Hugo Ekitiké hatte in Frankfurt Anlaufschwierigkeiten. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Ekitiké besser als Kolo Muani? Erst vor Kurzem aktivierte die SGE die Kaufoption für Hugo Ekitiké, der mit Anlaufschwierigkeiten an den Main wechselte. Sein Fitnesszustand ließ zu wünschen übrig und erst im April feierte der Stürmer sein erstes Tor für die Adler. „Hugo hat Fähigkeiten, die man nicht lernen kann. Und die Anzahl der Dinge, die man nicht lernen kann, ist deutlich höher bei ihm als bei anderen. Er ist als Typ unfassbar professionell, fokussiert und ehrgeizig“, lobt Sportvorstand Markus Krösche den Franzosen auf „bild.de“. Damit sagt Krösche dem Angreifereine rosige Zukunft vorher, die besser aussehen könnte als die von Randal Kolo Muani. Der Ex-Eintracht-Spieler wechselte vergangenen Sommer als Top-Scorer der Bundesliga für kolportierte 95 Millionen Euro zu Paris St. Germain, wo er zum Bankdrücker geworden ist. Auch Rekord-Bundesligaspieler Karl-Heinz „Charly“ Körbel sieht in Ekitiké großes Potenzial: „Man hat da schon gesehen, was er mit seinen Storchenbeinen am Ball kann. Da hat er besondere Fähigkeiten. Und das ist ja wohl der Grund, warum der Klub so viel Geld für ihn ausgibt. Jetzt hat er die Fitness. Und auch die Robustheit für die Bundesliga, und er grätscht sogar. Die zwei Tore haben ihm gutgetan. Und wie er die erzielt hat, mit Auge, das ist schon gut. Da sind mir Bernd Hölzenbein oder Alex Meier eingefallen, die auch mit der Innenseite aus 16 Metern Tore schießen konnten. Hugo macht es so ähnlich.“

Futkeu-Leihe im Gespräch? Noel Futkeu geht derzeit für die U21 der SGE in der Regionalliga Südwest auf Torjagd. In 25 Partien sind dem 21-Jährigen 24 Torbeteiligungen gelungen. Um seine Entwicklung weiter zu fördern, soll in der kommenden Saison laut „RevierSport“ eine Leihe in die 2. Bundesliga oder 3. Liga geplant sein. Hierbei könnten der 1. FC Magdeburg und Rot-Weiß Essen eine Rolle spielen. Magdeburgs Trainer Christian Titz entdeckte Futkeu einst bei RWE. Die Essener mischen noch im Aufstiegsrennen in Liga zwei mit. „Das ist der logische Schritt und Plan. Damit verrate ich auch nicht zu viel. Wohin es für Noel letztendlich gehen könnte, entscheidet am Ende die Eintracht. Das steht zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht fest“, sagt Futkeus Berater Andreas Winkler. Bei der SGE besitzt der Offensivmann einen Profivertrag bis 2026.

U21-Keeper verlängert: Yurij Obert hat seinen Vertrag bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt vorzeitig verlängert. 2022 kam der gebürtige Frankfurter vom SV Darmstadt 98 zur SGE. In der vergangenen Saison absolvierte der 18-jährige Torhüter 15 Spiele für die Frankfurter U19. „Wir sind froh, dass uns Yurij über die laufende Saison hinaus erhalten bleibt. Er verfügt über enormes Potenzial und bringt alle Voraussetzungen mit, um in der kommenden Saison die nächsten Entwicklungsschritte zu machen und sich sukzessive an den Herrenfußball zu gewöhnen“, so Nino Berndroth, Leiter Kaderplanung U17-U21. Auch wenn Obert noch eine Lizenz für die A-Junioren-Bundesliga besitzt, ist er fester Bestandteil des U21-Kaders. Momentan ist der Nachwuchskeeper noch verletzt, weshalb er in der Regionalliga noch nicht zum Einsatz kam.

Attila-Verbot für Hradecky: Ex-Eintracht-Keeper Lukas Hradecky spielt mit seinem jetzigen Verein Bayer Leverkusen eine einmalige Saison. Der frisch gebackene Deutsche Meister ist nach 47 Saisonspielen immer noch ungeschlagen und gastiert am morgigen Sonntag in Frankfurt (17:30 Uhr). „Lukas kam eigentlich vor jedem Heimspiel zu Attila, ich habe extra hinter dem Tor auf ihn gewartet. Mit seinen großen Handschuhen hat er Attila dann gestreichelt. Als er dann später mit Leverkusen nach Frankfurt gekommen ist, musste ich ihm sagen: ‚Tut mir leid, das geht nicht‘ – auch am Sonntag werde ich es ihm vor dem Spiel auch verbieten, nach dem Spiel kann er dann kommen“, erklärt Falkner Norbert Lawitschka auf „bild.de“, der mit Attila auf dem Arm vor jedem Heimspiel der SGE durch das Stadion läuft. Hradecky nimmt Rücksicht, will aber trotzdem nach Abpfiff dem Frankfurter Maskottchen wiedersehen: „Attila ist ja das Eintracht-Maskottchen. Das respektiere ich natürlich. Aber nach dem Spiel machen wir wieder Bekanntschaft.“

Champions League vor Augen: Durch den 3:1-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim ist das Erreichen von Platz drei für die SGE-Frauen nur noch reine Formsache. Ein Sieg aus noch zwei verbleibenden Spielen braucht die Eintracht aber noch, um sich für die Champions League zu qualifizieren. Das weiß auch Trainer Niko Arnautis: „Wir sind heute einen großen Schritt gegangen, sind aber noch nicht am Ziel. Wir wollen jetzt nächste Woche das ganze mit einem Heimsieg beenden.“ Am 13. Mai gastiert der SC Freiburg im Stadion am Brentanobad.

