Niko Kovac gab sich nach der Bekanntgabe seines Wechels zum FC Bayern ungewohnt kalt. (Foto: imago/Hartenfelser)

Ein emotionsloser, kühler Niko Kovac sitzt gemeinsam mit einem aufgebrachten, tief enttäuschten Fredi Bobic im Pressekonferenzraum im Herzen des Waldstadions. Während der Trainer kurz die Dynamik des gestrigen Donnerstages beschreibt, an dem das Angebot der Bayern eingetroffen und ohne Rücksprache mit den Frankfurter Verantwortlichen angenommen worden sei, und sich danach selbst ein Sprechverbot erteilt, findet zumindest der Sportvorstand deutliche Worte in Richtung München.

Die Dynamik des Donnerstages – ein „unumstößlicher Entschluss“

Alles sei ganz schnell gegangen. Die erste Kontaktaufnahme aus München sei tatsächlich erst am Donnerstagmorgen geschehen: „Vor einer Woche standen wir draußen und haben wir über „Stand jetzt“ gesprochen. Da habe ich gesagt, dass es zu diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zum FC Bayern gab. Das hat sich schlagartig geändert.“ Morgens sei der Kroate noch ganz normal zur Arbeit gegangen, „im Laufe des Tages kam eine Dynamik in den Tag, die ich in der Form selbst noch nicht erlebt habe.“ Ein Anruf von den Bayern, samt Vertragsangebot – was der 46-Jährige auch vor einem Gespräch mit Fredi Bobic und Bruno Hübner bereits angenommen hatte. Die Unterhaltung folgte dann zwar am Abend, als die beiden Verantwortlichen mit guten Nachrichten aus Dänemark zurückkamen, aber „der Entschluss war natürlich unumstößlich. Das muss man respektieren. Da müssen wir Profis sein“, wirkte Bobic konsterniert. Überraschend, dass Kovac an dieser Stelle keine Unterredung mit seinem Freund Bobic mehr führen wollte, bevor er dem FCB seine Zusage gibt. Selbst wollte sich der Coach dann auch nicht mehr zu der Thematik äußern. „Ich möchte jetzt über Eintracht Frankfurt reden. Das hat dieser Klub verdient. Und wir möchten alles dran setzen, um unsere Ziele zu erreichen.“ Dutzende Journalisten schauten erstmal in die Röhre. Der Trainer der Hessen sollte fortan nur noch Fragen zum morgigen Spiel in Leverkusen beantworten.

Bobic mit heftiger Kritik am FC Bayern – „unprofessionell und respektlos“

Ein kühler Kovac, ein aufgebrachter Bobic. Bei der Eintracht könnte die Stimmung besser sein. (Foto: imago/Hartenfelser)

Bobic allerdings stand weiterhin Rede und Antwort und konnte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl machen. „Das hat uns überrascht in dieser Phase, die unheimlich wichtig ist. Es stehen viele wichtige Spiele an, wir können viel erreichen, haben uns viel aufgebaut. Der Zeitpunkt ist für uns bei der Eintracht kein sehr glücklicher“, macht der ehemalige Stuttgarter vor allem die Bayern für das Fiasko verantwortlich: „Dass Informationen nach außen geflossen sind, sicher nicht aus Frankfurt, ist ärgerlich, unprofessionell und respektlos. Sie haben an sich gedacht und nicht an uns.“ Deutliche Worte an die Führungsetage des Rekordmeisters. Weiter sagt der Sportvorstand: „Dass es im Fußball Situationen gibt, wo ein Spieler oder Trainer den Verein wechselt, ist normal. Da braucht man nicht über Moral reden. Aber die Vorgehensweise halte ich für extrem bedenklich und auch respektlos.“ Eine Kontaktaufnahme gab es bis dato von Seiten der Bayern noch keine. Diese wäre zum einen sicherlich die richtige Vorrangehensweise gewesen, hätte zudem aber auch dafür gesorgt, dass das Ganze deutlich geräuschloser von Statten hätte gehen können, ohne großen Medienrummel. „Man will was von uns. Da muss noch jemand anrufen dafür. Das ist noch nicht passiert.“ Erneut spricht Bobic von Respektlosigkeit. Die Austiegsklausel, die er in diesem Rahmen auch bestätigte, sei also folglich noch nicht gezogen worden.

