Die Fans der Eintracht kritisieren die Vereinsführung. (Foto: imago/Jan Huebner)

Ultras mit Kritik: Die aktive Eintracht-Fanszene hat beim Heimspiel gegen Union Berlin (0:0) am Samstag mit Aushängen im Stadion den DFB und die Polizei kritisiert. Hintergrund sind rund 90 Stadionverbote, die der DFB wegen der Krawallen beim Champions-League-Spiel in Neapel ausgesprochen hat. Willkürlich, wie es von den Ultras heißt. Ein individueller Tatvorwurf sei nicht gegeben. Es werde nach den Anhörungen nach „Vita“ entschieden. Die Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit dem Spiel gegen Stuttgart sei „eine Machtdemonstration“ gewesen. Die Stadionverbote und Aufenthaltsverbote für das Stadionumfeld könnte auch die Stimmung im Stadion leiden, da viele Personen betroffen seien, die „für die Nordwestkurve in vielfältiger Weise nicht ersetzbar sind“. Der Fokus werde in nächster Zeit auf der Gruppe liegen, nicht auf der „Show“ im Stadion, teilten die Ultras mit. Auch die geplante Bistrobar „Zum Jürgen“, für die einige alteingesessene Fans ihre Stammplätze räumen müssen, kritisierte die Kurve mit einem Banner. „Die NWK als Vip-Gag statt Kneipe für alle – Zum Jürgen, zum Würgen!“, hieß es von den Fans dazu.

Larsson zurück im Training: Eintracht-Mittelfeldyoungster Hugo Larsson war zu Beginn der Länderspielpause mit Problemen an der Wade von der schwedischen Nationalmannschaft zurück nach Frankfurt gekehrt. In Folge dessen verpasste er auch die Bundesliga-Partie gegen den 1. FC Union Berlin am vergangenen Samstag (0:0) und wurde in der Frankfurter Zentrale schmerzlich vermisst. Jetzt gibt es gute Nachrichten: Der 19-Jährige ist zurück und absolvierte wieder Teile im Mannschaftstraining. Ob er eine Option für das so wichtige Freitagabendspiel gegen den SV Werder Bremen ist, bleibt abzuwarten.

Aprilscherz – „Vorreiterrolle: Eintracht Frankfurt soll Kunstrasen erhalten“: April, April! Hier kommt die Auflösung: Wie einige schon zurecht gemerkt haben, handelt es sich bei diesem Artikel um unseren alljährlichen Aprilscherz. Trotz höchster Kreativität sind uns auch in diesem Jahr einige auf den Leim gegangen. Das mag an unserem Einfallsreichtum liegen oder aber daran, dass wir mitunter einen Nerv getroffen haben, der vielleicht auch zum Nachdenken anregen darf. Danke zudem für euer Lob, das uns über die unterschiedlichsten Kanäle dazu erreicht hat. Bis zum nächsten Jahr!

EM-Pokal in Frankfurt: Der EM-Pokal macht Halt in Frankfurt. Im Rahmen der sogenannten „Trophy Tour“ tourt der Pokal durch alle zehn Gastgeber-Städte in Deutschland. Am 3. April wird die Trohäe auf der Ebene 6 im Shoppingcenter MyZeil von 14 Uhr bis 18 Uhr zu sehen sein. Fußballbegeisterte können nicht nur ein Foto mit dem Pokal machen, sondern haben auch die Möglichkeit, Fotos und Autogramme von Alex Meier zu bekommen.

Ostergruß des Stadion-Pfarrers: Auch wenn Ostern bereits vorbei ist, wollen wir euch den Ostergruß von Stadionpfarrers Eugen Eckert nicht vorenthalten. „Aus einer Wurzel wächst die Blume“, lautet sein diesjähriges Motto.

 

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20 Kommentare

  1. Positive Entwicklungen sind bahnbrechend, negative Entwicklungen
    zerstören nicht nur Tradition, sie wandeln (hier) schrittweise das Publikum im Stadion um. Neue Wohlfühloasen für Partyfans, Schickimickis zu Lasten ewiger Fans und ihren Dauerkarten-Plätzen. Natürlich gehören auch Logengäste, Business-Seats-Inhaber dazu, mit ihren Plätzen in den Logen- und VIP-Bereichen. Aber, damit muss es dann auch gut sein.
    Jetzt auch Fans auf der Jürgen-Grabowski-Tribüne zu „enteignen“, mehr als ein Tabubruch. Was kommt danach noch alles…

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  2. Nehmt die größte Fahne (aber bitte nicht die alte, von der ständig die spröde weiße Farbe auf die Stehränge rieselt) die ihr habt und schwenkt sie 90 min vor der Panoramascheibe… Ach ne, die schauen ja derweil Golf auf Sky und Fußball ist denen egal.

