Vor dem sogenannten Rhein-Main-Duell mit dem 1.FSV Mainz 05 konnte sich die Bilanz seit dem Amtsantritt von Albert Riera sehen lassen. In sechs Spielen holte die Frankfurter Eintracht unter der Regie des Nachfolgers von Dino Toppmöller drei Siege, zwei Remis und eine verkraftbare und erwartbare Niederlage bei Rekordmeister FC Bayern München. Defensiv schaute es seit dem Trainerwechsel viel besser aus, zuletzt konnte dreimal in Serie die Null gehalten werden. Nur in der Allianz Arena und bei Union Berlin gab es Gegentore. Mit zuletzt sieben Punkten aus drei Partien schossen sich die Hessen zurück ins Rennen ums internationale Geschäft. Das ist die eine Seite der Medaille.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Riera kriegt es bisher nicht gebacken, ein Offensivkonzept zu entwickeln, mit dem seine Mannschaft genügend Torgefahr ausstrahlen kann. Zu oft wird der Ball hin- und hergeschoben oder lieber nach hinten gespielt. Mut zum Risiko? Fehlanzeige! Fortschritte? Auch. Eher das Gegenteil. Unter Vorgänger Toppmöller erspielte sich die SGE pro Spiel 5,4 Chancen. In der letzten Saison betrug der Wert noch 7,0. Unter Riera verbucht das Team dagegen nur vier Chancen pro Spiel. In den Spielen gegen die Kellerkinder St. Pauli und Heidenheim kam die Eintracht noch mit einem blauen Auge davon, doch spätestens beim Gastspiel in Mainz ist sie endgültig wieder in alte Muster verfallen, defensiv wie offensiv. Statt für eine Aufbruchstimmung zu sorgen ist die Pleite gegen den Rivalen aus Rheinhessen ein echter Stimmungskiller und ein herber Rückschlag. Hinten offen wie ein Scheunentor, vorne an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Es ist das alte Bild, die SGE findet gegen tiefstehende Gegner immer noch keine Lösungen. Leverkusen hat mit dem 3:3 in Heidenheim überraschend eine Steilvorlage geliefert, die Eintracht hätte wortwörtlich den Ball ins leere Tor schieben müssen. Einmal traf sie auch, bringt aber nichts, wenn der Gegner ein Tor mehr auf der Anzeigetafel stehen hat. Man hätte der Werkself auf die Pelle rücken können, stattdessen hat sich der Abstand auf acht Punkte vergrößert und zu allem Überfluss muss in den Rückspiegel geschaut werden. Im Nacken hat man den SC Freiburg, der nur noch ein Punkt von den Hessen entfernt ist.
Riera-Aussagen irritieren
Die Anfangseuphorie, die Albert Riera an Tag eins auslöste, scheint fürs Erste verflogen zu sein, denn „Sky“ will erfahren haben, dass der Fußballlehrer intern immer mehr in die Kritik gerät. Moniert wird zu einem die bereits angesprochenen ideenlosen Auftritte im Spiel nach vorne. Zum anderen seien seine taktischen Vorgaben zu komplex und die regelmäßigen Teamsitzungen gehen mehr als eine Stunde, was zu einer Überfrachtung der Spieler führt. Zudem überraschte Riera mit der Kader-Ausbootung von Vizekapitän Mario Götze, der fit war. Außerdem fiel er mit Aussagen im Anschluss an das Mainz-Duell negativ auf. Gegenüber „DAZN“ stellte er seine Mannschaft an den Pranger, indem er ihre Qualität hinterfragte. So sagte er: „Im letzten Viertel geht es immer um Qualität. Wenn wir ein Top-Team sein wollen, müssen wir das auch in der Defensive sein.“ Beides soll bei Teilen des Teams nicht gut angekommen sein. Jonny Burkardt etwa konnte die Nicht-Berufung seines Mitspielers nicht nachvollziehen. „Ich war überrascht. Mario ist ein wichtiges Teammitglied, ihn kann man immer gebrauchen. Ich fand es sehr schade für ihn.“ Auf Nachfrage der „Bild“, warum Götze nicht Teil des Kaders war und wie er das aufgenommen hat, reagierte Riera auf der Pressekonferenz ziemlich genervt. „Wen soll ich rausnehmen, um Platz für Mario zu schaffen? Erzähl mir.“ Auch dass der Coach entgegen der Gepflogenheiten seinem Gegenüber, Urs Fischer, nicht zum Sieg gratulierte, wie es sich eigentlich traditionell gehört, wirft teilweise Fragen auf. Vor einer Woche präsentierte er sich als guter Gewinner, indem er Trainer-Urgestein des 1.FC Heidenheim, Frank Schmidt, adelte. Zumindest sollte man erwarten, dass auch im Falle einer Niederlage diese Traditionen ausgelebt werden. Auch mit seiner Aussage, dass ein Sieg in Mainz mit Verweis auf die Horrorbilanz von einem Sieg in 21 Auswärtsspielen ein Wunder wäre, dürfte er ziemlich alleine dastehen. Ja, es ist richtig, dass die Formkurve seit der Übernahme von Urs Fischer nach oben zeigt und ja, es stimmt, dass es für die Adler traditionell selten was in Rheinhessen zu holen gibt. Von einem Wunder spricht man aber bei Weitem nicht, wenn Eintracht Frankfurt als Favorit mit hohen Ambitionen gegen einen abstiegsgefährdeten 1.FSV Mainz 05 als Sieger vom Platz geht. So eine schlechte Bilanz sollte nicht als Ausrede angeführt werden, sondern vielmehr als Motivation dienen, diesen Bann zu brechen.