Kühler Kovac besteht auf die Wahrheit

Bei all diesen Aussagen sitzt ein starrer, emotionsloser Kovac zwei Plätze weiter und hört den Antworten seines Vorgesetzten zu. Am Ende geht die Rechnung aber nicht ganz auf. Die Presse wird unruhiger und stellt die Fragen an den Trainer direkt. Der antwortet schließlich auch auf die Frage, ob seine Glaubwürdigkeit in diesem Prozess leide: „Letzten Endes habe ich die Wahrheit gesagt. Sie sagen es war ein offenes Türchen.“ Vor etwas mehr als einer Woche machte der gebürtige Berliner deutlich, dass es keinen Zweifel daran gebe, dass er auch in der kommenden Saison Trainer von Eintracht Frankfurt sei. Mit dem nicht unwichtigen Zusatz: „Stand jetzt“. Entsprechend möchte er sich jetzt nicht als Lügner darstellen lassen. Ein großes Geschmäckle bleibt in jedem Fall, auch wenn Kovac zuletzt noch versucht, etwas Wehmut walten zu lassen: „Es ist nicht ganz einfach. Das muss ich klar sagen. Denn ich hab hier zwei Jahre eine schöne Zeit erleben und mitgestalten dürfen. Dass das jetzt dann in Kürze zu Ende geht, fällt mir sicherlich sehr schwer.“ Aber so sei es eben im Leben. Wo eine Tür zugeht, geht ein andere auf: „Eine Möglichkeit in München zu arbeiten, bekommen nicht viele Trainer oder Spieler. Da sehe ich mich wertgeschätzt.“ Vorwerfen möchte er sich in der ganzen Debatte nichts und wirkt selbstsicher in seiner Entscheidung: „Es ist so wie es ist. Sie kennen mich. Ich bleibe wie ich bin, werde mich nicht ändern. Nicht gestern, nicht heute und nicht morgen.“ Die Chance sich an dieser Stelle über Nacht verlorene Sympathien zurückzugewinnen, ließ der Kroate an dieser Stelle verstreichen.

Fokus auf Saisonendspurt – keine Person ist wichtiger als der Verein

Beide versuchen schließlich den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken. Das Sportliche und die Ziele, die man in dieser Saison noch erreichen kann. Das habe der Trainer, der am Freitagmorgen in Begleitung von Fredi Bobic mit der Mannschaft über seinen nahenden Abgang gesprochen hat, auch der Mannschaft mitgeteilt. Alibis gebe es keine. „Die Enttäuschung wird da sein. Das ist normal. Aber eins ist klar: Wir müssen alles dafür geben bis zum letzten Spieltag oder dem Pokalfinale für die Eintracht unser Bestes zu geben in allen Bereichen“, so Bobic, der die Bedeutung des Vereins noch einmal hervorhebt: „Wir müssen Professionalität walten lassen, Emotionen rausnehmen, das Persönliche hintenanstellen. Wir arbeiten für einen Verein, der viel, viel größer ist als die Personen die hier auf dem Podium sitzen.“ Wer Niko Kovac kenne, wüsste auch, dass das auch dessen Arbeitsethik entspräche, der in dieselbe Kerbe schlägt: „Ich habe den Spielern gesagt, dass meine Person total unwichtig ist. Wichtig ist, was in den nächsten Wochen mit der Eintracht passiert. Jeder ist verpflichtet, ich auch, dass wir das zu Ende bringen, was wir uns aufgebaut haben.“ Man müsse alles um im internationalen Geschäft zu landen uns in Finale des DFB-Pokals einzuziehen: „Meine Jungs werden das Ziel morgen in Leverkusen verfolgen. Und das Ziel heißt international.“ Klappt es nicht, lasse sich Kovac auch gerne als Sündenbock hinstellen: „Ich sehe das alles sehr entspannt. Ich weiß auch, wie die Mechanismen sind. Dann liegt es am Trainer. Das können wir so machen. Ich habe ein breite Schulter.“ – an Selbstbewusstsein mangelt es Kovac in jedem Fall nicht. Obgleich es ihm an Sympathien derzeit mangeln dürfte. Mit Markus Weinzierl und Peter Stöger werden bereits erste Nachfolger gehandelt. Bobic betonte: „Wir sind vorbereitet.“

- Werbung -

61 Kommentare

  1. Ich muss meine Emotionen zügeln.
    Nach dem Artikel in der SZ ist entgültig klar
    das uns NK belogen hat.
    Zwar hat er vor 2 Wochen evtentuell nur das Angebot in Geretsried bekommen
    die Bayern zu übernehmen und gestern telefonisch zugesagt.
    Jedoch war ihm klar das wenn der FCB anruft er dieses Angebot annimmt.
    Für die SGE zählt es nun alle zusammen zu halten.
    Sofern es stimmt zieht Reutershahn mit.
    Ben Manga ist einer der Besten Scouts der Liga.
    Nur um ein Beispiel zu nennen.
    Es droht noch mehr schaden.

