Merle Frohms zeigte erneut ein starkes Spiel, aber konnte das 0:1 nicht verhindern. (Bild: imago images / Beautiful Sports)

Mit 0:1 unterlag die Frankfurter Eintracht am Freitagabend dem 1.FFC Turbine Potsdam, obwohl sie über weite Strecken „nicht die schlechtere Mannschaft“ war. Der SGE gelang es nicht, ihre spielerische Dominanz in ein zufriedenstellendes Ergebnis umzusetzen und macht hinten den am Ende entscheidenden Fehler. Wir haben für euch wie immer die Stimmen eingefangen.

Merle Frohms: „Es war natürlich das Highlightspiel, auf das wir uns die ganze Woche über gefreut haben, das auch richtungsweisend war und das uns gezeigt hat, wo wir stehen. Bei den zweiten Bällen und in den Zweikämpfen waren wir zu nachlässig und teilweise auch zu naiv. Gegen so einen Gegner, der davon lebt in die Zweikämpfe zu gehen, ist das immer gefährlich. So baust du sie nur weiter auf. Sie haben auf einen Fehler von uns gelauert, den wir ihnen auch gegeben haben und dann musst du dich 0:1 geschlagen geben.“

Tanja Pawollek (Kapitänin): „Der Gegner kam immer zu Torchancen, wenn wir Fehler gemacht haben. Wir hatten auch unsere Chancen und wenn wir aus einer ein Tor erzielen, sieht das Spiel ganz anders aus. Wir müssen weiter machen und in das nächste Spiel gehen.“

…über das nächste Spiel beim VfL Wolfsburg:
„Gegen Wolfsburg gehen wir als Underdog rein, aber vielleicht ist es genau das, was wir brauchen. Vielleicht gelingt uns eine Überraschung.“

Sjoeke Nüssen (auf eintracht.de): „Es war ein schwieriges , ein intensives Spiel. Es ging auf und ab. Ich denke, es war ein Spiel auf Augenhöhe, das in die eine oder in die andere Richtung hätte gehen können. Leider hatten wir heute nicht das Quäntchen Glück, das hat uns gefehlt. Wir hatten unsere Chancen, die wir hätten nutzen können. Aber es gibt Tage, da läuft es manchmal nicht.“

Niko Arnautis (Trainer): „Vom Ergebnis her ist die ganze Mannschaft natürlich enttäuscht. Wir sind auch zu recht enttäuscht, weil wir nicht die schlechtere Mannschaft waren. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn sie hat alles probiert, alles versucht. In der 2. Halbzeit waren wir die klar spielbestimmendere Mannschaft, hatten zwar nicht viele Torchancen, aber wir haben das Spiel dominiert. Der sogenannte Dosenöffner hat gefehlt. Um so ärgerlicher ist es, dass wir zweimal nicht konsequent klären und der Abschluss im Tor landet. Insgesamt war es ein kampfbetontes und intensives Spiel und das Glück war nicht auf unserer Seite. Wir werden an diesem Spiel weiter wachsen. Das sind Prozesse, die dazu gehören, wenn du dich weiter entwicklen willst.“

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