Zwischen Motivation und Demontage: Rieras schmaler Grat
Mit der Verpflichtung von Albert Riera wurde klar, dass ein komplett neuer Wind im Stadtwald wehen wird. Der 43-Jährige gilt als sehr polarisierend, nimmt kein Blatt vor den Mund und scheut sich nicht vor einer markigen und martialischen Rhetorik. Der „Meine Spieler würden vom Balkon springen, wenn ich ihnen das befehlen würde“– oder der „Meine Spieler sind wie hungrige Haie, die das Blut riechen“-Spruch sind da zwei mittlerweile populäre Beispiele. Zum ersten Mal nach einer vermeidbaren und empfindlichen Niederlage zeigt sich der extrovertierte Coach von einer anderen Seite. Der Auftritt war zwar etwas unglücklich, aber bei Weitem nicht so dramatisch, wie er letztlich dargestellt wird. Riera ist nun mal eine ehrliche Seele, der das ausspricht, was ihm auf dem Herzen liegt. Die Götze-Degradierung kam überraschend, aber hatte auch, wie er selbst anführte, ihre Gründe. Die Aussagen hinsichtlich der Qualität kann so verstanden werden, dass er sich zur Aufgabe nimmt, dafür zu sorgen, dass seine Mannschaft auch offensiv überzeugt. In seinen Instagram-Storys verdeutlichte er nochmal den Teamspirit und seine Zuneigung zu seiner Mannschaft mit markanten und aufmunternden Parolen. Etwa schrieb er: „Es ist Teil des Spiels, man kann nicht immer gewinnen, aber wir lieben uns alle und wir halten zusammen, egal ob wir gewinnen oder verlieren“ und postete dabei ein Bild, worauf er Jonny Burkardt umarmt. Fakt ist aber: Riera muss einerseits sportlich in den kommenden Wochen Lösungen finden, um die Spielweise und vor allem die Offensive anzukurbeln, sonst könnte es für ihn ungemütlicher werden. Andererseits muss er an seiner Rhetorik Anpassungen vornehmen, Sätze wie „Wer besser flankt, ist ein 50-Millionen-Spieler, und wer nicht, ist ein 5-Millionen-Spieler“ sorgen nicht für Vertrauen innerhalb der Mannschaft und des Trainerteams.






46 Kommentare
8 Tage Urlaub. Braucht mir niemand erzählen, dass das normal ist. Noch nie habe ich sowas gehört die letzten 30 Jahre. Lächerlich.
Wenn man nur mal DT so schnell angezählt hätte... Ich frag mich was die Erwartungshaltung war... umschalten und wir sind wieder CL Aspirant?
Gegen Köln rennt Sturmrakete Kalimuendo wieder im eigenen 16er dem Gegner hinterher anstatt umgekehrt. Super Trainer.
DT wurde gefühlt ab Tag 1 angezählt. Selbst bei Erfolgen haben viele gesagt, dass sie trotz und nicht wegen DT erzielt worden seien
Von Dino hätte man sich früher trennen müssen. Das war wahrscheinlich der Kardinalfehler diese Saison vor dem nächsten Riera, der Kali, Doan und Larsson falsch aufstellt und skandalös(!) 8-Tage Urlaub gibt. Nach dem 0:6 in Leipzig war Schluss. Die Mannschaft war fertig mit ihm. Saison abgeschenkt aus Dankbarkeit für das Jahr davor.
Was ist mit Dir falsch gelaufen? staenkerst hier nur rum. Bewirb dich doch als Trainer damit Du es besser machen kannst....
Wenn es unter drei Trainern schlecht läuft könnte es auch an der Mannschaft liegen.
Collins und theate in der Abwehr fliegt uns um die Ohren. Theate mit fürchterlichem Stellungsspiel.
Kein 6er der das Spiel aufbauen kann.
Kein 10er (da Uzun verletzt war und er ist hier meine Hoffnung).
Ein halbes Jahr kein Stürmer, da Burkardt immer wieder verletzt und wahi keine Leistung bei uns gezeigt hat, warum auch immer.
Vielleicht haben wir dich nicht die Qualität auf dem Platz wie wir dachten.
Bei mir wäre Kalimuendo bestimmt kein Rechtsverteidiger und Doan weder Schienenspieler noch 8er. Auch Larsson hätte einen 6er hinter sich, sowie in der Zeit, als er weltklasse gespielt hat. Collins LV, obwohl sein linker Fuß noch schlechter ist als sein rechter, wäre bei mir auch keine Option. Wahnsinnige 8-Tage Urlaub, gäbe es, wie bei allen anderen Trainern dieses Planeten, auch nicht.
Ja, wäre besser wenn ich coachen würde. Absolut.
kommt denn wirklich niemand auf den gedanken, dass riera urlaub gegeben hat, weil ohnehin einige spieler bei den nationalteams sind und in verbindung mit den fehlen der verletzen ein effektives einstudieren/trainieren ohnehin nur teilweise möglich ist, falls überhaupt?
es riera anzukreiden, dass wir ausgerechnet in mainz (mal wieder) nichts geholt haben - muss jeder selber wissen.
süffisant gesagt, scheint einigen auch der santos als grundsätzlicher sündenbpck zu fehlen!
Lauter Minimum hier. Echt, selbst der Autor schreibt, dass Riera anders ist als 0815, das war von Beginn an klar, weshalb das nun verwundert erschließt sich mir nicht.
