Zum Ende der Saison ist besonders Hugo Ekitiké heiß gelaufen. (Foto: IMAGO / Eibner)

Die Eintracht-Saison ist beendet und trotz einer mageren Punkteausbeute von 47 Punkten hat die SGE einen starken sechsten Platz und damit gleichzeitig auch die Teilnahme an der Europa League erreicht. Zum Saisonende schauen wir bei SGE4EVER.de mal ganz genau auf den derzeitigen Kader. Nachdem wir am Montag die Defensive und am gestrigen Dienstag das Mittelfeld behandelt haben, geht es heute, im dritten Teil der Kaderanalyse, um die Offensive. Wie haben die jeweiligen Akteure performt? Wer könnte noch gehen, wer bleibt? Darüber hinaus schauen wir, ob noch Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt besteht.

Jean-Mattéo Bahoya: Im Winter ist der erst 19-jährige Franzose aus der zweiten französischen Liga an den Main gewechselt. Sein längster Einsatz ging über 65 Minuten bei einer der schlechteren Saisonleistungen gegen den VFB Stuttgart. Ansonsten nur Kurzeinsätze und bisher als Angreifer noch keine Torbeteiligung und keinen wirklichen Einfluss auf das Angriffsspiel der SGE. Klar sollte aber auch sein, dass der sehr junge Bahoya als Perspektivspieler verpflichtet worden ist.

Prognose: Bahoya wird in der kommenden Saison zu immer mehr Einsätzen kommen und seine Schnelligkeit und seine Finesse ausspielen können. Dazu werden auch Torbeteiligungen kommen und er wird zeigen, warum die Eintracht acht Millionen Euro nach Angers überwiesen hat. Sollte es bis zum Winter nicht laufen wie erhofft, ist auch eine Leihe ein Thema.

Ansgar Knauff: Im letzten Sommer von Borussia Dortmund für fünf Millionen Euro fest verpflichtet, kann Knauff auf eine durchwachsene bis gute Saison zurückschauen. Auch dank seiner großen Flexibilität im offensiven Bereich, kam der junge Deutsche auf 40 Einsätze mit zehn Torbeteiligungen. Auf sehr starke Leistungen wie beim 2:2 gegen den SC Freiburg, wo er einen Doppelpack erzielen konnte, folgten immer wieder Leistungen, bei denen nichts von ihm auf dem Feld zu sehen war. Mit 36,38 Kilometer pro Stunde war er außerdem nach Alphonso Davies vom FC Bayern und Eren Dinkçi vom 1. FC Heidenheim, schnellster Spieler der gesamten Bundesliga. Dieses Tempo muss er in vielen Situationen besser auf den Platz bringen und im besten Fall in Torgefahr ummünzen.

Prognose: Knauff wird besonders wegen seiner offensiven Variabilität zu seinen Einsätzen kommen und sich eventuell auch wieder in den erweiterten Kreis der DFB-Elf spielen, wenn er seine Stärken in Torgefahr umwandeln kann. Dafür muss er allerdings noch viel konstanter werden als bislang.

Omar Marmoush: Der retrospektive Königstransfer des letzten Transfersommers: Ablösefrei vom VfL Wolfsburg gekommen konnte er bei wettbewerbsübergreifend 41 Einsätzen 17 Tore und sechs Assists erzielen. Besonders nach der Rückkehr vom Afrika-Cup ließ Marmoush seine gesamte Klasse aufblitzen. In fünf Spielen kam er auf sechs Torbeteiligungen und war in vielen Spielen Spielentscheider für die SGE. Danach kam ein kleines Leistungsloch, was auch mit dem immer stärker werdenden Sturmpartner Ekitiké zu tun hatte. Nichtsdestotrotz ein sehr mannschaftsdienlicher Stürmer, der sich in jeden Zweikampf reinhaut und immer 100 Prozent gibt. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte, dass Teams wie Liverpool oder Tottenham gewillt seien, weit mehr als seinen kolportierten Marktwert zu bezahlen. Bestätigt wurde noch nichts. Sportdirektor Markus Krösche sagte aber auch in der Saisonabschluss-PK, dass er für jeden Spieler ein Preisschild haben würde und wenn ein Verein gewillt sei, diesen Preis zu bezahlen, sei niemand unverkäuflich.

