht zensiert, oder doch? Das Entsprechende vielleicht einfach lesen und meditieren, worum es tatsächlich geht, anstatt diametrale Falschbehauptungen feilzubieten. Und nochmals: zur breiten Kenntnisnahme und zur Vermeidung von verblasenem Verschwörungsstoff: eine „persönliche“ Ebene gab und gibt es nicht, ebensowenig ein Bimbes-Ehrenwort und schon gar nicht „Denunziation“, „Verrat“ oder was der regen Vorstellungskraft des geschätzten Spekulanten noch so entspringt. Wenn nach Erdolf-Manier Faschismus u. Nazismus bis zum Abwinken inflationiert und mit ‚Holocaust-Leugnung‘ wohlfeil herumgefeixt wird, reagiere ich – und zwar so wie ich es für angemessen halte. Wer das als degoutant oder widerlich bezeichnet, mag seine höchstpersönlichen Gründe haben.

  20. Eigentlich meinte ich, bereits alles gesagt zu haben, aber es besteht wohl tatsächlich Klärungsbedarf, warum wutzespeck nicht als Matthias unterwegs ist.

    Die Position eines Moderators wurde bei sge4ever zu einer Zeit eingerichtet, als Diskussionen hier regelmäßig eskalierten und die Redakteure keine Lust mehr darauf hatten, schlichtend einzugreifen, zu ermahnen oder Kommentare zu löschen, denn das war nicht ihre Aufgabe.

    Benni hatte dieses Amt als erster übernommen und für ein wesentlich besseres Klima gesorgt. Ich hatte mich angeboten, ebenfalls mitzuwirken, was ich dann auch irgendwann tat, als er plante, längerfristig abwesend zu sein. Wir hatten uns intern darauf geeinigt, dass ich nicht als wutzespeck moderiere, denn dieser Name tauchte in diversen Auseinandersetzungen der Vergangenheit auf und sollte nicht belastend auf die Akzeptanz etwaiger Sanktionen wirken.

    Ich habe mir bis gestern weder Beschwerden über meine Entscheidungen anhören, noch mir selber Vorwürfe machen müssen. Natürlich haben wir uns im Vorhinein Gedanken über den Fall gemacht, was passieren würde, wenn ich als wutzespeck Teil einer eskalierenden Diskussion würde, meine Ansicht war, ich verhielte mich im Beruf auch anders als im Privaten und wüsste beides zu trennen. Das habe ich bisher immer gut hinbekommen und daran hat sich in meinen Augen auch nichts geändert. Ich bleibe weiterhin dabei, dass ich in diesem Thread als Matthias nicht parteiisch unterwegs war.

    Vielleicht hätte ich schon bei Kommentar 1 einschreiten sollen, aber erstens ist man immer erst hinterher schlauer und zweitens fand und finde ich die Diskussion hier sehr interessant unter den Aspekten Deutschland 2018 und wie schnell und radikal die Politik Menschen, die ein gemeinsames Interesse verbindet, auseinanderbringen kann. Eines bin ich mir jedoch gewiss: Hätte ich, auch in abgeschwächter Form, meine Meinung zu Fischer/Eintracht vs. AfD als Moderator eingebracht, wäre aus der rechten Ecke wieder irgendwas mit duckmäuserischen Systemmedien o.ä. gekommen.

  21. 1. Ich sehe überhaupt kein Problem darin, als Moderator eine eigene Meinung zu haben und diese unter anderem Namen kundzutun.
    2. Das Verhalten von Zizou ist einfach nur unter aller Sau und hat mit „Whistleblowing“ wirklich überhaupt nichts zu tun.
    3. Bislang habe ich von den Verteidigern der AfD hier nicht ein einziges Mal erlebt, auf irgendwelche Argumente der Gegenseite eingegangen zu sein.