Er hat doch recht… wir haben keinen 50 mio Mann der Flanken schlägt, wir haben 5 Millionen Männer fiecdas machen, deshalb kommt da auch nix. Klar ist es mangelnde Qualität. Was denn sonst. Soll er es muschihaft umschreiben? Dann lästern doch durchleuchten wieder. Er sagt wie es ist. Fertig aus basta.
8 Tage frei. Na und? Glaubt ihr fievgehrn nun alle möglichen na Kino Pommes essen? Die werden ihre einheizen selbst laufen müssen. Jede Bewegung wird registriert werden. Emre: glaubst wirklich die liegen nun 8 Tage faul rum bei Pizza und Bier, so wie wir das machen? Im Leben nicht. Die werden den Kopf voll haben. Er hat nen hohen Anspruch und hohe Ansprüche setzt man nicht um indem man tagtäglich draufhaut und ständig neues hinzufrachtet. Er hat in den letzten Wochen wenig frei gegeben und hat sich den arsch aufgerissen. Ein Großteil des Lasers ist eh unterwegs und da kommt die „Pause“ bei Chips und Bier mal gut. Meine Güte.
Man sucht aber in den Krümeln und legt alles negativ aus.
Er ist unser Mann. Er hat hinten dicht gemacht und vorne keine Alternative gehabt. Jetzt sind die Alternativen theoretisch da, praktisch aber natürlich nicht bei 100%. Wie denn auch. Es wird schon klappen. Er wird bei uns erfolgreich sein und den ewigen nörglerisch hier und den elenden Schreiberlingen von FR Bild und Kicker sei gesagt: ihr rollt doch nur draufhaben weil er euch sagt: leckt Kuch. Ich erzähle was ich will und nicht was ihr gern hört. ;-). Ich finde es lustig wie er die zur Weißglut bringt. Wie kleine Rumpelstilzchen poltert der von der FR nun rum. Wahrscheinlich sind seine Würstchen nach der ok Kelten geworden weil Riera zu lang redete…
Ich spendier ihm mal ne gräf völsing, dann wird er vielleicht ruhiger
Alles was wir fordern ist endlich eine normale Mannschaftsaufstellung. 4-4-2 mit Doan als Flügelstürmer, mit Kali im Sturm, mit einem 6er hinter Larsson. Sonst auch gerne ein 4-2-3-1 mit Spielern auf ihrer stärksten Position.
Wenn 4 Spiele so gespielt wird und sie trotzdem nichts auf die Kette bekommen, dann können wir gerne mehr über die Spieler reden. Solange unsere Trainer sich aber lieber selbst in den Mittelpunkt durch besondere Ideen stellen, gehören sie in den Fokus.
Alter, Alter...Hier hat man echt oft das Gefühl, dass das Leben bei einigen immer halb leer ist...mit Tendenz ganz leer zu werden...die könnten bestimmt gude Kumpels vom Durstewitz werden, dem Berufsmeckerrentner (leck Eier, Junge).
Der Laden ist dicht. Zum Glück hinten, leider auch vorne.
Die Gegentorflut zu beenden, war das große Ziel, danach haben wir alle geschrien.
Jetzt möchte ich nach der kurzen Zeit noch nicht beurteilen, inwieweit Riera auch das Spielerische gleichzeitig positiv beeinflussen kann.
Nur eins steht fest. Seine Außendarstellung ist miserabel. Und zwar subjektiv für mich in fast jedem Interview. Lustig ja, aber das soll es eigentlich nicht sein.
Sollte er vor der Mannschaft das gleiche Verhalten eines Selbstdarstellers, der null kritikfähig ist, vorgeben, wird es mit erwachsenen, mitdenkenden Spielern auf Dauer schwierig.
Ich glaube, dass gerade Riera jetzt nur durch SEHR positive Ergebnisse überzeugen kann, sonst wird das Ganze als Missverständnis am Ende der Saison aufgelöst.
Was würde Toppi jetzt mit dem vorhandene offensiv Material machen ...??
Jetzt mit Kali Younes Johnny Uzun Götze Chaibi Jupp Doan ...hatte er ja schon und da sah der Fußball wesentlich besser aus...
Denke selbst Rose Blessin Knutsen Neerstrup oder Adi würden "mehr " raus holen aus dem Kader und attraktiver spielen...
Was ein Schlafwagen Gähn Fussball...da war der Fussball unter Funkel besser attraktiver spannender...keine Emotionen, Quer Geschiebe, ideen/einfallslos, kein Esprit, Chancen Armut und Torgefahr ...es macht null Spass...zum Einschlafen !!!!
Ich habe den Trainer nicht abgeschrieben, aber wie dumm kann man sein, jetzt schon davon zu sprechen, dass es bei den schlechten Pässen an der Qualität liegt?!
Schönes Eigentor geschossen und ein Schritt nach hinten in Bezug auf Vertrauen der Mannschaft in ihn, bzw. sich für ihn den Arsch aufzureißen...
So was muss man diplomatisch ausdrücken, selbst wenn es ab und an wirklich an der Qualität liegt (wie Knauff hat noch nie wirklich einen guten Pass in der Spitze gespielt ;)...