Prognose: Wenn Marmoush bei der Eintracht bleibt, wird er an seine Vorsaison anknüpfen und mit Ekitiké ein kongeniales Sturmduo bilden. Sollte ein englischer Klub ein offizielles Angebot abgeben, welches im mittleren bis hohen zweistelligen Millionenbereich liegt, ist ein Abschied gut vorstellbar.

Hugo Ekitiké: Der schlaksige Franzose hatte keinen einfachen Start in Frankfurt: Er kam im Winter mit viel Vorschusslorbeeren von Paris Saint-Germain an den Main, hatte aber sehr mit seiner Fitness zu kämpfen, da er bei Paris schon über einen längeren Zeitraum einer gesonderten Trainingsgruppe angehörte und keinerlei Spielpraxis hatte. Sein Knoten bei der SGE platzte am 30. Spieltag gegen den FC Augsburg mit seinem ersten Treffer im zehnten Spiel. Ab diesem Moment konnte er befreit aufspielen und erzielte in jedem Spiel bis Saisonende einen Scorerpunkt. Seine gesamte Klasse ließ er gegen den großen FC Bayern aufblitzen, als er Thomas Müller an der Strafraumkante vernaschte, sich den Ball einmal zurechtlegt und ihn dann ins lange Ecke zirkelte. Für 16,5 Millionen Euro wurde die Kaufoption bei ihm gezogen und er wurde mir einem Vertrag bis 2027 ausgestattet.

Prognose: Der 21-jährige Stürmer wird der Eintracht noch viel Freude in der Zukunft bereiten. Er hat jetzt eine gesamte Vorbereitung, um sich noch besser ins Team zu integrieren und kann nächste Saison an der überragenden Form anknüpfen. Er könnte der nächste große Star bei der Eintracht werden.

Sasa Kalajdzic: Ein ganz bitteres Leihgeschäft für beide Parteien. Als Strafraumstürmer sollte er für Torgefahr sorgen, konnte in fünf Partien mit zwei Torvorlagen und einem Tor teilweise überzeugen und riss sich im sechsten Spiel zum bereits dritten (!) Mal in seiner Karriere das Kreuzband.

Prognose: Das Leihgeschäft hätte sowohl für die Eintracht als auch für Kalajdzic nicht schlechter verlaufen können. Kalajdzic weilt schon wieder auf der Insel und wird kein weiteres Spiel mehr für die Adlerträger bestreiten.

Nacho Ferri: Der bullige Spanier kam diese Saison auf acht Kurzeinsätze mit einem Tor gegen Union Berlin. Dafür konnte er in der zweiten Mannschaft mit 13 Scorerpunkten in 19 Spielen brillieren. Mit gerade einmal 19 Jahren hat er noch großes Potenzial und das sieht auch Sportvorstand Krösche so. Für Ferri strebt Krösche ein Leihgeschäft ohne Kaufoption an.

Prognose: Ferri wird höchstwahrscheinlich verliehen, da er bei der Eintracht aktuell wenig Chancen auf regelmäßige Spielzeit hat. Die Führungsetage hofft auf eine ähnlich erfolgreiche Leihe wie bei Igor Matanovic (21 Scorerpunkte für den Karlsruher SC in der zweiten Bundesliga).

Transfersituation

Aktuell hat die Eintracht keinen Zwang einen neuen Angreifer zu holen. Mit Ekitiké, Marmoush, dem Leihrückkehrer Matanovic und Ferri ist man auf der Stürmerposition gut aufgestellt. Verändern würde sich der Bedarf nach einem Stürmer, nur bei einem Abgang von Marmoush. Darauf müsste Sportvorstand Krösche reagieren. Geld dürfte bei einem Wechsel auf die Insel dann aber kein Problem sein.