    Gruß SCOPE

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  3. btw:
    Touré schießt sich, Ache und Funkel in das DFB Pokal Finale!
    Das sind wohl die Eintracht Gene!

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  4. Glückwunsch an unsere Ehemaligen: Friedhelm, Almamy und Ragnar zum Pokalendspiel. Ihr habt es verdient. Friedhelm, hol`dir nach dem Beschiss gegen Bayern 2006 endlich den Titel!

    Gruß SCOPE

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  5. Ich würde es Funkel (mein lieblings Eintracht Trainer der letzen vielen Jahre) auch sehr gönnen den Pokal in die Höhe zu Strecken, auch wenn es für uns in der Endabrechnung wohl besser wäre wenn Leverkusen den Pokal gewinnt…

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  6. Bin dafür, dass die den Pokal in die Höhe recken, die den besseren Fußball spielen.

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  7. Ja, Almamy war spielentscheidend. Es freut mich, dass es auch andere gesehen haben. Auch für uns hat er im Europapokal Großes geleistet. Dafür wurde er dann gekündigt. Weil er halt nicht zu den spannendsten und talentiertesten Spielern gehört. Aber mit ihm hätten wir bspw. die Saarbrücker besiegt und würden jetzt nach Berlin fahren. Ich schrieb es schon an anderer Stelle: So einfach ist das.

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  8. Toure, er bleibt Europapokalsieger mit Eintracht Frankfurt. Nach meiner Erinnerung schlug er ein gutes Angebot der Eintracht aus. Falsche Berater, Selbstüberschätzung, wer weiß das schon genau. Gut, dass er noch in Lautern noch einen Vertrag bekam.
    Im Nachhinein wäre es sicherlich besser gewesen, in Frankfurt unterschrieben zu haben. Schön für ihn, dass er jetzt sein Endspiel hat.

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  9. @7: Allein dadurch, dass man Dinge mehrmals sagt/schreibt, werden sie leider nicht richtiger.

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  10. Leute, keinen Stress.
    Der Papa macht das Finale schon klar!
    Drückt alle die Daumen, dann klappt das schon!

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  11. Moin, moin. Ist ja witzig was die Ultras sich wieder anmaßen… prügeln auf Ordner und Angestellte des Vereins ein, die lediglich ihren Job machen.

    Weiterhin greifen Sie Polizisten an die keinen rechtsfreien Raum dulden dürfen und jammern dann nun rum das endlich Reaktionen auf deren gesundheitsgefährdendes und Angriffe auf unbescholtene Fans im Familienblock mit Kindern durch die Polizei erfolgt.

    Und dann behaupten diese kriminellen auch noch, dass da nun Personen betroffen sind die für die NWK „unverzichtbar“ für die Stimmung sind.

    Also für mich sind diese Leute schon lange verzichtbar, nur aus deren Sicht sind sie unverzichtbar.
    Ich würde gern mit meinem kleinen Sohn ins Stadion gehen, aber bei diesen kranken Selbstdarsteller ist das ja gefahrlos fast nicht möglich.

    Es hieß auch nicht von „den Fans“ so wie hier im Bericht niedergeschrieben, es müsste viel mehr heißen, dass sich die gewaltbereiten und immer wieder gewalttätig aufführende Minderheit, die sich so selbsternannten Ultras, im Stadion darüber beschweren dass ihr handeln nun endlich angefangen und bestraft wird. Das war ganz sicher!!! Nicht die Aussage der Eintracht Fans, sondern alleinige Meinung der absoluten Minderheit im Stadion mit fast 60.000 Leuten, die sich dann auch noch anmaßen ihr Gedankengut im Stadion zu plakatieren.

    Dieses handeln und kuschen vor diesen Leuten war seit Jahren überfällig. Endlich wird gehandelt!

    Danke DFB und Danke Polizei dafür!