Emre, schreib doch bitte noch einmal einen Bericht pro Albert Riera. Weshalb „wir“ ihn nicht sofort feuern sollten, nach einem verlorenen Spiel gegen Mainz, bei denen die Formkurve nach dem Trainerwechsel zuletzt deutlich nach oben gezeigt hat und gegen die wir in den letzten Jahren eigentlich immer schlecht aussahen. Das unser Abwehrchef nicht auf dem Platz war und dieser durch Arthur Theate bei dessen ersten Spiel nach langer Verletzungspause nicht ohne Qualitätsverlust ersetzt werden konnte. Das es nicht zu erwarten war, dass andere Spieler, die wir in den letzten Wochen in der Offensive schmerzlich vermisst haben, bei ihrem ersten Spiel sofort wieder die volle Leistung erbringen. Das es keinen Sinn gemacht hätte, einen dieser zurückgekehrten Spieler auf die Tribüne zu setzen, weil ein altgedienter Spieler gerne am Spielfeldrand Platz genommen hätte. Das ein Spieler Journalisten, nach einem Spiel in einer für ihn fremden Sprache etwas gesagt, was er womöglich gar nicht als Kritik am Trainer gemeint hatte.
Ich könnte weiter fortfahren, möchte euch aber nicht nerven. Es macht aus meiner Sicht auf jeden Fall Sinn, sich in Geduld zu üben. Noch sind erst 6 Spiele gelaufen und der Trainer ist sicherlich noch in einer „Orientierungsphase“. Mannschaft wie Liga sind für ihn neu und Videoanalysen reflektieren die Realität nicht zu 100 Prozent. Mit Ajoube und Can Uzun hat er zwei Spieler zum ersten Mal,auf dem Spielfeld erlebt. Wir sollten meines Erachtens Team und Trainer Zeit geben.
Spanischer Oleg Popow.
Oder auch gegen eine müde Mainzer Mannschaft, die Dreifachbelastung nicht gewohnt ist. Eine Woche nach einem desaströsen Spiel gegen die mit Abstand schlechteste Mannschaft der Liga. Zwei Wochen nach einem weiteren schrecklichen Spiel gegen ebenfalls extrem schlechte Paulianer, gegen die auswärtsschwache Freiburger trotz Euro League in den Knochen das Spiel locker gedreht haben.
Das alles macht es in Kombination mit seinem desaströsen öffentlichen Auftreten, für das man sich schämen muss, schwierig positiv zu bleiben.
Letztendlich sind allein die 8 Tage Urlaub aber schon genug. Sollte man das auf den Skandalurlaub folgende Spiel verlieren, müsste man ihn noch am Ostermontag entlassen und notfalls Chandler an die Linie stellen.
Welcher 6er denn hinter Larsson und Doppelspitze im Sturm. Ich würde dann noch einen zweiten Torhüter aufstellen. Vielleicht fällt es ja dem Schiedsrichter nicht auf , dass wir mit 13 Mann spielen.🤓
Tatsächlich waren wir in der Kombi Skhiri als Abräumer und Larsson davor immer am besten die letzten Jahren. Warum das einfach gestrichen wurde, schon unter Rieras Vorgänger, bleibt unverständlich. Chaibi kann beim Aufwärmen locker joggen wie vorm 0:1.
Zu deiner konkreten Frage, die ich offen gesagt nicht ganz verstehe: Speziell weil man im flachen(!) 4-4-2 mit offensiven Außen und zwei Stürmern sehr mutig agieren würde, wäre Stabilität im Zentrum mit Skhiri und Larsson erst recht sinnvoll. So oder so wäre alles sinnvoller als Doan und Kalimuendo auf Positionen, die sie noch nie gespielt haben und Larsson auf einer Position, die ihn komplett überforfert (nebenbei seinen Marktwert ruiniert).
Such dir einen anderen Verein, dann wirst DU vielleicht glücklicher.
Wie so oft ist nicht immer alles nur schwarz oder weiß. Riera ist ein komplett anderer Typ, bringt eine andere Mentalität mit und das drückt sich auch sprachlich und von der Gestik her aus. Ich denke das sich beide Seiten da noch an einander gewöhnen müssen. DT hat seine ersten PK´s auch nicht sehr souverän gehalten. Riera´s Monologe sind schon sehr anstrengend und sprachlich offensiv. Da erwartet man dann natürlich auch direkt Ergebnisse, aber das ist in der Realität natürlich so nicht machbar. Es wäre aber auch für ihn von Vorteil, sich etwas mehr auf die Fragen der Medien einzustellen. Dieses "...ich spreche nur über die Mannschaft und nicht über einzelne Spieler..." ist z.B. komplett unnütz. Natürlich interessieren uns alle spezielle Fragen dazu. Und zur Causa Götze, fand ich ihn ehrlich auch etwas bockig. Am Ende zählt für mich aber was auf dem Platz geschieht und das ist aktuell schwierig einzuordnen. Ja, hinten gefällt es mir besser, nach vorne platzt mir der Kragen. Ich denke es wäre für Trainer und Spieler besser, wenn man versucht, die zukünftige Spielidee erst zur neuen Saison zu implementieren und den Rest der Saison jetzt eher eine vernünftige Balance zwischen den Mannschaftsteilen zu finden.
