Kann die Eintracht Werder Bremen tabellarisch auf Distanz halten? (Bild: Heiko Rhode)

Das Spiel am vergangenen Donnerstag in der Europa League gegen Vitoria Guimaraes brachte zwar die ersten drei Punkte der Gruppenphase, ließ jedoch – vor allem offensiv – etwas zu wünschen übrig. Sowohl das Auswärtsspiel der Europa League, als auch das bevorstehende Duell mit dem SV Werder Bremen lieferten den Teilnehmern des FPS-Fantalks ein gutes Fundament für angeregte Diskussionen.

Der Fantalk erscheint während der Saison an jedem Bundesligawochenende, an dem Eintracht Frankfurt ein Heimspiel bestreitet, sonntags zwischen 12 und 14:30 Uhr auf SGE4EVER.de. Ihr wollt auch einmal mit uns diskutieren? Dann bewerbt euch über das Fantalk-Bewerbungsformular und seid bei einem der nächsten Fantalks, die per Telefonkonferenz geführt werden, dabei.

Am heutigen FPS-Fantalk nehmen teil: SGE4EVER.de-Redakteurin Nadine Peter, Eintracht-Fan Harald Biersack und FPS-Geschäftsführer Paul Taaffe.

These 1: Gegen Guimaraes hat vorallem die zweite Garde gezeigt, dass auf sie Verlass ist.

Nadine: „Sehe ich anders. Das, was da in der zweiten Halbzeit in der Abwehr passiert ist war teils vogelwild. Es war wenig Ordnung drin und gerade auf der Seite von N’Dicka haben die Absprachen gefehlt. Er hat es zwar ordentlich gemacht, hatte aber gerade in der ersten Halbzeit noch Schwierigkeiten. Man musste zum Teil bei jedem Angriff der Portugiesen die Luft anhalten und hoffen, dass alles gut geht. Ich denke, wenn Vitoria einen Stürmer vorne drin gehabt hätte, der etwas kaltschnäuziger gewesen wäre, wären sie mit 3:0 in die Pause gegangen. Trotz der relativ vielen Torschüsse in Halbzeit eins, kamen relativ wenige Bälle auf Frederik Rönnow. Er konnte sich also letztlich kaum auszeichnen. Denn die Bälle, die auf sein Tor kamen, musste er als Bundesliga Torhüter halten. Deswegen sehe ich die Abwehr nicht so sattelfest, wie es die These behauptet. Dies ist allerdings natürlich auch dem geschuldet, dass vor dem Spiel komplett umgestellt werden musste. Es fehlten eben wichtige Bausteine in der Abwehr, wie Makoto Hasebe, wodurch besonders die Übersicht beim Spiel nach vorne und eine Anspielstation gefehlt hat. Ich hoffe einfach, dass keine weiteren Bausteine ausfallen werden und Hütter die beste Abwehr aufstellen kann.“

Paul: „Vielleicht sollten wir am besten jeden Spieler einzeln betrachten. Man hat gesehen, dass wir wechseln mussten, weil Abraham zuletzt ein Unsicherheitsfaktor war. Adi Hütter meinte, der Wechsel hätte nichts mit Davids Leistung zu tun, doch da bin ich mir nicht so sicher. Auf den einzelnen betrachtet fällt natürlich auf, dass Touré aktuell in Form ist und gerade im Spiel nach vorne viel Selbstvertrauen hat. Ich stimme Nadine allerdings zu, dass man bei ihm und auch bei N’Dicka ständig Angst hat, dass ein riesen Fehler passiert. Mir fehlt da ein Stück weit die Souveränität in der Abwehr. Wie werden sehen, wie sich unsere Abwehrreihe heute gegen eine schnelle Kontermannschaft wie Werder Bremen schlagen wird. Erst danach werde ich mir ein Urteil bilden. Man muss auch dazusagen, dass wir einfach im Spiel nach vorne von der Büffelherde verwöhnt waren und die schwere Kost aktuell etwas gewöhnungsbedürftig ist.“

Harald: „Auch ich sehe Abraham als Unsicherheitsfaktor. Das ist natürlich sehr schade, denn gerade in der Vergangenheit war er sehr souverän und wichtig für uns. Durch die ganzen Verletzungen war es sehr schwierig für ihn, wodurch er der Abwehr nicht mehr diese Stabilität verleiht. Nadine muss ich auch zustimmen, muss aber hinzufügen, dass die Abwehr nicht so schlecht gewesen sein kann, wenn man zu null spielt. Man muss den Männern einfach Zeit geben, sich einzuspielen, auch wenn es diese Zeit eigentlich nicht gibt. Touré und N’Dicka sind Spieler, die mit ein wenig Routine auch gut spielen. Nicht gefallen hat mir Martin Hinteregger. Trotz des Hypes um seine Person hat er diese Saison noch nicht wirklich gut gespielt.“

