Nach einer herausragenden Saison 2024/2025 mit Platz drei in der Bundesliga und der damit verbundenen Qualifikation für die Champions League sowie dem Erreichen des Europa-League-Viertelfinales erhoffte sich die Frankfurter Eintracht eine ähnlich ruhig und erfolgreich laufende Spielzeit. Nach dem 30. Spieltag, der gestrigen verdienten Heimpleite gegen RB Leipzig stellt man jedoch fest: Sie läuft nicht nach Plan.
Einige Kaderbaustellen wie die Torwartthematik, das große Verletzungspech, eine triste und enttäuschende Ligaphase in der Königsklasse sowie schwankende Auftritte und Ergebnisse in der Bundesliga bestimmen die derzeitige Eintracht-Saison, die sich langsam aber sicher dem Ende zuneigt. Inzwischen ist der anvisierte siebte Platz und damit der erneute Einzug ins internationale Geschäft gefährdet. Das Schicksal liegt nicht mehr in den Krallen der Adler, stattdessen ist man auf Schützenhilfe angewiesen. Der SC Freiburg ist mit einem Sieg heute gegen Schlusslicht Heidenheim vorbeigezogen. In der heutigen Ausgabe der Sendung „Sport1 Doppelpass“ legte Sportvorstand Markus Krösche in seiner ehrlichen und teils kritischen Analyse den Finger in die Wunde. „Wir kamen aus einer Phase, wo wir extrem viele Gegentore bekommen haben und gerade in der Defensive nicht wirklich stabil waren. Natürlich haben wir sehr viele Tore geschossen, aber auch sehr viele bekommen“, blickte Krösche zurück. Die Konsequenz: Ex-SGE-Profi Dino Toppmöller, der sich stets mit dem Verein identifiziert hat, musste nach 2,5 Jahren seinen Hut nehmen. Sein Nachfolger ist der Spanier Albert Riera, der inzwischen seit zehn Spielen das Sagen hat. Aber auch unter dem neuen Cheftrainer tritt die SGE teilweise weiter auf der Stelle und verfällt zuweilen in alte Muster. Die mediale Kritik an Riera wächst und wird durch das Spiel und das Ergebnis von gestern nicht weniger. Sein Vorgesetzter sieht dennoch Fortschritte: „Das war jetzt der erste Step, den Albert angehen sollte und den wir angehen wollten, dass wir erstmal eine gewisse Stabilität haben. Dass das ein bisschen auf Kosten der Offensive passiert, ist auch ein Stück weit normal“, stellte der Vereinsboss klar.
Krösche springt für Riera in die Bresche
Richtig stellen musste Krösche auch Rieras Aussage: „Wir waren die schlechteste Mannschaft Europas“, die für Verwunderung sorgte. „Er hat das in dem Falle auf die Gegentore bezogen, dass wir da zu den schlechtesten Mannschaften in Europa gehört haben. Wir waren in der Bundesliga phasenweise, ich glaube mit Heidenheim, die schlechteste Defensive.“ Er habe es nicht auf die Mannschaft oder auf deren Qualität bezogen, „sondern es ist ein bisschen aus dem Kontext gerissen worden. Er meinte natürlich die Gegentorthematik. Das haben wir mit Ausnahme von gestern (Niederlage gegen Leipzig, Anm. d. Red.) ein bisschen verbessert.“ Trotzdem sei man nicht zufrieden mit der Art und Weise, „wie wir offensiv momentan spielen und dass wir nicht so wirklich viele Möglichkeiten herausspielen. Das ist aber letztendlich der Prozess, den wir jetzt gehen müssen.“ Zunächst lag der Fokus darauf, die fragile Abwehr nach der Flut an Gegentoren einen festen Halt zu geben. „Grundsätzlich geht es darum, dass du versuchst, eine gewisse Kontrolle zu haben, das heißt weniger Umschaltmomente zuzulassen. Das war das, was uns in der Hinrunde und in den ersten Wochen der Rückrunde begleitet hat, dass wir extrem viele Umschaltmomente zugelassen haben. Auch in der Champions League haben wir viele Umschaltgegentore bekommen.“ Gleichzeitig gehe es auch darum, offensiv mehr Aktionen zu kreieren. „Das schaffen wir momentan nicht.“ Das liege daran, dass „wir zu statisch sind. Wir spielen zu langsam im Spielaufbau. Wir spielen von Position zu Position, wir überspielen keine Position. So kriegst du den Gegner nicht in Bewegung und dann sind wir in der Offensive zu statisch“, monierte Krösche, aus dessen Sicht der Balanceakt seiner Mannschaft schwerfällt. „Wir haben keine dynamischen Positionswechsel, um den Gegner in Schwierigkeiten zu bringen. Und das ist die Balance, die uns so ein bisschen fehlt.“ Einerseits defensiv gefestigter, andererseits vorne zu harmlos. „Wir lassen weniger Umschaltmomente zu, aber wir müssen deutlich zielstrebiger und klarer nach vorne spielen.“
„Wir haben keine Stabilität“
„Nein“ würde Krösches klare und unmissverständliche Antwort aus den oben genannten Gründen lauten, wenn man den gebürtigen Hannoveraner fragen würde, ob er zufrieden mit der Saison ist. Er begründete: „Weil wir vor der Saison andere Erwartungen hatten“ und zog einen Vergleich zur letzten Spielzeit: „Wenn wir uns den Start der Saison anschauen, haben wir mit Hugo Ekitiké und Tuta zwei Spieler verloren und haben Jonny Burkardt und Ritsu Doan geholt.“ Ansonsten konnte der Kader weitestgehend zusammengehalten werden. Der große Umbruch blieb diesmal der Eintracht fern. „Da muss man sagen: Die Entwicklung einzelner Spieler haben wir uns natürlich anders erhofft. Natürlich haben wir eine junge Mannschaft, das gehört dazu.“ Im letzten Jahr habe man mit Blick auf die erfahrenen Spieler eine ganz andere Stabilität gehabt, die in diesem Jahr so nicht mehr vorhanden sei. „Es ist nicht so stabil weitergegangen, wie wir uns das erhofft haben. Das heißt die Entwicklung der jungen Spieler und der Verlust der Stabilität der erfahrenen Spieler haben dazu geführt.“ Ein weiterer Faktor sei der jährliche Verlust von Leistungsträgern. „Dann kommt der Fluch der guten Taten dazu. In den letzten Jahren sind Spieler zu einem Topclub gewechselt. Junge Spieler denken, ‚ich bin der nächste, der den Schritt geht‘. Dann hast du das WM-Jahr, wo viele, gerade die erfahrenen Spieler zur WM fahren, wo Druck entsteht.“ Nicht zu vergessen die Erwartungshaltung, „die wir über die letzten Jahre kreiert haben und die Champions League, die für uns eine Nummer zu groß war.“ Man sei noch nicht so weit gewesen, „um in der Champions League wettbewerbsfähig zu sein. Mit der Auslosung sowieso nicht.“ Das führe dazu, „dass eine gewisse Negativität von außen aber auch von innen in dieser Saison schon von Beginn an reingetragen wurde. Der andere Fakt ist, dass wir mit der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, nicht zufrieden sind. Das muss man ehrlicherweise sagen.“ Trotz des Trainerwechsels setze man gewisse Dinge auf dem Platz nicht um. „Wir haben keine Stabilität in der individuellen Leistung. Wir haben keine Stabilität als Mannschaft generell. Am Ende führen viele Dinge mit dazu aber natürlich auch die Spieler.“