Ich habe kein Verständnis dafür wenn jemand sagt, wir geben ihnen Lösungen an die Hand und die Spieler wissen schon nicht wohin sie den Einwurf ausführen sollen, oder das man drei Spiele am Stück keine Entwicklung gegen einen tief stehenden Gegner sieht. Aber da muss auch nicht alles von Trainerstab kommen, da können sich die Spieler auch mal selbst in die Verantwortung nehmen und auf dem Platz mal ein Zeichen setzen. Wenn ich als Spieler ständig fehlende Anspielstationen hätte, dann wäre mir aber mal der Kragen geplatzt und ich hätte meine Nebenleute mal gefragt ob´s eigentlich noch geht. Aber aktuell ist da null Leben, Führung oder Emotion drin.
wenn ich lese 4-4-2 oder 5-4-1 oder 3-5-2 sind trotzdem 11 Spieler auf dem Platz. Es ist doch nicht alleine die Taktik oder das System, die Spieler brauchen auch einen Plan gegenüber dem Gegner, dass hab ich vor allen bei Toppi vermisst und Riera sieht nur die Stärken seiner Mannschaft. Gegen unsere Eintracht reicht es sich hinten reinzustellen und zu warten, ich denke da an Union Berlin zuhause und oder zuletzt gegen Mainz. Und so entwickelt sich eine Dynamik, hier und da ein Ballverlust und wir fangen an Pässe hin und her zu spielen ohne Druck aufzubauen. Glasner oder auch Adi Hütter, die hatten Ideen und konnten den Gegner lesen und so möge Riera in sich gehen und den nächsten Gegner besser studieren, das könnte vielleicht helfen...
Schämen muss man sich nur für Deine "Ausführungen".
Du wechselst im Niveau zwischen unten, ganz unten und ganz ganz unten. Und willst dann zwischendurch noch sachlich diskutieren. Dabei offenbart sich aber lediglich Deine grenzenlose Ahnungslosigkeit und Voreingenommenheit.
Ich würde nicht nur sagen, such Dir einen anderen Verein, such Dir bitte vor allem ein anderes Forum, um andere Leute zu quälen.
Rein punktetechnisch hat unser Trainer AR bei allen Spielen geliefert- mit Ausnahme des Spiels in Mainz. Unsere Mannschaft hat zwar 6 Kapitäne aber einen Anführer der die Mannschaft als verlängerter Arm des Trainers in die Pflicht nimmt, lautstark dirigiert und vorneweg maschiert, leider nicht. Unser bester Mentalitätsspieler ist verletzt - Christensen. Nach ihm wird es schon sehr dünn. Die Verpflichtung eines 6 ers wird nur deshalb verlangt, weil im Mittelfeld ein solcher Spieler fehlt. Wir sind auf jeder Position ausreichend gut besetzt. Verletzungen , fehlende Mentalität , und zuweilen auch das Spielglück, welches diese Saison nicht unbedingt vorhanden ist, erschweren die Situation. Platz 7 sollten wir halten und mit etwas Glück dadurch europäisch spielen.
Spieler auf anderen Positionen spielen zu lassen mag wohl eine tolle Idee sein aber zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Mittel. Lass die Jungs da spielen wo sie sich wohlfühlen dann wird das was. Meine persönliche Wunschaufstellung wäre folgender Maßen.
Zetterer
Baum --- Koch --- Amanda --- Brown
Shkiri ---
Larson ---
Doan --- Uzun ---
Kalimuendo Burkhard
Das ganze ist natürlich Ansichtssache.
Noch eine Anmerkung zu Jonathan Burkardt und seiner Aussage zu Mario Götze. Wenn er das wirklich so gesagt und gemeint hat, was ich nicht glauben (möchte), sollte hier umgehend eine Stellungnahme von Seiten des Spielers erfolgen. Solche Aussagen in dieser Situation gehen meines Erachtens gar nicht. Von daher mein Wunsch an beide Seiten: Ball flach halten, will heißen, sowohl Trainer als auch Spieler sollten sich mehr aufs eigentliche fokussieren und weniger aufs Blabla. Der Trainer hat den Fokus beabsichtigt oder unbeabsichtigt auf sich gezogen und damit die Mannschaft aus der Schusslinie genommen. Jetzt ist aber gut. Die Mannschaft muss jetzt beweisen dass sie nicht nur ein gutes Bild vor den Mikrofonen abgeben sondern auch durch (körperlichen) Einsatz auf dem Platz.
Und zur Aussage von Albert Riera und der Qualität im letzten Drittel. Natürlich entscheidet die Qualität vor und in Gegners 16er. Das beweist Kane, Olise und Díaz jede Woche. Im letzten Drittel entscheiden häufig Können, Instinkt und Selbstvertrauen. Das kann man glaube ich von allem am wenigsten trainieren.
Riera war nach dem Spiel sichtlich angefressen und tief enttäuscht.
Und das zu recht!
Er geht mit seinem Team in ein Spiel, das dringend gewonnen werden
muss. Das mindeste, was er erwarten kann, ist maximaler Einsatz.
Stattdessen läuft der Gegner deutlich mehr, gewinnt fast alle zweiten
Bälle und die wichtigen Zweikämpfe. Mainz sprintet und schafft ständig
neue Spielsituationen, während unsere Mannschaft steht.
Kaum einer geht nach der Ballabgabe sofort in die neue Position,
kein Sprint, um sich vom Gegner zu lösen, keine Flexibilität, keine
Überraschung. Ich verstehe es einfach nicht.
So war das garantiert nicht abgesprochen, aber warum passiert das so?
Ist die Mannschaft müde? Kaum vorzustellen. Unwillig? Überfordert?
Natürlich hat Brown gefehlt und Chaibi und Doan waren extrem schwach.
Aber das alleine kann nicht die ganze Erklärung sein.
