Trotz des Remis in Mainz feierten die Fans der Eintracht ihre Mannschaft wie echte Könige. Das Jahr 2022 war eines der schönsten der Vereinshistorie. (Bild: imago images / Revierfoto)

Die Eintracht reiste zum Abschluss der „Herbstsaison“, wie Oliver Glasner die wegen der anstehenden Weltmeisterschaft unvollständige Hinrunde bezeichnete, zu den Nachbarn nach Mainz. Ein wie immer unangenehmes Spiel, dass insbesondere die Mainzer Kämpfermentalität jedes Jahr aufs Neue weckt. Das erwartet schwere Spiel konnten die Hessen am Ende noch mit einem 1:1 abschließen und so einen schönen Abschluss für ein außergewöhnliches Jahr und eine besondere Herbstsaison schaffen. SGE4EVER.de hat den bisherigen Saisonverlauf noch einmal analysiert:

Kein Einbruch nach dem Höhepunkt in Sevilla

Es gab nicht wenige, die nach dem sensationellen Europa-League-Sieg und dem Abgang von Filip Kostic einen Einbruch der SGE erwarteten. Es schien einfach kaum vorstellbar zu sein, dass die Frankfurter dieses geschichtsträchtige Highlight noch einmal überbieten oder konstant auf diesem hohen Level performen könnten. Für die Verantwortlichen der Eintracht war jedoch im Sommer schnell klar, dass der Sieg in Sevilla nicht das Ende der Entwicklung sein sollte. Für Glasner war vor allem das Abschneiden in der Bundesliga ein wichtiges Anliegen, denn in der vergangenen Saison ist der europäische Triumph auch deswegen gelungen, weil man gefühlt alle Kraft in diese internationalen Spiele gesteckt hatte und darunter zwangsläufig der Bundesliga-Alltag leiden musste. Die Qualifikation für die Champions-League über die Liga wäre vergangene Saison undenkbar gewesen. Durch den Sieg in Sevilla konnten die Verantwortlichen allerdings Neuzugänge mit der Teilnahme an der Champions-League locken und so wurde dem Kader in der Breite und Spitze neue Qualität hinzugefügt. Mit Randal Kolo Muani wurde die letzte Saison lange vermisste offensive Wucht verpflichtet und Spieler wie Junior Dina Ebimbe oder Faride Alidou fügten dem Kader enorm viel Geschwindigkeit hinzu. Das wohl wichtigste Puzzlestück war allerdings wohl Mario Götze. Markus Krösche ist es gelungen den einstigen Siegtorschützen im Finale der Weltmeisterschaft vom Frankfurter Weg zu überzeugen. Schon zu seiner Zeit in Eindhoven konnte sich Götze fernab des großen medialen Rummels zurück zu alter Stärke arbeiten und die Frankfurter boten ihm auf der Bühne Bundesliga und Champions-League die nötige Ruhe, um auch im Rampenlicht wieder zu funktionieren. Von Beginn an wurden sämtliche Themen rund um Götze abgeblockt – immer wieder betonten Glasner und Krösche, dass Götze ein wichtiger Teil des Ganzen ist, aber eben nicht der alleinige Mittelpunkt. Genau diese Rückendeckung war es wohl, die Götze suchte und in Frankfurt gefunden hat. Mit seiner Erfahrung und seiner außergewöhnlichen Spielintelligenz konnte er die Mitspieler spürbar besser machen und die Eintracht hat spielerisch einen enorm großen Schritt nach vorne gemacht.

Eine großartige Entwicklung

Genau diese Entwicklung ist es, die Glasner neben den Erfolgen die zu Buche stehen (Achtelfinale im DFB-Pokal, Achtelfinale in der Champions-League, 4. Platz in der Liga), in dieser Saison enorm vorangetrieben hat. Die SGE hat nach einem holprigen Start mit einer blamablen Niederlage gegen Bayern München und einem kopflosen 0:3 zum Auftakt in der Champions-League gegen Sporting Lissabon enorm an sich gearbeitet und sich von Spiel zu Spiel weiterentwickelt. Nachdem Glasner erfolgreich zurück zur Dreierkette wechselte und Makoto Hasebe die wackelige Defensive stabilisierte, funktionierten die Abläufe plötzlich auch offensiv immer besser. Mit 32 Toren stellen die Adlerträger zum Abschluss der Herbstsaison die zweitbeste Offensive und wurden nur von Bayern München mit 49 erzielten Toren übertroffen. Spannend ist dabei auch, dass es eben nicht den einen Stürmer oder Spieler gibt, der eine Vielzahl der Tore schießt, sondern dass die Frankfurter inzwischen viele torgefährliche Spieler in ihren Reihen haben: Daichi Kamada: sieben Tore, Jesper Lindström: sechs Tore, Kolo Muani: fünf Tore. Insgesamt gibt es zwölf verschiedene Torschützen in der Mannschaft der Eintracht. Das ist genau die Variabilität, die Glasner und Krösche in ihrem Team haben wollten. Hinzu kommt die Art und Weise wie die Hessen die Tore rausspielen. Die erste halbe Stunde gegen Hoffenheim war ein Musterbeispiel für attraktiven Offensivfußball, der mit schnellem Kurzpassspiel und viel Geschwindigkeit funktioniert.

