Wird die Eintracht nun auch verlassen. Einen Vorwurf machen kann man ihm nicht: Noel Knothe.

Die Frankfurter Eintracht spielt so erfolgreich wie seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. Letztes Jahr gewannen die Hessen völlig überraschend den DFB-Pokal , qualifizierten sich darüber zur Europa-League und erreichten dort die Runde der letzten Vier. Erst gegen Chelsea musste man sich knapp geschlagen geben. Nächste Saison stehen die Chancen auf eine erneute Teilnahme am internationalen Geschäft nicht schlecht.

Dennoch gibt es Dinge, die nicht rund laufen in Frankfurt. Gemeint ist hierbei die Jugendarbeit. Mit Marc Stendera wird diesen Sommer wohl einer der letzten Jung-Profis die Eintracht verlassen, die aus der eigenen Jugend kommen. Mit ihm gehen, werden darüber hinaus Nelson Mandela Mbouhom, Patrice Kabuya, Noel Knothe, Mischa Häuser und Tobias Stirl. Sechs eigens ausgebildete Spieler verlassen ihren angestammten Verein, weil sie absolut keine Chance auf Einsatzzeiten haben. Da muss dann, trotz allen sportlichen Erfolgen, die Frage erlaubt sein: Wieso?

Keine Zweite Mannschaft –Was ist der Grund?

Die allermeisten anderen Bundesligisten haben eine zweite Mannschaft, ein U23-Team, in dem die Jugendspieler auf einem möglichst hohen Niveau an die Wettkampfpraxis herangeführt werden. Einige dieser Mannschaften sind sogar so gut, dass sie in der dritten Liga spielen. Etwa der FC Bayern München II wird nächste Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse antreten. Aber nicht nur der Branchenprimus kann eine solche zweite Mannschaft stellen. Das zweite Team des SV Werder Bremen spielte 2017/2018 ebenfalls in dieser Liga und Werder ist ein Verein, mit dem die Eintracht mindestens auf Augenhöhe rangiert.

Die damaligen Verantwortlichen der Eintracht entschieden sich im Jahr 2014 dazu, die zweite Mannschaft abzumelden, um Kosten einzusparen. Bis heute ist nicht bekannt, welche genauen Kosten mit der Instandhaltung der U23-Mannschaft verbunden sind, doch lässt die große Anzahl der Bundesligisten, die ein zweites Team beschäftigen, vermuten, dass dies keine unzumutbar große Summe sein wird. Eben jene Saison 2013/2014 beendete die erste Mannschaft der SGE auf Platz 13, gerade mal neun Punkte entfernt vom Relegationsplatz. Dass man nur drei Jahre später im Pokalfinale stehen- und damit eine Erfolgsgeschichte par excellence beginnen würde, war zu der damaligen Zeit höchstens der utopische Gedanke eines optimistischen Eintracht-Fans, der nach etlichen Gläsern Apfelwein träumend durch Sachsenhausen torkelte. Daher war der Gedanke, Geld einzusparen, vielleicht auch goldrichtig – Der Erfolg gibt dem Verein Recht.

Eigengewächs Sonny Kittel trug 54 Mal das Trikot für die Eintracht-Profis und wusste dabei zu begeistern.

Der sportliche Erfolg hat einen Preis

Doch eben jener Erfolg hat auch einen Preis: Heute spielen mit Sebastian Rode, Timothy Chandler und Marco Russ nur noch drei „echte Frankfurt Jungs“ im ersten Team. Dass die drei verletzungsanfällig bzw. schon im hohen Fußballalter sind, kann man nicht der Entscheidung in Rechnung stellen, dass es keine U23 mehr gibt, aber im Endeffekt muss sich der Frankfurt-Fan mit einer Mannschaft abfinden, die zwar erfolgreich spielt, aber keine (oder kaum noch) Eigengewächse beschäftigt. Dieser Kommentar hat nicht zum Ziel, eine Diskussion anzufeuern, ob der Eintracht Identifikationsfiguren fehlen. Das wäre meiner Meinung nach mehr als unsinnig. Mit Kevin Trapp, David Abraham, Mijat Gacinovic, Makoto Hasebe etc. gibt es genügend langjährige Spieler oder Rückkehrer im Kader, die Eintracht Frankfurt hinreichend repräsentieren. Nur wird es eben in naher Zukunft, aller Voraussicht nach, keine Marc Stenderas oder Sonny Kittels mehr geben. Und es hat einen weiteren Nachteil: Spieler der ersten Mannschaft, die nicht  gesetzt sind, haben nicht die Möglichkeit, im zweiten Team zu spielen, um Spielpraxis zu sammeln. Sinnvoll gewesen wäre dies u.a. für Branimir Hrgota, Marco Fabian oder Taleb Tawatha. Spieler wie diese hatten in den letzten Jahren keine Chancen im ersten Team und versauerten auf der Tribüne. Dabei büßten sie auch einiges an Marktwert ein. Ein finanzieller Verlust, der, wäre er ausgeblieben, wiederum bei der Finanzierung einer U23-Mannschaft hätte helfen können.