„Ich war überrascht. Mario ist ein wichtiges Teammitglied, ihn kann man immer gebrauchen. Ich fand es sehr schade für ihn.“ Was geht an dieser Aussage gar nicht? Was für eine Stellungnahme? Kannst du das erklären, damit ich das auch verstehe? Danke
Kann nicht verstehen, dass man zum jetzigen Zeitpunkt 8 Tage Urlaub macht anstelle mit den Spielern die nicht auf Reise sind zu arbeiten. Pläne wie gelaufen werden soll sind ja ganz nett aber hilft dies sich doch noch für Europa zu qualifizieren? In dieser Verfassung und mit dieser Vorbereitung wird es selbst gegen Köln schwer 3 Punkte zu machen.
Gerne, laut hr: „So einen wie Mario können wir immer gebrauchen" und "Ich war überrascht, er ist ein wichtiges Teammitglied". Das klingt in meinen Ohren etwas anders ‚Ich finde es schade für ihn‘. Ein Spieler, der nun schon ein paar Jährchen im Geschäft ist, MUSS wissen, wie die Medien darauf reagieren werden und welche Unruhe er damit erzeugt. Der hr titelt schon „Riera nicht mehr unumstritten“ und „Burghardt springt Götze bei“.
Nach Rieras langer Ansage an die Medien in der PK vor dem Mainz-Spiel bin ich echt gespannt, ob bestimmte Presseleute noch Fragen beantwortet bekommen...da sie nicht 'im Sinne der Eintracht' berichten, sondern versuchen, Gräben zu schaufeln.
Ich schätze, Julian Franzke vom kicker bspw wird es in Zukunft schwer haben. Alles Andere würde mich sehr wundern.
Bei Dino war Julian vergleichsweise ziemlich zurückhaltend, bei Riera packt er nun direkt das Schwert aus, warum auch immer. Da kommt derzeit ein kritischer Artikel nach dem Anderen, mit teilweise aus der Luft gegriffenen Beurteilungen. Wahrscheinlich war er wegen irgendwas, was Riera schon wieder vergessen hat, beleidigt.
Auch Emre nimmt den Mund ziemlich voll, schreibt von 'Riera kriegt es bisher nicht gebacken..'.
Bei ner Bilanz von drei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.
Macht 1,57 Punkte pro Spiel.
Na, dann lass uns mal die Vorgänger betrachten, die die Mannschaft und Liga bestens kennen.
Dino sagte selbst: 'die CL ist nicht wichtig'
Er hätte also gnadenlos durchrotieren können, und vollen Fokus auf die Liga richten. Von daher schau ich mal nur auf den Punkteschnitt der Ligaspiele.
Dino: 1,5 Punkte
Schmitt: 0 Punkte
Riera: 1,57 Punkte
Wobei man zudem noch bewerten sollte, dass Dino beim Kader mitbestimmen konnte und ne Vorbereitung hatte.
So what?
Mainz war ein Kackspiel, keine Frage. Und es geht auf den Trainer, auch keine Frage.
Die Siege gg Heidenheim, Gladbach und Freiburg gingen auch auf den Trainer..auch klar. Die Mannschaft war ja ein Trümmerhaufen, physisch wie mental.
Wenn der denen jetzt ne Woche Pause gibt, sagt das viel über den Zustand der Mannschaft aus.
Und sind wir ehrlich: gg Mainz waren wir platter als der Gegner, obwohl die nur ein paar Tage Pause hatten.
Es gibt vereinzelt Ausnahmen, Amenda wirkt fit, Skhiri wirkt fit und Youb und Kalimuendo. Letztere waren bei anderen Vereinen.
Wundert mich, dass die Mannschaft in so einem desolaten Zustand ist, gerade physisch?
Nein! 50% des Kaders wurden in der Vorrunde verheizt. Und das meine ich genau so. Viele spielten nicht im roten Bereich, sondern im schwarzen Bereich.
Eigentlich hätte er denen bei Amtsantritt sofort ne Woche Pause geben müssen..aber das ging nicht.
Das Einzige, was ich Kritikern zugute halte:
Einige Spieler kommen grad von Verletzungen zurück..denen tut Mannschaftstraining eigentlich gut, auch wenn sie nicht volle Intensität gehen können.
Doch ich schätze: Riera hat was vor, nimmt sich praktisch selbst frei vom Mannschaftstraining und stellt viele Dinge auf den Kopf. Ich rechne mit einigen Veränderungen, vielleicht auch nem neuen Assistenztrainer..
Kann mir sogar vorstellen, dass er die Zeit nutzt, um deutsch zu büffeln.
Schaumermal :)
Mal ganz abgesehen von den Trainern der Saison.
Was zieht sich wie eine Rote Linie durch die Saison?
Die Bewegungslosigkeit des Mittelfeld und Angriffspieles. Ob Larsson, Chaibi, Götze, Shkiri,Dahoud . Keiner läuft sich frei, kommt dem Ball entgegen. Es wird gejoggt. Wie beim Alt-Herrenfussball.
Dynamik kommt nur auf wenn mal Bahoya, Jupp, Knauff , Kalimuendo oder Brown am Ball sind. Dann müssen Sie nur noch 2- 3 Gegenspieler ausspielen. Da die oben genannten Mittelfeldspieler irgendwie nie frei sind um angespielt werden zu können.
Dann die Passqualität.
Erinnert sich hier jemand im Forum an einen festen Flachpass, in die Spitze, über 20-30 Meter,mit Tempo, der angekommen ist? Nicht im letzten Spiel, sondern generell.
Die einzigen an die Ich mich erinnere sind von Abwehrspielern oder Stürmern oder Fares Chaibi.
