Frankfurt feierte gegen den MSV Duisburg den ersten Dreier in 2021. (Bild: IMAGO / Eibner)

Mit 3:0 schlägt Eintracht Frankfurt den MSV Duisburg im zweiten Spiel der englischen Woche. Laura Feiersinger (20.) und Sjoeke Nüsken (35./44.) besorgten bereits im ersten Durchgang den Endstand. Während in Halbzeit eins ein Klassenunterschied erkennbar war, ließ die SGE nach dem Seitenwechsel deutlich nach. Am Samstag empfangen die Adler im DFB-Pokal-Halbfinale den SC Freiburg. Die SGE verbessert sich in der Tabelle auf den 7. Platz. Duisburg bleibt Letzter.

Arnautis rotiert gegen das Schlusslicht

Niko Arnautis rotierte nach dem 2:3 in Leverkusen kräftig durch: Vier neue Spielerinnen stellte er im Vergleich zu letzten Freitag in der Startelf auf. Im Hinblick auf das Pokalspiel am Samstag gegen den SC Freiburg eine nachvollziehbare Entscheidung. Frankfurt spielte schnell nach vorne und suchte Lücken in der tiefstehenden Defensive der Gäste. Die temporeichen Gegenstöße vom MSV konnten die Adler schnell unterbinden und ließen hinten nichts zu. Eine Standardsituation nach 20 Minuten brachte die verdiente 1:0-Führung. Den Eckball berührten gleich mehrere Spielerinnen im Strafraum. Am Ende landete der Ball im Duisburger Gehäuse und als Torschützin wurde Feiersinger genannt – gut möglich, dass es aber auch ein Eigentor war.

Nüsken erhöht per Doppelpack

Fünf Minuten später traf Laura Freigang nach einer Flanke von Barbara Dunst per Direktabnahme nur den Pfosten. Kurz darauf vergab die deutsche Nationalspielerin freistehend per Kopf (30.). Nach einem Konter erhöhte Nüsken für die Adler. Dunst spielte einen steilen Diagonalpass auf Feiersinger, die im Zentrum Nüsken bediente – 2:0. Noch vor dem Seitenwechsel stellte Nüsken auf 3:0 und markierte wie schon im Hinspiel ihren Doppelpack (44.). In der Halbzeitpause wechselte Arnautis Virginia Kirchberger für Sophia Kleinherne ein.

Leistungsabfall in Halbzeit zwei

Die erste gute Gelegenheit im zweiten Durchgang hatten die Gäste, aber scheiterten am Aluminium. Arnautis rief seine Mannschaft daraufhin zur Ordnung auf und forderte mehr Körpersprache. Aber weiterhin war es der MSV, der die besseren Chancen hatte. Merle Frohms lenkte nach 67 Spielminuten einen Distanzschuss an den Pfosten. Nach vorne passierte auf Seiten der Gastgeberinnen immer weniger. Gut möglich, dass sich die Eintracht für das anstehende Pokalspiel am Samstag gegen Freiburg schonen wollte.

Eintracht Frankfurt-MSV Duisburg 3:0 (3:0)
Tore: 1:0 Feiersinger (20.), 2:0 Nüsken (35.), 3:0 Nüsken (44.)

So spielte die SGE: Frohms – Hechler, Kleinherne (46. Kirchberger), Störzel, Küver (65. Panfil) – Pawollek (C), Mauron – Feiersinger (60. Prasnikar), Nüsken (77. Köster), Dunst – Freigang (77. Martinez)

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2 Kommentare

  1. Endlich mal ein Erfolgserlebnis! Daran jetzt hoch ziehen und den Rest der Saison für ein gutes Gefühl zuende spielen.

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  2. Was ich nicht verstehe ist die Tatsache das man die Möglichkeit hatte mal ordentlich Selbstbewusstsein zu tanken und noch das ein oder andere Tor nachzulegen! Statt dessen 2 Gänge zurück geschaltet und den Gegner stark gemacht.
    Schade…

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