Für den halben Liter Bier zahlt man in Frankfurt ab sofort 4,40 Euro. (Foto: imago/Jan Huebner)

Die Bundesliga-Saison 2018/2019 steht in den Startlöchern. In der gesamten Republik warten Fußballfans sehnsüchtig darauf wieder regelmäßig ihren Verein im Stadion unterstützen zu können. Bei den meisten Zuschauern gehört zu einem ansehnlichen Spiel auch die typische Stadionwurst und ein kühles Bier. Doch die Preise sind in der 1. Bundesliga höchst unterschiedlich.

Bereits vor drei Jahren und in der letzten Saison analysierte SGE4EVER.de, in welchem Stadion man den Liter Bier am günstigsten bekommt. Wer also nachschauen möchte, wie sich die Preise in den letzten Jahren verändert haben, schaut einfach in die dazugehörigen Artikel aus 2015 und 2017. Den passenden Überblick für das kommende Bundesliga-Jahr, seht ihr nachfolgend:

Verein Bierpreis pro Liter
Wurstpreis Bier-Marke
Bayern München 8,80 € 4,20 € Paulaner
Eintracht Frankfurt 8,80 € 3,60 € Krombacher
VfB Stuttgart 8,60 € 3,50 € Krombacher
Werder Bremen 8,60 € 3,30 € Haake-Beck
1. FC Nürnberg 8,60 € 3,30 € Kulmbacher
TSG Hoffenheim 8,60 € 3,30 € Bitburger
Hannover 96 8,60 € 3,20 € Gilde
VfL Wolfsburg 8,60 € 3,00 € Veltins
Hertha BSC 8,40 € 3,30 € Berliner Kindl
FC Augsburg 8,40 € 3,30 € Riegele
Schalke 04 8,40 € 2,90 € Veltins
SC Freiburg 8,40 € 2,80 € Rothaus
Fortuna Düsseldorf 8,00 € 4,00 € Warsteiner
Borussia Mönchengladbach 8,00 € 3,50 € Bitburger / Bolten
FSV Mainz 05 8,00 € 3,00 € Bitburger
Bayer Leverkusen 8,00 € 3,00 € Bitburger
RB Leipzig 8,00 € 3,00 € Ur-Kostritzer
Borussia Dortmund 7,80 € 2,80 € Brinkhoffs

 

Wer den „Stadion-Klassiker“ möglichst günstig bekommen möchte, der muss in den Dortmunder Signal-Iduna-Park fahren. Dort gibt es einen halbes Liter Bier (3,90 Euro) und die Wurst (2,80 Euro) zu einem unschlagbaren Preis von 6,70 Euro. Das komplette Gegenteil findet man in der Münchener Allianz-Arena: Dort bezahlt man für ein Bier (0,5 Liter) und die Wurst insgesamt 8,60 Euro. Fans der Frankfurter Eintracht müssen sich in dieser Saison auf eine Erhöhung gefasst machen. Sowohl das Bier als auch die Wurst sind um je 10 Cent erhöht worden. 8,00 Euro wird man für den Klassiker auf den Tisch legen müssen. Am meisten an der Preisschraube wurde allerdings bei der TSG Hoffenheim gedreht. Hochgerechnet auf den Bierpreis pro Liter zahlt man in der kommenden Saison ab sofort 8,60 Euro statt nur noch 7,75 Euro. Die Champions-League lässt man sich im Kraichgau teuer bezahlen.

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22 Kommentare

  1. Nur blöd, dass die Eintracht nichts von den Einnahmen sieht… Ansonsten würde man je wenigstens für nen guten Zweck Bier trinken…

  2. Zu Dortmund: ich empfinde einen halben Liter durchaus als „ganzes Bier“ 😉 Allerdings habe ich es bei meinem letzten Besuch dort durchaus probiert. Vielleicht habt Ihr doch recht…

  3. Vielleicht lass ich mir (Unterfranke, Heidingsfeld) von Eintracht Frankfurt, einen Dreijahresvertrag (ohne AK) als Bratwurstbeauftragter geben.
    Dann bezahlt man auch sehr gerne den Preis.
    Garantiert.

  4. Am besten schmeckt die Worscht (Metzgerqualität) und das Bier beim Reiterhof aufn Weg ins Stadion…das Menü für 5 Euronen, unschlagbar!

  5. …Ich finde dass sich die Eintracht sowieso mal Gedanken um die Kooperation mit Krombacher machen sollte, die seit etwa einem Jahr mit Nestle´kooperieren. Genau wie Peter Fischer gegen die AFD seine Position bezogen hat, sollte auch hier Position bezogen werden. Etliche Supermarktketten machens vor, die Eintracht sollte es nachmachen, eine Kooperation mit Nestle´sollte nicht toleriert werden…

  6. Na mein schwarzer Bruder @11, warst du einst bei der Stasi? Hessen und Thüringen pflegen ja enge Bande 😉
    Schön im Zentralkomitee festlegen, was geht und was nicht geht…….

  7. Jeder Konsument kann ja frei entscheiden über die Wahl seiner Produkte, ich zB boykottiere Ben & Jerry´s.

    Aber trotzem sollte man keine Fake News verbreiten, denn „Etliche Supermarktketten“ ist lediglich Edeka und das auch ganz anderen Gründen.