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  12. @11
    Da macht sich gerade jemand beliebt.Leute beleidigen ganz groß drin.Gelle.
    Du weißt doch wo die für dich genannten Verbrecher stehen.Warum gehst du nicht hin und beschwerst dich bei Ihnen ? Oder nur Hosen an im Internet ?

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  13. Das mit der Polizei war eine „Machtdemonstration“. Richtig so! So verstehen die Idioten vielleicht, dass der Staat die Hoheit hat und keine Anarchie herrscht, wie viele Ultras wohl meinen…!
    Die Idioten, gegen die man vorgeht sind in „vielfältiger Weise nicht ersetzbar“. Super, damit ist bestimmt auch das Randalieren zzgl. Pyro-Power etc. gemeint. Schön, dass hier ein kleines Vakuum bei den Schlägertrupps entsteht! Macht UFC und geht uns im Stadion mit eurem Scheiß nicht aufn Sack!

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  14. @ handkaesbuebele
    juhu… Endlich mal wieder ein Kommentar, wo ich mit dir mit grosser Leidenschaft widersprechen darf. Deine Kommentare zum Sportlichen hätte ich alle so unterschrieben.
    Diesmal hier aber nicht :
    Deine Abneigung gegen Ultras in allen Ehren. Aber dieser Protest ist völlig legitim. Die Einrichtung einer Bar in einer Nacht – und Nebel Aktion ist ein PR Desaster der Eintracht. Ja, letztlich ist es eine kalte Aneignung dieser Plätze (wo übrigens keine Ultras sitzen), und die ultras aussern ihren Protest im Namen aller Fans. Wenn man vor 2 Jahren den Leuten schon kommuniziert hätte, dass dies Im Rahmen des Umbaus geplant gewesen wäre, wäre das wohl kein Problem gewesen. Genauso wie man die Sitzplätze in der NWK aufgelöst hat. So aber bleibt ein saublöder Nachgeschmack, dass man des Geldes wegen ein paar Treue Fans vor den Kopf stößt. Für mich ein ganz klares Kommunikations Problem der Eintracht. Und die Ultras haben alles Recht der Welt, dagegen zu protestieren.

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  15. @14begoni,

    hätte gerne mal gewusst,warum die Ultras alles Recht haben dagegen zu protestieren,sorry verstehe ich überhaupt nicht und nein ich bin nicht gegen die Ultras.
    Dass die Stadionverbote Ultras betreffen die sehr wichtig für diese Gruppe sind und es dann an Stimmung im Stadion
    fehlt kommt doch nicht von ungefähr.
    Wenn ich mir überlege wie oft Geldstrafen die letzten 2.Jahre fällig waren und es wurde nicht besser.

    Was in Neapel passiert ist einfach nur abscheulich.Auch in Magdeburg mit Pyro in den Famielienblock zu schießen oder vor dem Heimspiel gegen Stuttgart diese Saison.
    Mit was für ein Recht verschafft man sich Einlass in einen Block ohne Einlasskarte und wenn es dann nicht klappt wird
    drauf los geprügelt.

    Wieviel Teilausschlüsse gab es bei internationalen Auftritte unserer Mannschaft und mussten Stammplätze verrückt werden wegen Randale.

    Die Ausschlüsse werden schon die richtigen treffen,sind genug Kameras installiert.

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  16. Wer hat denn Erfahrung mit Stadionverboten und mit welcher konkreten Begründung wurden diese denn ausgesprochen?

    Gibt es für einen Veranstalter einen Kontrahierungszwang mit gewaltbereiten Randalierern?
    Wenn ich bestimmte Personen – soweit nicht ein Tatbestand des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gegeben ist – nicht mehr bei meinen Veranstaltungen haben möchte, dann verkaufe ich ihnen keine Karten mehr oder erteile ihnen Hausverbot.
    Ich werde das aber wohl nur auf definierte Verhaltensweisen der betroffenen Person stützen können.
    Tue ich das dann aus willkürlichen Erwägungen, dürfte doch der Rechtsweg für die zu Unrecht ausgeschlossene Person offenstehen.
    Wenn es aber Randale gab und von dem einzelnen der Tatbestand der Richtlinien des DFB für Stadionverbote erfüllt ist, erteile ich Stadionverbote.
    Das dürfte sich dann sowohl auf einen individuellen Tatvorwurf wie auch auf eine entsprechende „Vita“ gründen.
    Ganz einfache Regeln!