Paul: „Ich möchte Harald da zustimmen. ‚Hinti‘ hat noch nicht die Ausstrahlung der letzten Saison, insbesondere der tollen Europa League Auftritte. N’Dicka spielt im Stadion immer auf unserer Seite und mir ist aufgefallen, wie nervös er jedes Mal zu Beginn des Spiels ist. Wenn er dann direkt am Anfang einen Fehler macht, kannst du ihn schon fast vergessen. Das muss er wirklich in den Griff bekommen. Touré ist gerade in der Offensive deutlich besser geworden, aber nach hinten bin ich bei Nadine, da ist immer ein ‚Bock-Potential‘ bei ihm.“

Nadine: „Martin Hinteregger ist ein gestandener Bundesliga Profi, das ist keine Frage. Allerdings hat er das letzte halbe Jahr über seinen Verhältnissen gespielt. Das hat nicht nur die Fans, sondern auch die Verantwortlichen überrascht, wie er plötzlich von null auf hundert in Frankfurt eingeschlagen ist. Dass er es aktuell nicht auf die Leistung der Rückrunde bringt, muss man ihm aber ein wenig nachsehen. Das liegt auch daran, dass er sich in jedem Spiel auf andere Mitspieler einstellen muss. Mit den Ausfällen von Hasebe und Abraham ist Hinteregger aktuell ein wenig der Fels in der Brandung, einfach weil er der einzige ist, der immer spielt. Diese Rolle als Abwehrchef und Lautsprecher liegt ihm nicht. Das hat man auch gegen Vitoria gesehen. Zu David möchte ich noch sagen, dass es mir für ihn besonders leid tut. Es ist einfach schwierig, eine Konstante im Team zu sein und als Kapitän die Eintracht zu führen, wenn er ständig durch Verletzungen wieder zurückgeworfen wird. Dadurch steigt auch nur der Druck auf ihn, wenn er spielt. Ich befürchte, dass könnte seine letzte Saison in Frankfurt werden.“

Paul: „Zu Hinteregger möchte ich noch hinzufügen, dass es wahnsinnig schwer ist als Außenspieler der Abwehrkette auf einmal in die Mitte rücken zu müssen und auf Hasebes Position koordinieren zu müssen. Das ist eine sehr große Umstellung für einen Fußballspieler. Durch den Hype um ihn war er fast gezwungen über seinen Verhältnissen zu spielen. Es ist wirklich offensichtlich, dass unsere Abwehr noch nicht steht. Mich hat es für Rönnow gefreut, selbst wenn er nichts Unhaltbares halten musste. Dennoch gibt es ihm Selbstvertrauen und er war souverän. Ich bin gespannt auf die Leistung, wenn jetzt Kevin Trapp und Hasebe fehlen. Das ist natürlich gerade für die verunsichert wirkenden N’Dicka und Touré eine große Umstellung. Manchmal vergessen wir, dass manche verletzte Spieler bei uns unersetzbar sind.“

These 2: Das Mittelfeld mit Rode, Fernandes und Sow ist zwar defensiv stark, im offensiven Bereich fehlen aber die Ideen.

Paul: „Das würde ich definitiv mit ‚ja‘ beantworten. Fernandes ist für mich nur defensiv und das macht er für seine Verhältnisse meistens sehr gut und gibt immer alles. Sebastian Rode sucht seine Form, er ist noch nicht soweit wie letztes Jahr. Nach seiner Verletzung bedarf es natürlich etwas Zeit, das ist klar. Sow wird immer stärker, aber ob wir ihn für seine defensiven Fähigkeiten eingekauft haben, bezweifle ich. Er ist als Achter/Zehner geholt worden, also mehr offensiv als defensiv. Das Zusammenspiel zwischen ihnen funktioniert leider noch nicht. Ich weiß, dass Gacinovic kontrovers gesehen wird, ich persönlich liebe den Kerl, weil er arbeitet, arbeitet, arbeitet. Wenn Gaci nicht da ist, dann fehlt bei uns unheimlich viel Defensivkraft. Ich bin ein Verfechter davon, wenn Gaci seine Form hat, dass man ihn – zumindest für eine Halbzeit – bringen muss. Kamada hat sehr sehr viel Talent, es ist großartig, wie er sich entwickelt hat, aber in der Defensive bringt er bisher gar nichts. Beim Pressing merkt man, dass ihm der Biss fehlt, um in einen Zweikampf zu gehen und das nicht seiner Natur entspricht.“