  2. ja das ist der beste Artikel den es bisher gibt, der sagt alles über den ganzen Vorgang aus.
    Mein Neffe hat mich dort angesprochen das der Kovac bei einem Italiener in der Stadt gewesen sei, ich dachte mir dabei schon meinen Teil, allerdings war ich so in diesen Glauben den Herr Kovacs uns vermittelt hat das dies alles nichts besonderes sein mag.
    nun ist alles klar…auch die Aussage von Insider Lothar (der weilt da auch öfters) aus dem Sky Abendprogramm vor kurzem.
    Gruss Alexander

  3. @drittklassiger prolet
    Es ist stets, selbst heute, ein beinahe tröstliches Vergnügen einen deiner stilsicher-pointierten Beiträge zu lesen.
    Und selbstverständlich liegst du richtig. Enttäuschung, Wut, Trauer, Fatalismus und was sonst im Moment allenthalben rumort und brodelt richten nur zusätzlichen Schaden an. Dabei ist zu vermuten, dass ein erheblicher Teil des Eintracht-Umfelds noch gar nicht Gelegenheit hatte umfänglich zu erfassen, in welch schamloser Weise Kovac die Mitwelt für grunddämlich feilgeboten hat und heute frank und frei die Chance erhielt, dies fortzusetzen. Ich wünsche mir für Verein, Mannschaft und Anhängerschaft eigentlich nur, dass eine Reihe von Tatsachen an den Tag kommen. Klar, darf das auch noch bis zur letzten Pflichtpartie warten, um die professionellen Abläufe nicht zu unterminieren. Aber eine sachgerechte Schlussabrechnung halte ich für unabdingbar.

  4. Puhh, viele Emotionen und negative/böse Gedanken in den letzten 24h. Evtl. kann eine „Purge-night“ hier einigen helfen 😉

    Ich wünsche mir, dass die Mannschaft morgen eine „Jetzt erst Recht“ Reaktion auf dem Platz zeigt und auswärts gewinnt! Danach sehen wir weiter… Den Support für unsere Mannschaft sollten wir alle beisteuern, das haben sich die Jungs verdient!!

  5. Wünsche der persona non grata alles gute im privaten leben! Im sportlichen den größt möglichen gau. Nicht wegen Eintracht Frankfurt, nicht wegen Bayern München, sondern für andere Generationen die den Sport lieben lernen wollen, ohne doppelte Moral.

  6. Sehr geehrter Herr Kovac,

    diese Worte sind natürlich nicht persönlich an Sie gerichtet und ich möchte mich auch nicht in Kritik an Ihnen üben, dies steht mir garnicht zu. Stattdessen versuche ich mir einfach Luft zu machen, wieder ein bisschen Frieden zu finden in einer Sache, die, sie sagten es so schön, eigentlich nicht so wichtig ist, einfach nur Fußball eben.

