Im Halbfinale zwischen Frankfurt und Freiburg ist noch alles möglich. (Bild: IMAGO / Beautiful Sports)

Halbzeitfazit: Ein ausgeglichenes und zweikampfbetontes Halbfinalspiel geht mit einem 1:0 für den SC Freiburg in die Pause. Eintracht Frankfurt startete offensiv, aber Maria Müller brachte die Gäste nach 14 Minuten in Front. Beide Teams spielten sich nur wenige Torchancen heraus. Laura Freigang traf die Latte, der Pfosten verhinderte das zweite Tor der Breisgauer.

„Die Pokalhistorie des FFC unter dem Adlerdach fortsetzen“

Als DFB-Rekordpokalsieger schloss sich der 1. FFC Frankfurt vor einem Dreivierteljahr der Eintracht an. Neun Titel sammelte der Traditionsverein bis heute. Ein Sieg gegen den SC Freiburg im Halbfinale und die Frankfurterinnen stünden zum 14. Mal im DFB-Pokal-Finale. Niko Arnautis feierte am 1. April seinen 41. Geburtstag – Herzlichen Glückwunsch nachträglich! Der Einzug ins Endspiel in Köln am 30. Mai wäre für den Coach nach dem 3:0-Erfolg gegen Duisburg am Mittwoch sicher das berühmte i-Tüpfelchen der vergangenen Tage. Arnautis sprach davon, „dass der Knoten in der Liga geplatzt ist.“ Am Samstag gegen den SC Freiburg rückt der Bundesliga-Alltag jedoch in den Hintergrund.

Mit der Final-Teilnahme würde die sehr durchwachsene Saison der SGE deutlich besser dastehen als wenn gegen Freiburg Endstation sein sollte. „So souverän – wenn auch gegen Gegner aus unteren Ligen – ins Halbfinale einzuziehen, ist uns zuletzt nicht gelungen. Man spürt innerhalb der Mannschaft eine riesengroße Vorfreude. Wir wollen die erfolgreiche Pokalhistorie des FFC im Premierenjahr unter dem Adlerdach fortsetzen“, unterstrich Arnautis. Mit dem Karlsruher SC (8:0), RB Leipzig (4:0) und der SG 99 Andernach (7:1) trafen die Hessinnen auf kein einziges Bundesliga-Team. Der SC Freiburg räumte den SC Opel Rüsselsheim (11:0), SV 67 Weinberg (9:1) und Turbine Potsdam (6:3) aus dem Weg. Den spektakulären Viertelfinal-Sieg gegen Potsdam hatten wohl die wenigsten auf dem Zettel.

Im Hinspiel siegte Freiburg in Frankfurt mit 1:0. Laura Freigang verschoss in der Nachspielzeit einen Elfmeter. Ich erwarte ein offenes, spannendes Spiel, bei dem die Tagesform wichtig sein wird. Die Schlüsselfaktoren werden aber unsere eigene Kompromissfreude und Effektivität sein: Auf der einen Seite sollten wir brennen, auf der anderen einen klaren Kopf, Struktur und Konzentration beibehalten“, erklärte Frankfurts Cheftrainer.

Die Startelf der Eintracht: Frohms – Santos, Kleinherne, Kirchberger, Küver – Pawollek (C), Feiersinger – Nüsken, Freigang, Dunst – Prasnikar

Auf der Bank nehmen Platz: Bösl (ETH), Hechler, Störzel, Mauron, Johannsdottir, Panfil, Martinez

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3 Kommentare

  1. Da ist das Ding. Schön gemacht, die Damen. Jetzt doch das Finale gewinnen, dann ist die Saison noch gerettet.
    Jetzt müssten die Herren gleich auch ein 2:1 nachlegen. 🙂

    Gruß SCOPE

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  2. Top!

    Was mir besonders gut gefallen hat ist, wie souverän sie nach dem 2:1 gespielt haben. Da gab es keine wirklich brenzlige Situation.

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