Nur so zur Info, Chaibi hat fast mehr Assists in seiner Zeit bei der Eintracht Frankfurt, als der gesamte Rest des Mittelfeldes zusammen. Shkiri 2 Assists in drei Jahren, Götze 4, Larrson 4, Uzun 5, Hojlund 1,Dahoud 2
Chaibi 16 Assists in 3 Jahren. Alle zusammen 33 Assits in den letzten 3 Saisons.
Zum Vergleich: Filip Kostić hat in 4 Saisons 49 Assists.
Mit anderen Worten, das wir so langatmig und ungefährlich spielen hat wenig mit den Trainern zu tun.Daher brauchen wir für die nächste Saison mindestens zwei kreative, ballsichere und spielintelligente Mittelfeldspieler.
Ist Dino nicht noch angestellt? Das Offensivspiel war bei ihm ja manchmal gut. Nehmen wir doch einfach zwei Cheftrainer! Dino für vorne, Riera für hinten.
Ansonsten volle Zustimmung zu @33 Alder Sack. An der Misere gibt es viele Schuldige, inkl. Mannschaft. Auf welchem Tabellenplatz stehen wir nochmal?
Sicher hat Riera einige Aussagen getätigt, die nicht so sinnig waren, aber was ist besser: Das oder lethargisches Geschwafel und immer die gleichen Phrasen wie viel Toppmöller.
Ich finde den Fußball, den wir spielen auch grottig, aber nach 7 Wochen den Trainer anzuzählen, der definitiv nicht diese Mausetotmentalität nach vorne einstudiert hat, finde ich falsch.
Guuuuude!
Leude Leude Leude, bin kein Arzt aber attestiere vielen SGElern eine völlig übertriebene Erwartungshaltung!! Letzten 10 bis 20 Jahre im Durchschnitt immer so Platz 8. Und nach dem super Ergebnis vom letzten Jahr war einfach mit einem "Rückschlag" und durchschnittlichem abschneiden zu rechnen. Europa is wahrscheinlich noch locker drin... Und selbst wenn nicht? Ey, ich bin zufrieden!! Erwarte nicht jedes Jahr Europa oder Titel.... Völlig vermessen so eng, wie es in der Bundesliga hinter Bayern und Dortmund ist.
Lebbe geht weida.
Gegen die"mit Abstand schlechteste Mannschaft der Liga? Das ist doch einfach faktisch falsch. Mainz hat nur eines der letzten 10 Spiele verloren, 4 Teams haben einen geringeren Marktwert, 4 sind ungefähr gleichauf.
Der Typ hat schon gegen den letzten und vorletzten Trainer gehetzt, einfach nicht ernst nehmen.
Was an der Aussage "Wer besser flankt, ist ein 50-Millionen-Spieler, und wer nicht, ist ein 5-Millionen-Spieler“ verkehrt sein soll, verstehe ich nicht. Das ist doch eine allgemeine Aussage, keine generelle Kritik an den eigenen Spielern. Das ist doch offensichtlich, sich von sowas angegriffen zu fühlen, das muss man schon konstruieren. Der Odonkor hat damals schnell und wuselig gefühlte 100 Flanken pro Spiel in die Mitte gefegt, nur hektisch-unüberlegt, da kam dann eine davon an, deswegen war der sicher nicht mehr wert als 5 Mio.. Hätte er einen präzisen Laserfuß wie Kostic gehabt, wäre er der absolute Banger gewesen.
Die Aussage von Burkhardt ist auch verkürzt wiedergegeben und dadurch verfälscht. Im Ganzen hieß es:
"(...)Ich fand es sehr schade für ihn, bin aber auch froh, dass ich nicht auf dem Trainerstuhl sitze und die Entscheidungen treffen muss.“
Wenn man eine Aussage nicht vollständig wiedergibt, ist das die korrektere Variante, das zumindest durch die Interpunktion "(...)" darzustellen. Das lässt die Aussage in einem ganz anderen Licht erscheinen.
Burkhardt äußert sich nicht kritisch, sondern so diplomatisch wie möglich, er sagt ja nur, dass er es seinem Teamkollegen gegönnt hätte, aber auch froh ist, nicht derjenige sein zu müssen, der jetzt darüber entscheiden muss, ob man jetzt anstelle von Götze Arrhov oder Hojlund Zuhause lassen müsste, denn darauf wäre es ja hinaus gelaufen. Klar ist die Entscheidung immer schwer, ob man einen erfahrenen Spieler oder ein junges Talent mitnimmt. Da gibt es kein absolut richtig oder falsch.
Klingt irgendwie alles nicht so dolle…wirklich bewerten kann man Riera wohl erst wenn er mal eine komplette Vorbereitung im Sommer hatte und der Kader auch nach seinen Wünschen angepasst wurde, vor allem muss er verkleinert werden, man denke mal an die ganzen Leihspieler, die wohl nicht alle fest verpflichtet werden von ihrer aktuellen Leihstation…
Dennoch erinnert mich die mediale Berichterstattung irgendwie an den Saisonbeginn in Leverkusen und ten Haag, auch da hieß es interne Kritik und das ten Haag nicht mit teilen der Mannschaft kann und umgekehrt, sicherlich ist es noch zu früh um da zu viel hinein zu interpretieren, aber an diesen Gerüchten ist (leider) oftmals was dran, lassen wir uns überraschen, ob Riera über das Ende der Saison hinaus Trainer ist und bleibt, oder ob es nach der Saison doch noch mal Bedarf für eine Änderung gibt.
