Macht er weiter oder hört er nach der Saison auf? Alex Meier

Bertholds Rat an Meier: Ex-Adler Thomas Berthold empfiehlt in seiner „Bild“-Kolumne Alex Meier, die Fußballstiefel nach der Saison an den Nagel zu hängen: „Ich würde ihm zum Karriere-Ende raten.“ Geht es nach dem Fußball-Experten, solle Meier auch nicht in die USA, sondern „seinen Anschlussvertrag bei der Eintracht nutzen, um einen Job in der Geschäftsstelle, im Jugendbereich oder im Betreuer-Team rund um die Profis wie Christoph Preuß anzunehmen“. Berthold weiter: „Ich glaube nicht, dass Eintracht seinen im Sommer auslaufenden Vertrag noch einmal verlängert.“ Laut Berthold werde es Meier schwer haben, nach einer fast einjährigen Verletzungspause in der Bundesliga nochmal Fuß zu fassen.

Hasebe lobt Kovac: Gestern vor genau zwei Jahren begann in Frankfurt die Zeit des Niko Kovac. Für viele Fans ist der Kroate ein echter Glücksfall für die SGE, führte er die Hessen doch von den Abstiegsrängen in deutlich höhere Gefilde und unter anderem auch das DFB-Pokalfinale. Auch Routinier Makoto Hasebe lobte den 46-Jährigen am vergangenen Dienstag: „Er hat bisher unglaublich gut gearbeitet. Als er gekommen ist, war der Abstieg fast sicher. Dann hat er den Klassenerhalt geschafft und uns auf Platz vier geführt.“ Dies alles sei ein großer Verdienst Kovacs, der auch viel geändert habe: „Zum Beispiel die Taktik, das Training aber auch die Abläufe und das Essen. Er hat sehr viel geändert und alles für die Spieler.“

Pilotprojekt für Fans gestartet: Der Deutsche Fußball-Bund hat beschlossen, dass Fußball-Fans in Deutschland in Zukunft in jedes Bundesliga-Stadion die gleichen Fahnen, Trommeln oder Banner mitnehmen dürfen. In Frankfurt haben die DFB-Vernantwortlichen das Pilotprojekt zur Freigabe und Vereinheitlichung sogenannter Fan-Utensilien auf den Weg gebracht, bestätigte DFB-Präsident Reinhard Grindel via Twitter. Vereine und Fanszenen werden demnächst genauer informiert.

 

HSV-Talent im Gespräch: Das HSV-Abwehrtalent Rick van Drongelen wird bei Eintracht Frankfurt gehandelt, das berichtet zumindest die „Sportbild“. Der 19-Jährige war erst im vergangenen Sommer von Sparta Rotterdam nach Hamburg gekommen – für stolze drei Millionen Euro. Ein Schnäppchen dürfte der Verteidiger, der sich im Laufe der Saison einen Stammplatz beim Vorletzten der Liga erarbeitete und als einer der wenigen Lichtblicke gilt, also nicht sein.

Eintracht fährt zweitgleisig bei Hradecky: Der Poker um SGE-Keeper Lukas Hradecky zieht sich hin – und die Eintracht fährt zweigleisig, wie Eintracht-Manager Bruno Hübner im Interview mit der „Offenbach Post“ sagte: „Unsere Aufgabe ist es, bis zu einem gewissen Zeitpunkt eine Entscheidung herbeizuführen. Es kann nicht sein, dass wir bis zum Schluss auf Lukas warten und er dann ‚Nein‘ sagt und uns die Optionen ausgehen.“ Eine Entscheidung sei nach wie vor nicht gefallenn. „Wir bleiben im Dialog und werden es weiter versuchen.“ Die Adler würden den im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem finischen Nationalkeeper gerne verlängern, kennen aber ihre Grenzen: „Es wird schwer“, glaubt Hübner.

Serben-Keeper im Visier?: Passend dazu werden weiter munter Namen in die Verlosung um eine Nachfolge auf der Torwartposition, falls Lukas Hradecky seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern sollte, geworfen. Nachdem gestern der dänische Keeper Frederik Rönnow von Bröndby IF gehandelt wurde, ist jetzt der Name Emil Rockov aufgetaucht. Laut Berichten von „Fussball.com“, die sich auf das Onlineportal „Butasport“ berufen, hat die SGE ein Auge auf den 23-Jährigen geworfen. Beim Spiel gegen Roter Stern Belgrad wurde der Serbe im Tor des Erstligisten FK Vojvodina Novi Sad Berichten zu Folge von Eintracht-Scouts beobachtet. Rockov hat in Serbien noch Vertrag bis 2020, verfügt bisher über kaum internationale Erfahrung. Laut „Fussball.com“ soll er auch bei Ajax Amsterdam, RSC Anderlecht, FC Toulouse, AS St. Etienne, FC Kopenhagen und MSK Zilina auf dem Zettel stehen.