Harald: „Ich bin ein bisschen anderer Meinung. Wenn Gacinovic einen guten Tag hat, dann ist er wirklich unersetzlich – aber wann hat er diesen guten Tag mal? Wie viele Chancen braucht der Junge eigentlich noch? Er wird immer wieder gebracht und rennt und rennt und rennt, aber es kommt überhaupt kein Ertrag heraus. Bei Fernandes bin ich bei Paul, er ist defensiv stark, offensiv nicht existent. Sow muss sich meiner Meinung nach, so wie ganz viele andere, noch finden. Er wird besser und man hat ihn damals geholt – Hütter kennt ihn ja – als zentralen Mittelfeldspieler, der ein bisschen Struktur in den Aufbau des Spiels bringt. Kamada überrascht mich, er ist ein guter und technisch sehr feiner Kerl. Für mich muss er defensiv gar nicht so stark sein. Ich glaube, wenn Sow und Rode in Normalform sind, dann kann das etwas werden. Bei Gacinovic tut es mir leid, er ist ein intelligenter Kerl, aber wie viele Chancen braucht er noch?“

Paul:Es ist die Frage, wie du Gacinovic bewertest. Was erwartest du von ihm? Er geht immer ins Pressing und sorgt dafür, dass die Räume für den Gegner enger sind. Das ist das, wo ich ihn sehe und liebe, auch wenn er zuletzt ein Formtief hat. Ich persönlich erwarte keine Tore von ihm, er hat hin und wieder seine ‚Magic Moments‘, die sind dünn, aber wir dürfen seine anderen Qualitäten nicht vergessen.“

Nadine: „Ich finde es schwierig bei Gacinovic. Ich hoffe von Jahr zu Jahr, dass er endlich einmal den finalen Durchbruch schafft, doch dann passiert es wieder nicht. Er hat immer wieder gute Ansätze oder ein gutes Spiel, aber beim nächsten Spiel ist es dann wieder die Rolle rückwärts, die er macht. Es ist seine fünfte Bundesliga-Saison, er hat seine Chancen gehabt, sich immer wieder zu bewähren und es hieß immer wieder „jetzt ist es soweit“, „jetzt wird er zum Stammspieler“, aber es passiert nicht. Gerade die Acht ist eine Schlüsselposition im Spiel von Adi Hütter, weil er sehr offensiven und pressingorientierten Fußball spielt und da brauchst du auf dieser Position jemanden, der diese hohen Erwartungen auch erfüllt und das tut er leider nicht.“

Mijat Gacinovic – vom Pokalheld zum Ergänzungsspieler? (Bild: Heiko Rhode)

Paul: „Ich glaube auch, dass wir die Psyche nicht vergessen dürfen. Pokalheld, Fanliebling und jetzt nicht mehr Stammspieler und noch die Verletzung, die dazugekommen ist. Für mich ist das eine ganz menschliche Reaktion. Es ist eine Kopfsache und auch, wie bei David, der einer der stabilsten Kapitäne von Eintracht Frankfurt war, eine große Umstellung. Ich bin froh, dass die Fans immer noch so unterstützend sind und die Tage, an denen Spieler ausgepfiffen werden, glücklicherweise längst Vergangenheit sind. Das sind jedoch Faktoren, die man berücksichtigen muss, um die Situation zu bewerten.“

Nadine:Gacinovic ist ein sehr cleverer Spieler, jedoch habe ich bei ihm immer den Eindruck, dass bevor er am Ball ist, er schon überlegt „was mach ich jetzt damit“. Jeder, der schon einmal Fußball gespielt hat, kennt die Situation, dass man im Kopf schon einen Schritt weiter ist, aber die Füße nicht mehr hinterherkommen.“

These 3: Ein Heimsieg gegen Verletzungsgeplagte Bremer ist sehr wichtig. Die nächsten Gegner nach der Länderspielpause heißen Leverkusen, Gladbach und Bayern.