„Riera eine Persönlichkeit, die polarisiert“
Eine negative Stimmung macht sich inzwischen medial rund um Neu-Coach Albert Riera breit. Dem Vernehmen nach werden nicht nur das fehlende Offensivkonzept und zum Teil ausbleibende Ergebnisse bemängelt, auch seine direkte und teilweise martialische Art der Kommunikation stößt mittlerweile in Teilen des Eintracht-Umfelds auf Verwunderung. Für den Sportvorstand ist der Spanier aber genau der richtige Trainertyp, den die Hessen brauchen. „Seine Aussagen waren am Anfang prägnant und trotzdem wurden paar Sachen anders interpretiert. Natürlich hat Deutschland ein anderes mediales Umfeld, Frankfurt hat ein anderes Umfeld als er es in seinen früheren Stationen hatte. Er ist ein Typ und eine Persönlichkeit, die polarisiert.“ Man könne es gut oder schlecht finden, „aber er ist authentisch und er ist so, wie er ist. Und am Ende ist das für mich immer das Wichtigste bei einer Person und bei einem Trainer, dass du eine Persönlichkeit bist, dass du überzeugt bist von dem, was du tust und dass du eine klare Meinung und Kante hast.“ Die eine oder andere Aussage sei unglücklich gewesen oder falsch interpretiert worden, „aber das kann man ihm nicht vorwerfen. Am Ende ist es seine erste Trainerstation in der Bundesliga. Und dann gehört es dazu, dass man eine Lernphase hat.“
Fehlende Stabilität nervt den Boss
Nichtsdestotrotz hat sich der Wechsel von Dino Toppmöller zu Albert Riera nicht so positiv ausgewirkt, wie sich es alle Beteiligten erhofft haben. Das gestrige 1:3 gegen den Brauseclub war einer der vielen Niederlagen, die sinnbildlich für die aktuelle Saison ist. „Es hat was mit Automatismen aber auch mit Selbstverständnis zu tun. Wenn du eine erfolgreiche Phase hast, dann entwickelt sich ein gewisses Selbstverständnis. Das haben wir momentan auch nicht.“ Dem Eintracht-Macher fehle „die Aggressivität im Verteidigen, diese Gier, Zweikämpfe gewinnen zu wollen. Das fehlt uns. Das ist das, was uns letztes Jahr ausgezeichnet hat. Das ist das, was uns letztes Jahr auf Platz drei gebracht hat.“ Als Musterbeispiel führte der 45-Jährige das letzte Saisonspiel beim SC Freiburg (3:1) an. „Da geht es nicht um 50 Prozent, sondern um zehn, 15 Prozent. Aber die fehlen uns einfach in dieser Saison. Das ist der Grund, warum wir es nicht schaffen, in dieser Saison über 90 Minuten konstant unsere Leistung zu bringen, individuell, aber auch als Mannschaft. Wir haben grundsätzlich dieses Jahr nicht diese Stabilität, jeder Einzelne nicht, aber auch als Einheit. Das ist das, was uns extrem nervt.“
Wechsel im Tor als Stabilitätsrisiko
Das Problem der fehlenden Stabilität hat sich nicht erst im Laufe der Saison entwickelt, sondern war schon zu Saisonbeginn existent, wie Krösche erklärte: „Wir haben zu Beginn der Saison diese Stabilität nicht bekommen können, weil wir Verletzungen hatten und gemeinsam Entscheidungen getroffen haben, die nicht zur Stabilität beigetragen haben.“ Ein Aspekt, der zum Dauerthema wurde und die Eintracht scheinbar nicht gelöst bekommt, sind die Diskussionen rund um die Torhüterposition. „Auch die Torwartthematik hat nicht zur Stabilität beigetragen.“ Den Abgang von Vereinslegende und Europa-Cup-Held Kevin Trapp sieht Krösche im Nachgang nicht als Fehler. „Kevin war für uns immer ein wichtiger Spieler. Auch im letzten Jahr hatte er gerade in der Endphase einen großen Anteil daran, dass wir in die Champions League eingezogen sind. Am Ende war es der Wunsch für Kevin. Sollen wir jetzt einem 35-Jährigen, der die Möglichkeit bekommt, in seiner Wahlheimat einen Dreijahresvertrag zu unterschreiben, das verbauen? Das kannst du in dem Moment nicht.“ Ob Kaua Santos in der neuen Saison wieder die Nummer eins sein wird, „wird man sehen. Es ist schon noch ein Konkurrenzkampf. Jetzt ist Kaua verletzt, Zetti ist momentan im Tor. Er sah gestern nicht so gut aus, aber er hat auch schon viele gute Spiele in der Saison gemacht, deswegen muss man es immer in den Kontext einordnen. Aber sicherlich haben wir über die Wechsel im Tor nicht wirklich zur Stabilität beigetragen.“
Transfermarkt im Wandel: Konkurrenz treibt Preise in die Höhe
Neben dem Sportlichen ist bei der Frankfurter Eintracht die finanzielle Situation stets ein zentrales Thema. In den letzten Jahren zeichnete sich der Verein dadurch aus, junge Spieler günstig zu verpflichten, sie zu entwickeln und für eine große Ablöse zu verkaufen. Inzwischen scheinen die großen Clubs dieses Modell zu kopieren, mit schwerwiegenden Folgen für den Markt, vor allem aber für die SGE. „Wir haben in den letzten Jahren eine Nische entdeckt, die wir jetzt nicht alleine besetzt haben, aber nicht viele Wettbewerber hatten. Die anderen Clubs gucken sich das an und sagen ‚Okay, dann schauen wir auch mal da rein‘. Mittlerweile hast du Eigentümer, die mehrere Clubs besitzen und andere finanzielle Möglichkeiten haben. Sie gehen genau in diesen Markt.“ Die Folge: „Vor zwei, drei Jahren haben wir Spieler geholt mit 18 Jahren für neun Millionen Euro. Heute kosten sie 20, 22 Millionen Euro.“ Das bedeutet für den Tabellenachten: „Wir müssen schneller und effizienter in unserem Scouting-Prozess sein. Wir müssen mehr Risiko gehen, also den Spieler noch früher transferieren mit dem Risiko, dass es nicht funktioniert und wir müssen uns andere Märkte erschließen und schauen, dass wir an einem Markt agieren, wo wir die Ablöse zahlen können.“