    Mein erstes Spiel, das ich im Waldstadion sah, war das 4:0 der Eintracht am letzten Spieltag der Saison 1989/90 gegen den VfB Stuttgart; damit qualifizierten wir uns für den Uefa-Cup. Und ich fing Feuer. Zwischendurch kam dann das Leben, eine kleine Abkehr vom Fußball an sich, der Fußball im Hintergrund, aber immer noch da. Bis dann vor zwei Jahren Sie bei der Eintracht anfingen. Und ich urplötzlich wieder mittendrin war, kein sympathisieren, sondern mitfiebern. Seit langem mal wieder im Stadion, und das mit Wohlwollen und kindlicher Freude, wenn am Wochenende wieder Spieltag ist, mitsamt Radio hören, Vorberichte lesen, Sportschau etc. Und das liegt größtenteils an Ihnen und Ihrer Arbeit, die Sie die letzten beiden Jahre verrichtet haben. Denn die Arbeit, die sie da verrichtet haben, ist verdammt gut. Sie sind einer der besten Trainer, an die ich mich bei der Eintracht erinnern kann; aus fachlicher Sicht.
    Man darf in diesem Geschäft ja bloß nicht den Begriff Menschlichkeit in den Mund nehmen, denn darum geht es schon lange nicht mehr. Aber Sie haben diese Begriffe, die Sie so markig hinausposaunt haben wie ehrliche Arbeit, Wertschätzung, Moral, Bodenständigkeit tatsächlich auch nach außen hin gefüllt. Ich habe das Ihnen abgenommen. Anfänglich abwartend, mit der Zeit immer öfter. Das ist einer, der das tatsächlich meint, was er sagt, seinen Prinzipien folgt. Der über den Tellerrand schaut. Der tatsächlich das vertritt, was er predigt. Der zeigt, dass sich harte Arbeit lohnt. Total Old school. Der Kerl gibt mir das zurück, was ich am Fußball so liebe: die Freude am Spiel. Es ist immer noch elf gegen elf, und die, die sich mehr reinhängen, gewinnen. Da werden beim Relegationsspiel in Nürnberg die Verlierer getröstet, weil Lebbe geht weida.

    Es ist halt leider im Rückblick alles so hinfällig und bedeutungslos. Weil Sie leider mit einer einzigen Aktion alles das, was Sie sich aufgebaut haben, total zunichte gemacht haben.
    Wenn auch nur ein wenig von dem Bild, das Sie sich in Punkto Menschlichkeit (weil fachlich: Haken dran, alles tipp topp) so mühsam erarbeitet haben, denn da lag Ihnen ja offensichtlich ja einiges daran, eben nicht nur als Trainer gesehen zu werden, denn dann hätten Sie sich auch sonst immer rein fachlich geäußert, wenn da also wirklich ein wenig davon da ist, in Ihnen drin, dann wäre die Aufarbeitung dieses Vorgehens, die der FC Bayern in dieser Vertragsangelegenheit an den Tag gelegt hat und mit der Sie ja offensichtlich so gar nicht einverstanden sein müssten, die erste Amtshandlung. Beim neuen Arbeitgeber: nunja, suboptimal. Aber das schaffen Sie, dafür sind sie angstfrei und selbstbewusst.
    Wenn es sich nun aber rausstellen würde, dass Sie exakt zu diesem Verein passen, nicht nur fachlich, sodern auch von Ihren Charakterzügen, dann wären diese ganzen letzten zwei Jahre, pardon, in meinen Augen eine einzige Show gewesen. (Ein Verein, der in dieser Art und Weise vorgeht, ja genau, respektlos und unprofessionell, und so gern zu den oberen Zehntausend gehört, mia san dafür, dass wir uns die Welt passend machen, den siedele ich auf meiner ganz persönlichen sozialen Empathieskala eher bei den unteren Zehntausend an, aber das nur am Rande, so funktioniert leider unsere Leistungs- und Machtgesellschaft.)

    Egal, was Sie nun tun, es wird leider niemand mehr Ihre bisherigen Verdienste im Kopf haben; außer, die Mannschaft hat wirklich den Charakter und den Schneid und den kühlen Kopf, das alles auszublenden und vielleicht sogar den Pokal zu holen, dann könnte Ihnen in ein paar Jahren, wenn Sie mal wieder ins Waldstadion als Gast kommen, vielleicht sogar etwas wie Gleichgültigkeit ins Gesicht schlagen. Ich befürchte nur, es wird nicht so glimpflich ablaufen. Sie hätten offen und ehrlich sein können, und wenn Sie noch ein Jahr drangehängt hätten mit der Option, danach einen anderen Verein zu trainieren und das offen zu kommunizieren, jeder hätte in den höchsten Tönen von Ihnen gesprochen, ein sympathischer, menschlicher und erfolgreicher Trainer, einer der besten in Frankfurt.