  22. 1. Das sehe ich nach wie vor vollkommen anders, denn es muss einfach offensichtlich oder bekannt, sein wenn hier ein Moderator diskutiert oder nicht.
    2. s.o.
    3. Auf welche Argumente soll denn eingangen werden? Ich persönlich lehne Rassismus und Antisemitismus rigoros wie wohl alle ab (anders kann man doch auch nicht ernsthaft Fan der SGE sein!), aber mir hat weder die Form in der Wortwahl gefallen noch der Adressat. Ich gerate nun sicherlich in den Verdacht, dass ich ein Freund der Linke oder der Grünen bin, aber würde es vollkommen falsch finden, wenn nun Mitglieder, Wähler oder Symphatisanten ausgeschlossen werden sollten.

    In einem Punkt kann ich aber Matthias beipflichten, ich glaube auch nicht, dass die AfD bundesweit mehr als 16-18% der Wählerstimmen bekommen wird, denn manche wählen die Partei wegen Höcke, aber viel mehr wegen ihm und anderen halt nicht, obwohl sie politisch heimatlos sind.

  23. @123
    So, wie die Fischer-Gegner ihre Sache hier sehen und argumentativ rumknattern, so kann man aus dem schäbigen Ereignis hier whistleblowing machen: Wir müssen uns nur alle darüber verständigen, dass Judas der erste Wistleblower der Post-Christi-Ära war, und schon passt es

    - Werbung -
  24. @Perlentaucher: Wir, die Redaktionsmitglieder von SGE4EVER.de, sind zum Großteil ehrenamtliche Mitarbeiter. Ob Redakteur oder Moderator, wir bekleiden hier eine offizielle Position bzw. haben eine offizielle Funktion. Wir verlieren dadurch nicht das Recht als Privatperson an den Diskussionen hier so anonym wie alle anderen teilzunehmen!
    Die politische Meinung eines Redakteurs oder Moderators hat hier nichts zu suchen, solange er solcher auftritt. Als Privatperson hat er die gleichen Rechte wie alle anderen. Solange er sich an die Leitlinien hält, kann er hier schreiben, was er will. Und er hat das Recht, dass diese Beiträge nicht mit seinem Bild, das (bei den meisten Redakteuren) für alle zugänglich ist, in Verbindung gebracht werden können. Ob ein Redakteur, und wenn ja welcher, einen zweiten Account als User hat, ist innerhalb der Redaktion bekannt und in entsprechender Absprache vollkommen ok.

  25. @Benjamin ich bin sicherlich der Letzte, der jemanden das Recht auf seine Meinung abspricht, dafür streite und reibe ich mich auch zu gerne, wie man wohl merkt 😉

    Ich kann auch verstehen, wenn Matthias hier das Bedürfnis sieht zu diskutieren und seine politische Meinung zu teilen. Aber finde es einfach mehr als seltsam, wenn das nicht publik ist. Natürlich ist die Meinung von Matthias nicht anders als die von Wutzespeck (wäre auch schizophren) und ich kann das auch locker trennen, aber dafür hätte ich das gerne einfach gewusst. Glaube auch offen gesagt, dass dies in anderen Foren wohl anders gehandhabt wird.

    OK, nicht mein Zoo, nicht meine Affen, und nun wurde ja dank zizou endlich die gewünschte Transparenz geschaffen. Daher habe ich Null Probleme, wenn ein Wutzespeck als Privatperson schreibt oder halt der Moderator Matthias.

  26. @Perlentaucher: Wenn es publik ist, kann Matthias seine Meinung eventuell eben nicht mehr frei äußern. Ich als Moderator Benjamin bin in gewissem Maße eine öffentliche Person. Ihr könnt alle mein Bild sehen. Wenn ich in Redaktionskleidung im Stadion, beim Training oder bei sonstigen anlässen bin, kann man mich erkennen und zuordnen.
    Es geht aber niemanden etwas an, ob ich als diese Person, rechtsradikal, linksradikal, völlig unpolitisch, religiös oder sonst etwas bin. Auch nicht, ob ich schwul, heterosexuell oder Asexuell. Und wenn ich das nicht will, geht es nicht mal jemanden etwas an, ob ich Fabian, Meier oder Haller super oder einfach nur scheiße finde.
    Mit meiner Mitarbeit hier gebe ich dieses Recht nicht auf.