Für Verwunderung sorgt auch die Tatsache, dass die SGE trotz großer Einnahmen im zweiten Jahr in Folge auf einen Jahresfehlbetrag zusteuert und finanziell deshalb nicht auf Rosen gebettet ist. Im Sommer müssen wieder Einnahmen generiert werden, unter anderem durch Spielerverkäufe. „Wir haben investiert und wir müssen investieren. Das, was wir eingenommen haben, ist auch nicht immer brutto bei uns auf dem Konto gelandet. Die Summen, die wir erzielt haben, werden nicht immer in einer Summe, sondern über Raten bezahlt.“ Gleichzeitig habe man Investitionen, „die du in den Kader tätigst und die du auch zu finanzieren hast.“ Auch Personalkosten sind ein Faktor, die gestiegen sind. Krösche gewährte Einblicke in die Gehaltsstrukturen. „Die Vertragsstrukturen sind grundsätzlich so, dass wir ein Salary Cap haben, wo wir sagen, wir zahlen nicht mehr Grundgehalt als ein Betrag X, weil es geclustert ist. Wir haben unterschiedliche Cluster von jungen bis Stammspieler, Leistungsträger und Topspieler. Das sind unterschiedliche Gehaltsklassen.“ Bei der Eintracht sei es bonusabhängig. „Das heißt, wenn wir in gewissen Wettbewerben spielen, haben die Spieler Steigerungsmöglichkeiten für das Jahr, in dem wir in dem Wettbewerb spielen, wo sie Boni und gleichzeitig ihr Grundgehalt haben. Deswegen kommen natürlich in einem Champions League-Jahr andere Gehaltsstrukturen zustande.“
Krösche blockt Zukunftsfrage ab: „Habe Vertrag bis 2028“
Trotz dieser großen Herausforderungen hat der Manager große Freude an seinem Job. „Am Ende geht es um die Aufgabe und die Aufgabe macht mir Spaß. Es ist oft schön zu sehen, wenn sich junge Spieler entwickeln und sie nächste Schritte gehen. Natürlich ist es herausfordernd, gerade weil sich die Marktsituation in den letzten zwei, drei Jahren extrem verändert hat, gerade für uns als Eintracht Frankfurt. Aber das macht den Reiz auch manchmal aus.“ Zum Abschluss der Sendung musste sich Krösche noch der Frage über seine Zukunft stellen. Zweifelsohne gehört der Ex-Profi zu den besten Managern der Bundesliga, vielleicht sogar Europas. Nicht umsonst wurde er mit den Granden wie dem AC Mailand, dem FC Bayern München oder Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. „Ich kann es nicht beeinflussen und am Ende bleibe ich bei den Fakten. Wir haben auch keine Zeit mehr. Ich habe Vertrag bis 2028 und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“ Dann machen wir hier Schluss und lassen das so stehen.






34 Kommentare
Im Doppelpass war das gar nicht mal so uninteressant. Auch wenn viele behauptet haben, dass wieder dieselben Phrasen von Markus Krösche rausgehauen wurden. Ganz besonders interessant fand ich die Beurteilung durch andere Journalisten oder durch Effenberg:
Die Eintracht kam in den letzten 15 Jahren, also seit dem letzten Aufstieg in die Bundesliga, genau zwei Mal unter die ersten fünf Plätze, und zwar in 2021 und in 2025.
In den letzten Jahren hat die Eintracht eine überragende Entwicklung genommen. Und es kann einfach nicht immer nur nach oben gehen. So ein Jahr wie das jetzige ist absolut normal. Rückblickend wäre es auch absolut im Bereich des Normalen, wenn es mehr als ein Jahr wäre.
Und es wurde auch klar gesagt, dass so eine normale temporäre Stagnation (das sind jetzt meine Worte) gerade in Frankfurt sehr schwierig ist, weil die Ansprüche im Frankfurter Umfeld sehr schnell, sehr hoch sind. Den letzten Satz würde ich einigen Leuten am liebsten auf die Stirn schreiben, inklusive mir übrigens.
Ich frage mich, was genau der Nährwert von diesem ganzen negativen Geschreibe ist. Insbesondere solches, welcher Spieler unbedingt mal spielen müsste, welcher Spieler überhaupt nicht mehr spielen sollte. Und so weiter. Ihr wisst glaub ich, was ich meine.
Zu was genau führt das?
Würde irgendein Trainer der Welt deshalb etwas ändern?
Wie viele von den Leuten, die so schreiben, sind eigentlich ausgebildete Fussballtrainer?
Wie viele von den Leuten, die so schreiben sind im Training dabei, kennen die Werte der Spieler und so weiter?
Und bevor jetzt wieder das Klagen der Opfer kommt, dass sie doch keine Meinung haben dürften. Und ob man sich jetzt entschuldigen müsste, weil man irgendeine Meinung vertritt, dann sage ich klar:
Nein, so ist es eben nicht gemeint.
Jeder darf seine Meinung haben. Das ist doch klar.
Die Frage ist aber, WIE ich meine Meinung vertrete.
Es ist doch was völlig anderes, ob ich sage "meiner Meinung nach ist es oder könnte es so und so sein" ... oder ob ich schreibe und fordere: "so und so ist es und so und so muss es sein." Und dabei keinerlei Spielraum für andere Meinungen zeige.
Und im gleichen Atemzug auch noch Spielern jegliche Fähigkeiten (auch zu Veränderungen und Reflektionen) abspreche und dem Trainerteam natürlich auch noch gleich mit dazu.
Ich wehre mich schlicht gegen solche verabsolutierte Meinungen, die in Einbahnstraßen gehen.
Und ich persönlich, aber das ist nur meine Meinung, lehne dieses Nörgeln ab. Es führt m.E. nur zu schlechter Stimmung, und zwar nicht nur bei den Empfängern, sondern auch bei den Sendern. Dessen bin ich mir sicher.
Und unterm Strich hilft es ja auch keinem weiter.
Was hilft ist Vertrauen. Was hilft ist Geduld. Was hilft ist Dankbarkeit für das Erreichte in den letzten Jahren.
Ganz ehrlich, ich muss mich immer noch kneiffen wegen der vielen Erfolge.
Gerade hinsichtlich der langen Zeit davor mit den vielen, vielen Durststrecken.
Und nein, das soll kein Blankoschein für Schönrederei sein. Nahezu körperloses Defensivverhalten wie gegen Leipzig oder uninspiriertes Offensivspiel wie größtenteils gegen Mainz oder unerklärbare Passivität nach Führung, wie in großen Teilen der zweiten Halbzeit gegen Wolfsburg muss und darf angesprochen werden.
Es ist genau das Gleiche wie mit diesen unsäglichen negativen Berichten und Kommentaren über Spiele in letzter Zeit, von Leuten die angeblich überhaupt keinen Bock mehr haben und am liebsten weg wollen und sich jetzt rausnehmen (was sie dann doch nicht tun) und und und.
