Seit FIFA 20 gibt es auch endlich wieder die Commerzbank-Arena zu bestaunen

Es ist soweit! Seit dem heutigen Release-Tag kann der Fußball-Fan in Deutschland wieder den neusten Ableger von EA spielen: FIFA 20. Die FIFA-Reihe kann wohl ohne zu überlegen als kontrovers beschrieben werden. Große Ambitionen und starke Verkaufszahlen in den letzten Jahren sorgten dafür, dass die Serie Jahr für Jahr sehr kritisch beäugt wird. Größter Kritikpunkt in den letzten Jahren? Das Gameplay.

SGE4EVER.de hat sich in den letzten Tagen die Nächte um die Ohren geschlagen und den Electronic Arts-Klassiker unter die Lupe genommen. Und manchmal haben sich die testenden Redakteure gewünscht, dass der Tag mehr als 24 Stunden parat hat, um das Spiel in seiner Hülle und Fülle auf Herz und Nieren zu prüfen. Mit ausreichend Energy-Drinks, Kaffee und Zahnstochern zwischen den Augenlidern haben sie dann aber doch das Optimum aus der zur Verfügung stehenden Zeit herausgeholt.

EA-Rechtepaket weiterhin unschlagbar

Wie eingangs erwähnt, hat die FIFA-Gemeinde vor allem das Gameplay erzürnt. Beim großen Konkurrenten Konami mit seiner Spielereihe „Pro Evolution Soccer“ ist das natürlich nicht ungemerkt geblieben, weshalb diese in den letzten Jahren immer offensiver ein Duell auf Augenhöhe forcierten.

Fakt ist aber, dass trotz kleiner Beschränkungen, beispielsweise die fehlende Lizenz von Juventus Turin (wird im Spiel als „Piemonte Calcio“ auflaufen), die FIFA-Reihe weiterhin ein unschlagbares Lizenzpaket vorzuweisen hat. Von der Champions-League über die 3. Liga ist alles dabei, was das Fanherz höherschlagen lässt.

Endlich eine Lizenz für die Commerzbank Arena

Überraschung für alle Fans von Eintracht Frankfurt: Erstmals wird auch die Commerzbank-Arena als Lizenz verfügbar sein. Mit dem Videowürfel und der besonderen Dachkonstruktion fühlt sich der Eintracht-Fan jetzt noch näher an seiner Mannschaft, wenn er in der Arena aufläuft. Insgesamt 14 von 18 Bundesliga-Stadien haben es in die Fußball-Simulation geschafft. Es fehlen die Arenen aus Paderborn, Freiburg und von Union Berlin. Die Münchener Allianz-Arena ist ebenfalls nicht dabei. Auch hier hat sich FIFA-Konkurrent Pro Evolution Soccer die Rechte gesichert. Zusätzlich wartet das Spiel auch noch mit vier weiteren Stadien aus der 2. Bundesliga auf: Hamburg, Hannover, Nürnberg und Stuttgart. Eine individuelle Choreo der Hessen hat es aber nicht ins Spiel geschafft. Anders als beispielsweise beim Nachbarverein FSV Mainz 05.

Der Punkt hilft dem Spieler bei Freistößen oder Elfmetern besser anzuvisieren.

Was hat sich sonst noch getan? Bereits beim Ableger 2019 wurde sich die Kritik seiner Spieler zu Herzen genommen und das Spiel insgesamt etwas entschleunigt. Abwehrreihen ließen sich nicht mehr wie Übungsstangen umspielen, Spieler mit einem hohen Geschwindigkeitswert waren nicht mehr der ganz große Trumpf. An diesem Konzept haben die Entwickler grundsätzlich weiter festgehalten. Insgesamt ist das Spieltempo allerdings etwas abgeschwächt worden. Die ganz großen Änderungen scheint es nicht zu geben. Was auffällt: Flanken und Pässe bedürfen einer Spur mehr Präzision – Grätschen sind nicht mehr ganz so häufig ein probates Mittel. Die KI wirkt sich hingegen vor allem bei der Verteidigung anders aus als zuvor. Denn hier wird wieder vermehrt darauf geachtet, dass der Spieler selbst das Zepter in die Hand nimmt und sich nicht mehr auf den „Mitspieler“ verlässt. Eine Änderung gab es derweil bei Straf- und Freistößen. Dort darf der Spieler mittlerweile mithilfe eines Punktes zielen.