Noch alle Möglichkeiten

Auch wenn die SGE gegen Mainz insbesondere in der ersten Halbzeit zum ersten Mal ein wenig müde wirkte, zumindest was die mentale Lauf- und Kampfbereitschaft angeht, ist es fast schon ein bisschen schade, dass die Pause ausgerechnet im Flow der Hessen kam. Die Mannschaft hatte sich zuletzt immer besser gefunden, Automatismen griffen immer besser und die Spieler stellten sich mehr und mehr aufeinander ein. Und doch sieht vor allem Glasner auch eine Chance in der Pause. Die letzten Monate dauerte keine Trainingseinheit viel länger als 35 Minuten und der Trainer hatte so keine Gelegenheit an den Schwächen mit effektivem Training zu arbeiten. Und Schwächen hat die Mannschaft trotz all der tollen Ergebnisse insbesondere in der Defensive noch immer. Mit 24 Gegentoren haben die Adlerträger die meisten Gegentore aus der Spitzengruppe kassiert und haben noch immer das Problem, dass Gegentore oftmals viel zu einfach fallen. Die defensive Stabilität wird daher in den Trainingseinheiten und der kurzen Vorbereitung sicherlich ein großes Thema sein, denn diese Stabilität werden die Frankfurter brauchen, wenn sie in allen Wettbewerben noch Großes erreichen wollen. Gerade auf der internationalen Bühne der Champions-League im Achtelfinale gegen den SSC Neapel werden die Unachtsamkeiten eiskalt bestraft werden und hier gilt es frühzeitig gegenzusteuern. Die Ausgangslage für die Rückrunde könnte jedoch kaum besser sein. Glasner hat es geschafft die Mannschaft nun auch im Liga-Alltag erfolgreich durch die Englischen Wochen zu coachen und die Auftritte nach internationalen Spielen in der Liga sind deutlich besser und souveräner geworden. Manchmal sogar schon fast im Stile einer Spitzenmannschaft. Mit dieser Grundlage und weiterer harten Arbeit kann die Eintracht nächstes Jahr ihre Entwicklung wirklich noch einmal übertreffen. Selbst die erneute Qualifikation für die Champions-League ist möglich und sollte zumindest angestrebt werden. In Summe bleibt nur zu sagen, dass das Jahr 2022 für Eintracht Frankfurt wohl eines der Schönsten in der Vereinshistorie war. So viele Highlights, so viele Emotionen und der Traum scheint noch lange nicht zu Ende zu sein.

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12 Kommentare

  1. Nkunku verletzt. Frankreich wird wohl noch einen Stürmer nachnominieren. Ich hoffe Randal kehrt gesund zurück!

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  2. @3. Barth

    Da schaue ich sonst nie rein, weil ich der Meinung bin, dass sich Pech und Glück über eine Saison ausgleichen; und weil ich nicht an systematische Benachteiligung glaube. Aber nach dem Dortmund Spiel habe ich bei der wahren Tabelle auch mal wieder rein geschaut und es ist schon krass dieses Jahr, was wir bisher für ein „Pech“ hatten. Aber dabei trotzdem für unsere „üblichen Verhältnisse der letzten 25 Jahre“ so ein geiles Jahr hingelegt!

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  3. „ Götze ein wichtiger Teil des Ganzen ist, aber eben nicht der alleinige Mittelpunkt“

    Genau der Fehler wird mir gefühlt in Rahmen des Nationalteams gemacht.
    Da wird er jetzt als wunderwaffe gepriesen.

    P.s. Ich freue mich für Randal, aber wie bei allen anderen bange ich um seine Unversehrtheit

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  4. Toller Bericht Laura. Wir können alle stolz auf unsere Eintracht sein.