Der Zusammenhang mit der Negativ-Affinität zwischen Riera und den Medien ist dabei natürlich nur rein zufällig.
Deshalb, wegen den angesprochenen Punkten fand ich den Doppelpass gar nicht mal so uninteressant. Weil u.a. differenziert diskutiert wurde. Und ich hatte ehrlich gesagt auch den Eindruck, dass Krösche schon etwas von seiner Souveränität verloren hat, was ihn für mich noch menschlicher macht. Ich will damit sagen, mein Gefühl war, dass es ihm schon etwas ausmacht. Das ist auch in gewisser Weise gut. Ich habe des weiteren den Eindruck, dass er Bock auf die Eintracht hat und an den Problemen arbeiten möchte.
Außerdem hat mir sein Statement bezüglich Riera, was hier auch im Bericht gut wiedergeben wurde, richtig gut gefallen. Für mich wurde deutlich, was Kösche an Riera schätzt, und dass er auch nicht alles an ihm gut findet.
Das klingt für mich nach einer Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe. Das hatte ich beim Gespann Krösche Toppmöller nicht.
Die krassen Erfolge auch hinsichtlich der Transfer Entwicklungen werden immer schwieriger werden zu wiederholen. Es kann auch nicht sein, dass die Eintracht als einzige weiß, wie man clever kauft und verkauft. Mir scheint es nur logisch, dass es
auch mal Rückschritte geben musste.
Ich wünsch mir, glaub ich, dass wir weiterhin gemeinsam hinter der Eintracht stehen und gerade jetzt, in den letzten vier Spielen, jedes Spiel auch als Fans erwartungsschwanger angehen und nichts anderes erwarten als den Sieg.
Und wenn es für Europa nicht reichen sollte, dann werden die Konsequenzen bezüglich der Transfers noch erheblicher ausfallen als es jetzt schon voraussichtlich sein wird.
Und vielleicht ist das gar nicht mal so schlecht, wenn wir dann mit einer bereinigten Truppe in eine Saison ohne europäische Spiele gehen.
Und wenn doch, werde ich mich darauf freuen. Was denn sonst?
Viele hier im Forum geben Dino die Schuld an der ganzen Fitnessmisere des Teams. Wenn das so offensichtlich ist, dann frage ich mich warum Albert das nicht fokussiert trainieren lässt? Das sind Profis und müssten mit Zusatzschichten das wieder aufholen können! Stattdessen gibt er ihnen 2 Wochen Erholungszeit in der Länderspielpause, während andere Teams täglich weiter trainieren! Das ist völlig indiskutabel, wenn ich die schweren Defizite kenne! Er soll das Team zum Laufen bringen, anstatt große Forderungen an Krösche stellen. Er hat den teuersten Kader der Geschichte, lässt ihn aber wie eine Amateurmannschaft spielen.
Bisher hat Albert durch flotte Sprüche geglänzt, jedoch nichts verändern können im positivem Sinne!
Augsburg und Mainz sind Beispiele, wie fast tote Mannschaften durch richtige Führung wieder zum Leben erwachen! Und das ohne neue teure stars!
Bitte einen neuen Trainer ab Sommer!
Ich finde deinen Kommentar auch, so wie dieser Bericht, sehr gelungen in der Tat. Stimme dir in vielen Ausführungen zu. Eine gesunde und sachliche Meinungsäußerung bringt uns alle voran. Ich fand auch den Auftritt von MK herzhaft ehrlich und selbstkritisch. Was unseren Trainer angeht, ich bin der Meinung, dass seine Leistungen nur in der neuen Saison gesund bewertet werden kann. Er wird sicherlich Spieler einfordern, die seiner Philosophie entsprechen, die volle Vorbereitung mit ihnen absolvieren etc. Erst dann, werden wir die Situation bewerten können. Eine Saison ohne Europa kann auch mal helfen, da wir damit rechnen müssen, dass einiges sich im Kader tun wird.
Forza SGE!
„ Er wird sicherlich Spieler einfordern, die seiner Philosophie entsprechen, die volle Vorbereitung mit ihnen absolvieren etc. Erst dann, werden wir die Situation bewerten können.“
Das kann er natürlich machen, jedoch welche Qualität an Spielern denkst du kann er einfordern, wenn unsere Eintracht bekanntlich erst 35mios. € durch Transfererlöse erwirtschaften muss, bevor wir investieren können?
Ich denke wir werden im Falle des verpassen eines europäischen Wettbewerbs unsere besten Spieler verlieren, und werden wieder in ein bis zwei Regale tiefer einkaufen müssen. Ob es dem Albert reicht, wage ich zu bezweifeln.
Manchmal frage ich mich wer denn die besten Spieler sein werden, die wir verlieren.
Bin an einem Punkt, an dem ich sage wer gehen will und wir einen ordentlichen bzw passenden Betrag erzielen sollte gehen.
Sehe derzeit keinen Spieler, der große Ansprüche stellen könnte. Es wird Verschiebungen geben und ich finde es nach der Saison gut.
Hoffe, dass wir nächste Saison mal wieder eine hungrige ja gierige Mannschaft haben die auf die Spiele brennt.
Glaube auch nicht, dass hier jetzt schlechte Charakter oder so dabei sind, aber irgendwie passt doch etwas nicht
Ja ... ne ... is klar.
Im letzten Drittel der Saison den Magath raushängen lassen und die Medizinbälle rausholen. Das wäre laut Deiner Aussage der richtige Lösungsansatz ? Da es um Probleme mit der körperlichen Konstitution und der Fitness geht, geht es ab sofort - nach Deinen Vorstellungen - in jedem Training nur noch mit der Bleiweste.
Und natürlich kannst Du als ausgebildeter Sofasportler mit "Heben, stoßen und reißen" (das Bembelsche & Mispelsche wohlgemerkt) natürlich genau beurteilen, was den Spielern gut tut.
MK hat im Doppelpass sehr klar beschrieben, welcher Teil der Mannschaft die größten Probleme macht und da - so denke ich - wird es Änderungen zur neuen Saison geben. Ich glaube auch nicht, dass ein R. Koch unantastbar sein wird.
Dazu - la bestia blanca - enthalten Deine Aussagen ziemlich viel konjunktiv.
@ bernemer81: Das erste Mal stimme ich Dir zu - 100 %ig.
Ich finde deinen Kommentar sehr gut.
Noch ein paar Ergänzungen von mir (sorry, dürfte etwas länger werden):
Vielleicht ist die Einschätzung der Situation/ die Erwartungshaltung auch eine Alters- bzw. Generationensache.