Kovac leidet mit Bruchhagen: Niko Kovac leidet mit seinem Ex-Verein Hamburger SV und dessen abgesetzten Vorstandsboss Heribert Bruchhagen. „Es tut mir leid, was mit dem HSV passiert. Es gibt viele, die dem HSV wünschen, dass er mal absteigt. Ich gehöre nicht dazu“, sagte Kovac, der von 1999 bis 2001 selbst für die Hamburger kickte. Bruchhagen, der am Donnerstag entlassen wurde, hatte Kovac vor zwei Jahren nach Frankfurt gelotst. Entsprechend stark ist die Verbindung der beiden: „Ich habe gestern Abend mit Herri gesprochen. Ich verdanke ihm, dass ich hier sitzen darf. Es tut mir auch leid, was mit ihm passiert ist“, sagte Kovac.

Boateng trifft Menschenrechts-Chef: Kevin Prince Boatengs Kampf gegen Rassismus hat ihn jetzt sogar zum UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, gebracht. Gemeinsam diskutierten die beiden über Rassismus im Fußball. Boateng erklärte, dass das Problem nach wie vor in vielen Stadien präsent sei. Er selbst erlebte das in seiner Zeit in Mailand am eigenen Leib. Boateng war 2013 bei einem Spiel wegen rassistischer Pöbeleien mitten im Spiel vom Feld gegangen, gefolgt von Teamkollegen. „Viele dieser Spieler haben jede Menge Fans und sie können Verhalten beeinflussen“, sagte al-Hussein.

Da Costa baut auf Hilfe von oben: Bei SGE-Verteidiger Danny da Costa läuft es die letzten Wochen immer besser. Dabei setzt der 24-Jährige auf die Hilfe von oben, wie er im Interview mit der „Bild“ berichtete: „Es gibt einem ein Gefühl von Sicherheit, wenn man an etwas glauben kann, was größer ist als man selbst.“ Da Costa, der gegen Hannover sein erstes Bundesliga-Tor erzielte, setzt auf dem Platz und im Privatleben in den Glauben an Gott: „Worauf man baut, dass es einem hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Gerade in schwierigen Phasen. Es hilft mir, Selbstvertrauen zu haben und ruhiger zu bleiben.“

Stöger warnt vor SGE: Peter Stöger, Trainer des kommenden Gegner Borussia Dortmund, hat bei der Pressekonferenz vor der Eintracht gewarnt: „Es wird einiges notwendig sein. Die Eintracht kommt viel über Engagement und Körperlichkeit und hat sich in eine richtig gute Phase hereingearbeitet.“ Der BVB ist auf Wiedergutmachung nach dem peinlichen 1:2 im Europapokal gegen RB Salzburg aus: „Unsere Stärke ist die spielerische Lösung, aber das wird nicht reichen. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen!“ Der BVB-Coach muss für das Spiel am Sonntag, 18 Uhr, auf Shinji Kagawa verzichten.

Kovac lobt Reus: Niko Kovac hat BVB-Star Marco Reus bei der Pressekonferenz am Freitag gelobt: „Marco Reus ist ein begnadeter Fußballer, der in seiner Laufbahn viele gute Spiele hatte, aber leider auch viele Verletzungen.“ Kovac erinnerte an die verpasste Weltmeisterschaft 2014 und die frühe Auswechselung im Pokal-Endspiel gegen die SGE. „Er ist ein Spieler, der der Mannschaft weiterhilft. Wir würden uns freuen, wenn er nicht spielen würde. Aber es ist nicht nur Reus, es gibt viele gute Spieler, das haben sie auch schon bewiesen“, so Kovac weiter.

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14 Kommentare

  1. Der Berthold meldet sich echt immer zu Wort, wenn es grad nicht angebracht ist. Keiner weiß, wie es bei Meier aussieht, nicht mal er selbst. Er hat jetzt in einem Testspiel mal ein paar Minuten gespielt. Sollte er die Belastung über einen längeren Zeitraum vertragen, dann wird er auch wieder seine Tore und seine Spiele machen. Man sieht doch, dass Haller auch mal ein Tief hat und Meier hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er immer wieder zurückkommt. Natürlich ist er schon relativ alt. aber das hat man in den letzten Saisons auch immer wieder gesagt und am Ende war er unser bester Torschütze.
    Die größte Gefahr sehe ich darin, dass mit seinem Alter auch die Verletzungsanfälligkeit steigt. Aber da gibt es inzwischen einen gewaltigen Unterschied. Meier muss nicht mehr über die Schmerzgrenze gehen, weil er der einzige Stürmer ist, der das Tor trifft. Wie oft musste er trotz Schmerzen in den vergangenen Jahren spielen? Klar, dass da der Körper irgendwann nicht mehr mit macht. Jetzt wird er sich regenerieren können.

    Natürlich wird irgendwann der Zeitpunkt erreicht sein, an dem es für Meier nicht mehr reicht. Aber bis mich seine Leistungen vom Gegenteil überzeugen, glaube ich daran, dass Meier noch gut genug für die Bundesliga ist. Nicht mehr immer in der Startelf aber er wird seine Einsätze bekommen und wieder ein wichtiger Bestandteil.