Eine Bilanz

Verlässt ebenfalls den Verein: Eigengewächs und Identifikationsfigur Marc Stendera.

Es ist durchaus bezeichnend, dass der Kader immer wieder mit A-Jugendlichen aufgefüllt wird, um die Local-Player-Regelung (jeder Profiverein der Bundesliga muss mindestens zwölf Deutsche Spieler im Kader haben) einzuhalten, wenn es keiner dieser Jungspieler auch nur ansatzweise schafft sich durchzusetzen. Bleibt man beim Beispiel des SV Werder Bremen so wird ziemlich deutlich, dass eine Jugendförderung auch heutzutage noch zeitgemäß sein kann. Die Eggestein-Brüder etwa haben heute zusammen einen Marktwert von 40 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de), gehören zu den begehrtesten deutschen Spielern und stammen aus der eigenen Jugend des Vereins.

Und was wurde aus den Jungspielern, die die Eintracht verließen? Versanken alle davon in der Unbekanntheit? Weit gefehlt! Sonny Kittel war die vergangenen Jahre einer der torgefährlichsten Spieler der zweiten Bundesliga bei Ingolstadt, Luca Waldschmidt wird nach seiner guten Saison beim FC Freiburg mit Lazio Rom in Verbindung gebracht und Cenk Tosun ist Leistungsträger beim FC Everton in der starken englischen Premier League, um die prominentesten Beispiele zu nennen. Alles Spieler, denen erst in ihren nächsten Stationen der Durchbruch gelang. Die Eintracht bewies in den letzten Jahren, dass sie aus „schwierigen Typen“ wie Kevin-Prince Boateng oder Ante Rebic wahre Diamanten formen konnte – warum wird dabei offensichtlich so wenig Wert auf die eigene Jugend gelegt?

Doch noch einmal: Der Erfolg gibt dem ganzen System Recht. Die Eintracht spielt so erfolgreich und attraktiv wie seit Jahrzehnten nicht mehr und auch ich, als langjähriger Eintracht-Fan, bin absolut begeistert von der Entwicklung. Aber bei aller Euphorie darf der objektiv bleibende Fan nie blind für die Dinge werden, die nicht optimal laufen. Und die Jugendarbeit der Profifußball-Abteilung ist, in meinen Augen, eben eines dieser Dinge. Daher würde ich eine Wiedereinführung des zweiten Teams von Eintracht Frankfurt begrüßen, damit es wieder mehr A-Jugendliche schaffen können, den Schritt ins Profigeschäft zu beschreiten. Der Schritt von einem U23-Team in den Profikader ist nämlich nachweislich bei Weitem nicht so weit, wie der Schritt aus der U19.

 

Autor Folke Müller

Folke MüllerFolke Müller kommt aus einem Elternhaus, in dem Fußball eigentlich absolut keine Rolle spielt. Dennoch fand er seine Liebe zur Eintracht im Alter von acht Jahren. Seitdem entgeht ihm kein Spiel mehr. Erst als langjähriger Leser von SGE4EVER.de auf der Seite unterwegs, ist er seit März 2019 als Redakteur tätig. Neben der Eintracht ist seine andere große Leidenschaft die Musik, der er sich von Kindesbeinen an verschrieben hat.

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44 Kommentare

  1. Schwieriges Thema, weil viel Spekulatius. Hätten wir eine U23…, könnten wir, müssten wir, würden wir, vielleicht…
    Die Pro und Contras sind längst gegeneinander abgewogen. Es kommt nichts neues hinzu. Ob sich ein Fabian oder Hrgotta über eine U23 gefreut hätten, ist ebenso blanke Spekulation.
    Viele Jung-Adler, die im eigenen Verein das Standing hatten, sind aus den U’s 16 bis 18 mit viel Geld aus dem Verein gefischt worden. Einige waren nicht bereit noch etwas mehr Geduld in ihre Ausbildung und Heranführung an das Profiteam aufzubringen. Bei dem einen oder anderen hatten wir nicht den Mut, schnellere Einsatzzeiten zu gewähren. Das alles ist von einer U23 völlig isoliert und losgelöst.

    Fakt ist, dass wir inzwischen in Theorie und Praxis die Wirtschaftskraft hätten, ohne Probleme dem älteren Nachwuchs so eine Möglichkeit zu bieten. Immerhin würde die aktuell diskutierte mögliche Übernahme des FFC ähnliche Margen verschlingen.
    Ein Revidieren der Entscheidung dürfte allein auf der Ebene der Optionen und Möglichkeiten basieren. Und die sind offensichtlich unserer Führung nach wie vor nicht überzeugend genug.