Harald: „Ja, der These würde ich komplett zustimmen, daran gibt es nichts zu deuteln. Wenn man sich mal die Tabelle anschaut: Wenn wir heute nicht gewinnen, dann dümpeln wir im Niemandsland rum und wenn man sich das nächste Spiel anschaut, kann man auch schnell in die zweite Hälfte abrutschen. Wenn wir gewinnen, sind wir hingegen in der oberen Hälfte dabei, das wäre enorm wichtig. Wobei ich die nächsten Spiele zum Beispiel gegen Leverkusen gut sehe, da waren wir immer gut und was gegen die Bayern machbar ist, das haben wir ja gestern gesehen. Für meine Begriffe muss ein Sieg gegen Bremen her, dann sind wir im gesicherten Mittelfeld und dann können wir die nächsten Spiele selbstbewusster angehen.“

Nadine: „Mit einem Blick auf die Tabelle ist ein Sieg definitiv Pflicht, sonst habe ich die Befürchtung, dass es in den nächsten Wochen eher nach unten geht, anstatt sich im Mittelfeld zu halten, geschweige denn den Blick nach oben richten zu können. Es wird aber nicht einfach. Ich sehe seit Wochen im Umfeld die Gefahr, dass ganz viel erwartet wird nach der Maxime „wird schon werden.“ Ich denke nicht, dass es so einfach wird. Die Erwartungshaltung ist enorm gestiegen und Bremen ist kein Selbstläufer. Ich habe sie letzte Woche gesehen und war überrascht. Sie sind offensiv schnell, gedankenschnell und wenn unsere Abwehr im Tiefschlaf ist, wie in der ersten Hälfte in Guimaraes, kann es nach hinten los gehen. Man kann nicht erwarten, dass man heute mit 2:0 in die Pause geht und alles ist gut. Wenn man vergleicht: Danach komm Gladbach und Leverkusen, da sehe ich Bremen nicht so viel schwächer. Ich persönlich wäre mit einem Punkt zufrieden.“

Paul: „Sehr gut analysiert Nadine. Die Erwartungshaltung, dass wir problemlos gegen Bremen gewinnen, ist nicht passend. Die Bremer spielen einen wahnsinnig dynamischen Umschaltfußball und für mich ist heute ein sehr wichtiger Punkt zu sehen, ob es eine Weiterentwicklung in der Mannschaft gibt, ob Adi Hütter das hinbekommt. Ich erwarte auf keinen Fall, dass wir sie vom Platz fegen, denn so stabil sind wir noch nicht. Ich male ungerne Schwarz, aber Nadine hat es ja auch gesagt, ich habe ein bisschen das Bauchgefühl, dass es nach hinten losgehen könnte. Von daher ist Hütter heute gefordert. Er hat die Spieler eingekauft, die er haben wollte. Über Erik Durm haben wir noch nicht gesprochen, bei ihm sieht man aus meiner Sicht eine Steigerung, er hat sich weiterentwickelt.“

Nadine:Ja, er hat sich weiterentwickelt. Er hat ein bisschen Anlaufzeit gebraucht, was aber ganz normal ist. Ein Indiz dafür ist, dass Hütter Danny da Costa draußen lässt, der auch in letzter Zeit nicht gut gespielt hat.“

Harald: „Wen wir auch nicht vergessen dürfen ist Dominik Kohr. Der wird diese Saison auch noch kommen. Das ist ein Guter, der ist defensiv stark, geht an den Mann, ist bissig. So einen brauchst du heute gegen Bremen.“

Paul: „Wir brauchen ein kompaktes Mittelfeld, damit hinten nicht zuviel anfällt. Die zwei Jungs mit Hinteregger, in einer für ihn ungewohnten Position, das dürfen wir nicht unterschätzen. Wir sind im Sturm mit Kamada ganz gut geworden. Ich denke, dass Fernandes heute spielt und ich bin gespannt, ob wir einen Schritt nach vorne machen.“

Harald:Ich denke, am Ende wird es ein 2:1 Sieg für uns.“

Nadine:Ich wäre mit einem Punkt zufrieden, ich tippe auf ein 1:1.“

Paul:Die Bremer sind sehr, sehr gefährlich. Aber ich kann nicht gegen die Eintracht tippen, daher sage ich 2:2. Es gab ja auch etwas Stress zwischen Bremen und Frankfurt, ich weiß nicht, ob Hütter unbedingt sagen muss, dass er mit Bremen verhandelt hat. Aber ich finde auch die Art und Weise von Fredi Bobic zur Frage Möller sehr polarisierend. Natürlich dürfen die Ultras den Verein nicht managen, aber wir brauchen eine harmonische Welt und heute wollen wir wieder gewinnen. Und Bobic ist zuletzt häufig in der Presse, er kennt die Insiderinfos und erzählt viel, ich weiß nicht, ob das notwendig ist.“