Ich kann mich z.B. an unzählige Trainerdiskussionen erinnern. Der erste geforderte Rauswurf, den ich bewusst miterlebt hatte war der von Elek Schwartz (die unter 65-jährigen müssen jetzt googeln 😉). Und man konnte die Uhr danach stellen, wann der Nachfolger angezählt wurde und dessen Nachfolger etc. Gut erinnern kann ich mich noch an Horst Ehrmanntraut, der anfangs als großer, unkonventioneller Zauberer verehrt wurde und später mit Schimpf und Schande davongejagt wurde. Mir fällt kein Trainer ein, der nicht infrage gestellt wurde. Und hier haben wir es ja gerade nach Toppis Entlassung erlebt, dass selbst Trainer, die nur als möglicher Nachfolger gehandelt wurden, schon abgelehnt wurden, ohne dass sie auch nur eine Minute das Training geleitet hatten.
Bei Spielern war es vergleichbar: Mein frühestes Erlebnis war in dieser Hinsicht Dr. Peter Kunter, der fliegende Zahnarzt. Mal hielt er wie ein junger Gott, dann war er ein Held. Aber ihm unterliefen auch immer wieder mal böse Patzer. Dann wünschten ihn sich viele auf den Mond und er wurde zum Sündenbock.
Ich kann mich auch erinnern, wie ich im Stadion war und dem jungen Alex Maier zusah. Um mich herum großes Murmeln und Motzen: Wie kann man einen solchen Schlacks von Stolpervogel da vorne spielen lassen. Versiebt die klarsten Chancen. Und ich stand mittendrin und motze mit. Was aus ihm geworden ist, wissen wir alle: Fußballgott. Und ich habe daraus gelernt, dass man sich mit Motzen besser zurückhalten sollte. spieler können sich entwickeln, auch, wenn es nicht immer danach aussieht.
Djibril Sow war auch einer, der in jüngerer Zeit hier im Forum auf ähnlich üble Weise beschimpft wurde, wie z.B. Chaïbi. Als Sow uns später verließ, haben viele das als Verlust empfunden.
Und ich kann mich an unzählige Spiele erinnern, die wir auf dem Papier haushoch hätten gewinnen müssen.
Ich denke da nur an Rostock (was mir bis heute noch unendlich weh tut). Aber wenn sich alle Spiele nur nach Tabellenplätzen und Kaderwert voraussagen ließen, könnten wir uns die Saison von einer KI ausrechnen lassen und bräuchten nicht mehr ins Stadion zu gehen. Es gibt Wahrscheinlichkeiten, aber keine Ergebnisgarantien. Nicht umsonst erlebt man im Pokal oft riesige Überraschungen.
Das ließe sich endlos fortsetzen.
Was ich damit sagen will:
Ein bisschen mehr Gelassenheit, Geduld und Realismus täten uns manchmal gut. Aber die kommen wohl am ehesten durch lange Erfahrung und Altern … hüstel… Reifen.
Ich sehe dem ganzen jedenfalls zwar immer kritisch, oft enttäuscht, manchmal verärgert, aber trotzdem im Endeffekt in Ruhe zu. Fußball ist was Tolles. Aber es gibt trotzdem viele wichtigere Dinge im Leben.
Und emotionslos Spiele verfolgen, wie es hier einige kundgetan hatten - so was gibt es bei mir nicht. Nie! Ich bin Adler. Es ist seit unendlich vielen Jahren meine Eintracht. Und ich fiebere mit ihr. Immer! (Wers nicht glaubt, kann gerne bei meiner Frau nachfragen. Oder bei unserer Katze, die schon oft aufgeschreckt von ihrem kuscheligen Platz aufsprang, denn es wird oft laut bei uns zu Hause, wenn die Eintracht spielt)
PS: apropos Alter: Ich bin übrigens am gleichen Tag wie Attila geboren. Allerdings nicht im gleichen Jahr 😉
Wir stehen doch alle hinter unserer SGE und daher tut es ja auch so weh, dass wir inzwischen eine völlig emotionslose , blutleere Mannschaft haben, die meisten Spieler nur mit individuellen Interessen für den nächsten Karriereschritt. Viele Fans haben davon die Schnauze voll und wünschen sich ehrlichen Fussball mit Herz und Kampf zurück und zu denen zähle auch ich. Forza SGE!!!!
So schön geschrieben. Danke Dir.
Hallo
Rückschläge sind ganz normal und gehören im Leben immer dazu. Trotzdem müssen Entäuschung und (sachliche) Kritik erlaubt sein.
Es ist doch letztlich immer eine Frage des Betrachtungswinkels. Schauen wir uns die letzten 15 Jahre an? Top.
Schauen wir uns nur die aktuelle Saison an? Flop.
Es tut mir weh, es schmerzt, wenn ich sehe wie manche unserer Spieler in Zweikämpfe gehen. Oder besser gesagt , nicht gehen.
Es zieht sich die ganze Saison. Laufen, kämpfen, beissen,kratzen und dem Gegner auf die Nerven gehen. Das fehlt, ist ungenügend , teilweise nicht existent.
Fehler, passieren. Sind Teil des Sports.
Aber die Einstellung muss stimmen.
Ich denke Maggus hat da ganz bestimmte Spieler auf der Liste, die gehen müssen.
Und andere die bleiben müssen oder kommen .
Selbst der Nachfolgeverein von Markranstädt, der massiv gestopft ist, hatte diese negative Saison. Als Pokalsieger und dem stetigen Anspruch, Champions League zu spielen, waren sie in keinem internationalen Wettbewerb. Wir hatten gute Jahre und haben etwas Speck angefressen, aber der Trend wieder in den zweistelligen Tabellenregionen rumzudümpeln ist offensichtlich.
Darum geht es den meisten, dass gegengesteuert wird und nicht sehenden Auges die Talfahrt als normale Delle hofiert wird, die von selbst verschwindet, so wie kam...
Gruß SCOPE
Ich habe leider beim Leipzig das spiel nicht live schauen können. In der Zusammenfassung sieht das zwar nicht gut aber auch nicht dramatisch aus. Wenn man dienTW Leistungen tauscht gätten wir auch 2:1 gewinnen können. Tor 2 und 3 gehen auf Zetterers Kappe. Was ich nicht verstehe ist, was mit Baum los ist. Amenda spielt super auf der IV ist aber auch kein AV. Da fehlt einfach wendigkeit und Ausdauer. Das schwächt auf der Außenbahn offensiv und defensiv. Gerade in HZ 2 Wenn dann nochmal und nochmal ein Zweikampf Im Sprint geführt werden muss
..
Naja, mein lieber Oh-esse,
Wenn ich weiß, dass ich ein Defizit egal im welchen sportlichen Bereich habe, dann lasse ich das fokussiert trainieren. Und ich finde schon, dass die freie Zeit dafür hätte genutzt werden müssen. Denn die Mannschaft wirkt weder fit (Leistungsabfall ab der 60sten Minute), noch spielt sie einen attraktiven Fußball.