    FALLS ich also weiterhin das Bedürfnis hätte (unter dem Deckmantel der Anonymität, wie jeder andere hier), meine eigene Meinung zu vertreten, die ja im übrigen auch nichts mit meiner Funktion als Moderator zu tun hat, dann könnte ich das nur tun, wenn ich mir einen zweiten Account zulegte. Wenn jetzt jeder wüsste, dass Accounts x, zur Moderator y gehört, dann würde es mit der Anonymität dahin sein. Wenn ich mich als rechts oder links oder was auch immer oute, dann würde mir vielleicht mal ein Linksradikaler oder ein Rechtsradikaler beim nächsten Stadionbesuch oder einfach sonstwo mal eine aufs Maul hauen.

    Für alles was nichts mit meiner Funktion als Moderator und Redakteur zu tun hat, habe ich das Recht anonym zu bleiben. Genauso wie du und jeder andere hier auch.

  27. Und jetzt noch einmal unmissverständlich für die allzu fickerigen Hilfsinquisitoren – insbesondere aber dem prätentiösen Großinquisitor in seine anmaßend-eilfertige Verurteilungsurkunde:
    Die Personal-Identität Matthias & wutzespeck ist mir bereits seit den allerersten Tagen und Wochen hier im Forum geläufig, ganz einfach weil er unter seinem Pseudo von Insidern im Austausch des Öfteren mit ‚Matthias‘ wahlweise auch mit ‚Matze‘ angesprochen wurde. Wer wie ich bereits ein Weilchen hier unterwegs ist, halbwegs zu lesen im Stande und nicht allzu träge in seiner Auffassungs- und Kombinationsgabe ist, muss das genauso mitbekommen, es nie als geheimdienstliche Top-secret-Information betrachtet – und wie ich keinen Zweifel gehegt haben, dass die meisten es hier genauso wissen.
    Und wer weiß, womöglich gehört Matthiaswutze zu den ganz wenigen, die bis dato nicht wissen, dass es fast alle wussten… (((…aber trrotzzzdehhm: psssssssssssttth – voolll krrasss geheiiim!!!)))

    Ja und tatsächlich, irgendwann kam mal eine E-Mail auf meinen E-Mailaccount – ich war fassungslos und eigentlich schon dabei meine Zeit hier zu beenden, weil ich mir wiederholt gefallen lassen musste als „Mörder“ bezeichnet zu werden – der Mod Matthias alias wutzespeck (oder vice versa), dessen Doppelidentität mir wie gesagt längst bekannt war, teilte mir, so weit ich mich erinnern kann, mit, dass aus seiner Sicht der Begriff ‚Mörder‘ mit Blick auf den Militär- und Polizeidienst nicht als Verunglimpfung oder Beleidigung zu gelten hat, sondern als legitime Meinungsäußerung(!) Nun kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich im Gegenzug für diese staunenswerte Belehrung eine Verschwiegenheitsklausel hätte unterschreiben sollen – ich habe ja nicht einmal eine Ahnung wie viele Jahre das her ist. Und selbst wenn es ein derartiges Anliegen gegeben hätte, würde ich es damals genauso als entweder läppisch-wichtigtuerisch oder als verwerflich, ja, schlichtweg illegal glatt zurückgewiesen haben – wie ich es übrigens heute tue.

    @125.
    Whistleblower? NEIN!!! Judas als ‚Verräter Christi‘! D a s judenhetzerische Ur-Narrativ, welches hier soeben mit kardinaler Perfidie infiltriert wurde, sieht in Judas den Hassjuden schlechthin – fehlt noch ein tendenziöser Klartext zum bereits offengelegten Antizionismus, der aus derselben bräunlich-lutherischen Latenz hervorkriecht. Dann passt es schon.