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6 Kommentare

  1. Schöner Bericht! Man liest aber doch heraus, dass die letzte Überzeugung zum Verein fehlt. Wir stehen besser da zum jetzigen Zeitpunkt als letzte Saison. Ich bin davon überzeugt, dass es heute einen ungefährdeten Sieg gibt. 3:1 Forza nur die SGE

  2. Nadine….ein kaltschnäuziger Stürmer bei den Portugiesen am Donnerstag….
    Hm…außer diesen Pfostentreffer von denen, wo siehst du denn den 3 zu 0 Pausenstand mit einen kaltschnäuziger Stürmer? Chancen dazu waren kaum da.

  3. Ich finde die „2. Garde“ hat sich ordentlich geschlagen. Rönnow hatte wenig Gelegenheit sich auszuzeichnen. Das Rauslaufen bei Flanken ist verbesserungswürdig, jedoch auch der fehlenden Spielpraxis geschuldet. Die Abwehr hat wenig zugelassen, von der Seite her gibt es keinen Anlass für Kritik. Das Hinteregger nicht an die Leistung der letzten Saison anknüpfen kann, sehe ich genauso wie Nadine. Diese selbst gesetzte Messlatte ist (zu?) hoch, trotzdem ist er ein guter Spieler.

    Im Mittelfeld würde ich gerne Gaicinovic für Fernandes sehen. Ich sehe das wie wohl alle hier, man wartet darauf, dass der Knoten platzt, hat meist den Eindruck, dass er mehr könnte. Aber dennoch halte ich ihn für einen wichtigen Spieler, weil er läuferisch und vom einsatzwillen stark ist. Im Gegensatz zu Fernandes kann er außerdem auch offensiv Akzente setzen. Gerade heute gegen Bremen sind diese Stärken, denke ich, gefragt.

    Drei Punkte heute wären insbesondere bei den anstehenden nächsten Gegner wichtig, wird aber nicht einfach.

  4. @2
    Dem muss ich beipflichten. Nimmt man noch die 2 Großchancen aus kurzer Entfernung, von glaube ich Kostic und Silva ( der muss drin sein) aus der 2.Hz., dann ergab sich doch ein anderes Bild.

    Würde mich heute über Kohr, Rode als 6 freuen, da Kohr in meinen Augen viel mehr Spielverständnis als Fernandes hat, die viel bessere Technik, und auch torgefährlicher ist ( kann auch mal einen Torschuss abgeben).
    Die Erwartungen sind tatsächlich erheblich gestiegen, das merke ich auch an der Stimmung die bis auf Dortmund, nicht mehr so stabil, durchgehend, mit genügend Nachdruck von unserer NWK aufgebaut wird.
    Ich freue mich auf das Spiel und baue darauf, dass unsere SGE wie immer wenn man einwenig Zweifel hat, überraschen wird. Hoffentlich!

  5. Gegen Vitoria habe ich die Abwehr nicht so schlecht gesehen. Meine Ansicht nach war es noch der beste Mannschaftsteil. Nach hinten haben wir nichts zugelassen. Ich habe auch gesehen, wie N’Dicka Mal nen Ball blöd vertändelt hat. Aber das hat er selbst dann auch wieder ausgebügelt, oder jemand anderes hat geholfen. Rönnow hat kaum Schüsse aufs Tor bekommen. Wessen Verdienst soll das denn sein, wenn nicht der der Abwehr. Wobei ich zur Abwehr mal Fernandes dazu zähle. Er war extrem defensiv, aber hat hat hinten stabilisiert. Dass durch all das aber kaum eine Spieleröffnung stattfand, da lag eher das Problem. Aber unsere Abwehr stand defensiv gut. Stürmer hatten die Portugiesen doch auch dem Platz. Verbessern darf man die Spieleröffnung trotzdem, keine Frage. Oder aber das Mittelfeld wird darin besser. Ich sehe eher dort (und/oder auf den Flügeln) Handlungsbedarf. Die Abwehr auch spielerisch veredeln sollte eher danach kommen.

    Also ich bin heute irgendwie frohen Mutes! Ich denke wir holen das Spiel! Nicht weil es leicht ist, das wird es sicher nicht sein, sondern weil ich glaube, dass der Motor so langsam anlaufen wird!

  6. ‚Bas Dost fehlt aufgrund musk. Probleme‘
    Damn! Aber gut, ansonsten passts. Hase wieder in der Startelf, sehr gut.

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