Und ob es mit Medizinbällen trainiert werden soll, war dein sarkastischer Vorschlag, den ich einfach so stehen lasse.
Und Aussagen aus Fußballstammtischen wie im Doppelpass nehme ich mit Augenmaß auf. Markus ist eloquent und ein Medienprofi und weiß, was er zu sagen hat, wie er es zu sagen hat und wird sicherlich nicht um 11 Uhr in der Öffentlichkeit alle Internats von sich geben.
Riera hat es endlich geschafft uns von Platz 7 auf Platz 8 zu führen, gegen einen in der Breite schlechteren Freiburger Kader, der noch auf drei Hochzeiten tanzt. Klasse Leistung. Und das bei einem insgesamt eher leichten Programm. Hauptsache er postet auf Instagram wieder irgendwelche Statistiken beim nächsten Sieg, wie nachdem 1:0 gegen Heidenheim. Wie so ein kleines emotionales Kind.
Was hat Markus da bloß für einen ultimativen Blender geholt? Nur am labern, nichts dahinter. Doan demontiert, Uzun kurz vor der WM ebenso. Nimmt Höjlund raus, obwohl er der beste Mann war. Mit dem Wechsel war die Messe defensiv gelesen. Vielleicht nächste Woche wieder mal Dahoud in den Sturm, wie wie wärs Albert Einstein? Augbsurg zieht noch an uns vorbei, wenn das am Samstag schiefgeht.
Neben all den Krösche Fehlern diese Saison (2 schlechte Torwarte, keinen zweiten Stürmer, keinen 6er, zu lange an Dino festgehalten, dann 4 Spiele mit einem Regionalligatrainer abgeschenkt und und und) war Riera, der wahnsinnigerweise bis 2028 gebunden ist, sein größter. Einer der größten Fehler seit der Heynckes-Vepflichtung.
Und sonst so? Gut in die Woche gestartet?
Sehr gut, danke. Ändert aber nichts daran, dass wir einen Clown an der Linie haben, der nur redet, aber nicht liefert. Sind neuerdings nicht nur schlecht, sondern auch peinlich in der Außendarstellung. Am Samstag Finale um Platz 8. Wird schwer.
Vielleicht etwas mit weniger Emotionen, jedoch gebe ich inhaltlich sge2785 nicht ganz unrecht.
Wenn ein Trainer mit einem „Jose Mourinho“ Ego um die Ecke kommt, jedoch weder spielerisch noch taktisch kaum Erfolg hat, dann macht er sich schnell angreifbar und ein stückweit lächerlich. Am Ende ist es auch nicht ganz verwunderlich, dass die Presse die das für sich nutzt.
Ja, war nicht bös gemeint.
Ich bin auch gespannt auf Augsburg und ja, es wird bestimmt sehr schwierig.
Ich tippe dennoch auf einen Auswärtssieg.
Man sollte auch nochmal betonen, dass RB mit zwei Gurken wie Klostermann und Finkgräfe gespielt hat, dazu Bitshiabu, der 5Kg zu viel wiegt und ohne Schlager davor. Trotzdem haben wir unter dem Trainer, der ja immer der Protagonist und der Boss on the pitch sein will, bis auf ganz wenige Situationen keinerlei Torgefahr ausgestrahlt. Mit Glasner und Hütter hätten wir deren Defensive mit Herz und Leidenschaft überrollt, ganz ohne pseudointellektuelles Geschwätz über Positionsspiel von dem aber auch wirklich gar nichts auf dem Platz zu sehen ist.
"zwei Gurken wie Klostermann und Finkgräfe" Aha.
Und der Rest dieser abgehalfterten Leipziger Truppe hat eigentlich auch nichts drauf. Wie auch, die haben ja den jüngsten Altersdurchschnitt in der Bundesliga. Das kann ja eigentlich nichts sein.
Warum haben wir die eigentlich nicht aus dem Stadion geschossen? Wo stehen die noch mal? Platz 3. Ach so, das ist ja auch nichts.
Und Bitshiabu wiegt 5 kg zu viel.
Ich bin beeindruckt von Deiner ausgefeilten Datenanalyse. Und nicht mal Schlager hat gespielt. Hätte Albert bloß vorher von diesen Schwachstellen bei Leipzig gewusst. Also von Dir können wir uns alle eine Scheibe abschneiden.
In der Spielvorbereitung macht Dir glaube ich so schnell keiner was vor.
Bewirb Dich doch mal bei der Eintracht. So Leute wie Dich können die da ganz sicher gut brauchen.
Sorry, mein Lieber, bei so viel Negativität fällt mir außer Ironie echt nichts ein.
Ich kann das Gefasel hätte, wenn und aber hier nicht mehr hören, ganz ehrlich!
Glasner hätte, Hütter hätte, ... mit der Einstellung, die die Spieler aktuell an den Tag legen bzw. fast über die ganze Saison, kann da außen stehen wer will, das ist meine Meinung! In der Mannschaft stimmt es für mich nicht. Das sieht man auch oftmals beim Torjubel. Schaut euch mal an, wie da gejubelt wird, wer mitjubelt und wer sich zurückhält. Wenn in einer Situation, wie wir sie haben, Druck auf dem Kessel ist und wir z.B. das 1:1 gegen RB schießen, dann sollte das eine emotionale Explosion eigentlich sein, sieht aber rein gar nicht danach aus und das ist mir in den letzten Spielen, wenn wir ein Tor geschossen haben schon so oft aufgefallen. Eine eingeschworene Truppe feiert sich da, alle zusammen, das sehe ich aber leider bei uns nicht und so spielen wir auch - jeder ein bißchen für sich, kein WIR, kein ALLE und so jubeln wir auch. Liegt es an den einzelnen Charakteren, die doch nicht so super zusammenpassen, wie man sich das vorgestellt hat? Ist jeder zu sehr mit sich selbst beschäftigt, dann stellt sich die Frage, warum? Fehlen uns die Typen a la "Vadder", Kostic, Rode oder Hasebe? ... in der Truppe passt offensichtlich einiges nicht und das war letzte Saison schon so! Nur haben es da Omar und Eki mit Weltklasse-Leistungen übertünscht. Man sollte sich über den Kader ernsthaft Gedanken machen! Jeder, der aktuell an der Seitenlinie steht, ist ein armes Schwein bei uns, meine Meinung.
"Jeder, der aktuell an der Seitenlinie steht, ist ein armes Schwein bei uns, meine Meinung."
In diese Richtung geht auch meine Denke und ich würde noch ergänzen, der bei uns den Ball hat, ist ebenfalls die ärmste Sau.
Was das Thema emotionslos anbelangt.
Ich persönlich weiß überhaupt nicht, wie man überhaupt ein Spiel der Eintracht emotionslos anschauen kann. Egal wie sie spielen.
Und wenn sie so spielen, wie derzeit, dürfte mich keiner vor dem Fernseher filmen. Ein HB Männchen ist nichts dagegen. Emotionslos?