Das Arcade-lastige Spielgefühl möchte EA Sports wohl mehr und mehr in den Griff bekommen. In puncto Atmosphäre bleiben sie ihrer Linie treu. Einige authentisch nachgebildete Stars und stimmungsvolle Stadien sorgen für eine ausgezeichnete Spielkulisse.

Neuer Modus „Volta Football“ sorgt für große Abwechslung

Frischen Wind bringt außerdem ein neuer Modus: So gibt es zukünftig das „Volta Football“-Event, das an das bekannte „FIFA Street“-Modell anknüpft. Außergewöhnliche Locations, wie beispielsweise eine Unterführung in Amsterdam, ein „Football-Cage“ in London oder die Atmosphäre des berühmten Ocean Drive am South Beach in Miami lassen ein vollkommen neues Spielerlebnis aufkommen. Straßenfußball at its best. Besonders der Story-Modus sorgt dafür, dass der Spieler sich näher mit dem authentischen Kleinfeldfußball beschäftigen möchte.

Kleinfeld mit oder ohne Torhüter – mit 3, 4 oder 5 Spielern. Der Modus „Volta“ und die besonderen Locations bieten eine tolle Abwechslung.

Interessant für alle Adlerfans: Die Ratings einzelner Profispieler sorgen nicht nur bei den Spielern selbst immer für Diskussionen. Auch die Fans tauschen sich ständig über die Werte ihrer Lieblingsspieler aus. In diesem Jahr haben fünf Adlerträger die „80er“-Marke geknackt. Kevin Trapp (83), Bas Dost (82) sowie Martin Hinteregger, Makoto Hasebe und Filip Kostic (80) gehören zu den besten Akteuren im Eintracht-Dress.

Insgesamt darf konstatiert werden, dass vieles beim Alten geblieben ist, Kleinigkeiten angepasst und verbessert wurden und sinnvolle Ergänzungen, wie der Straßenfußball-Modus, die Serie in der Gesamtheit weiter zu einem unverzichtbaren Game für Fußball-Begeisterte macht.

Ihr wollt auch in die FIFA-Welt eintauchen? Hier könnt ihr das Spiel direkt bei Amazon bestellen!

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26 Kommentare

  1. Aha, bin zwar kein Gamer aber ist auch mal nett so einen Artikel zu lesen. Aber der letzte Satz ist ja direkt platzierte Werbung? Einmal für das Spiel und einmal für einen Anbieter mit Direktlink zum kaufen. Wurdet ihr dafür bezahlt? Ich gönn’s euch ja, irgendwie muss sich die Seite ja fianzieren, aber im ersten Reflex stößt mir Werbung im redaktionellen Teil eures Angebots etwas sauer auf.

  2. Ab Montag in meiner Post 🙂
    Bin gespannt ob nach Hasebe, Silva und Trapp noch einer gescannt wurde. FORZA SGE heut Abend Auswärtssieg

  3. @Rob: Nennt sich Affiliate. So können zu einem kleinen Teil die Gehälter der Redakteure bezahlt werden, die den Artikel schreiben, den du kostenlos konsumierst.