  2. @1. sge1899:
    Gut und sachlich geschrieben.
    Aus meinem Standpunkt heraus, bin ich pro U23.
    Gerade bei der zu erwartenden 3-fach Belastung, in der wir phasenweise und natürlich davon abhängig, ob wir weiterkommen, fast jede Woche eine englische Woche haben werden, ist die Möglichkeit somit auf einen noch breiteren Kader zurückgreifen zu können, exorbitant wichtig und bietet aus meiner Sicht, von den Kosten jetzt mal abgesehen, viele Vorteile für die jungen, nicht eingesetzten Spieler.

  3. ….ich finde das grösste Problem in Frankfurt ist,dass man nicht an den eigenen Nachwuchs glaubt. Die Spieler müssen viel früher schon hochklassigere Praxis sammeln, dass heisst am Besten mit 18 in die 2. oder 3. Liga verliehen werden. Stattdessen stehen die in Frankfurt an der ersten Manschaft an, bis Sie Anfang 20 sind, wechseln dann und haben woanders den Durchbruch. Diese Vorgehensweise bemängel ich schon seid sehr vielen Jahren, verstehe nicht warum man da nicht anders vorgeht. Die U23 sollte wieder eingeführt werden!

  4. Guter Artikel, allerdings stimme ich der Aussage, dass der Erfolg dem Recht gibt nicht zu. Ich denke nicht, dass ein erfolgreiches Abschneiden in der Liga gegen eine U23 Mannschaft spricht. Ich weis zwar nicht was das kostet, glaube aber, dass man durchaus daraus auch Transfererlöse erzielen könnte, die zumindest einen Grossteil der Zusatzkosten erbringen würde.

  5. morsche..erstmal hallo in die runde..ich bin der neue und komm jetzt öfter…so und jetzt zur u23. da jetzt wieder etwas mehr geld in der kasse ist sollte man dringend drüber nachdenken die u23 wieder anzumelden. was mich allerdings wundert das jetzt lieber in frauenfussball investiert werden soll anstatt erstmal die jungadler wieder zu stärken…ich hab absolut nix gegen frauenfussball bin sogar ein fan vom ffc, allerdings wird das mindestens genauso teuer wie die u23…

  6. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, in einem so großen Verein, über die man nicht reden bräuchte.
    Fehler kann man revidieren !!!

  7. Ich kann die Abschaffung der U23 auch nicht verstehen.
    Bei den genannten Spielern hätte eine zweite Mannschaft aber auch nicht geholfen.
    Tosun: Bei ihm gabs die U23 noch und der ist trotzdem gegangen.
    Waldschmidt: Hat bei den Freiburgern einfach perfekte Bedingungen. Ist beim HSV ja auch nicht durch die Decke gegangen und er hätte bei uns wohl auch einfach nicht gespielt. Klar spielt er jetzt echt gut, aber wer hätte ihm denn letzte Saison den Vorzug vor unserer Büffelherde gegeben?
    Kittel: Oft verletzt, blüht in der 2. Liga richtig auf. Aber ob der wirklich das Niveau für die 1. Liga und insbesondere unseren neuen Ansprüche hat, wage ich zu bezweifeln.