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14 Kommentare

  1. Mal halblang mit den jungen Pferden bevor hier wieder Superlative benutzt werden.

    Erstmal stabil spielen, schließlich sind da ja nur 2 Tore auf dem Konto bisher.

    Würde mir da trotz aller Euphorie etwas Zurückhaltung wünschen 😉

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  2. Alle für uns gespielt. Spannend wie wenig Freiburg aus dem so „einfachen“ Restprogramm macht. Morgen ein Dreier und P6 ist safe. Hoffen darf man ja noch.

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  3. Wie der SCF gegen den FC kein Tor schießt. Respektabel.

    Hab wirklich seltens so ein schwaches Team wie den FC gesehen. Hab gedacht, wann gehen sie denn All-In, dabei war das schon deren All-In.

    Die haben allen Ernstes sogar den Torwart in der 92. nach vorne geschickt – hab da schon nen Gacinovic-Konter zum 0:1 gesehen.

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  4. @4
    Ja, Köln ist schlecht…..aber die Eintracht hat in 2 Spielen auch nur einen Punkt geholt.

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  5. Man muß ja wirklich sagen, wir sind die besten von Rest, egal wie, ob Freiburg oder wer auch immer Ansprüche stellen will wir sind wohl alle zu schlecht.
    Aber Platz 6 könnte im Idealfall zur königs Klasse langen.

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  6. Zu Ekitiké: „Er ist als Typ unfassbar professionell.“ und „sein Fitnesszustand ließ zu wünschen übrig“ passt für mich nicht zusammen.
    Wenn er wirklich so unfassbar professionell wäre, wäre er zumindest körperlich fit gewesen. Das kann man aus meiner Sicht von einem Profi erwarten. Dass er kein Spielrythmus hat, geschenkt. Aber ich kann mich fit halten, im Zweifel auch mit einem privaten Trainer. Jeder weiß es kann so schnell gehen. Ein, zwei Verletzte und plötzlich bin ich wieder eine Option für den Trainer.
    Vielleicht gibt es Gründe, die nicht bekannt sind, die das erklären könnten. Aber zunächst passt das für mich einfach nicht zusammen.

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  7. Ganz komische Saison auf jeden Fall, aber wir haben selbst gegen Köln verloren und gegen Freiburg nur unentschieden gespielt, da sollten wir den Ball mit Häme mal flach halten.

    Ball flach halten gilt auch für Ekitiké. Ja, er hat großes Potenzial, aber ich halte überhaupt nichts davon, ihn jetzt mit Erwartungen zu überfrachten. Generell stört es mich, dass bei uns oft alles und jeder schlecht oder überragend ist. Grautöne gibt es nicht. Dabei sind wir eben insgesamt und auch individuell eine Mannschaft, bei der es zurzeit für oben nicht reicht, die sich aber fest in der Inneren Tabellenhälfte etabliert hat.

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  8. Morgen werden wir den 6. Platz fix machen. Wir werden gegen Leverkusen gewinnen. Punkt.
    Nichts anderes wird morgen geschehen.
    Und dann können wir endlich mal eine richtige Saison spielen, ohne hier rummeckern zu müssen.

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  9. @9
    Das wär optimal.
    Realistisch isses net, wenn man sieht, wie Dortmunds zweite Mannschaft Augsburg abfertigte. Zudem konnte LEV in Rom schon relativ relaxed fertig spielen und bspw einen Wirtz nach 77 Minuten auswechseln.
    Die, die gegen uns spielen, wollen Alle auf sich aufmerksam machen, damit sie gg Rom bzw in den Finals spielen dürfen.
    Es braucht schon ein Wunder, um diese Leverkusener zu schlagen. Vom Babbeln allein geht der Ball net rein 😉

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  10. Noch 4 Punkte abstand!
    Aber heute glaube ich maximal an einen Punkt und das wäre für mich schon wie ein Sieg.

    3 Punkte gegen den Meister wäre sensationell. Mal sehen, es geschehen ja auch Fußball Wunder

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  11. @10
    Auch meine Meinung. Ich sehe kein realistisches Szenario, diese Punkte einzustreichen. Es ist wie immer. Frankfurt hat die selbe Mindestchance, die jede Mannschaft hat, wenn es bei 0:0 und 11 gegen 11 losgeht. Darüber hinaus sehe ich da objektiv nichts. Das ist auch nicht tragisch. Tragisch sind die Punktverluste im Januar.

    Ein attraktiver Gegner kann man trotzdem sein und da gibt es auch noch ein Torverhältnis, das es zu schonen gilt. In diesem Sinne…. allen einen schönen Spieltag

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  12. Mir fehlt völlig die Phantasie, wie wir gegen ein B-Team aus Leverkusen gewinnen wollen. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

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  13. Jetzt tut mal alle nicht so, als ob heute nix gehen würde. Habt ihr mal die letzten Spiele von Leverkusen gesehen? Bis auf das Spiel gegen die Roma, habe ich schonmal dominantere Mannschaften gesehen. Beim Auswärtsspiel in Westham zB war da ne riesige Portion Glück dabei. Da geht heute definitiv was und zu Hause sowieso. Was gibt’s schöneres und vor allem motivierenderes als heute Platz 6 fix zu machen und die erste Mannschaft zu sein, die Leverkusen besiegt. Das schreit dann ja schon fast nach einer T-Shirt Aufdruckaktion. 🙂

    Mein Tipp: Ein knackiges 3:1 für unsere Eintracht. Wichtig wird sein, dass wir Druck auf die Bayer-Abwehrreihe aufbauen und die Leverkusener nicht erst in der eigenen Hälfte attackieren.
    Forza SGE! Der Traum von erneuter Champions League Teilnahme lebt…

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