  4. @rob (1): Es handelt sich hierbei keinesfalls um einen bezahlten Artikel, sondern um eine redaktionelle Rezension. Das Spiel selbst wurde uns von Electronic Arts als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt – dies ist so üblich und es gibt keinerlei Vorgabe seitens des Herausgebers.
    Der Link soll es dem User dann vereinfachen, das oben beschriebene Produkt zu bestellen – auch das ist bei Rezensionen nicht ungewöhnlich. Aber wie rollsolow schon korrekt geschrieben hat, handelt es sich hierbei um einen sogenannten „Affiliate“-Link. Wird also über diesen Weg bestellt, erhalten wir hierfür eine geringe Provision. Ohne, dass dem Käufer ein Nachteil entsteht.
    Den Anbieter haben wir extra bereits im Text genannt, um zu verdeutlichen, wo der Link hinführt. So kann der User noch eher abwägen, ob er dem Link überhaupt folgen möchte, oder nicht.

    Ich hoffe, dass es dir nun nicht mehr sauer aufstößt, stehe aber bei weiteren Fragen dazu gern zur Verfügung.

    Grüße
    André

  5. Hm OK, war mir vorher nie aufgefallen, dass das immer bei Rezensionen so gemacht wird (gibt’s ja auch nicht so oft hier 😉 ). Nun gut, soll mich nicht weiter stören. Gegen die ganzen Werbeeinblendungen hier habe ich ja auch nichts, weil ich ja sonst auch nicht bezahle. Solange ihr unabhängig bleibt passt’s.

  6. „Mit ausreichend Energy-Drinks, Kaffee und Zahnstochern zwischen den Augenliedern“….

    Was wurde denn gesungen?

  7. Bobić meint, wer gegen Möller ist, ist auch gegen ihn!!
    Hoffe dass es da nicht zu viel Zünder gibt!!!

  8. Ok da gibts einige Quellen.. Finde ich aber gut das Bobic da Rückrat zeigt und sich nicht diktieren lässt

  9. Ich finde es zum kotzen, wie Fußball kaputt gemacht wird, nur weil man irgendwo neue Dollars sieht. Ich bin seit 1959 Eintracht Fan, und zwar Jahrzehnte lang sehr leidenschaftlich.
    Ich merke aber immer deutlicher wie sehr mir Fußball egal wird. Sogar die Eintracht. Bestes Zeichen war das Spiel gegen Arsenal, ich habe die erste Halbzeit glatt verpennt. Das wäre mir vor einem Jahr noch nicht passiert.
    Ich habe auch noch vor einem Jahr gerne hier jeden Artikel und jeden Kommentar gelesen. Habe auch ziemlich viel selbst geschrieben. Heute langweilt es mich mehr und mehr.
    Ich kann nur sagen, diese ganze kommerzielle Entwicklung nimmt, zumindest mir, jeden Spaß am Fußball. Zumal ein Ende nicht in Sicht erscheint.
    Sorry, aber das musste ich loswerden.

  10. @12 NRW Adler „Bobic vs. Ultras, dass kann ja spannend werden… “

    Wieso spannend. Die Ultras waren auch gegen Bobic, als er kam. Auch da hatten sie Plakate etc. Daran dürfte sich ja nichts geändert haben. Wer Rückgrat hat, bleibt bei seiner Meinung und warum sollte Bobic jetzt auf ihre Meinung was geben.
    Wenn sie ihn jetzt super finden, haben sie eben kein Rückgrat und auch in diesem Falle: Warum sollte er dann etwas auf ihre Meinung geben ?

    Da wird also rein gar nix spannend. Es ist nur business as usual.

  11. Danke Fredi Bobic!
    Nicht die Ultras bestimmen die Personalpolitik der Eintracht, sondern die Leute, die die Verantwortung dafür tragen.

    Die Stimmungsmache gegen Andreas Möller ist total absurd!
    Möller ist ein verdienter ehemaliger Spieler von Eintracht Frankfurt, der mit für die besten und schönsten Zeiten der Eintracht steht. Mit ihm war eine Epoche, in der die Eintracht den schönsten Fußball spielte.