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25 Kommentare

  1. Das sehe ich auch so! Kommt ein unmoralisches Angebot, dann müssen wir verkaufen und mit einem Nachkauf reagieren. Aber auf dem Papier steht das für nächste Saison doch ziemlich rosig aus. Alles junge Leute mit viel Potenzial, denen nur ordentlich zugearbeitet werden muss.

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  2. Ich finde beide Stürmer Marmoush und Ekitiké toll. Dazu noch ein Leuchtturm von der Bank, wenn es Mal hoch und weit gehen muss. Passt. Allerdings hat das Zusammenspiel zwischen Marmoush und Ekitiké noch nicht so geklappt, wie man sich’s erhoffen kann. Ich hoffe, das wird dieses Saison besser – dann werden wir da viel Spaß haben (wenn die beiden Bälle bekommen).

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  3. Schließe mich Fozzi an 🙂 und danke auch an die Redaktion für die schöne, informative und kurzweilige Serie.

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  4. klar sind diese prognosen sehr spekulativ aber alles in allem finde ich diese ingesamt zu positiv/fanbrille. wenn diese prognosen alle so eintreffen (z.B knauff kandidat fürs DFB-team…), dann landen wir zwangsläufig auf den plätzen 1-3 ^^

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  5. Ich wünsche mir (seit Jahren) 2 Granaten für Offensiv-Außen. Im Prinzip haben wir da als richtigen OA nur Knauff und das ist zu wenig. Siehe Leverkusen – da kann komplett durchgewechselt werden ohne Qualitätsverlust. Sowas müssen wir auch aufbauen.

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  6. Ich denke, das die Offensivspieler in der nächsten Saison alle Eventualitäten abdecken können. Mit dem Sturmzentrum und Mittelfeldzentrum bin ich einverstanden, sofern der eine zentrale Mittelfspieler kommt, mit denen wir Spiele gewinnen wollen.

    Unser Problem sind die Außenpositionen Offensiv und Defensiv, mit denen man nur bedingt 4er-Kette und auch nur bedingt 3er-Kette spielen kann. Hier brauchen wir deutlich höhere Qualität um Platz 4 oder 5 anzugreifen.

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  7. @5
    Hast du denn auch Sponsor so wie Bayer, der jedes Jahr Kohle in den Verein pumpt?
    Ansonsten werden wir uns das auch in den nächsten Jahren nicht leisten können.

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  8. @7 Adli 7 Mio, Frimpong 11 Mio, Grimaldo ablösefrei, Wirtz 200.000.

    Lediglich Tella hat mehr als 20 Mio gekostet.

    Was genau haben diese Summen also mit dem Sponsor zu tun?

    Für die gleiche Summe haben wir beispielsweise Kohr und Hauge gekauft 😉

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  9. Kolo muani, jovic, kostic, haller, marmoush. Alle für unter 10 Millionen. Das kaufen ist nicht das Problem. Nur alle guten gleichzeitig auf allen Positionen und dann die Ausnahmespieler auch zu behalten ist das Problem. Da musst du auch ne Menge in Gehältern investieren. Bayer Leverkusen zahlt auch z.b. nichts fürs Stadion. Wir, glaube ich, 10 Millionen im Jahr. Plus Ausbaukosten. Von Leverkusen, genau wie Bayern, Dortmund und Leipzig sind wir finanziell noch meilenweit entfernt. Aber natürlich kann es für ein Jahr immer mal wieder hinhauen. Siehe Stuttgart und Union. Aber Union ist wieder im Abstiegskampf und Stuttgart sehe ich nächste Saison auch nur im Mittelfeld.

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  10. Dale,

    wir haben dort Ebimbe, Nkounkou und Knauff…das ist schon ein Pfund, wenn man sie richtig einsetzt.

