Traf zum 1:0 gegen Tallinn und wurde von euch zum Spieler des Spiels bestimmt: Lucas Torró (Foto: Imago Images / Manngold)

Das erste Pflichtspiel von Eintracht Frankfurt ist überstanden. Mit einem 2:1-Auswärtssieg beim estnischen Europa-League Vertreter FC Flora Tallinn startete man ohne Blöße in die neue Saison. Vor allem in Durchgang eins wussten die Hessen sehr zu überzeugen und machten den Klassenunterschied auch auf dem Platz sichtbar, gegen eine Mannschaft für die es das Spiel der Saison war. Für das Rückspiel kommende Woche in Frankfurt hat man sich damit eine ordentliche Ausgangslage geschaffen, um den Blick auf die nächste Qualifikationsrunde zu richten.

Nach den Abgängen um Luka Jovic und Sebastien Haller, sowie den noch nicht zurückgekehrten und anvisierten Verpflichtungen von Kevin Trapp, Martin Hinteregger und Sebastian Rode, erhielt die Startaufstellung der SGE ein neues Gesicht. Im Tor durfte sich Felix Wiedwald beweisen, der von der Verletzung von Frederik Rönnow profitierte. Im Sturm wirbelte das Duo Ante Rebic und Goncalo Paciencia. Einziger Neuzugang in der Startelf war Dominik Kohr, der in der Zentrale aufgeboten wurde.

An der Leser-Bewertung gemessen, betrug die durchschnittliche Mannschaftsleistung gegen FC Flora Tallinn der dreizehn zensierten Spieler den Wert 2,96. Die Einzelnoten der über 330 abstimmenden SGE4EVER.de-User im Überblick:

–  Spieler des Spiels – Lucas Torro: Mit einem Traumtor brachte er seine Mannschaft in Führung. Lucas Torro machte eine ordentliche Partie im Mittelfeld. Gedankenschnell und passstark. Zudem versuchte er auch immer wieder in der Offensive für Akzente zu sorgen. Nachdem er in der vergangenen Saison aufgrund einer schweren Verletzung lange Zeit ausfiel, scheint er nun wieder den Anschluss gefunden zu haben und macht dort weiter, wo er vor der Verletzung aufhörte.

Dejan Joveljic: Das war ein Einstand nach Maß. Dejan Joveljic kam, traf und siegte. Der 19-Jährige Serbe brachte mit seinem Kopfballtreffer die Hessen auf die Siegerstraße, nachdem Tallinn kurzfristig ausgleichen konnte. Bereits in der Vorbereitungsspielen deutete er seine Abschlussstärke an. Gegen den Europa-League-Teilnehmer aus Estland machte er nach seiner Einwechslung ordentlich Alarm und empfahl sich für kommende Aufgaben.

Filip Kostic: Mit gewohnter Power sprintete Filip Kostic auf der linken Außenseite hoch und runter. Nie zu schade für einen Zweikampf oder Spring. Der Serbe war sicherlich nicht in allen Aktionen glücklich, doch für den ersten Auftritt nach der Sommerpause war das schon ordentlich.

Ante Rebic: Das trifft auch auf Ante Rebic zu. Der Kroate wirbelte vor allem in den ersten 45 Minuten auf seiner Seite die Gegnerreihen durcheinander. Er riss dadurch Lücken für seine Mitspieler und schaffte es auch selbst immer wieder in gefährliche Situationen zu kommen.

Evan N’Dicka: Evan N’Dicka spielte einen souveränen Stiefer herunter. Ordentlich in den Zweikampfsituationen, ohne viel Risiko einzugehen. Blieb relativ unauffällig und beschränkte sich auf das Wesentliche. Das Fernhalten des Gegners vorm eigenen Tor.

Daichi Kamada: Daichi Kamada kam relativ spät in die Partie und versuchte noch einmal Schwung zu bringen. Das glückte allerdings auch nur mäßig, da seine Mitspieler nach dem Führungstreffer eher auf das Verwalten des Spielstandes plädierten-

Felix Wiedwald: In Vertretung des verletzten Frederik Rönnow machte Felix Wiedwald eine ordentliche Figur. Es wurde selten brenzlig. Beim Gegentor trifft ihn keine Schuld. Wurde allerdings von Tallinn auch nicht sonderlich häufig geprüft.

Danny da Costa: Das Pendant zu Kostic. Danny da Costa brachte die Flanke auf den Joveljic, der zum Siegtreffer köpfte. Ansonsten brauchte er etwas Anlaufzeit, kam aber immer besser ins Spiel.

Dominik Kohr: Dominik Kohr stopfte Löcher und versuchte sich als Antreiber im Mittelfeld. Beim Gegentreffer kam er allerdings zu spät. Unabhängig davon gab es einen guten Einstand und zeigte, warum man so viel Geld für ihn auszugeben bereit war.

Makoto Hasebe: Makoto Hasebe spielte so wie immer: Mit der nötigen Ruhe und Übersicht klärte er viele Situationen. Spielte viele kluge eröffnende Bälle und ließ sich nur selten ins Bockshorn jagen.

David Abraham: Gleiches gilt auch für David Abraham. Der Kapitän zeigte sich sehr präsent und als Wortführer bei den Hessen. Ansonsten war er aber ebenfalls häufig beschäftigungslos.

Goncalo Paciencia: Schwache Partie von Goncalo Paciencia. Der Portugiese wurde häufig mit einfach Mitteln gestoptt. Konnte seine Kopfballstärke nicht ausspielen. Wurde immer wieder gut gedeckt. Insgesamt hatte er es sehr schwer.

Mijat Gacinovic: Definitiv der schwächste Frankfurter auf dem Platz. In der Offensive gelang ihm gar nichts. Beim Gegentreffer ließ er sich einfach düpieren und verhinderte die gefährliche Flanke nicht. Da ist noch Luft nach oben.

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2 Kommentare

  1. Ich gönne es Torro von Herzen, wenn ich überlege was er durchgemacht hat in letzter Zeit. Auch hammer Bild, so sieht Kameradschaft aus. Das ist unsere SGE!

  2. Freut mich für Torro. Ein wirklich guter Spieler mit Blick für das Spiel. Davon gibt es nicht viele.

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