    Was Andreas Möller vorgeworfen wird, ist ebenso absurd.
    Seine Aussage, keinen Kontakt zur Eintracht zu haben, war damals auf diesen Zeitpunkt bezogen.
    Dass er seinerzeit den Verein gewechselt hat und vorher noch schwor, bei uns zu bleiben- Kinder, das ist ne Jugendsünde.
    Wieviel Spieler haben davor und vor allem danach noch geschworen, ihrem Verein treu zu bleiben, um danach doch den Verein zu wechseln.
    Wirklich? Will man etwas, was ewig her ist, Andreas Möller sein ganzes Leben lang vorhalten?

    Andreas Möller hat sich über die Jahre immer zur Eintracht bekannt und versucht, immer Kontakt zu halten.
    Auch in der letzten Saison hat er ganz häufig, vor allem auch bei den Europaleague – Spielen, zur offiziellen SGE – Reisegruppe gehört.

    Ich mag Andreas Möller. Ich kann nicht beurteilen, ob er den Job des Leiters des Nachwuchsleistungszentrums kann.
    Aber wenn unsere Verantwortlichen das finden, vertraue ich ihnen.
    Ich würde mich freuen, wenn Möller wieder an unsere Eintracht gebunden werden könnte.

    Dieselben Spezialisten, die seinerseits eine Ablehnungswelle gegen Bobic lostraten, sind jetzt wieder die, die Stimmung gegen den Weltmeister, Europameister, Championsleaguesieger Andreas Möller machen.
    Wie gut, dass bei der Bobic – Einstellung seinerzeit auch niemand auf diese gigantischen Personalplaner gehört hat!
    Sonst wär Bobic, der ein Glücksfall für uns ist, jetzt woanders und würde dort die Geschicke lenken.

    Forza SGE!

  12. @14. Strolch:
    In gewisser Weise kann ich dich verstehen. Aber das einzige, was beständig ist, ist der Wandel.
    Ich war auch schon in den 70- er Jahren SGE Fan. Dennoch muten alte Szenen von Spielen aus dieser Zeit rührend langsam. Zeiten ändern sich.
    Mein 17 Jahre alter Sohn ist glühender Eintracht Frankfurt Fan und freut sich wie ein Schneekönig darüber, dass er jetzt mit FIFA 20 auf seiner Playstation in unserer Arena spielen kann.

    Jede Zeit hat ihr Schlechtes. Jede Zeit hat ihr Gutes. Wenn man offen bleibt, entdeckt man auch das, was neu und positiv ist.

    Trotzdem, lieber Strolch- bleib bei uns und bei der Stange!

  13. @Strolch
    So alt bin ich zwar noch nicht, stelle aber die Frage, ob es tatsächlich die kommerzielle Entwicklung ist, die dir den Spaß raubt, oder evtl. ein gewisses Sättigungsgefühl bzgl. der Eintracht.

    Der zweite Teil stellt sich auf mich bezogen wie folgt dar:
    Vor weit über zehn Jahren habe ich auf dieser Seite mal geäußert, ich sei zufrieden wenn die Saison so verläuft, dass die Eintracht nichts mit dem Abstieg zu tun hat. Jahrzehnte mit Höhepunkten, die aus gerade noch den Hals aus der Schlinge gezogen (auch Lizenz), Wiederaufstiegsfeiern, verlorenen Pokalfinals und einem einmaligem Erreichen Europaleague bestanden, wurden mit dem ersten Titel seit 30 Jahren und der Wahnsinns-Europatour wie mit einer Sturzflut davongewischt.

    Die Massenhysterie in Ffm als Mannschaft und Pokal zum Römer fuhren spricht Bände und die furiosen Spiele gegen nahmhafteste europäische Mannschaften haben das Selbstwertgefühl binnen einer Saison durch die Decke gehen lassen.