  28. @Christopher
    Obacht, Christopher, ich hoffe Du hörst mit.
    Hast du’s gehört? Du setzt Gesundheit, Leib und Leben auf’s Spiel, wenn Du hier ohne Zorromaske postest.
    Echt jetzt, obacht.

  29. OmG, ein wahres Pizzagate!

    Mal unter uns: Letztmalig hat mich vor 35 Jahren jemand Matze genannt und der ist schon tot.

  30. Wahrscheinlich fragen sich hier auch schon reihenweise User, ob dieser Matthias überhaupt noch lebt.

  31. „Whistleblower? NEIN!!! Judas als ‚Verräter Christi‘! D a s judenhetzerische Ur-Narrativ, welches hier soeben mit kardinaler Perfidie infiltriert wurde, sieht in Judas den Hassjuden schlechthin – fehlt noch ein tendenziöser Klartext zum bereits offengelegten Antizionismus, der aus derselben bräunlich-lutherischen Latenz hervorkriecht. Dann passt es schon.“

    Eieiei… pass auf, dass du dir beim entkoppelten um dich schlagen nicht weh tust.
    Und sag mal, du Günter Grass des rundes Leders, wie spannst du kognitiv den Bogen von Antizionismus zu bräunlich-lutherischer Latenz?
    Und wieso bist du zu so komplexen – wenn auch abenteuerlich obskuren – Gedankengängen in der Lage, und erkennst auf der anderen Seite die Nähe von rechts-konservativ-ausländerfeindlich und AfD nicht? Betriebsblindheit?
    Dann whistleblowe mir mal bitte eine Erklärung …

  32. Obwohl das nirgendwo hinführt, erkläre ich mal:
    Wenn mein guter, alter Zeyde mahnend von den übelsten Judenhassern gesprochen hat, hat er mich am strengsten vor den antizionistischen Gojim gewarnt, vor bekennenden Zionismuskritikern und -relativierern, sie bestehen darauf sich selbst als Freunde des Judentums, als Judenversteher und -unterstützer zu bezeichnen, sind aber nicht nur die schlimmsten Feinde und potentiellen Zerstörer des gelobten Landes, sondern auch die verschlagendsten und gefährlichsten Antijudaisten. Mein Zeyde war ein Mentor von Amos Oz und war ein Anhänger seiner Apologetik des Judas Ischariot. Aus dieser Schule stammt die Sensibilität für die Judasverächter. Oz sagt, der Judashass ist der Ursprung des Judenhasses: Achte darauf was ein Goj über Judas sagt, wie er über ihn spricht. Die Warnungen vom seligen Opa waren bis heute fast immer zutreffend und hilfreich. Zu Luther: Wer seine Schriften kennt, und das tun die wenigsten in diesem Land, muss nicht sehr viel weiter danach forschen, woher der deutsche Judenhass der Neuzeit kommt.
    Den frühen Günther Grass halte auch ich für einen der Großen der Weltliteratur. Ich habe ihn verschlungen: Die Plebejer…, Katz und Maus, Die Blechtrommel, auch später noch Ein weites Feld und vieles seiner Lyric. Dass er über seine Bubenzeit in der SS so spät in der Öffentlichkeit sprach, hat mich beschäftigt, nicht weil ich ihm das übel genommen habe, sondern weil der ganze Medienbuhei so überflüssig und oft unwürdig war.
    Seine Israelkritik in diesem peinlichen Gedicht war einfältig und dumm, vermutlich aus Senilität, wer weiß. Die letzte Frage ist mir nicht verständlich – richtet sich auch gar nicht an mich. Betriebsblind? Wer soll das sein? Wofür? whistleblowe? Ich habe verstanden, ich soll Denunziant sein, Verräter meinetwegen, gerne auch alles sonstige Gewünschte – fällt garantiert alles unter Meinungsäußerung. Was noch?