    Und ganz im Ernst, sollten wir die EL oder gar die CL erreichen und Meier uns dort noch mal als Captain auf den Platz führen wollen, dann sollte man ihm diesen Wunsch auf keinen Fall verwehren.

  2. Herr Berthold, das sollten Sie ganz die Sache zwischen Alex Meier und seiner inneren Stimme (gesundheitlich betrachtet), Meier’s Ärzten, Meier’s Berater, der Eintracht und den möglichen interessierten Fußballclubs in Übersee sein lassen.
    Mit dieser Empfehlung jedenfalls, dürfte sich Berthold bei Alex nicht gerade beliebt gemacht haben.

    Zur möglichen Hradecky-Nachfolge:
    Wird jetzt jede nationale- oder internationale „Torwart-Sau“ durchs Dorf getrieben?
    Ich bin eigentlich ein Fan der Fakten und vertraue dabei auf das Endergebnis, mit dem sicher niemand rechnet.

  3. Er hat recht. So ist es noch ein guter Abschied. Das weiß doch jeder, der gekickt hat

  4. @sgeler:
    1. Ob er recht hat oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Die öffentliche Empfehlung hat TB sich dennoch zu verkneifen.
    2. Ich war selber Torwart und habe somit gekickt und doch muss es jeder für sich entscheiden bzw. der vertragliche Verein hat das letzte Wort und nicht der „Fußball-Experte“ Berthold.
    3. Ist es wie auch beim FC Köln gerade ein Beispiel zeigt und O. Nikolov wäre auch eins, immer eine individuelle und eine Typfrage. So pauschal wie Du es abtust, ist es jedenfalls zu kurz gedacht.

  5. Der Berthold schwätzt immer wieder ungefragt Blödsinn. Hör einfach nicht auf ihn Alex!

  6. Dass Berthold sich überhaupt dazu äußern darf… Alex soll einfach sein Ding machen. Er ist eh schon eine Legende.

  7. Es freut mich zu sehen, wie mein selbstgeschrieber Algorithmus funktioniert.
    Es dauerte zwar ein bisschen, doch dann hatte mein Gehirn den gelernt.
    Ich nenne diese kleine Programm den „Bertohltolirithmus“.
    Der funktioniert wie folgt, und das sehr gut.
    Jedesmal wenn irgendwo in einen Text, das Wort „Bert……..“ , seht ihr es funktioniert. Selbst das
    schreiben diese Worts bereitet mir Schwierigkeiten.
    Also, wenn diese gewisse Wort auftaucht….., schwupps springen meine Augen weiter zum nächsten Teil des Artikels.
    Wer das kleine Programm haben will, PN. Ich kann euch schicken

    FORZA SGE….auf 3 Punkte in Dortmund

  8. Wenn man immer genau das Gegenteil macht von dem was Berthold sagt, fährt man ganz gut, denke ich

  9. …auch ich rate Berthold aufzuhören. Wer ständig Dünnschiss gurgelt riskiert eine Vergiftung mit Koli-Bakterien!

  10. So langsam merkt der Verein auch, dass es einfach nicht geht wie uns Hradecky hinhält. Er muss einfach mal verstehen, dass ein Verein sich nicht wie er erst am 34. Spieltag entscheiden kann wer nächste Saison im Tor steht. Wenn man einen guten und bezahlbaren Torhüter haben will, muss jetzt schon die Fühler ausstrecken.Im Sinne des Vereins muss man dann halt notfalls endgültig ohne Hradecky planen.

  11. „So langsam merkt der Verein auch, dass es einfach nicht geht…“
    Wahrscheinlich meinst Du das sogar ernst und glaubst Bobic, Hübner, Manga und Moppes kommen erst jetzt auf die Idee, dass eine LH-Nachfolge ohne jegliches Risko für EF zu regeln ist, du meint, die sind zu höflich oder schlicht unfähig, LH klar zu machen, wann Schicht im Schacht ist? Glaubst du tatsächlich, es gäbe bald zwei Monate vor Saisonende noch kein Ultimatum für die Hradeckys? Ganz im Ernst, man muss sich keinerlei Sorgen machen. Auch nicht, sollte aus irgendwelchen Gründen auf einmal der Zimbo im Tor stehen.

  12. @8. Hätzfelder: danke fürs schnelle schicken. Ist echt super, der Algorithmus. Jetzt muss ich mich nie mehr über Bert… ähm, was wollte ich nochmal schreiben?

    Egal! Auf drei Punkte in Dortmund! Mein Chef ist BVB Fan… 😉 (In der Hinrunde recihte schon das Unentschieden für eine gewonnene Wette…)

  13. @12
    Was willst du mir jetzt damit sagen mit deinem reißerischen Kommentar?
    Steht doch oben im Artikel sogar, mein Post war dahingehend gemeint, dass der Verein ggf.auch schon Nägel mit Köpfen macht und ggf. die Nachfolge fest regelt. Ein potentieller Kandidat lässt sich doch auch nicht ewig hinhalten.Mehr habe ich nicht damit ausdrücken wollen. Aber anscheinend hast du ja genaue Insiderinfos hinsichtlich genauen Ultimaten…!?Dann teil sie uns doch bitte mit…

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