    Zudem ist Bahoya da, bei dem man gespannt sein darf, wofür es am Ende reicht. Mit der Geschwindigkeit bringt er aber schon mal etwas mit, was man nicht trainieren kann.

    Ouedraogo geht wohl zu Leipzig. Halte immens viel von ihm und denke, dass er, sofern es im Kopf stimmt und er von größeren Verletzungen verschont bleibt, ein ganz ganz starker Spieler wird.

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  11. Ich red ja nicht davon von heut auf morgen 2 Spieler auf OA von der Qualität eines Wirtz zu holen – sondern die Doppelbesetzung aufzubauen. Aktuell haben wir lediglich einen gelernten OA und das ist viel zu dünn besetzt. Ein Buta oder Max kann das niemals kompensieren.

    Finanziell geht’s uns besser als Union oder Stuttgart und wie du selber sagst – die waren diesbezüglich besser aufgestellt.

    Ich wünsche mir einfach dass wir uns auf OA im Sommer verbessern.

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  12. @10 Ebimbe und Nkounkou sind keine gelernten OA.

    Bei Bahoya hab ich Hoffnung dass er richtig durchstartet.

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  13. Wir können nicht so viel zahlen wie die Top-Clubs, wir wollen auch nicht so viel zahlen.
    3,5 Millionen ist im Grundgehalt die Obergrenze, selbst mit oder Prämien, dafür steht kein Stammspieler bei Bayern, Dortmund, Leverkusen oder Leipzig mehr auf.

    Wir stellen uns wirtschaftlich vernünftig auf, lassen die Kirche im Dorf. Das finde ich richtig und gut.

    Dafür bekommen wir nicht die Qualität eines Musiala, Wirtz und Co. Wir halten auch kein Haller, RKM und Co. Müssen wir auch nicht. Es geht weiter.

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  14. Ich red doch nicht davon Leute dieser Qualität zu holen – sondern einfach mal angestammte Offensive Außen. Buta, Max, Nkounkou und Ebimbe sind keine offensiven Außen. Ebimbe macht seine Sache gut. Aber die anderen sind doch kein adäquater Ersatz für einen gelernten Außenbahn Spieler. Da wünsche ich mir einfach, dass wir uns verstärken.

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  15. Sind denn unsere Außen überhaupt die richtigen Spielertypen für die angedachte Spielweise?

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  16. Grüß Dich Italo, der Trainer muß das System nach dem Kader richten und nicht umgekehrt .

    Dale…

    ————————-Trapp———————-
    ————Tuta——Koch——-Pacho———
    Ebimbe—-Skhiri——Larsson—Nkounkou
    —————Chaibi——Marmoush————
    ————————Ekitike———————-

    Finde das schon eine bockstarke Aufstellung. Entscheidend ist, dass die PS auf das Feld gebracht werden und das muss für die neue Saison das Ziel sein.

    Überleg(t) mal für wieviele Tore die Spieler gut sein könnten:

    Ekitike (brutale Qualität): +\- 20
    Marmoush: 12
    Chaibi: 5
    Ebimbe: 5
    Nkounkou: 5
    Skhiri: 5
    Innenverteidigung: zusammen 5

    Denke das sind keine unrealistischen Werte (teils eher konservativ) und dann haben wir auch noch Spieler auf der Bank (ua Knauff).

    Damit hätten wir genügend Offensivpower…wichtig ist wie gesagt die Spieler so einzusetzen, dass sie an ihr Leistungsmaximum kommen.

    Wenn nun zudem noch Groß käme, dann hätten wir noch einen Spieler, der sofort Linie und Struktur in das Spiel bringen kann, wovon gerade die jungen Spieler enorm profitieren könnten.

    Ich teile die Ansicht Krösches, dass der Kader schon recht rund ist.