    Mit ging es nach der Sommerpause genau so wie dir. Ich hatte echt Probleme damit wieder Spannung aufzubauen. Aber die Kommerzialisierung macht auch vor mir nicht halt. Sky/Premiere hatte ich immer abgelehnt, weil zu teuer und für mich sollte ein Spiel (ich gehe nur etwa zwei mal im Jahr ins Stadion) ein Höhepunkt sein. Je mehr man sieht, desto mehr vergisst man ja und außerdem meckert die Ehefrau. Dann kam Sky-Ticket und schon reichte es mir nicht mehr, nur den Live-Stream, den ich als eine super Entwicklung ermpfand, beim Hausputz anzuhören. Heute DAZN verlängert und das billige Sky-Ticket-Angebot muss ich am 1. Oktober wieder kündigen.

    Was will ich eigentlich sagen? Ach ja! Die Eintracht war jetzt zwei mal sehr erfolgreich und wir haben viel zu lange darauf warten müssen. Die Kommerzialisierung bringt auch viele schöne Dinge mit sich und so lange in Frankfurt ein Irrenhaus steht in dem sich Verrückte die Seele aus dem Leib schreien und die Zielgruppe mehrheitlich nicht aus Kunden, sondern Fans besteht, ist die Welt für mich noch in Ordnung. Ich glaube, im Stadtwald bringt man momentan Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer veränderten und sich weiter verändernden Fußballwelt sehr gut unter einen Hut.

    Ein tolles Zeichen abseits der Eintracht ist übrigens der neue DFB-Präsident, der dem unsäglichen Grindel folgt.

  14. Pro Möller, soll er mal zeigen was er drauf hat. Und das er in der Abstiegssaison fast umsonst für uns gespielt hat aber Reimann keinen Bock auf ihn hatte ist scheinbar auch vergessen.

  15. @ eaglecologne
    Danke für Deine netten Worte, Ich habe auch nicht vor, kein Eintracht Fan mehr zu sein. Nur, wenn ich ein Spiel der SGE einfach vergesse, dann stimmt doch etwas nicht mehr, dann ist das einfach ein Signal für mich. Dann zeigt mir das einfach, dass Fußball/die Eintracht nicht mehr so wichtig für mich ist, wie es mal wahr, als mein Herzblut noch dran gehängt hat. Und das tut auch weh.
    Und ja, das beständigste ist der Wandel. Ich empfinde DIESEN Wandel allerdings nicht besonders toll. Dennoch hast Du recht, jede Zeit hat auch seine guten Seiten und auch seine nicht so tollen Seiten. Und so wünsche ich Deinem Sohn und uns allen viele Siege der SGE und auch viel Spaß bei seinen Spielen an der Play Station.

  16. @rob (6): Haben deine Nachfrage auch nicht negativ aufgefasst. Alles gut. 🙂

    @Homerjay (7): „Im Herzen von Europa“, rauf und runter… und dann hat sich einfach das „Eintracht E“, „Europa E“ oder wie auch immer „E“ in die Lider geschmuggelt. 😉 Danke für den Hinweis, wurde korrigiert.

  17. @ wutze
    Vielleicht hast Du auch recht und es ist eine gewisse Übersättigung auch bei mir. Werde das auf jeden Fall auch beobachten, ob das auch eine Ursache sein kann. Ich habe allerdings gewisse Zweifel daran. Ich habe schon auch einige Höhen erlebt, Ich denke vor allen Dingen an die Europapokalspiele 59/60 oder als Hölzenbein und Grabi gewirbelt haben. Oder die Pokalsiege. Sättigung hat sich bei mir damals allerdings nie eingestellt. Ich war nach jeden Sieg – auch nach Niederlagen – erpicht, alle Neuigkeiten im Sportteil der FR oder im Kicker aufzusaugen. Habe jeden Sonntag mitgefiebert, wenn die Fußballreportagen im Radio gelaufen sind.
    Vielleicht ist es auch die Kombination aus Übersättigung und Kommerzialisierung die zu einem gewissen Desinteresse bei mir (ge)führt (hat). Ich habe nur das Gefühl, es geht mir eben was Wichtiges verloren.
    Auch Dir Danke für Deine Gedanken.