  8. Ich glaube auch das das ein Thema ist, bei dem soviele Parameter und Fremdeinwirkung hinzu kommen und am Ende noch sehr viel hätte/wäre/sollte, dass unter dem Strich am Ende des Tages immer auch nur reine Spekulation übrig bleibt. Wie hier schon beschrieben sind hoffnungsvolle Talente schon aus der U16/17 weggelockt worden und beispielsweise ein Waldschmitt, der auch erst in den letzten 2 Jahren den Sprung gemacht hat, hatte halt Rebic, Jobic, Haller etc. neben sich und war zu diesem Zeitpunkt offensichtlich noch nicht so weit. Stendera ist mit einem laufintensiven System einfach schnell am Ende und ob Spieler aus dem Profikader, die zwischen Bank und Tribüne pendeln wirklich so scharf auf eine U23 wären ? Läßt sich schwer beantworten. Keine Frage, ein Eigengewächs auf dem Platz wäre toll und für die Region eine schöne Geschichte. Entwickelt er sich noch zum Leistungsträger, dann perfekt ! Wie man aber z.B. auch gerade in diesem Forum sehr schnell merkt, bzw. erkennen kann, gibt‘s überhaupt keine Geduld. Und das ist dann eben das Problem. Läuft der Laden 2 Wochen nicht, dann sind die ersten da und stellen alles in Frage und schimpfen wie die Kesselflicker. Soviel dann zum Thema „Erfahrung sammeln und langsam rangeführt werden“ ! Aha verstehe. Ich möchte hier einige User sehen, wenn sie ein Talent auf dem Platz spielen sehen, und der hat dann einen schlechten Tag und ist am Ende noch an einer Niederlage Schuld. Das Gezeter würde schon kurz vor Spielende losgehen. Und Fehler machen sie alle, was völlig normal ist. Zum Thema andere Vereine die alles schöner/besser/toller machen noch das Beispiel der U19 des FCBayern, der ja aufgestiegen ist. Mittlerweile hat man auch an der Säbener Straße erkannt, das die Jugend ein gewisses Standing hat. also macht man das was auch bei der ersten Mannschaft so gut funktioniert. Man kauft ein, jetzt eben schon früher. Aber wenn man es denn genauer beleuchtet, dann hat es keiner der Talente in den letzten Jahren geschafft. Die sind alle weg, oder haben mit dem Fußball aufgehört. Da sind die Löwen übrigens erfolgreicher, was aufgrund der finanziellen Möglichkeiten wahrscheinlich auch die logische Konsequenz ist. Der letzte Spieler des FCBayern, der die eigene Jugend durchlaufen hat und zwar von Beginn an und mit einem Profivertrag ausgestattet wurde ist übrigens ein gewisser Thomas Müller, und der hat seinen Profivertrag 2008 bekommen. Soviel dazu. Eine Patentlösung sehe ich leider nicht, weil Vereine wie Leipzig z.B. da in diesem Alter schon den Markt durchkämmen. Darf man Talenten mit 15 Jahren noch keinen Profivertrag geben und mit Geld ködern, dann wird das eben anders gelöst, so ja schon passiert. Der Junge spielt beim entsprechenden Verein und der Vater bekommt eine Festanstellung nebst entsprechendem Gehalt. Umschichtung von Geldern. Wege gibt es immer. Trotzallem würde ich auch eine u23 oder eine Kooperation mit den Nachbarn aus Frankfurt beführworten, allerdings ohne da euphorisch oder sonderlich hoffnungsvoll zu sein. Im zarten Alter von spätestens 19 ist diese Unglaubliche Ablösesummenmaschienerie ja längst angelaufen. Charlie Körbel hat in einem Interview mal gesagt, dass wir mittlerweile schon soweit sind, das deutsche Talente in jungen Jahren schon mit einem Stab von Beratern anrollen, das er sich fragt ob das nicht eine gravierende Fehlentwicklung ist. Muß man nicht kommentieren. Daher finde ich Verantwortliche wie Ben Manga auch so unersetzlich für den Verein. Talente dort zu rekrutieren, wo das noch nicht ganz so aus dem Ruder gelaufen ist. Wie auch immer ist das ein Thema bei dem man vermutlich auch tagelang Argument jeweils dafür oder dagegen sammeln kann.

  9. Weiß denn jemand, in welcher Liga die „neue U 23“ starten müsste? Wenn sie in der Kreisliga beginnen müssten, glaube ich kaum, dass dort Profis wie Hrgota, Fabian oder Tawatha spielen dürfen und die ambitionierten Spieler aus der U 19 dort spielen wollen. Zumal die ja auch wegen der local player Quote einen Profi-Vertrag bekommen.
    Aber vielleicht gibt es ja für Profi-Clubs einen Sonderstatus und sie dürfen schon in der Hessenliga beginnen. Wäre schön, wenn jemand sich mit den Statuten des HFV auskennt und hier aufklären kann.

  10. u23 macht doch nur in der Regionalliga Sinn, alles darunter hilft uns doch kaum.

    man sollte sich überlegen, mit kleineren regionalen Vereinen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu vereinbaren. 2 bis 3 junge gute Spieler da hin verliehen, dazu eventuell Spieler die nach ner Verletzung Spielpraxis bekommen müssen (Chandler zur Rückrunde, zum Beispiel) oder Spieler, die sich ins Schaufenster stellen wollen oder müssen (Stendera, beispielsweise).

    Wehen Wiesbaden wäre so ein Verein.

    Kamara, Müller oder Stendera würde denen aus dem Stand mindestens die Breite stärken, wenn alles normal läuft dürften die schwer an solche Qualität kommen. Dafür muss man denen natürlich finanziell entsprechend entgegen kommen.

