Kapitänin Tanja Pawollek hätte das Spiel gegen Hoffenheim gern gewonnen. (Bild: imago images / Jan Huebner)

Die Damen der Frankfurter Eintracht bleiben auch im dritten Spiel der Saison ungeschlagen. Den Punkt aus dem 0:0 im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim nahm die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis zwar gern mit, so richtig zufrieden waren die Spielerinnen mit dem Ergebnis aber nicht. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengetragen. 

Tanja Pawollek (Kapitänin): „Wir waren über 90 Minuten das klar bessere Team. Wir haben uns viele Torchancen erarbeitet und viele schöne Spielzüge gehabt. Aber wir haben uns nicht mit einem Tor belohnt. Letztendlich steht die Null, daher sind wir auch mit einem Punkt zufrieden. Aber drei Punkte wären verdient gewesen. Wir können an diese Leistung nun im nächsten Spiel anknüpfen und dann wieder drei Punkte holen. Wir haben uns natürlich gefreut, dass wir ein paar Zuschauer hatten. Man hört es direkt, wenn man einen Angriff startet, dass die Fans uns wieder anfeuern. Das ist super. Wir freuen uns über jeden Fan, der kommt.“

Niko Arnautis (Trainer): „Insgesamt war es eine sehr intensive Partie. Es war ein gutes 0:0. Wir haben es sehr gut gemacht. Der Matchplan wurde sehr gut ausgeführt. Natürlich hatte Hoffenheim auch die eine oder andere Torchancen. Vor allem in der zweiten Halbzeit. Aber wir hatten mehr Chancen – und die schönste. Zweimal wurden wir unberechtigt wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurück gepfiffen. Das war ein bisschen ärgerlich. Wir haben es aber gegen einen guten Gegner gut gemacht. Ein Sieg wäre drin gewesen, daher haben sich nicht alle über den Punkt gefreut. Wir haben den schnelleren und zielstrebigeren Fußball gespielt. Dementsprechend nehmen wir den Punkt mit. Sieben Punkte aus drei Spielen kann sich sehen lassen.“ 

Verena Aschauer: „Wir haben gut begonnen und den Ball gut laufen lassen. Wir hatten dann eine Phase, in der wir ein bisschen den Faden verloren haben. Es war ein sehr intensives Spiel. Wir haben viel investiert. Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung, auch wenn wir teilweise schon die bessere Mannschaft waren.“

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3 Kommentare

  1. Ich habe auch schon Spiele der damals Praunheimerinnen vor Ort gesehen, gut, dass es mit Eintracht geklappt hat. Der Damenfussball wäre ansonsten in Frankfurt kaum haltbar gewesen.
    So ist eine neue Hochzeit in den Farben von Eintracht Frankfurt in Sicht, auch in Richtung Titel. Gute Entscheidung für die beteiligten Clubs, gute Entscheidung für Frankfurt.

  2. Da sieht man mal wieder, wie sich Eindrücke unterscheiden können. Ich habe das Spiel gesehen und sah das sehr ausgeglichen. Erste Halbzeit etwas besser für Hoffenheim und zweite Halbzeit bessere Frankfurter. Die Chanchen für die SGE waren da wurden aber sehr oft nicht konsequent zu Ende gespielt sondern es wurde noch mal quergespielt oder verzögert, wo man etwas mutiger es schon mal mit einem Abschluss versuchen hätte können. Es wurden auch viele unsaubere/unkonzentrierte Pässe gespielt.
    Schön anzusehen war die Abwehr. Bis auf wenige Ausnahmen recht gut die Räume zu gemacht und die Hoffenheimer Chancen vereitelt.

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