Aktuell sehe ich dafür keinen Grund, aber wehe dem wir werden nur 8 oder 9, Freiburg ist an uns dran und Augsburg ist auch nicht so weit weg, dazu haben wir mit Heimspielen gegen Stuttgart und Leipzig und in Dortmund und eben in Augsburg noch ein schönes Programm…
Ich habe zum Spaß mal die KI um eine Analyse des Abwehrverhaltens der Eintracht und Bayer Leverkusen gebeten. Die Beurteilung überlasse ich jedem selbst. Die Analyse bezieht sich auf die gesamte Saison. Von daher ist auch Tuta noch von der Party und natürlich bezieht sie sich hauptsächlich auf die Zeit unter Toppmöller.
Meine Frage war: welche Probleme siehst du im Abwehrverhalten der Eintracht?
Aus den statistischen Werten der Saison 2025/26 lassen sich drei zentrale Schwachstellen im Abwehrverhalten von Eintracht Frankfurt ableiten:
1. Zu hohe Belastung der Kette (Quantität vs. Qualität):
Dass Robin Koch mit 318 geführten Zweikämpfen deutlich über den Werten der Leverkusener Verteidiger liegt, ist ein Warnsignal. Es zeigt, dass das Frankfurter Mittelfeld (Larsson, Götze) zu viele Bälle durchstecken lässt. Die Abwehr muss ständig in "Notfall-Zweikämpfe" gehen, anstatt Situationen spielerisch oder durch Abfangen von Pässen zu lösen.
2. Mangelnde Absicherung bei Ballverlusten:
Die Quote von Ritsu Dōan (531 Zweikämpfe, aber nur 45,8 % gewonnen) verdeutlicht das Problem: Frankfurt presst extrem aggressiv, verliert aber im Mittelfeld zu viele direkte Duelle. Da die Außenverteidiger wie Arthur Theate oft hoch stehen, entstehen hinter der ersten Pressinglinie riesige Räume, die die Innenverteidiger in Laufduelle zwingen.
3. Individuelle Fehleranfälligkeit unter Druck:
Während Leverkusen mit Loïc Badé (67,8 %) einen "Fels" hat, fällt die Quote bei Frankfurt-Verteidigern wie Tuta (55,2 %) deutlich ab. Sobald der Gegner das Pressing überspielt, gewinnen die Frankfurter Verteidiger im Schnitt nur knapp jedes zweite Duell. Gegen Top-Teams wie Leverkusen, die schnell umschalten, führt diese Instabilität zu einer hohen Anzahl an Gegentoren aus dem Umschaltspiel.
Zusammengefasst: Frankfurt verteidigt mit zu viel "Risiko" und zu wenig "Restverteidigung". Die Defensive wird durch die offensive Ausrichtung des Mittelfelds oft isoliert.
Soll ich dir zeigen, wie viele Gegentore nach Ballverlusten im Mittelfeld Frankfurt im Vergleich zu Leverkusen in dieser Saison bereits kassiert hat?
Zum Spaß ml die KI gefragt ist aber auch eine Liga mit "zum Spaß mal die alten Reifen im Garten verbrannt." 😉
Am besten wäre es doch, gar keinen Menschen für den Trainerpostenzzu bezahlen, sondern einfach die KI die Trainingspläne und Aufstellung machen zu lassen.
Gruß SCOPE
Was hast du gegen KI?
Hat doch sachlich alle Fakten, die es dazu im Internet gibt gut zusammengefasst.
Das macht eine Analyse doch viel angenehmer, wenn jemand anderes die "Drecksarbeit" (Informationen sammeln) übernimmt.
Ich denke auch Trainingspläne und Aufstellung werden ganz gut sein, wieso denn auch nicht?
Seit über 20 Jahren dominieren Computer unser Leben und unseren Alltag, aber jetzt ist es auf einmal doof, weil man es KI nennt? Verstehe den Unterschied leider nicht. Das ist so "wasch mich, aber mach mich nicht nass"
Das Problem mit KI ist, das die Modelle nicht ausgereift sind und das Modell das du benutzt hast nicht unbedingt auf Fußball Taktik trainiert ist. So fasst es dir auch zusammen, was es in Foren liest und wie weit da die Meinungen auseinandergehen kannst du in dem Forum hier sehen. Es fasst eben nicht nur Fakten zusammen. Daher sollte man KI Analysen immer sehr kritisch sehen. Vor allem wenn es sich nicht um spezielle dem Zweck entsprechenden trainierte Modelle handelt. Ich vermute du hast ChatGPT verwendet und das ist eben sehr allgemein aufgestellt. Zudem erfinden KI Modelle auch gerne etwas, wofür es keine Belege gibt. Auf Nachfrage geben sie das sogar des Öfteren zu.
@44 ;D
Das Problem mit Menschen ist, dass sie oft nicht ausgereift sind und das Gehirn, das sie benutzen, nicht unbedingt auf Fußball Taktik trainiert ist. So fassen Menschen auch zusammen, was sie in Foren lesen - und wie weit da die Meinungen auseinandergehen, kannst du ja hier sehen. Sie fassen eben nicht nur Fakten zusammen. Daher sollte man menschliche Analysen immer sehr kritisch sehen. Vor allem wenn es sich nicht um spezielle fuer den entsprechenden Zweck ausgebildete Gehirne handelt. Ich vermute du hast „Nutzername hier einfuegen“ gefragt und diese(r) ist eben sehr allgemein aufgestellt. Zudem erfinden Menschen auch gerne etwas, wofür es keine Belege gibt. Auf Nachfrage geben sie das sogar des Öfteren zu.
Dem letzten Satz würde ich schon erfahrungsgemäß widersprechen 🙃
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