    Unterm Strich ne Win-Win Situation…

  11. dieses Thema wurde schon hoch und runter diskutiert, wobei sich manche Themen auch immer wieder neu stellen.
    Mir sind einfach einige „Antworten“ nur zu platt, nach dem Motto wie in vielen Firmen in der freien Wirtschaft : wir müssen nur „Das“ tun oder „Dieses“ haben und es wird alles gut.
    Die Entwicklungen im NLZ und auch bei der AG , u.a. mit der Einführung eines technischen Direktors und auch den Aussagen von FB zeigen, bei der Eintracht ist Niemand mit dem aktuellen Stand zufrieden.
    .
    Nebenbei (was hier schon geschrieben wurde), dies hat absolut NICHTS mit der Eingliederung des 1.FFC zu tun. Bitte nichts vermischen, das sind ganz unterschiedliche Baustellen.
    .
    Auch einige Beispiele sind mir zu platt. Die Eggesteins in Bremen sind eben nicht über die U23 entwickelt wurden, sie waren mit 18 bzw. 19 Jahren bundesligatauglich. Auch die „Talente“ bei Schalke, die heute international sehr erfolgreich sind, waren nach der U19 bereits auf dem besten Weg.
    Welcher Verein hat denn dauerhaft und konsequent den „eigenen Nachwuchs“ über eine U23 gefördert und entwickelt ? Wo sind diese Spieler ? Ich finde jedenfalls keinen Spitzenverein in der BL.
    Das sich das eine oder andere Eintracht-Talent wo anders plötzlich entwickelt, Ja, schade für uns, doch ist es genau so normal bei anderen Vereinen, national wie international. Es liegt jedenfalls ganz bestimmt nicht allein am „Willen“ des Vereins, dem Nachwuchs eine Chance zu geben.
    Um es klar zu sagen, ich bin für eine Nachwuchsmannschaft, wobei es nicht unbedingt eine U23 sein muss, weil ich darin Chancen sehe, doch ein Allheilmittel um sicher Jungadler zu Leistungsträgern bei den Profis zu machen, ist es sicher auch nicht.
    Forza SGE !

  12. Das Ding ist durch und meiner Meinung nach nicht mehr zu kitten. Unsre U23 hat damals auch zu tief und zu wenig erfolgreich gespielt um als Sprungbrett zu dienen. Der Unterschied zur Bundesliga ist zu groß. Jetzt nochmal die Rolle rückwärts machen bringt glaube ich nichts. Wäre nur Flickschusterei. Da hat uns Hoffenheim zB längst den Rang abgelaufen. Dazu kommt doch, dass man bewusst ein Konzept fährt , indem man lieber ( auch erfolgreich) Leute wie N’DICKA , Cavar, Tuta etc. aus dem Ausland holt. Das spricht sich doch auch beim Nachwuchs rum. Probleme werden wir langfristig mit der Localplayer-Regelung bekommen. Die Regelung führt schon jetzt zu unserem aufgeblähten Kader.Bin schon gespannt wie man dieses Problem diese Saison löst. Da muss man langfristig auch Spieler aus der zweiten oder dritten Liga holen und eine Mischung finden.

  13. ganz ehrlich: welcher Profi will denn (dauerhaft) in der vierten Liga kicken? glaubt ehrlich einer dran ein Fabian oder Hrgota hätten bock gehabt in der u23 aufzulaufen?
    natürlich brauchen wir nen größeren Kader, aber kaum einer von denen würde wirklich gern in der u23 kicken wollen. das hebt die Stimmung in aller Regel auch nicht wirklich.
    für jüngere Spieler kann sowas schon sinn machen, aber einige schreiben auch: die die wirklich was können und drauf haben sind halt mit 18/19 schon so weit für die Profis. und solche Spieler gibt es halt nicht ständig. wie hat Bosz mal gesagt: ein de ligt gibt es halt nicht immer und überall. klar, mal kommt einer groß oder größer raus, aber das ist selbst bei anderen Teams, die uns schon die besseren „abwerben“ (was eigentlich verboten ist!) nicht unbedingt die Regel….

  14. Die U 23 abzumelden war genauso kleinkariert wie vieles in dieser Zeit.
    Kann man ja direkt froh sein , dass nicht noch der Mannschaftsbus verkauft und der Arzt entlassen wurden.
    Die Wiederanmeldung wäre aber wohl mit einem ganz unterklassigen Start verbunden.

  15. @14
    Geiler Nickname 😉

    Aber den Artikel von Folke muss ich echt sagen ist gut recherchiert und geschrieben. Großes Lob. Ist natürlich nicht unsere Hauptbaustelle aber ich finde es interessant da auch mal den Fokus draufzulegen.

  16. Übrigens, die Überschrift zum Artikel stimmt NICHT !
    Da gibt es noch z. B. Cetin, Nils Stendera, oder Patrik Finger (weiß im Moment nicht ob das alle sind) mit Profiverträgen.
    Nebenbei, im Bundesligakader ist auch noch Jan Zimmermann.
    .
    Eine für mich ganz wesentliche Frage ist aber überhaupt nicht behandelt : mit welchen Vorstellungen und Einstellungen kommen Jungs aus der U19 zu den Profis ? Sind sie charakterlich bereits „Profis“? Wie verstehen sie eigentlich selbst ihre eigenen fussballerischen Fähigkeiten? Sind sie eventuell durch Berater usw. zu sehr fremdgesteuert?… ? und weiter Fragen.
    Ich empfinde es einfach viel zu kurz, immer nur die Vereine zu belasten und zur Erinnerung, Luka Waldschmidt hat hier niemand vom Acker gejagt.
    Forza SGE !