Da bin ich der falsche Ansprechpartner und kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich das immer wieder lese.
Aber was die Leute vielleicht meinen könnten oder was ich auch bei Dir rauslese.
Die Spieler auf dem Feld, die wirken tatsächlich so, als ob sie ihre Leidenschaft ein Stück weit verloren hätten. Das mit dem "Jubel" beim 1:1 ist ein sehr gutes Beispiel von Dir. Vielleicht liegt dieses Fehlen einer freudigen Explosion auch darin, dass vorher unsererseits eigentlich nicht viel dazu beigetragen worden ist, dass wir den Ausgleich machen. Insofern kam er wahrscheinlich einfach überraschend.
Dafür meine ich aber ein anderes Gefühl zu erkennen. Ich hab den Eindruck, dass das Thema Angst auf dem Feld umgeht, genauer gesagt, die Angst Fehler zu machen. So wirken sie auf mich.
Ich bleibe bei meiner von mir geliebten These, dass diese Mannschaft einfach verunsichert ist. Das Fußballspielen kann sie einfach nicht verlernt haben. Es ist Kopfsache. Im Wesentlichen.
Neben den oft zitierten Schwächen im Kader und der krassen Verletzungsmisere diese Saison.
Mit Medizinbällen und Magath, ob ironisch oder ernst gemeint, kommen die glaube ich nicht weiter. Und für die letzten vier Spiele sowieso nicht.
Unabhängig davon dass Dahoud seine Sache auf der 9 gut gemacht hat und in der Saison mehr Tore und Vorlagen als Götze geliefert hat…zu deinen Trainingsbemerkungen….als ehemaliger halb professioneller Leichtathlet erlaube ich mir Dir zu sagen: die konditionellen Grundlagen werden vor allem in der Saisonvorbereitung (Sommer) gelegt, und in der Winterpause eher aufgefrischt bzw. stabilisiert. Ganz so simpel ist es nicht, dass man mitten in der Saison einfach irgendwie die Frische durch Training reinballert. Die Belastungssteuerung ist ziemlich fein abgestimmt. Und die Laufleistungen stimmten bereits unter dem schalen Toppmöller nicht. Und ich tue mich auch mit Riera schwer aber alles da abzuladen ist viel zu einfach.
Also jetzt mal ganz ehrlich, was soll der Fasel-Maggus im Fernsehen anderes erzählen?
Ich fand schon den Auftritt im Schrott-Studio ziemlich dünn, bei dem Thema dahinzusülzen ist im "Doppelspaß" ja noch einfacher, keine kritische Frage, den Stargast gut aussehen lassen...
Ich weiß schon warum ich mir das nur antue wenn ein SGE-Gast schon mal da ist, und hinterher sage ich mir wieder, ich weiß warum ich mir nur die Spiele ansehe von der Aufstellung bis zum Abpfiff und eben "Gott sei Dank" fast immer im Stadion, da erspare ich mir das Gelaber von Pseudo-Experten wie Küppers, Lodda, Schwurbelreportern&Co. wer da seine Infos herholt der glaubt auch nur das was er hören will...
Daher bleibe ich beim Thema, ich lese die Artikel und nicht das was hier in den Kommentaren geschrieben wird. Ich sehe mir das Spiel an, benote hinterher hier die Spieler und wenn ich einmal nicht live im Stadion dabei bin, kommt bei meinen jetzt 1.476 Spielen ja selten vor, dann höre ich zusätzlich zum Fernsehbild eintracht.fm und erspare mir die Peinlichkeiten hier im Forum - warum müsst ihr immer alles schlechtreden hier in den Kommentaren??? -
sind wir alle Eintracht, oder nicht?
Und wenn mir dann noch jemand erklären kann warum wir diese Saison 35 Mio Transferüberschuss erwirtschaften müssen bei 55 Mio+ Einnahmen durch die CL???
Wie soll das nächstes Jahr dann gehen wenn wir nix oder höchstens 18 Mio für die ECL einnehmen (vorausgesetzt wir holen diesen Pott und gewinnen jedes Spiel) ???
Fangt mal an nachzudenken wer das alles so hinbekommen hat? Und der Krösche hat seinen Aussagen nach nix falsch gemacht... ja nee is klar !!!
na dann weiter so mit Lepzig DNA im Management und einem Schaumschläger als Trainer, wenn schee macht oder wenigstens Erfolg hat, ist Platz 7 der Erfolg denn die Foristen hier als Bayernjägger Nr. 1 erwartet haben? Und war der Dino wirklich an allem Schuld?
Ja nee is klar...
Ja, nüschtern betrachtet haben Omar und Eki die Probleme übertünscht. 😊
Angebliche Leistungsträger, die wie Leistungsträger bezahlt werden, bleiben uns womöglich zur nächsten Saison erhalten. Der erhoffte „bereinigte“ Kader hat es dann weiter mit diesen Non-Performern zu tun.
Keine leichte Aufgabe für den Trainer; wie immer der heißen mag.
Man schämt sich so sehr für Albert Riera. Der erste Trainer, bei dem man während der Pks lachen muss und das gar nicht wegen dem englisch (wenn man das so nennen will) mancher Journalisten, auch nicht wegen seiner sich ständig wiederholenden Ankündigungen, von denen man anschließend absolut nichts auf dem Platz sieht, sondern vor allem wie er Spiele, wie gegen Leipzig - wo man auch 6 Gegentore hätte kassieren können - sich hinterher irgendwie zurechtbiegt. Niemand hat das Spiel so gesehen wie er. Es war eine leblose, tote Leistung einer komplett verunsicherten Mannschaft gegen einen defensiv schwachen Gegner.
Man muss nochmals klar sagen, dass 3/4 der Viererkette bei RB ausgefallen ist und sie wahrscheinlich noch nie so anfällig waren. Nochmal: Klostermann ist extrem schlecht, Finkgräfe einer für den VFL Bochum und der Franzose kann sich kaum bewegen. Die haben trotzdem ganz entspannt so gut wie nichts zugelassen. War auch ein lockeres Spielchen zum reinkommen für Ouedraogo nach seiner Verletzung. Frankfurt tut einem eh nicht weh.
Da gebe ich dir absolut Recht, der ballführende Spieler ist ebenfalls eine arme Sau bei uns. Das regt mich immer schon bei den Einwürfen auf! Keine Bewegung, keiner will den Ball und dann wird das Ding irgendwo hingeworfen. Siehe z.B. den Einwurf von Jupp in Wolfsburg in deren Hälfte und daraus erfolgt beinahe das Tor für die, unglaublich sowas. Andere Mitspieler drehen sich sogar weg und zeigen dem Einwerfenden den Rücken, alles schon beobachtet. Und bei solch kleinen Situationen zeichnet sich ein Bild, dass da irgendwas nicht passt im Team.