    Eines ist jedoch klar und es ist wichtig, dass Toppi das versteht…Spieler wie Ebimbe und Nkounkou haben die Stärken GANZ KLAR in der Offensive und man sollte diese nicht in ein Defensivkonzept pressen. Das erfordert Mut, ganz klar, aber mit diesem Mut und dieser Art zu spielen sind wir in den letzten Jahren sehr erfolgreich gewesen obwohl wir damals lange nicht diese Kadermöglichkeiten hatten wie aktuell. Da hat sich die Mannschaft von selber gestellt, jetzt haben wir die Auswahl ob Spieler a spielt oder Spieler b…aber die Ausrichtung muß weiterhin offensiv und mutig sein.

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  17. Die Frage ist immer noch, für welche Spielweise wir (also der Verein, nicht wir Fans) stehen möchten.

    Das wir uns derzeit im Wandel befinden ist deutlich zu sehen und wurde auch von MK so gesagt.

    Nach jahrelangem Konterfussball soll eine Idee im Ballbesitz entwickelt werden. Der Prozess ist vor einem Jahr begonnen worden und hat sicherlich gute wie schlechte Seiten gezeigt. Bekommen wir hier mehr Balance ins Spiel, kann das durchaus unsere neue DNA werden.

    Ich denke schon das wir auf den Aussenposition nicht nur Konterspieler brauchen, sondern vielmehr Spieler, die mit der Kugel ins 1-1 offensiv gehen können.

    Nkounkou und Knauff sind für mich eher Konterspieler, Max, Chandler und Buta eher die klassischen Außenverteidiger. Embimbe als gelernter ZM|DM ist so ein Zwitter, der es spielen kann. Für mich ist er eher Konterspieler.

    Für unsere Spielweise fehlen uns zwei schnelle Aussenbahnspieler mit herausragender Technik (Dribbling, Passen, Flanken) sowie Stärken im 1-1 Offensiv und Defensiv. Die Kunst ist es die für unsere Gehaltsobergrenze zu finden.

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  18. Jean-Mattéo Bahoya, hier ist m. E. eine sofortige Leihe sinnvoll. Er hat seltsame Ansätze und so gar nichts auf die Kette gebracht. Mir tat er eher leid. Braucht Muskeln und Erfahrung, daher Leihe in 2. Liga.

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  19. Prognose Saison (2024/2025)
    Kader Stand 12.06.24 – Platz 7 (Rode Ersatz fehlt/Flügel fehlt neuer Impuls) bis Platz 12.

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  20. @Ballsportler,

    der Punkt ist einfach der, dass wenn man jetzt zum Ballbesitzfussball (was auch immer das sein mag) übergehen soll, sich alles ändern muß.

    Angefangen bei Toppmöller, der mal anfangen sollte das Spiel ohne Ball zu entwickeln. Letztes Jahr hatte der Spieler mit Ball zu wenig Anspielstationen, diese Spielidee, die Krösche da haben mag, wäre somit von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen (unabhängig davon ob im Mittelfeld Heinzchen Müller oder Rodri steht).

    Dann gehen wir mal in die Mannschaft….

    Du hast es teilweise aufgezählt, wenn wir jetzt anfangen vom überfallartigen Umschaltspiel (ich nenne es bewusst nicht Konterspiel, denn das war es nicht, wir hatten in den vergangenen Jahren plus/minus die selben Ballanteile) wegzugehen, hin zu einem Spiel a la Leverkusen (Wüsste jetzt nicht wer sonst noch so einen Fußball spielt (vielleicht Bayern und mit Abstrichen Leipzig), dann kann/muß man den Kader nochmal komplett umbauen, denn….

    Knauff
    Nkounkou
    Marmoush
    Bahoya (nach den ersten Eindrücken)
    Max
    Buta
    Und einige mehr

    also drei absolute Leistungsträger, ein Talent und mindestens zwei die nahe dran sind, passen da null Komma null rein und zwar unabhängig davon, ob man Dreierkette, Viererkette oder sonstwas spielt.

