23.08.2014, Fussball, 1. BL, Eintracht Frankfurt - SC FreiburgBereits heute Vormittag haben wir berichtet, dass die Eintracht laut Axel Hellmann finanziell bis an die Schmerzgrenze für den Profi-Etat gegangen ist. Nachdem nun der Transfermarkt für die kommende Hinserie geschlossen wurde, kann ein Vergleich zwischen allen 18 Bundesligisten gezogen werden. Hierbei stellt sich heraus, dass unsere SGE knapp 6.5 Millionen Euro für Neuzugänge investierte und ca. 5.7 Millionen Euro aus den Abgängen überwiesen bekam. Auch wenn es sich lediglich um Vermutungen handelt, da bei den meisten Transfers stillschweigend über Ablösesummen verhandelt wird, so kann man Bruno Hübner nur dazu gratulieren, dass er nach dem großen Umbruch durch die namhaften Abgänge, einen weitesgehend kostenneutralen Umbruch vollzogen hat.

Nach Recherche von transfermarkt.de rangiert Eintracht Frankfurt demnach auf Rang 12 bei den Transferausgaben. Platz 1 geht an Borussia Dortmund, die nach der Rückholaktion von Shinji Kagawa insgesamt 54.1 Millionen Euro in ihren Kader investiert haben. Schlusslicht bildet der SC Paderborn, die 1.6 Millionen Euro für ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse ausgegeben haben.

Dass aber die Ausgaben auf dem Transfermarkt nicht unbedingt einen Rückschluss auf die Qualität geben lassen, zeigt die Eintracht bisher ganz souverän. Drei Pflichtspiele ohne Niederlagen in der Saison 2014/2015 stehen derzeit zu Buche, während der VfB Stuttgart mit Ex-Eintracht Trainer Armin Veh im DFB-Pokal in der 1. Runde ausgeschieden ist und auch in der Bundesliga immer noch auf den ersten Sieg wartet. Der VfB hat übrigens knapp 10 Millionen Euro für die neue Saison ausgegeben.

- Werbung -

12 Kommentare

  1. kann das nicht ganz nachvollziehen von wegen an die Schmerzgrenze gegangen bei 800.000 €
    Ich denke wir können mit den Neuzugängen zufrieden sein für dass das wir doch relativ wenig Abslöesummen bekommen haben. Die Abgänge sind doppelt bis dreifach so viel Wert wie wir erhalten haben.

  2. „Schlusslicht bildet der SC Paderborn, die 1.6 Millionen Euro für ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse ausgegeben haben.“

    Die hatten aber garkeine Transfereinnahmen. Also haben die praktisch doppelt soviel ausgegeben wie wir.
    Ich verstehe das nicht, ich dachte es stünden 6-7Mio zur Verfügung für Neuzugänge. Ursprünglich dachte ich, dies sei die Summe zuzüglich der Transfereinnahmen.

    Irgendwie ist das lächerlich. Wo sind die EL-Einnahmen? Die Entschädigung für Trapp, die besseren Sponsorgelder? Hmm… irgendwie etwas entäuschend finde ich.

    Hübner hat mit diesem minimalen Betrag aber eine gute Truppe aufgestellt.

  3. das minus von 0,8Mio bezieht sich lediglich auf die transfereinahme minus transferausgabe.
    Das geld von sponsoring sowie EL hat mit den oben genannten Summen nix zu tub.

  4. Wie mehrmals seitens des Vereins erklärt worden ist:

    In der vorherigen Saison ist man zum ersten mal ins Risiko gegangen und hat mehr Geld im Voraus ausgegeben.
    Mit den Mehreinnahmen wurden teils diese Kosten gedeckt.

    Dann kommt noch die Etaterhöhung dazu worunter auch Spielergehälter, Prämien und so weiter fallen.

    Und am wichtigsten: Wir haben doch keine 100% Einblicke in das Finanzgebahren des Profifußballs.
    Wieviele Kompenenten noch dazu kommen die wir gar nicht kennen.
    Ich vertraue den handelnden Personen insofern, dass man ALLES zur Verfügung stehende Geld in den Kader investiert

  5. Glaubt hier jemand wirklich, dass Axel Hellmann 100% mit offenen Karten in der Öffentlichkeit spielt? Wie dämlich wären wir denn, gerade im Hinblick auf das Transferfenster im Winter, wenn die anderen Teams noch wüssten, dass wir Reserven gebunkert haben? Ich glaube nicht, dass wir uns wirklich bis zur Decke gestreckt haben – im Gegenteil – ich habe das Gefühl, dass da noch einige Millionen schlummern, auf die wir im Winter oder im kommenden Sommer zurückgreifen können.