    Die teils sehr negativen Berichte hier im Forum lassen mich im Nachhinein Schmunzeln…

    Einige Beispiele gefällig?

    @ Herr Krösche…greifen Sie sich selbst mal an die Nase, üben auch mal Selbstkritik und überdenken Ihre Einkaufspolitik.

    OG bringt die Mannschaft kein Stück mehr weiter. Das Team war frühzeitig zusammengestellt und qualitativ gut besetzt, die Vorbereitung lief optimal. Und dann solche Spiele. Keine Konstanz, keine Ideen, jeder Trainer-Rookie macht dem was vor.

    Das Versagen des Herrn Krösche, notwendige Baustellen zu schließen und einen homogenen, ausgewogenen Kader zusammenzustellen, lassen eine erfolgreiche Saison, die erneute Qualifikation für Europa und ein einigermaßen anständiges Abschneiden in der Championsleague in weite Ferne rücken.

    Die Fehlleistungen des Herrn K. liegen seit mehreren Transferperioden auf der Hand, in der vergangenen Transferperiode waren sie eklatant. Dazu kommt eine unglaubliche Ignoranz seinen eigenen bewusstem Fehlleistungen gegenüber.

    Fakt ist das es unter Glasner keine spielerische Weiterentwicklung gibt,da kann er noch so viele tolle Analysen raushauen wie er will.

    Das muss doch unser großartiger Trainer sehen. Macht er aber nicht. Er macht einfach viel zu viel Fehler, und wir verspielen dadurch vielleicht noch viel mehr. Hört endlich auf die Person in den siebten Himmel zu loben und nein, er ist nicht dafür verantwortlich, dass die Eintracht Euroleague Sieger wurde. Jeder der selbst Fußball gespielt hat weiß, wie so etwas zustande kommt.

    Das muss man doch als Bundesliga Trainer sehen. Er sieht leider sehr oft nichts oder wenn fast viel zu spät. Ihr könnt mich verurteilen, aber Glasner ist nicht der Richtige.

    Mit der Leistung sollte man sich lieber auf den Klassenerhalt konzentrieren. Das Motto muß lauten “ CL abschenken für den Abstiegskampf “ also genau andersrum als letzte Saison.

    Wird nicht mehr lange dauern bis entweder OG von sich aus geht oder vom Transferversager geschasst wird.

    Was soll ich diesem Mann der überwiegend Fehlgriffe getan hat ins Zeugnis schreiben? Er hat sich Verletzte und Fusskranke en masse andrehen lassen, Ladenhüter und Reservisten verpflichtet wo die abgebenden Clubs froh waren sie von der immer wieder zitierten Payroll zu bekommen und man meint bald es wäre sein Ziel die SGE gegen die Wand zu fahren. Im Brauseclub hat er ja ähnlich daneben gelegen. Weiter mit MK, es kann nur noch schlechter werden.

    Ich habs schon mehrfach gesagt, Glasner bringt einfach keine Konstanz rein. Das ist von Anfang an so. Nächstes Jahr bitte einen anderen Trainer.

    Wer die Eintracht kennt, weiß das jetzt eine verheerende Serie kommt. Ich wünsche allen Schönrednern viel Spaß bei den kommenden Niederlagen und ihren Beschwichtigungs- und Erklärungsversuchen.

    Wenn einer in der näheren Zukunft geschasst wird wird es wohl OG leider Gottes sein und der Herr K darf weiter Richtung graue Maus wursteln. Mühsam wurde dieses Ansehen in den letzten 6 Jahren abgelegt. 1. CL Teilnahme könnte eine grosse Chance sein sich von den üblichen grauen Mäusen in der Tabelle abzusetzen und wird wahrscheinlich wegen den Misstransfers nach der Gruppenphase enden und uns mit diesem Kader im Mittelmass der Tabelle versinken lassen. Nächste Sommertransferperiode dann Kamada, Ndicka, Knauff und Pelle wieder weg, ob Geld für Ebimbe und weitere gute Transfers da sein wird werden wir sehen. Aber es kommen ja Hauge, Ache, Akman und Matanovic (hab ich noch jemand vergessen?). Neuer Trainer wird dann hoffentlich nicht der arrogante Selbstdarsteller Tedesco.