    Was die Stadionverbote aufgrund der Krawalle in Neapel jetzt aber mit den Hausdurchsuchungen anlässlich des Stuttgart-Spiels zu tun haben, erschließt sich mir gerade nicht.
    Jedenfalls dürfte hier nicht der DFB die Hausdurchsuchungen zu verantworten haben.
    Und das Argument „Stimmung“:
    Soll ich Randalierer ins Stadion lassen, weil die die bessere Stimmung machen, den anderen, die den Fußball genauso lieben aber damit den Stadionbesuch erschweren, weil diese Angst vor Randale im Stadion haben?

    Die SGE ist wichtig, die Fans unter den Ultras sind wichtig, aber liebe Fans unter den Ultras – grenzt euch doch endlich mal von gewaltbereiten Randalierern ab!
    Wir brauchen keine Gewalt! Weder im Stadion, noch vor dem Stadion noch sonstwo!!

    Und natürlich haben die Ultras jedes Recht, gegen einen Umbau einer Tribüne zu protestieren.
    Aber das ist wieder eine andere Baustelle und hat ja auch soweit ich das jetzt sehe nichts mit Gewalt zu tun.

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  17. @ Passion
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    Richtig, gar nix!
    Von daher ist dein Einwand Käse. Selbstverständlich darf jede Gruppe ihre Meinung öffentlich kundtun, die Meinungsfreiheit des Grundgesetzes hört nicht am Stadioneingang auf.
    Und diese gilt für jeden, egal ob Assi oder christlicher Pfadfinder.

    Daneben schmeißt du mal wieder wie so oft und viele hier ultras und Hools in einen Topf, was nicht gerade für deine Sachkenntnis spricht.
    Ich bin keines davon. Aber anstatt hier polemische Sprüche zu kloppen, spreche ich ausdrücklich nur von dem Protest gegen die Jürgen Bar. Und diesen Protest sehe ich bei der PR der Eintracht als mehr als gerechtfertigt an.

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  18. Also…. Ich finde, dass ein Betreiber eines Stadions doch selbst entscheiden kann was und wie er wann und wo umbaut…. Also warum sollten die paar Ultras der 60.000 im Stadion dann für die restlichen 59.500 sprechen und demonstrieren dürfen. Ich gäbe die Kneipe klasse und würde ne Karte für mich und meine Frau kaufen. Vielleicht will hier einer seine Option ja nicht ziehen…
    Mit welchem Recht wollen denn die Millionen kosten verursachenden Ultras nun da auch noch mitreden? Es wird immer lustiger.

    Ich lasse mir in jedem Fall meine Meinung nicht von den paar Ultras aufdrücken…

    @—-)12: da genau wie offensichtlich du selbst, kein Ultra normal reden kann und will, oder eher auch nicht darf, ist dein Einwand doch vollkommener bullshit. Mit diesen Gewalttätern und Verbrecher möchte ich gar nicht reden… und jeder kleine Ultra ist doch auch nur in der Gruppe groß… wenigstens haben die in Mainz schön auf die Zähne bekommen…

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  19. @18
    Was laberst du ? Du beschwerst dich über angebliche Verbrecher , weißt wer es aus deiner Sicht ist kannst was ändern oder zumindest probieren und willst nicht reden.Geilst dich aber dran auf das sie in Mainz ( was nicht mal stimmt ) auf die Fresse bekommen haben sollen.Sorry so jemand kann man nicht für voll nehmen und schon gar nicht als Eintracht Fan.

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  20. @17begoni,
    lass in Zukunft deine Unterstellungen daß ich die Ultras und Hools wie so oft in einen Topf werfe.Das ist meine erste Stellungsnahme zu diesen Thema .
    Und das die Ultras im Namen aller Fans protestieren hat niemand von ihnen verlangt oder erwartet,da viele von den Fans für sich sprechen können vor allem die Betroffenen von den Umbauten(zum Jürgen).

    Bin erst seit kurzer Zeit hier im Forum angemeldet und habe es nicht nötig mich von dir so angehen zu lassen-einfach mal den Ball flach halten.

    In Zukunft,ignoriere meine Beiträge -was ich mit deinen handhaben werde-wer vor Polemik trieft möchte ich jetzt nicht weiter vertiefen.

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