  17. @16, dieter

    Gude!
    Natürlich gibt es noch Jugendspieler bei der Eintracht gar keine Frage. Aber eben keine mehr vom Format Stendera oder Kittel, so wie es sie noch vor einigen Jahren immer mal wieder gab. Darauf bezieht sich die Überschrift. Und dann geht es ja, zumindest in diesem Kommentar, eher um die Frage, welche Voraussetzungen der Verein für die Spieler schafft und nicht, mit welchen Erwartungen die Spieler die U-Mannschaften durchlaufen. Es gehört auch zur Ausbildung im Verein dazu, den Charakter zu schulen o.ä. Natürlich gibt es die Berater-Probleme auch schon in jungen Jahren. Ziel des Kommentars ist es, darauf aufmerksam zu machen, wie viele der Jungspieler den Verein verlassen und wie wenige (nämlich derzeit gar keine) Spieler den Durchbruch bei uns schaffen. Dass das alles in einem Bericht nicht untergebracht werden kann, ist völlig klar und dahingehend gebe ich dir auch Recht, wenn du sagst, dass es zu kurz ist. Aber das wissen wir und wir haben noch einige andere Gedanken zu dem Themenbereich in Planung.

    Viele Grüße!

  18. Mit einem U23 Team verbindet offenkundig jeder eine andere Erwartung. Ich habe jedenfalls da keine überzogenen Erwartungen. Ich denke, dass da Spieler wie Knothe, Beyreuther, Nils Stendera, Cetin, etc. nicht nur als Quotenspieler mitlaufen, sondern sich über das Training mit den Profis und gleichzeitig der Spielpraxis weiterentwickeln können (die ersten beiden entwickeln sich jetzt wo anders, hoffentlich erfolgreich). Spieler wie Tuta sich aklimatisieren und Spieler wie Chandler nach langer Verletzungspause Spielpraxis sammeln können. Das hat im Fall Rhode auch geklappt. Und wenn der eine oder andere sich auch nur für die 2. Liga interessant macht, gibt’s ja auch eine Ablöse.

  19. Gäbe es denn eine Möglichkeit, eine neue Zweite anzumelden und sich dann mit einem regionalen Verein aus 4-6 Liga zusammenzuschließen oder stünden dabei irgendwelche Richtlinien im Wege?

  20. Eine erfolgreiche Jugendarbeit hat erst einmal nichts mit einer U 23
    zu tun, sondern hängt nur von zwei Kriterien ab:
    – welche Jugendspieler kann ich für die Ausbildung bei uns gewinnen?
    – wie bilde ich diese Spieler aus.
    Folgt man diesen Kriterien, sind wir inzwischen meilenweit abgehängt
    worden.
    Unser Leistungszentrum wirkt provinziell und ist weitab vom Schuss,
    unsere finanziellen Angebote waren lange amateurhaft und unser
    Trainerstab bei aller Liebe zu Schur oder Bindewald nicht kompetent.
    Das Zentrum gehört hautnah zu den Profis und in die AG. Wir müssen
    in die Jugend genau so viel investieren wie unser Wettbewerb und
    aufhören zu jammern und wir brauchen die besten Jugendtrainer.
    Dann und nur dann finden wir wieder Anschluß.
    Ich habe gelesen, dass unter der Anleitung von Pezzaiuoli eine starke
    U 17 aufgebaut wird. Das wäre doch schon einmal ein Schritt in die
    richtige Richtung.

  21. unser Leistungszentrum ist nicht schlecht sondern guter Bundesliga durchschnitt.
    das Problem ist eher, dass die etwas besseren Kicker schon in extrem jungen jahren abgeworben usw.
    werden (anders herum machen wir das nach unten ja auch)
    das Problem an der Sache ist: mit jugendlichen dürfen eigentlich keine Geschäfte gemacht werden, dennoch halten sich viele (in Deutschland allen voran der bvb und die Plastikclubs) in keinster weise dran…..
    und dann gehört wie überall halt auch noch ne Portion glück dazu. es kommt halt nicht ständig ein neuer Messi
    irgendwoher…..
    klar, Bremen hat grad die beiden Geschwister, davor wars aber auch jahrzehntelang eher mau, bei den Bayern kam auch schon länger niemand mehr hoch usw…..immer mal wieder schafft es jemand, hier und da gibt es auch nen Volltreffer aber das ist in keinem Club das normalste der Welt. auch bei uns nicht.

  22. @21
    Aber das ist doch genau der Punkt.
    Wenn Du ein sehr guter Spieler bist – gehst du dann zum Durchschnitt?