    So langsam dürfte auch der Letzte kapieren, dass die Mannschaft nicht so gut ist wie sie geschrieben und geredet wurde. Spiele wie im Pokal oder gegen Leipzig wo einfach alles perfekt läuft können unmöglich der Maßstab sein. Fakt ist auch das man vll mal Internationale Spiele und nationale Spiele trennen sollte. Frankfurt ist gut für Tuniere und sie haben uns immer sehr gut vertreten,aber Buli ist eine andere Welt und das sieht es einfach sehr sehr dünn aus. Die Qualität ist bei weitem nicht so vorhanden wie man das gerne hätte. Das Glasner bei Spielern an Kredit verliert aufgrund seiner schimpfenden Art kann ich bestens verstehen. Trotzdem muß man jetzt das beste drauß machen und den Kopf hoch nehmen. Die Fantasie das es spielerisch besser wird fehlt mir aber.

    Die Transferbilanz und das Timing des Herrn Krösche ist verheerend.

    Zu Götze…. ich weiss nicht warum ihn hier so viele in den Himmel heben. Bis jetzt hat er nichts gezeigt und Kamada ist deutlich stärker.

    Die sportliche Leitung unserer SGE wäre nicht die erste Clubführung, die die größten Fehler just im größten Erfolg und nachklingenden Jubeltaumel macht und unsere Eintracht wäre nicht der erste Verein, der nach einem Pokalgewinn durch vermeidbare Fehler abstürzt. Die Gefahr, dass aus dem Jubelrauschs des Sommers ein Herbst- und Winterkater wird, ist mehr als gegeben.

    Weniger Sprüche Herr Glasner sondern liefen, dann sieht man weiter.

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  5. @6. Adlersieg

    Ich weiß ja wie du es meinst und wie es dir nun geht, aber meinst du nicht, dass es etwas unnötig ist, hier so umfassend die Fehleinschätzungen mancher User aufzuwärmen? Ich bin ja auf deiner Seite, vor allem wenn es gegen die Schwarzmaler geht, die sich gehörig und wiederholt im Ton vergreifen, aber ich glaube wir sollten alle zusammen nach vorne sehen.

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  6. Das ganze Jahr 2022 war im Grunde nicht so zu erwarten. Der EL-Sieg ist am Ende das Highlight und war erstmal nicht abzusehen. Natürlich hat es etwas mit verdammt harter Arbeit des Trainerteams mit der Mannschaft zu tun, aber eben auch mit einem unternehmerischen Risiko, auf die Karte internationalem Geschäft zu setzen. Das ist die wahre Leistung dahinter, das sich ein Vorstand traut, dies als Vorgabe zu geben, der Aufsichtsrat mitzieht, ein Trainer der es umsetzen kann und eine Mannschaft, die am Ende dahinter steht. Alles in allem, ist die wahre Leistung dahinter, die komplette Geschlossenheit hinter einem extremen Wagnis, was am Ende (das muss man auch sagen) mit dem nötigen Glück, aber auch mit einem Können auf den Platz gelegt wurde. Dieser Wagnis unterscheidet sich von anderen Vereinen, die in so einer Situation wesentlich mehr das internationale Geschäft geschenkt und sich komplett auf die Liga konzentrieren: Das Wagnis trauen sich wenige.

    Das es hierzu kritische Stimmen gibt, ist allzu verständlich. Denn wenn das Wagnis schief geht, dann steht man tatsächlich mit leeren Händen da. Insofern darf man durchaus kritisch sein, das die Mannschaft im Pokal und in der Bundesliga schlecht abgeschnitten haben. Ich hatte nie das Gefühl, das Vorstand und Trainer eben nicht erkannt, haben, das DFB-Pokal und Liga zu verbessern ist und haben auch nie ein Hell daraus gemacht, das sie mit dem Abschneiden unzufrieden sind.
    Es ist auch legitim, das nicht alle Neuzugänge sofort oder überhaupt einschlagen. Wir haben dennoch viel Potential geholt und tatsächlich mit Mario Götze ein wichtiges Puzzle-Stück verpflichtet, welche die Mannschaft durch seine Präsenz besser macht. Daran orientiert sich eben auch die anderen zehn Mitspieler, die eben durch seine Fähigkeiten deutlich besser in Szene kommt. Bei RKM haben wir das einfache Glück, das er sofort liefert, vor allem mit seiner Art den letzten Pass spielt und Tore direkte vorbereitet. Das liegt eben daran, das MG den vorletzten Pass spielen kann, dieses Puzzle fehlte uns gewaltig. Das MH und FK zum ungünstigsten Zeitpunkt weg brechen war ein Problem: Das wirft die Kaderplanung teilweise zurück, aber vor allem die sportlichen Gedanken und Inhalte des Trainerteams, die quasi einen Kaltstart einer zweiten Vorbereitung spielen muss. Da gibt es Hierarchie-Probleme, da gibt es innerhalb von Gruppen Probleme, die eben einfach gut moderiert und die Mannschaft Zeit braucht, sich zu finden. Das ist ein normaler Prozess, den jedes Team, jedes Jahr durchmacht. Äußere Umstände – wie der VAR – kommen eben auch zum tragen, aber am Ende findet sich eine Mannschaft, weil die Qualität da ist und die PS auf den Rasen kommt. Unsere Qualität ist da, wir haben uns diese Ausgangssituation erarbeitet.