  33. Aber keine Angst, gewisse mails, in denen du aus deinem Leben erzähltest, werden vertraulich behandelt, auch wenn du nicht explizit darum gebeten hast.

  34. Hmmm @134, habe mir deine Zeilen zweimal durchgelesen, aber den Bogen habe ich nicht gefunden.
    Dein ehrwürdiger Zeyde wird alt gewesen sein, aber weise war er nicht, wenn er dich am Meisten vor den gößten Judenhassern, den Antizionisten, gewarnt hat.
    Dein Großvater hat also nie über seinen Tellerrand hinausgeschaut um das Tun und das Wirken seines jüngeren Volkes zu überblicken.
    Wahrscheinlich gehört er zu der Sorte Mensch, die in allen Israelkritikern Judenhass wittern. Ausnahmslos. Entweder entspringen sie einer anderen Religion und hassen Juden, oder sie sind selbst Juden und werden vom Selbsthass getrieben. Daher fällt es Zionisten gar nicht schwer, selbst Religionspartner als Antisemiten zu diffamieren.
    Du scheinst dich inzwischen jenseits von Gut und Böse verortet und jeglichen Bewertungskompass falsch eingestellt zu haben, nur so ist es zu erklären, dass du Kritiker der zonistischen Idee und Judenhasser bedingungslos als das Gleiche ansiehst, aber in der AfD und ihren Wählern keine rechts-populistische Gang erkennst. Reife Leistung. Das ist mit Betriebsblindheit gemeint.
    Solltest du morgen ein wenig Zeit und Muße haben, hau dir den einen oder anderen der unzähligen Berichte deiner Kollegen von breaking the silence rein. Dein Opa würde sie wohl als Nestbeschmutzer und jüdische Selbsthasser bezeichnen. Sehr interessiert hätte es mich auch, wie er Yitzhak Rabin betitelt hätte, der als Jude von einem Zionisten hingerichtet wurde, weil er die Hand des Ausgleichs und des Friedens einem palästinenschen Führer entgegengestreckt hat. Was trieb den Täter zu diesem Mord? Hass auf Moslems? Hass auf Palästinenser? Willst du seine Tat durch seine Religion rechtfertigen, oder durch seine Ideologie? Was denkst du?

    Im übrigen: Judas wird der Lieblingsjünger Jesu gewesen sein. Ihn suchte Jesus aus, um sich verraten zu lassen. Der Kreis musste sich schliessen. Ich habe nie Hass gegen Judas empfunden. Er trug von allen Jüngern die größte Bürde. Dieses Verständnis wiederum lehrte mich meine Oma.

  35. Nun denn, damit dieses Stalking mal zu einem Ende kommt: Wo und wann war einem meiner Beiträge zu entnehmen, ich hätte „in der AfD und ihren Wählern keine rechtspopulistische Gang“ erkannt? Wo und wann soll ich AfD-Politik bzw. -propaganda o.Ä. betrieben haben, damit „Betriebsblindheit“ einen Sinn ergibt? Nur weil ich mir einen seriösen Klub-Präsidenten wünschen würde? Wos eyn Schmock – meschugga!
    Unser ‚Bewertungskompass‘ ist in Jahrhunderten, durch heillos-leidvolle Erfahrungen kalibriert worden; es sind erfahrungsgemäß dieselben Antizionisten, Judenhasser, Relativisten des Holocaust, die dies bezweifeln oder leugnen.

  36. Du schrammst mal wieder haarscharf am Kern vorbei.
    „Jahrhunderte Jahre Erfahrung“ ist keine belastbare Begründung.
    Der Zionismus und der Staat Israel sind zeitlich gesehen im Vergleich zum Judentum Babys. Von welchen Jahrhunderte alten Erfahrungen schwadronierst du?

  37. @Matthias/wutzespeck
    Angst? Wovor?
    Vor weiterem Missbrauch eines öffentlichen Mediums durch dessen Administratoren?
    Nein! Obwohl die selbstgewisse Drohbotschaft unmissverständlich ist.