  23. @17FolkeMüller
    Aus meiner Sicht hast du dieses komplexe Thema sehr gut aufbereitet.
    Logischerweise kann nicht jedes Detail ausgeleuchtet werden, dazu waere eine Ausfuehrung in Buchumfang erforderlich, Sinn und Rahmen dieses Forums sprengend.
    Spiel/Praxismoeglichkeiten fuer Nachwuchsspieler/Rehabilitanden etc., naheliegend.
    Letztendlich werden Bobic und Co. auch hier der Kosten/Nutzungsanalyse folgen.
    Wer haette nicht gerne eine Weiterentwicklung unserer Talente in einer Mannschaft neben der Profimannschaft gesehen…, der internationale Markt bietet mitunter Alternativen.

  24. @11
    ‚Auch einige Beispiele sind mir zu platt. Die Eggesteins in Bremen sind eben nicht über die U23 entwickelt wurden, sie waren mit 18 bzw. 19 Jahren bundesligatauglich.‘

    Falsch! Und eine absolute Fehlinformation.

    Johannes Eggestein hatte mit 18 (16/17) 15 Einsätze in der 3. Liga für Bremen II.
    Mit 19 (17/18) hatte er dort weitere 16 Einsätze.
    Maximilian Eggestein hatte mit 18 (14/15) in der Regionalliga Nord 32 Einsätze & stieg nach den beiden Aufstiegsspielen in die 3. Liga auf.
    15/16 hatte er 9 Einsätze in Liga 3, 16/17 weitere 13 Einsätze.

    Die beiden sind entgegen deiner Aussage perfekte Beispiele für eine gelungene Ausbildung in der U23.

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  26. Immerhin ist Schur 2009/2010 mit der B-Jugend Deutscher Meister geworden und das Leistungszentrum wird Jahr für Jahr vom DFB mit der Höchstnote bewertet.

    Fakt ist, dass wir nur einen Bruchteil dessen was z.b Hoffenheim, Schalke, Dortmund, eigentlich gefühlt (möglicher Weise auch real) alle anderen Bundesligisten investieren und bereits früh die Talente von uns abgeworben werden. Ich denke, dass da eine ganze Reihe von Dingen geändert werden müssen. Das bedeutet, dass man bereit sein muss deutlich mehr Geld in die Hand zu nehmen. Größeres Leistungszentrum, mehr Internatsplätze, noch professionelleres Trainingskonzept. Aber daran wird wohl bereits gearbeitet. Tja und nicht zuletzt auch die Bereitschaft finanziellen Angeboten der Konkurrenz Paroli bieten. Nicht überbieten, aber entgegen kommen und einen Mehrwert bieten in puncto Zukunftsplanung.

  27. @24
    Feine Recherche, das hilft weiter.
    Fakten zaehlen…vor persoenlichen Wahrnehmungen.

  28. OT:
    PSG holt wohl neuen Keeper – Weg frei für Trapp-Wechsel?
    Wie „Le Parisien“ berichtet, hat sich Paris Saint-Germain die Dienste des polnischen Torhütertalents Marcin Bulka (19) vom FC Chelsea gesichert. Der Keeper soll in der französischen Hauptstadt einen Dreijahresvertrag unterschreiben. Offiziell bestätigt ist der Deal allerdings noch nicht.
    Sollte sich Bulka PSG tatsächlich anschließen, stünden mit ihm, Alphonse Aréola (26) und Kevin Trapp (28) drei Torhüter beim französischen Top-Klub unter Vertrag. Zudem soll sich PSG auch weiterhin nach einer Verstärkung auf der Torhüter-Position umsehen.

    Durch eine mögliche Bulka-Verpflichtung könnte der Weg frei für einen Wechsel von Trapp werden. Der Nationaltorhüter war in der vergangenen Saison bereits an Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Die Hessen würden Trapp gern langfristig an sich binden.

    Quelle: BLÖD……………ähm BILD

  29. Unser Leistungszentrum war lange Jahre unterentwickelt – vielleicht nicht von der Infrastruktur, aber von Talenten und Geld.

    Jetzt haben wir den ganzen Nachwuchs umgekrempelt und erwarten innerhalb von 1-3 Jahren die neue Generation von Stammspielern? Sorry, unsere Maßnahmen bedeuten sicherlich eine Veränderung in 7-10 Jahren.

    Wir haben eben dort vor 10-15 Jahren dermaßen gepennt, weil wir nur mit Mühe und Not die Mannschaft Bundesligatauglich bekommen haben oder eben auch nicht.

    Der Prozess dauert Zeit.

    Wegen der U21 – ich bin für eine u21, denn teilweise können dort Spieler entwickelt oder auch zum Aufbau nach einer Verletzung spielen.

  30. @30: der Neuzugang vom fca spielt LV und nicht in der IV also hat der Transfer nichts mit hinti zu tun.

