Hugo Larsson musste gegen Bochum verletzt raus. (Foto: imago/Jan Huebner)

Larsson fällt aus: Eintracht Frankfurt muss rund drei Wochen auf Hugo Larsson verzichten. Der Schwede erlitt gegen den VfL Bochum eine Sehnenverletzung im Oberschenkel und musste nach 21 Minuten vorzeitig ausgewechselt werden. Auch Kevin Trapp droht im Playoff-Hinspiel der Conference League am Donnerstag beim belgischen Erstligisten Union Saint-Gilloise womöglich auszufallen. „Wir müssen abwarten und von Tag zu Tag sehen, ob es bis Donnerstag ausgeht. Er hat einen Hexenschuss“, sagte Trainer Dino Toppmöller am Samstag. Am Sonntag folgte Entwartnung. Nach einhergehenden Untersuchungen wurde keine größere Blessur festgestellt, heißt es von der SGE. Trapp musste kurz vor Anpfiff gegen den VfL Bochum verletzt passen. Ihn plagen immer wieder Rückenprobleme. Auch bei Omar Marmoush wurde nach seinem Pfosten-Crash keine Verletzung festgestellt.

Lieber Spielabbruch statt Neuabstimmung: Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann hat hat die Forderung der Aktiven Fanszene nach einer einer Neuabstimmung über den Einstieg eines Investors in die Deutsche Fußball-Liga (DFL) vehement zurückgewiesen. Auch ein Spielabbruch nehme er in Kauf, sagte Hellmann in der Senung „Bild Sport“ bei Welt TV. „Wenn das bedeutet, dass wir auf einen Spielabbruch zulaufen, dann wird es den geben und dann wird der auch sanktioniert werden müssen. Denn wir können Spielabbrüche im Sinne der Einheitlichkeit, der Wettbewerbsfähigkeit und der Integrität des Fußballs nicht zulassen„, so der 50-Jährige. Das DFL-Präsidiumsmitglied über die Tennisball-Proteste der Fans: „Es ist ein Kampf, der ein paar grundsätzliche Fragen im Fußball auf den Punkt bringt. Das, was sich in den vergangenen Jahren oder sogar Jahrzehnten aus Sicht der aktiven Fanszene an Druck im kommerzialisierten Fußball aufgebaut hat, bricht jetzt heraus.“

Prozess wegen Hitlergruß: Dem „Fan“, der beim Champions-League-Spiel in Marseille ein Hitlergruß gezeigt hat, wird nun der Prozess gemacht. Am 22. Februar wird das Frankfurter Amtsgericht sich dem Fall annehmen, dem Verdächtigen drohen mehrere Jahre Haft, berichtet die „Bild“. Video-Aufnahmen hatten damals zwei Personen im Eintracht-Block gezeigt, die den Hitlergruß machten. Der Angeklagte soll seit Januar 2023 Stadionverbot haben.

Kolo Muani offen: Ex-Adler Randal Kolo Muani, der am Wochenende beim 3:1 gegen Lille für seinen Klub Paris St. Germin traf, hat in einem Interview mit „Onze Mondial“ interessante Einblicke in sein Innenleben gegeben. „In Deutschland war ich selbstbewusst, deshalb war ich auf dem Spielfeld erfüllt„, sagt der Angreifer. „Ich muss nur glücklich und selbstbewusst sein, dann wird alles wie am Schnürchen laufen. Heute bin ich glücklich, aber ich bin nicht so glücklich wie in Deutschland.“ In Frankreich wird Kolo Muani bereits als Transferflopp abgestempelt. Eine Kritik, die ihm nahe gehe, so der 95-Mio-Mann. „Ich bin ein Mensch, ich habe Gefühle”, sagt der Stürmer.

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7 Kommentare

  1. Mein Mitgefühl für Kolo hält sich in Grenzen….wenn Du zu so einem Club gehst, musst Du doch wissen, was Dich erwartet….ich hoffe, dass wir nie so ein Verein werden…

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  2. So dann hoffe ich mal auf folgende Aufstellung ab sofort. ( wenn Koch wieder spielen darf und Trapp fit ist

    Trapp
    Tuta Koch Pacho
    Ebimbe Götze Shikri Nkounkou
    Marmoush Kalajdzic Chaibi

    Ersatz
    Buta für Ebimbe
    VdB für Götze
    Rode für Shikri
    Max für Nkounkou
    Knauff für Marmoush
    Etikite für Kalajdzic
    Bahoya für Chaibi

    Das hört bzw liest sich ja erstmal recht ordentlich

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  3. Wenn man Spieler überspielt, verletzten sie sich eher. Schlechte Belastungs-Steuerung bei Larson 🙁 Schade aber er braucht auch mal Pause

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  4. Im Unterschied zu @1 höre ich es gern, wenn ein Ex sagt, dass er in Frankfurt glücklich war. Und ich finde es schade, dass er trotz sechs oder sieben Toren für PSG noch nicht so Fuß gefasst hat, wie es seiner Klasse entspricht. Aber abwarten: der braucht an einer neuen Wirkungsstätte eben auch Zeit.

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  5. Spricht Hellmann von seinem Kampf gegen die aktive Fanszene?
    Ich versteh nicht, wo das Problem bei Neuwahlen ist? Hellmann selbst scheint ja ordentlich mitverantwortlich zu sein, dass sich viele Vereine und Fans nicht ausreichend informiert sehen/sahen.
    Er agiert hier wohl eher als Businessman, denn als Demokrat. Hat er Angst was zu verlieren?
    Ich selbst bin unschlüssig bzgl des Investors. So wie wahrscheinlich Alle, da es ja Hinterzimmerdeals sind.
    Sollen sie halt die kompletten Angebote dieser verlässlichen Sponsoren veröffentlichen, inkl. Kleingedrucktem, dann kann sich jedes Vereinsmitglied überlegen, ob es Sinn macht, die Bundesliga für ein paar Jahrzehnte zu ‚verkaufen‘. Und die Vereine können dann abstimmen. So what?
    Ich find Hellmanns Verhalten ungeheuerlich.

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  6. Mitleid mit Kolo habe ich auch wenig, aber die Schuld liegt nicht so sehr bei ihm. Der tolle neue Berater und vermutlich seine Familie haben da denke ich den 3. Schritt vor dem 1. Schritt machen wollen… Und jetzt steht er da und versteht die Welt nicht mehr.

    Wobei es sich vermutlich dramatischer liest als es ist. Er sagt ja nicht, dass er Depressionen hat. Er fand seine Zeit bei uns halt nur besser. Ist ja auch logisch, weil die einfach besser war in vielen Belangen.

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