  8. @13
    Richtig so – wir müssen noch härter durchgreifen.
    Ben & Jerry’s wird von Langnese vertrieben und die unterstützen
    Union Berlin.
    Ich boykottiere übrigens iranische Pistazien.

  9. @11.
    Herr Fischer… und Gedanken?
    Klar, lassen sich vielleicht auch weniger kriminelle Partner finden als Krombacher (Nestlé) etc. –
    aber wer sich wie solche Konzerne Kartellstrafen in 3-stelliger(!) Millionenhöhe leistet, verfügt eben auch über das nötige Kleingeld in der Portokasse für flächendeckendes Sponsoring. Die Eintracht ist ja nur einer von zig „Partnern“, sprich Exklusiv-Bierabsatzstandorten. Selbst wenn’s einigermaßen schmecken und kein Plastik drin schwimmen würde, darf man diese PI-Plörre gar nicht konsumieren – was in gleicher Weise für sämtliche Nestlé-Produkte gilt.
    Aber mit halbwegs ‚ehrlichem‘ Bier (-Sponsoring) ist es (nicht nur) in Frankfurt ja extrem schwierig geworden: Binding ist schon seit über 60 Jahren quasi bei Oetker und Henninger stößt über Dietmar Hopp dazu und gehört heute ebenfalls zum Oetker-Radeberger-Konzern, einer der übelsten Kartellmafias Europas.
    Ach, und jenseits vom Bier gibt es dann ja auch noch die seit einigen Jahren eifrig umworbenen und in höchsten Tönen gepriesenen Eintracht-Partner in Nah- und Fernost, deren brutale Vergehen gegen die Menschenrechte zumindest für die Verantwortlichen unseres Vereins nie der Rede wert gewesen sind.

  10. Schuster bleib bei deinen Leisten.
    Ich warne gerne davor, tiefer in die Materie abseits des Fußballs einzudringen, denn allein schon die wenigen Aussagen hier zu Nestlè, Radeberger, arabisches Ausland, iranischen Pistazien oder sonstigem, schreien gerade zu nach Bestätigung oder Korrektur. Was ist mit Boykott israelischer Waren, was mit sportlichem Wettkampf mit VW oder Bayer? In kleiner Runde und abseits des Fußballs kann und soll man diese Dinge sehr gerne erläutern und Standpunkte beziehen. Dieses Forum und die Mannigfaltigkeit der Einstellungen und deren Motivationen sprengen allerdings jegliche vernünftige Diskussion zu diesen teils sehr komplizierten Zusammenhängen.
    Und Fischers Meinung zum politischen Profil eines Eintrachtmitgliedes zieht nicht automatisch eine Zwangsäusserung zu Monsanto, Nestlè oder der NATO nach sich.

  11. Freiburg – da gibt’s Rothaus kleine Brauerei, feines Bier und dazu noch das günstigste!

  12. @16
    Kumpel bleib locker – das ist doch alles nur Ironie oder Sarkasmus.
    Nimm es wie Du willst.
    Dieses Forum und Politik wäre auch lachhaft.

  13. @16.
    Die Zusammenhänge mögen komplex sein – so kompliziert sind sie gleichwohl nicht.
    Kartell bleibt Kartell – und so gut wie immer kriminell. Wohingegen Bier mitnichten gleich Bier ist – auch wenn es vielen Konsumenten im Zweifelsfall komplett Wumpe ist. Und dass Krombacher -nach Oetker-Radeberger- als der wohl skrupelloseste Braukonzern in D gg. viele Großinvestoren, Sponsoren und Partner europäischer Vereine und des Welt-Fussballs sich trotzdem wie ein Knabenchor ausnimmt, muss für den einen oder anderen Informierten wohl nicht erwähnt werden. Selbstverständlich müssen u.v.a., aktuell insb. aber VW, Mercedes/Porsche, Red Bull und auch m.M.n. zuallererst Monsanto/Bayer – zudem Gazprom, Adidas, Telekom, Kühne+Nagel, KIND, SAP/Hopp diesbezüglich genannt werden. Aber doch nicht als Relativierung und Marginalisierung zur Beschwichtigung, sondern weil sich hier eine mit Blick auf halbwegs traditionelle Clubstrukturen fatale Entwicklung abzeichnet – von der die Eintracht derzeit vielleicht noch ein wenig entfernt ist. Nicht so weit jedoch, dass man sich nicht vorstellen könnte, wie es sich entwickelt, wenn u.U. noch unter FB ein kapitaler Investor in die AG einsteigt, um latent bis konkret auf sportliche wie personelle Belange Einfluss zu nehmen.

  14. Wird Zeit, dass endlich der Transfer von Lionel Messi zu uns dem Sommerloch eine Ende bereitet..
    Dachte die Woche passiert transtertechnisch was..aber nein nur die Bierpreise steigen…

  15. What the fuck … ist dies das einzige relevante Thema aktuell ?

    Geht`s noch ??? Das ist Sommerloch-Micky-Maus-Bullshit.

    Eine Publikation um des publizierens Willen ist keine Publikation – es ist ein Kropf und somit überflüssig.

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