    Aber echt jetzt. Einfach mal locker durch die Hose atmen. Watergate und Pizzagate – alles dreist-perfider Verschwörungswahn. Es ist nicht anders wie bereits dargestellt. Dein Versteck-Dich wurde durch einen oder mehrere besonders clevere Kumpels hier im Forum vermasselt. Vermutlich denkt ihr, hier sind wirklich vorwiegend Trottel unterwegs. Die ach so konspirative „Korrespondenz“ mit konnte ich doch noch vom Server des Anbieters anfordern – da steht nix von Heimlichtuerei drin.
    Übrigens, wenn es irgendwelche totalitären Schwerenöte befriedigt, bitte schön!
    „vertraulich behandeln: LoLLLL.

  38. Pffff, bist du einsam, oder doch nicht, weil ja Stimmen auf dich einreden? Ich kann dich jedenfalls nicht mehr ernst nehmen, fin!

  39. Alle Achtung, was ein mitunter unterhaltsamer, erschreckender, mitunter extrem lächerlicher, teilweise extrem beschränkter Thread.

    Ich möchte vorweg schieben ich bin ein unpolitischer agnostischer Atheist. Übersetzt gesprochen glaube ich nicht an die Existenz eines höheren Wesens, aber ich behaupte nicht zu wissen das es kein solches gibt. Aus diesem Grund ist die Religionszugeöhrigkeit aber auch die Ethnizität eines Menschen für mich ungefähr so Bedeutungsvoll wie die Farbe der Schürsenkel, und spielt bei der Bewertung nicht die geringste Rolle. Auch decken sich meine politischen Ansichten nicht im geringsten mit irgenteiner existenten Partei. Auch hier steht jedem seine freie Meinung zu.

    Ich akzeptiere die Demokratie und achte den Rechtsstaat. Auch wenn ich mich z.b. mit einigen seiner Gesetze nicht konform sehe. Aber, jedes Privilig birgt auch Verwantwortung. Ich kann mich nicht über ein bestehes Recht hinwegsetzen nur weil ich es „besser weis“ und im Gegenzug erwarten das mir gegenüber alle Rechte und Privilegien erhalten bleiben.

    Und hier mal ein Beispiel dazu (Meine Persönliche Meinung, nicht mehr) : Grundsätzlich sollte jeder Mensch dieser Welt, wenn er in Deutschland leben will die Chance bekommen dies zu tun völlig egal ob es aus wirtschaftlichen Gründen, lebenbedrohlichen Gründen oder einfach nur einer Laune herraus ist. (ziemlich links oder?). Aber in dem Moment wo er das Privilig ein Anspruch nimmt nach Deutschland zu kommen hat der auch die Verantwortung sich an die dort geltenden Gesetzen und Regeln zu halten. Und wenn dieser Mensch das dann nicht tut, hat er auch keinen Anspruch mehr auf das Privileg.(nicht mehr ganz so links..)

    Und um selbiges mal auf die aktuelle „Situation“ wenn man diese so nenne kann hier zu übertragen. Zizou, du erwartest das Privileg hier in einer moderierten Umgebung deine Meinung zu äussern. Sprichst aber der Person Matthias dieses ab, nur weil er Ehreamtlich noch als Moderator eben selber Umgebung tätig ist.

    Wenn er in den Augen des Besitzers und Betreibers der Plattform SGE4EVER in der Lage ist seine private Meinung von seiner Ehrenamtlichen Tätigkeit zu trennen dann hast du nur zwei Möglichkeiten. Es zu akzeptieren und zu respektieren oder dir eine andere Umgebung zum Diskutieren zu suchen.