    Zunächst bin ich froh, dass wir einen m.M. nach ordentlichen Kader auf die Beine gestellt bekommen haben und einen guten Saisonstart feiern durften. Denn jetzt geht das „Strecken“ i.m.A. erst richtig los – da stehen einige harte Vertragsverhandlungen auf der Agenda…. Ich hoffe, dass hierfür noch ein bisschen Geld übriggeblieben ist….

    LG

  6. Keiner weiß wieviel Geld wirklich geflossen ist. Die scheinbar „offiziellen“ Transfersummen sind meist nicht mehr als Schätzungen der Medien. Hinzu kommt, dass wir mit Valdez, Hasebe und Ignjovski drei Spieler geholt haben, die offiziell nichts gekostet haben, weil sie ablösefrei waren. Es wäre naiv anzunehmen, dass man für die Spieler keinerlei Handgeld zahlen musste.
    Außerdem wurde der Etat erhöht. Das Geld dafür muss ja auch irgendwo herkommen.

    Letztlich sollte man einfach froh sein, dass wir einen guten Kader zusammenbekommen haben und vermutlich noch etwas Geld da ist, um notfalls in der Winterpause nochmal nachlegen zu können. Das Geld, welches wir noch haben dürfte auf jeden Fall nicht so viel sein, dass man dafür noch einen Spieler hätte holen können, der uns in der Spitze verstärkt.
    In der Breite sind wir indes gut aufgestellt. Fast alle Positionen können ohne großen Qualitätsabfall ersetzt werden. Die einzigen Personalien, die bei einer Verletzung recht schwer ins Gewicht fallen würden wären Hasebe, Seferovic und Zambrano. Aber Ersatz für diese Positionen zu bekommen, der besser als das vorhandene Personal ist, wäre sehr teuer geworden.

    Außerdem sollte man auch immer daran denken, dass wir 1. Piazon in der nächsten Saison ersetzen müssen und des Weiteren mit Lanig, Madlung, Valdez und Hasebe einige Spieler haben, die nicht mehr ewig auf Bundesliganiveau spielen können. Da ist es gut, wenn man vielleicht schon im kommenden Sommer sieht, wie weit unsere Youngsters sind und dann für die Positionen auf denen wirklich Bedarf ist, richtige Verstärkungen holt. Ich denke ohne die Abgänge von Rode, Schwegler und Jung wäre das schon in diesem Sommer passiert.
    Schafft man es jetzt, die Verträge von Aigner, Zambrano und Trapp zu verlängern, rechne ich fest damit, dass im nächsten Sommer nochmal ein, zwei richtige Knaller kommen, die uns dann in der Spitze zu einem ordentlichen Qualitätssprung verhelfen.

  7. Achja nicht zu vergessen. Wenn Hübner mit seiner Ankündigung künftig nur noch Verträge ohne bzw. mit hohen AK’s abzuschließen ernst macht, dann wird das auch einiges kosten, sei es nun durch ein hohes Grundgehalt oder durch Einmalzahlungen.

  8. bitte vergesst auch nicht das festgeldkonto, das meines wissens ordentlich aufgestock wurde. ich glaube von 6 auf 12 mio, da sind die einnahmen der letzten saison nämlich größtenteils hingegangen.
    also ruhe bewahren un stress bekämpfen

  9. Alles hochspekulativ. Das Strecken wird sich schon zum großen Teil auf das Gehaltsgefüge beziehen. Sollte man es tatsächlich schaffen, mit den bereits genannten Spielern (vielleicht sogar ohne AK) zu Verlängern, stellt dies wohl schon eine Streckung dar. @5@6 Haben das bereits sehr nachvollziebar kommentiert.

  10. Was hier nie vergessen werden darf sind die Gehälter. Auch die spielen eine Rolle.
    Man weiss ja auch nicht, was die Neuverpflichtungen im Gegensatz zu den abgegebenen Spielern verdienen. Auch das geht vom Transferetat ab. Auch die Tatsache, dass der Spieleretat erhöht wurde, sollte man bei der Diskussion im Hinterkopf behalten.

    Und mir persönlich ist es auch lieber, mit dem aktuellen Kader in die Runde zu gehen und die restliche Kohle eher in die Vertragsverlängerungen zu stecken. Leute wie Trapp, Aigner, etc. sollten sehr schnell sehr lange gebunden werden. Bei Aigner sieht es ja bereits nicht so schlecht aus.

  11. man sollte auch nicht vergessen das man seine 2. manschaft aufgelöst hat um so 4mio pro Saison zu sparen….und wo ist das Geld???

Keine Kommentare mehr möglich.

- Werbung -