    MK, BM und OG sind die gemeinsamen Konstrukteure des Erfolgs. Denn diese haben am Ende gemeinsam den EL-Sieg geholt und haben die Qualifikation für die CL eingetütet. Das war ein Wagnis, aber wer nicht wagt, der kann nicht gewinnen. Der entwickelt sich nicht weiter.
    Zwischen MK, BM und OG darf kein Blatt fassen. Es gibt immer Bestrebungen, dies zu tun, um Unruhe rein zu bringen, um unseren Weg zu torpedieren. Es gibt andere Vereine, die nach oben streben, aber eben auch andere Vereine, die mit aller Macht oben bleiben wollen. Natürlich ist Eintracht Frankfurt dabei, den Platzhirschen Ihren Platz streitig zu machen. Um das zu erreichen, müssen MK, BM und OG zusammenarbeiten und das tun Sie auch. Es werden sicherlich auch mal Streitigkeiten sein, das gehört dazu, aber bis jetzt ist immer ein Konsens gefunden worden, damit der gemeinsame Erfolg auch da ist. Dazu gehören auch Fehleinschätzungen.

    Platz 4 in der Liga, DFB-Pokal und CL-Achtelfinale. Alles in einer Hand. Die CL über die Liga ist möglich; Geld verdienen über DFB-Pokal und CL ist ebenfalls möglich. Abwarten, was die Japanreise bringt. Neue Erkenntnisse, Vertragsverlängerungen, Entscheidungen, wer im Sommert geht. Frühzeitiges Wissen, kann mit frühzeitige Weichenstellungen begegnet werden. Wer den nächsten Schritt machen möchte, macht ihn. Wer das große Geld verdienen möchte, der geht. Wir haben unsere Eintracht DNA. Aber dennoch: Bis zum Sommer werden alle an einem Strang ziehen. Denn die Mentalität hat das Team.
    MK und BM planen gemeinsam die nächsten Prozesse. Man wird sehen, wer gegen Ablöse geht. Ein großen Kaderumbruch ist immer möglich, aber eben auch die kleinen Stellschrauben. Bis jetzt haben wir viele gute Entscheidungen getroffen, zumindest überwiegen diese mehr, als die Fehleinschätzungen. Es wird sich etwas tun.
    OG arbeitet an der sportlichen Entwicklung. Die U21 spielt um den Aufstieg in die Regionalliga; unsere Talente entwickeln sich. Insofern haben wir deutlich schlimmere Zeiten erlebt und der Weg der letzten sechs Jahre ist unfassbar. Wir sind im siebten Jahr. Wir haben lange nicht mehr eine klare Strategie. Warum sollen MK, BM und OG von der Strategie abweichen?

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  7. @6
    Das größte Problem ist die fehlende Geduld einiger Foristen. Wenn 2 Spiele nicht laufen, ist Alles schlecht. Gerade zu Beginn einer Saison greifen viele Rädchen noch nicht ineinander und die Fehlpassquote ist recht hoch. Und genau dann kann es dann passieren, dass Mannschaften, die normalerweise im unteren Mittelfeld stehen auch mal für 4-5 Wochen oben mit dabei sind.
    Das war unter Hütter genauso. Zum Glück orientieren sich die Cluboberen nicht am Forum von SGE4ever.de

    Aber dieses Phänomen sieht man auch bei anderen Clubs. Ich möchte nicht wissen, was im Bayernforum nach 4 nicht gewonnen Spielen über Nagelsmann, Kahn und Salihamidzic geschrieben wurde.

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  8. Guter Bericht und gutes Resümee. Das die Mainzer gegen uns immer scharf stellen, dürfte ja keine Überraschung gewesen sein, umso mehr muss sich künftig unsere Qualität durchsetzen. Finde trotz allem dass die Pause jetzt zur rechten Zeit kommt.
    2022 war außergewöhnlich, es war unser Jahr! Ich hoffe das wir so weiter performen und wir uns in der Spitzengruppe dauerhaft etablieren können.

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