    Ich habe einfach so lange darauf gewartet, dass in Frankfurt mal wieder schöner Fußball gespielt wird. Dass ich sehe, die Jungs hängen sich rein und die können sogar noch was. Das ich mein Geld gerne diesem Verein gebe, weil er mir etwas bedeutet, und zwar schon ziemlich lange und unerklärlicherweise hängt mein Herz daran. Und es ist so verdammt traurig, dass dieses Fundament, dass da gelegt wurde, so mir nichts dir nichts auf brutalste Art und Weise zerschlagen wird. Dass die Eintracht wohl eher in fünf Jahren, wenns blöd läuft, eher in zehn, wieder tollen und begeisternden Fußball zeigen wird, weswegen es sich lohnt, ins Stadion zu gehen, weil da eben Leute mit Herz auch sich reinhauen. Sofern jetzt nicht alles zusammenfällt und auch noch die Spieler über Nacht ihre Koffer packen und gehen.
    Und ich bin zufrieden, wenn mein Verein nächstes Jahr den Klassenerhalt packt oder sogar Dreizehnter wird. Das ist voll okay. Wirklich, ich werde dann auch immer noch Fan sein. Aber die Wertschätzung, die ich Ihnen, Herrn Kovac, entgegengebracht habe, dafür, dass Sie eben auch und vor allem Mensch zu sein schienen, die bringe ich jetzt wieder Herrn Streich aus Freiburg entgegen. Da sind sie, und das bedaure ich zutiefst, nun leider nur ein gewöhnlicher Mann, der zwei Jahre lang die Eintracht trainiert hat und dabei fachlich richtig gut war. Der Herr Streich thront nun wieder meilenweit allein über den Dingen, weil er eines den anderen vorweg hat: er ist authentisch in dem, was er tut und muss keine Rolle spielen. Und schönerweise belegt er dies auch mit Taten und folgt seinen Prinzipien, indem er anscheinend auch im Gespräch für den Trainerposten beim FC Bayern war, dies aber wohl offensichtlich kein Thema für Ihn war, da er wohl wirklich die Dinge, die er mit seinem SC Freiburg vorhat, auch in Angriff nimmt und hoffentlich noch lange so vor sich hin wirkt. So schließt sich dann doch irgendwie der Kreis.

  7. Ich habe mir die PK in Ruhe nochmals angeschaut und ich musste feststellen, dass Kovac und Bobic sich kein einziges Mal angeschaut haben. Da muss es richtig geknallt haben, hinter den Kulissen.
    Ich bin mir zu 99% sicher, dass FB und BH selbst überrascht worden sind von NK.
    Ich wünsche den Bayern viele Spaß mit den neuen Trainer.

  8. Was mir an Kovac während der PK aufgefallen (nicht gefallen hat) war sein „schnodrigges“ Qutfit, unrasiert, Labber-shirt, gerade als ob man in aus eine Kneipe geholt hätte, um Zustimmung für seine Entscheidung pro FCB betteln.
    Sprach 2 x von „bin ich zur Arbeit gegangen“, was ich so von ihm bisher noch nicht gehört habe, eine Formulierung, die ich eigentlich nur gebrauche, wenn ich „zur Arbeit muß“.
    Nochmal, es war m.E. ein Fehler, NK NICHT sofort freizustellen.
    Auch von Bobics Auftritt während der PK bin ich nicht restlos überzeugt, die Spitze gegen FCB ist wahrlich berechtigt, hinterläßt aber bei mir den faden Beigeschmack, wie „Mama, der Junge hat mir mein Förmchen geklaut“. Wenn wir von FCB mal wieder düpiert wurden, muß ich dies nicht nicht öffentlich bestätigen.

  9. Kann Maries Beitrag nur unterschreiben. Bei dem Gerede von „Arbeit“ konnte ich auch nur mit dem Kopf schütteln. Gerade weil er sonst nie so klang.

  10. @58. Marie.Auch von Bobics Auftritt während der PK bin ich nicht restlos überzeugt, die Spitze gegen FCB ist wahrlich berechtigt, hinterläßt aber bei mir den faden Beigeschmack, wie „Mama, der Junge hat mir mein Förmchen geklaut“. Wenn wir von FCB mal wieder düpiert wurden, muß ich dies nicht nicht öffentlich bestätigen.

    Da stimme ich nicht bei bei allem Anderen ok , bin ich dabei. Der Schuh passt. Die Herren an der Säbener Starsse scheren sich nicht drum , warum sollen wir uns drum scheren?

  11. Heute in der Süddeutschen Zeitung: „Vor zwei Wochen, beim Italiener in Geretsried, haben sich die Bayern mit Kovac offenbar über jene Zusammenarbeit ausgetauscht, die nun bestätigt wurde.“

Keine Kommentare mehr möglich.

- Werbung -