  31. Was ist jetzt eigentlich mit Zalazar? Normaler Weise ist doch der Medizincheck direkt vor Vertragsunterschrift.

  32. Mit Zalazar das ist denke ich eine erzieherische Maßnahme… Wenn mann so eine Indiskriton einem Jungprofi durchgehen lässt wie verhält sich dann ein gestandener Spieler? Der wird noch bissel auf die Unterschrift warten dürfen…

  33. Sehr guter Bericht Folke. Auch ohne ‚trunken durch Sachsenhausen zu torkeln‘ 🙂 könnte ich mir vorstellen, dass wir wieder eine U23 bei uns aufbauen. Die Vorteile hast du gut dargestellt und leisten sollten wir uns dies auch wieder können.

  34. @37: wie alle fussballer wird er dort für 3 oder 4 Jahre unterschreiben und nach 6 Monaten kommt er zurück weil es ihm doch nicht so zusagt. Dann wird erwähnt das Geld nicht alles ist

  35. @Handballer85:
    Oder die Vernunft siegt……
    Auszug aus dem Bericht von fußballtransfers.com:
    In den kommenden Wochen wird Kruse eine Entscheidung treffen. Dabei spielen sportliche Aspekte eine Hauptrolle.
    Das deutsche Wetter, deutsche Tugenden, die Sprache und die deutsche fußballerische Popularität (im Gegensatz zu China), könnten auch noch untergeordnete Rollen spielen.
    Multimillionär ist Kruse ohnehin schon…..
    Abwarten!

  36. @G-Block: Das hört sich schon anders an. Mal gespannt….

    Eigentlich müssten wir langsam mal. 2 bis 3 neue präsentieren. Da die Jungs in der quali in knapp 4 Wochen ran müssen.
    Wobei bis jetzt liest sich der Kader noch nicht so schlecht.
    Hoffe das wir wenigstens hinti noch fix machen.
    Solange Haller und rebic bisher noch bleiben. Ich denke es kommt drauf an ob Kruse bei uns zusagt dann dürfte wohl rebic gehen wenn er denn will und uns überhaupt ein Angebot vorliegt.

  37. Gut, dass Kruse wohl in die Türkei will bzw. geht. Definitiv besser als das Gehaltsgefüge zu sprengen, um ihm den Rentenvertrag zu geben. 🙂 Alles Gute Max und viel Erfolg.

  38. Das Abmelden von Team 2 war ein klarer Fehler, den man durchaus wieder revidieren könnte. Die Kosten sind natürlich ein Punkt aber es spielen auch andere Teams in der 3. und 4. Liga die nicht alle defizitär arbeiten. Bei den aktuellen Ablösen reicht vermutlich ein Talent alle 3-4 Jahre, dass den Sprung zu den Profis schafft um die Kosten wieder reinzuholen. Ein großes Problem das ich sehe ist, dass talentierte A- und B-Jugend Spieler schon gar nicht zu uns kommen wollen, weil sie einfach keine Perspektive haben. Ein Torwart im Jahrgang 2001 mit super Talent aus der Region könnte, wenn man ihn überzeugt, noch 1 Jahr A-Jugend spielen und hätte dann direkt einen Trapp, Rönnöw, Zimmermann vor sich….die Chance hier Spielpraxis zu kommen liegt bei Null. Ein Stürmer der sich direkt gegen einen Haller, Jovic und Rebic durchsetzt wird man in der A-Jugend auch nicht finden, selbst wenn er da 30 Tore die Saison macht. Was war unser Nelson Mandela für ein Wunderkind und wie hat er die B-Jugend beherrscht – jetzt ist er lautlos weg. Schwer zu sagen ob er wo anders einschlägt aber die Chance besteht ja durchaus. Das er in unserem Kader derzeit so keinen Platz hat ist aber auch klar.
    Wie viele Kommentare gab es hier dazu, dass Wolfsburg uns die Itter Zwillinge abgekauft hat. Einer hat es jetzt glaub zu den Profis von Wolfsburg in den Kader geschafft und hatte schon Einsätze aber vermutlich darf auch er sich in Team 2 weitere Spielpraxis holen. Als Spielerberater würde ich jedem Jugendspieler ab 16 von der Eintracht abraten. Spielern wie Chandler, Torro und künftig vielleicht Rode usw. hätte es sicher gut getan, mal 2-3 Wochen über 90Min. in der 2. Mannschaft zu gehen ehe man sich anschaut, wie man in ein wichtiges Bundesliga oder Europacup Spiel reinkommt. Wir sind nicht Bayern oder Dortmund (mal diese Saison ausgenommen) wo man 25 Punkte Vorsprung auf die Verfolger hat oder zur Halbzeit souverän 4:0 führt und auch mal etwas experimentieren kann – wir haben 34 Endspiele wo jeder Punkt zählt und hart erarbeitet ist. Das letzte was ich da als Trainer machen würde, wäre einen Hrgota einem Rebic vorzuziehen nur weil er auch mal wieder verdient hätte zu kicken.

Keine Kommentare mehr möglich.

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