    Ich z.B. kann mich auch nicht damit anfreunden das die Moderation und der Betreiber gewisse Personen weiter hier ihr Unwesen treiben, da die Absicht zu triggern und zu trollen für mich klar erkennbar wäre. Wäre dies meine Plattform wären gewisse User bereits gesperrt. Dennoch will ich weiter mich hier mit Frankfurt Fans austauschen, daher akzeptiere ich die Entscheidung

    http://www.sge4ever.de/interaktiv/diskussionsregeln/
    http://www.sge4ever.de/intern/impressum/

    Da es sich hier natürlich nicht um Recht und Gesetz handelt, sondern um ich sag mal virtuelles Hausrecht gelten hier eben die o.g. Bedinungen. Und wenn man sich diese mal durchliest muss man sagen das die Moderation hier eine extrem lange Leine anlegt. In diversen Spieltagsthreads gibts eigentlich genug Material die Hälfte der User hier lebenslang zu sperren, mich inklusive nachdem ich mal ein weng zu vulgär den Deutschen Fussballbund als Nachkömmlinge diverser Prostituierten bezeichnet habe.

    Vielleicht sollte die Moderation mal überlegen hier ein Schloss dranzuhängen. Grundlage dafür gibts genug. Wir sind doch hier immernoch auf einer Fussballbasierten Seite und es sollte die sportliche Leistung oder auch manchmal nichtleistung unserer Mannschaft im Fokus stehen. Politik und Religion sind Themen über die Kriege geführt wurden und werden. Es gibt Zeiten und Orte darüber zu diskutieren und es gibt Momente wo man beide Themen aussenvor lassen sollte. ..

  40. @142.
    Bitte erst den Sachverhalt zur Kenntnis nehmen, nachdenken, dann urteilen und posten.
    Der Person Matthias wird gar nix abgesprochen, er kann doch hier tun und lassen was er will oder etwa nicht?
    Die Frage ist auch nicht, ob diese oder eine andere Person für jeden im Forum erkenntlich, also unter demselben Namen, auf 2 Accounts, mit verschiedenen Interessen/Funktionen auftritt: Einerseits als verantwortlicher Administrator eines http://www.Mediums – ob ehrenamtlich oder nicht, ist dabei geradezu lächerlich irrelevant – und andererseits als unabhängige Privatperson. Ein bedauerlicherweise hier nicht mehr tätiger Redakteur namens Christopher Michel hat dies wie es sich gehört genauso gehalten. Man muss sich ja jetzt eigentlich fragen, ob er tatsächlich der Einzige ist.
    Nochmals: für mich ist das eine indiskutable Selbstverständlichkeit, weil unbedingte Voraussetzung für Compliance und Missbrauchsunterbindung – und zwar zu Gunsten aller Beteiligten, insbesondere aber auch zur Wahrung der betrieblichen Integrität.

  41. @139.
    Antizionismus und Holocaustrelativismus sind zeitgenössische Formen derselben Jahrtausende alten Vernichtungsabsicht aus Judenhass – wenn man so will Tarntracht oder auch -um das niedliche Bild aufzugreifen- vermeintlich arglose Baby-Kleider.

    @141.
    … das sind vielleicht die Stimmen, die aus dem sprichwörtlichen Wald kommen, in den …
    Wie bitte, Fin?
    Klingt schon mal nicht schlecht.

  42. @145.
    Ein unabhängiges Kontrollorgan existiert leider nicht. Das wird wohl auch noch eine mittlere Epoche so bleiben.
    Deswegen übrigens gibt es auch keinen Anspruch. Und vielleicht spreche ich deswegen von Selbstverständlichkeit.
    Sorry, worüber diskutieren wir? Willst du mit Leuten, die hier mit zwei oder noch mehr Identitäten inkognito auftreten etwas zu tun haben?

  43. „@139.
    Antizionismus und Holocaustrelativismus sind zeitgenössische Formen derselben Jahrtausende alten Vernichtungsabsicht aus Judenhass – wenn man so will Tarntrach“

    Sagt wer ??
    Und der Mond ist aus Käse…

Keine Kommentare mehr möglich.

- Werbung -