  18. @strolch: wenn ich die erste Halbzeit gegen Arsenal verpennt hätte, würde ich mir tatsächlich ernsthafte Gedanken machen. 🙂 auch wenn ich einige Gedankengänge von dir teile, aber die Eintracht verpennen darf net passieren…ich hoffe du „fängst“ dich wieder, Junge!

  19. @22 danke

    Interessant, die Beiträge von Strolch, eaglecologne74 und wutzespeck zu lesen. Und natürlich auch von Scheppe Kraus. Ich bin Ende der 80er erstmals sporadisch zur Eintracht gegangen und habe mir nach dem Umzug nach Frankfurt ab der Saison 91/92 eine Dauerkarte geholt. Ende der 90er ging mir die SGE mit ihrer Chaospolitik so auf die Nüsse, dass ich ein paar Jahre ausgesetzt habe. Bis 2004, zur Zweitligasaison mit Bruchhagen und Funkel am Ruder. Die Philosophie damals, mit jungen Spielern aus der Region langfristig zu planen, gefiel mir.

    In den letzten Jahren musste ich eine schleichende Entfremdung zum Verein meines Vertrauens konstatieren. Das liegt nicht am Erfolg; ich kann mich mit Begeisterung an den Fußball 2000 mit Bein, Yeboah und Co erinnern wie auch an gruselige Heimniederlagen in der 2. Liga bei strömenden Regen. Strolch hat das schon ganz gut ausgedrückt mit der Kombination aus Übersättigung und Kommerzialisierung. Hinzu kommt die Fluktuation im Kader – mir fehlen die Konstanten. Das soll keine negative Kritik an der Führung sein, nicht falsch verstehen bitte! Aber für mich ist es nicht mehr die Eintracht, wie ich sie kennen und lieben gelernt habe. Als i-Tüpfelchen noch die Causa AMFG14: so viel Fußballromantik, dem Fußballgott noch einen 1-Jahres-Vertrag zu geben, muss sein!!

    Selbst jetzt bin ich am Überlegen, ob ich meinen Arsch hochkriege, um nachher das Spiel gegen Union in der Kneipe zu verfolgen. Früher hätte sich nur die Frage gestellt, ob ich versuche, einen Fanbus nach Berlin zu ergattern…

    Vielleicht liegt’s auch einfach daran, dass die Eintracht es nach diversen Pleiten, bei denen ich im Stadion zugegen war – Rostock 1992, Berlin 2006, Berlin 2017 – es letztes Jahr endlich mal mit einem Titel geklappt hat.

    Bin jedenfalls ein wenig erleichtert, dass es anscheinend nicht nur mir so geht. Hatte schon befürchtet, ich wäre nicht ganz klar im Kopf, ausgerechnet zu dieser Saison die Dauerkarte zu kündigen.

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  20. Hallo in die Runde.
    Jetzt mal was zu FIFA 20: ich habe nun einige Spiele in unserem Adlerhorst gespielt. Die Architektur ist sehr gelungen. Leider ist das Stadion etwas sehr rot lastig geworden. Die schwarzen Banden erscheinen hier gänzlich in rot, und auch die Choreografie ist ausschließlich in schwarz rot. Die Stimmung hat auch wenig mit der Realität zu tun. Ich hatte sehr auf ein „SGE – Schwarz und Weiß wie Schnee …“ als Gesang gehofft. Leider Fehlanzeige.
    Die Heimtrikots unserer Eintracht weisen leider auch ein Fehler auf. Oberhalb der Rückennummer steht Frankfurt und nicht Eintracht. Insgesamt fühlt es sich besser an in dem Stadion zu spielen als noch in den letzten Versionen in irgendwelchen anderen Arenen, aber ich denke hier ist eindeutig noch Luft nach oben!
    Ich wünsche uns allen heute Abend drei Punkte!
    Alléz alléz SGE!!!

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