Fredi Bobic sehnt sich nach europäischen Abenden in Frankfurt. (Bild: Heiko Rhode)

Bobic will angreifen: Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic will mit der SGE in der kommenden Saison eine bessere Runde spielen als die vergangene. „Ich sehe uns als die Jäger an, die da vorne reinstoßen wollen“, so der 48-Jährige in der „Bild“. Daher sei das klare Ziel ein einstelliger Tabellenplatz, am besten unter den ersten sechs: „Europa ist wieder unsere Sehnsucht, das hat einfach verdammt viel Spaß gemacht“, so Bobic. Natürlich sei die Corona-Krise noch immer allgegenwärtig und man versuche die Gehaltsstruktur zu verschlanken, „über allem steht aber, immer noch konkurrenzfähig auf dem Platz zu sein“, sagte der Sportvorstand.

Klos fordert breite Brust: Fabian Klos, Kapitän von Aufsteiger Arminia Bielefeld, hat in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über den Bundesligaauftakt bei der Frankfurter Eintracht gesprochen und sich hier kämpferisch gezeigt: „Sich nicht kleiner zu machen als man ist, gehört zu den Voraussetzungen, in der Bundesliga bestehen zu können.“ Daher will man bei der Arminia auch nicht vom offensiven Fußball, mit dem die Ostwestfalen in die Bundesliga aufgestiegen sind, abrücken. „Wenn wir es nicht immer wieder hinbekommen sollten, unser Selbstvertrauen während der Spiele auszustrahlen, unseren Ballbesitzfußball plus situative Pressingmomente durchzuziehen, wäre das fatal“, so Klos.

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RMV mit mehr Fahrten am Samstag: In weniger als 48 Stunden rollt der Ball im Frankfurter Waldstadion wieder. Vor 6.500 Zuschauern empfängt die SGE die Arminia aus Bielefeld. Der Rhein-Main-Verkehrsbund (RMV) kündigte an, die Straßen- und S-Bahn-Linien mit deutlich mehr Waggons auszustatten, damit Fahrgäste besser Abstand zueinander halten können. Zudem sollen mehr Busse und Straßenbahnen zum und vom Stadion aus fahren.

Paciência schwärmt von Schalke: Mit diesen Aussagen hat sich Gonçalo Paciência keine Freunde in Frankfurt gemacht: In einem Interview mit seinem neuen Verein schwärmte der Portugiese von den Schalker Fans und der Stimmung in der Veltins-Arena. „Als ich das erste Mal hier nach Schalke kam, hat mich das Stadion mit den Fans total beeindruckt. Ich komme aus Frankfurt, und da ist die Stimmung super, aber hier ist das etwas anderes“, so der 26-jährige Stürmer. Paciência ist für ein Jahr an Schalke ausgeliehen. Die Gelsenkirchener besitzen eine Kaufoption.

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55 Kommentare

  1. Vorweg, wir haben in den letzten beiden Jahren sportlich eine positive Entwicklung genommen.

    Im ersten Jahr unter Hütter wurde die Bundesliga von der Offensivpower, dem aggressiven Pressing überrascht. In der Saison wurde sehr zuverlässig gegen Mannschaften gepunktet die aus der unteren und mittleren Tabellenhälfte stammten. Bemängelt wurde, das gegen die Top-Mannschaften nicht gewonnen werden konnte.

    In der letzten Saison haben wir gegen die Top-Mannschaften mehrfach gewinnen können. Auf der anderen Seite wurden sehr viele Punkte liegen lassen gegen die Mannschaften, gegen die man gewinnen kann oder gar sollte. In der Endabrechnung wurden dabei mehr Punkte liegen gelassen, als an „Bonuspunkte“ gewonnen werden konnte. Es wurde davon gesprochen, dass unser Spiel ausgelesen wurde. Und, dass die Büffel nicht adäquat ersetzt werden konnte.

    Für mich nur die Hälfte der Erklärung. Aus meiner Sicht ist unser Standing in der BL gestiegen, mit der Konsequenz, dass wir uns nicht mehr so einfach mit dem Powerspiel durchsetzen können. Viele Gegner (speziell aus der unteren Tabellenhälfte) werden defensiver gegen uns spielen und uns damit nicht den Platz für schnelle Konter lassen. Damit wird das Konzept auf Tempospieler zu setzen mMn nicht aufgehen. Wir brauchen mehr Kreativität im Mittelfeld und Flügelspieler, die mit guten Flanken die Stürmer einsetzen.

    Daher halte ich es auch für einen Fehler Pacienca abzugeben. Mit einem guten Ballverteiler im Mittelfeld und einem guten Flankengeber auf Rechtsaussen wären wir aus meiner Sicht besser aufgestellt als mit einem schnellen Mittelstürmer. Hier sehe ich Ache als gute Alternative und Ergänzung.

  2. Leider ist es doch so das unsere Stürmer Drillinge sein könnten. Was bringt das?! Man muss dafür sorgen das verschiedene Stürmer Typen vorhanden sind. Mit Ragnar haben wir schon den ersten dazu geholt.

  3. @50 Joe der Adler: „Links spielte Kostic und wenn er mal ausfällt ( kommt ja eher sehr selten vor) dann übernimmt Chandler.“

    Wieso siehst du hier nicht Zuber? Ich schätze den als leistungsfähiger ein, wenn es um links aussen geht.

  4. @51 knorzkopp:
    Ich bin da ganz bei dir, dass wir im Spiel gegen „mauernde“ Nichtfavoriten besser werden müssen, was eine erhöhte Kreativität und Pass-Sicherheit erfordert. Trotzdem bin ich nicht der Meinung, dass der Paciencia Weggang so schlimm ist. Meines Erachtens reichen die drei Stürmer. Damit ist Agnar Nummer 3 und wird seine Chancen bekommen (viele regen sich ja immer auf, dass die Jungen keine Einsätze bekommen). Sollte einer verletzt ausfallen, dann kann man auch Zuber oder Kamada als Notfall-Ersatz nehmen und eben nicht mehr mit 2 vollen Stürmern sondern mit einem hängendem Sturm spielen. Die Kreativität erhoffe ich mir von Barkok, Kamada und Sow – die Hoffnung stirbt zuletzt (aber sie stirbt 😀 ). Falls noch wer kommen sollte, dann würde ich mich in folgender Reihenfolge freuen: 1) RA 2) kreativer passicherer OM mit Spielübersicht (=Erfahrung?)

  5. @54 eaglewings
    Ich habe meine Zweifel ob Dost über die komplette Saison und über 90 Minuten gesund ist und die erforderliche Fitness hat. Pacienca ist auch aus meiner Sicht ein anderer Spielertyp, technisch stärker und einer der mehr mitspielt, mehr nach außen ausweicht und nicht so stark auf den Strafraum fixiert ist. Ache ist von seiner Art zu spielen und seiner Dynamik eine Alternative im Sinne davon, dass er eine neue Komponente ins Spiel bringen kann. Wie er sich entwickelt wird sich zeigen, aber ich finde die Verpflichtung gut, kann eine echte Bereicherung werden.

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