    Wir haben eine bockstarke Mannschaft, nein einen bockstarken Kader und es wird entscheidend sein zu erkennen was damit möglich ist und was nicht. Möchte man nun eine andere Art Fußball spielen (lassen), dann muß richtig richtig viel Geld in die Hand genommen werden, also nochmal einen Umbruch. Und das mit einem Trainer der bislang nicht gezeigt hat, dass er die Grundlagen für dieses sehr komplexe Spiel beherrscht (die Laufwege)…

    Ich bin sehr gespannt wie der Kader kommende Saison aussehen wird. Ich bin gespannt welches System gespielt wird.

    In einem Punkt bin ich allerdings anderer Meinung als Krösche (bei den meisten bin ich bei ihm), ich glaube nicht, dass wir das Spiel umstellen, sondern, das über Jahre erfolgreich praktizierte, verfeinern müssen.

    Wir haben jetzt eine bessere Breite als in der Vergangenheit…eine viel bessere, können somit hinten raus mehr frische Spieler bringen womit die Abstürze der RR in den letzten Jahren eigentlich der Vergangenheit angehören sollten.

    Statt nun sonstwas entwickeln zu wollen sollten wieder die Basics in den Fokus rücken (Laufwege), denn daran hat es in meinen Augen letzte Saison am allermeisten gehapert.

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  21. Hallo ich bin der Neue in dieser Runde 🙂
    Ich freue mich zukünftig mit Euch hier diskutieren zu dürfen.

    Ich warte ja noch sehnsüchtig auf das Gerücht über eine Rückkehr unserer Maschine Filip Kostic!!!

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  22. 22. Gude Moin!
    Viel Spaß und gute Nerven mit uns, wirste brauchen 😉 Gebe Dir recht, wir brauchen eine Kostic-Maschine, aber Kostic selbst sollte es nicht mehr sein. Er wird die Erwartungen nicht mehr erfüllen können. Lieber als Idol in bester Erinnerung behalten.

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  23. Die Diskussion mit diesem und jenem Spielsystem ist müßig. Gegen Bayern spielst du nunmal anders als gegen Union. Sprich, wir brauchen auch verschiedene Spielertypen. Im Kontern sind wir stark, offensives 1:1 haperts. Bahoya könnte hier was reißen. Keine Ahnung wie gut Uzun über außen ist. Ansonsten brauchen wir da noch einen.

    @Olga, in Anbetracht der bereits jetzt zahlreichen Neuen, also vor einem Jahr gekommenen, weiß ich nicht, ob ein sofortiges Zurück zum Hurra-Fußball inkl Perfektionieren funktionieren würde. Tuta, Buta, Ebimbe, Max, Götze, Knauff, Trapp sind noch da. Reicht für ein Kleinfeld. Wo ich bei dir bin, ist, daß wir das Spiel verbessern müssen und variabler werden.

    @Gude, willkommen und Tach auch

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  24. Tach auch gude moin !!!

    Ich unterschreibe die Analyse wieder – auch Teil 3 – zu 100%

    Dass hier ernsthaft jemand sagt, dass Bahoya sofort ausgeliehen werden soll ist für mich nicht nachvollziehbar, der Junge ist gerade mal 18 Jahre alt und kommt hierher, kennt die Sprache nicht und muss sich nach einer halben Saison in der 2. französischen Liga erstmal an die BL gewöhnen. Also gehts noch, da kommt der bester Bundeligamittfeldspieler von Colgne City als Nationalspieler hierher und braucht ein Jahr Anlaufzeit, also geht’s noch?

    Gebt den jungen Hüpfern doch erstmal ein Jahr zum Eingewöhnen, dass wird schon…

    Im Sturm sind wir gut aufgestellt, ich erwarte viel Druck auf unsere beiden Stürmer von Matanovic, der kann ein wirklich guter in Liga 1 werden… Ich hab Hoffnung, dass wir nächste Saison nicht im Mittelfeld versinken wie es viele hier schon wieder versuchen herbeizureden !

    #aufjetzt
    #EuropacupinjedemJahr

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