Bzgl. deiner Aussage zur Explosion und Emotion beim Ausgleich, da zu dem Zeitpunkt nichts daraufhin gedeutet hat und es deshalb verhalten war: Erst recht dann freue ich mich doch umso mehr. Ich war selbst 25 Jahre aktiv, ich kann so ein Verhalten nicht nachvollziehen. Womit wir bei meiner Emotion sind: ich rege mich ganz genauso auf wie du, weil ich jedes Spiel als neue Chance sehe, den Bock umzustoßen, die Chance zu ergreifen, dass der Knoten platzt, aber auf dem Feld passiert davon nix. Und nach der Aufregung kommt halt bei den meisten die Resignation. Was ich irgendwo auch verstehen kann, das Team hat kein Feuer und keine Leidenschaft, das ist lethargisch und färbt irgendwann auf den Fan ab.
Logisch ist die Truppe verunsichert, aber das alleine kann nicht der Grund sein! Da spielen noch viel mehr Faktoren diese Saison mit rein. Ich behaupte auch, dass wir ein Fitnessproblem haben.
Trotz allem bleib ich positiv, die Hoffnung auf Besserung stirbt immer zu Letzt!
Es geht immer nur gemeinsam, in guten, wie in schlechten Zeiten.
Forza SGE
Die Welt wäre so viel entspannter, wenn es nicht überall nur schwarz und weiß gäbe.
Läuft bei der Eintracht -> Bayernjäger und bestes Management
Läuft es nicht bei der Eintracht -> Abstieg, Ausverkauf, Trainer und Management raus.
Meine Geduld liegt vielleicht auch daran, dass ich seit Ewigkeiten kein Fifa, FC, oder Managerspiele mehr spiele (andere Interessen) und damit auch nicht das Gefühl hätte, das wäre alles so einfach :)
Das Krösche merkt das es auch langsam für ihn eng wird .Okay!!
Aber es ist nicht das erste mal das er immer Erklärungen hat.
Aber noch nie gehört was ach Fachleute sagen.Die Mannschaft passt einfach nicht zusammen.Dazu kommt das einige weit unter Vorjahrs Form spielen.
Und Krösche hat Koch noch im Oktober als einen der besten IV Deutschlands bezeichnet
Das sagt doch alles. Koch spielt eine unterirdische Saison. Auch gegen die Bullen mussten seine Mitspieler wieder mit Foul einen Gegenstoß unterbinden. Baustellen überall die Abwehr oft Kopflos und überfordert. Ache hatte nach 40sek für die Kölner das Tor am Fuss.Glück das er zu nah am TW stand.
Die Torleute sind das geringste Problem. Leipzig hat ein Durchschnitt gereicht um uns zu dominieren .Läuferisch ein Klassenunterschied. Burkardt war die ärmste .... auf dem Platz.
Kaum ein gescheiter Pass auf ihn.
Einfach Neuanfang.Das die Mannschaft zu teuer ist wissen wir seit min 2 Jahren.
Es muss ein radikaler Schnitt werden.
Der Vorstand muss wissen ob er das nochmals in die Hände von Krösche legt oder...
Auch der Trainer muss sich zum Neuanfang bekennen und stellen,sonst war auch das ein Griff ins WC
das ist dummes Zeugs aber man wollte die Baustellen einfach nicht sehen
Dazu funktionierte kein Neuzugang.Alle haben sich verschlechtert.
Wer ausser der sportlichen Führung ist da in der Verantwortung.
Und nochmal zum 1000 mal .Ich kann auchmit Platz 8 oder 9 sehr gut leben.Aber nicht mit so einer teuren Mannscahft.Und nun wieder.Andere schaffen mehr bzw das gleiche mit halb so teurem Kader
"Dazu funktionierte kein Neuzugang. Alle haben sich verschlechtert."
"kein" und "alle"
Solche Pauschalaussagen sind schon vielsagend.
Nur mal exemplarisch:
Burkardt hat also nicht funktioniert?
Und Brown, Højlund und Amenda haben sich also verschlechtert?
"Andere schaffen mehr bzw das gleiche mit halb so teurem Kader."
Ach Du meine Güte. Was ist das denn für eine Milchmädchenrechnung?
Ich hab mal in meinem ersten Studium gelernt dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Stammt aus der Organisationslehre. Könnte aber auch aus der Fußballlehre stammen.
Ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass die Mannschaft vorher so viel besser war.
Die Entlastung, die Marmoush und Ekitiké nach vorne gebracht haben, inklusive der Unsicherheit, die sie in den gegnerischen Linien gesät haben, kann man natürlich ganz schwer einschätzen. Ich halte sie aber für sehr bedeutsam.
Das Problem ist. In den vergangenen Jahren war Markus Krösche der Superstar. Er war Eintracht Frankfurt. Vielleicht auch, weil er die einzige Konstante war. Er wurde von allen bejubelt, von dem Medien, den Fans, den Lesern hier und dem Vorstand und Aufsichtsrat. Das System Markus Krösche war interessanter und wichtiger als das Spielsystem der Eintracht. Um ihn herum wurden Anhänger (Hartung etc.) etabliert, nach oben hin bekam er Rückendeckung von Hellmann, mit Glasner wurde ein aufmüpfiger Trainer hinausgeworfen und ein kollegialer Ja-Sager verpflichtet. Bis vor kurzem scheint es keine zweite Meinung gegeben zu haben. Ganz so wie das Alternativlos der Altkanzlerin. Jetzt scheint das ganze Kartenhaus in sich zusammenzufallen. Es ist wie beim Schach wo man nur die ersten drei Züge bedacht hat.
Und Markus Krösche brilliert weiterhin mit Aussagen wie: „man konnte einem verdienten Kevin Trapp doch nicht verwehren, in seine Lieblingsheimat zu gehen“. Was für ein Unsinn und das ist nur ein Beispiel. Keiner geht ernsthaft ins Gefecht mit ihm und weißt ihn mal auf die Unzulänglichkeiten der letzten Jahre hin.
Ben Manga hat mal gesagt, der Charakter und die Einstellung eines Spielers sind wichtiger als das Talent.
Vielleicht hatten wir deshalb eine Mannschaft welche den Europapokal gewinnen konnte.
Manchmal frage ich mich, ob Krösche anfangs noch von diesem Teamgefüge profitieren konnte. In diesem konnten die von ihm verpflichteten Talente gross rauskommen. Über die Jahre scheint dieser Geist aus der Mannschaft herausgewachsen zu sein. Ob er einen solchen Geist überhaupt zurückbringen kann, kann ich nicht beurteilen. Ob Riera seinen Teil dazu beitragen kann, ist auch schwer zu beurteilen. Für mich ist die Saison zu Ende, habe mich sehr selten freuen können, oft nicht mal nach Siegen. Ich versuche zumindest nicht mehr traurig in eine neue Woche zu starten. Die neue Saison muss anders werden, noch weiter distanzieren möchte ich mich eigentlich nicht müssen.
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