Philipp Max hadert mit dem Remis. (Foto: imago/Eibner)

0:0 gegen den 1. FC Union Berlin war sicherlich zu wenig angesichts der vielen, vielen Chancen, die die Eintracht an diesem Ostersamstag verschenkte. Nach dem Spiel wussten weder Spieler, noch Fans so richtig wie ihnen geschehen war. Wir haben, wie immer, alle Stimmen der Spieler und Verantwortlichen für euch zusammengetragen.

Ansgar Knauff: „In der ersten Halbzeit haben wir uns zu wenige Chancen herausgespielt, das haben wir in der zweiten Hälfte besser gemacht. Vorne hat uns vielleicht das notwendige Quäntchen Glück gefehlt, damit auch mal einer reinfällt. Wir müssen daran arbeiten, dass wir diese Energie von Anfang an auf den Platz bekommen.“

Ellyes Skhiri: „Wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt – haben viel gemacht, probiert und gekämpft. Wir müssen aus dem Spiel lernen, es waren aber auch gute Sachen dabei. In der ersten Hälfte brauchen wir mehr Energie und Power, das waren auch die Worte des Trainers – mehr Feuer. In der zweiten Halbzeit war es viel besser.“

Philipp Max: „Spiele wie heute musst du gewinnen, um dich oben festzubeißen. Wir tun sehr viel dafür, dass wir am Wochenende die Spiele gewinnen – die Trainingseinheiten sind sehr gut. Es ist schwer zu erklären, weshalb wir das nicht von Anfang an auf den Platz gebracht haben. Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten.“

Dino Toppmöller (Eintracht-Trainer): „Es war wie erwartet eine harte Nuss. Union hat sich stabilisiert, sie haben sehr wenig zugelassen in den vergangenen Wochen, das hat man gesehen in der ersten Halbzeit. Vor der Pause hatten wir zu wenig tiefe Läufe, um die Kette auseinanderzuziehen. Nach der Pause haben wir ein sehr gutes Spiel gezeigt. Natürlich kam Union über Konter. Das haben wir aber ermöglicht, weil wir zwei Fehlpässe gespielt haben. Wir haben den Gegner reingedrückt und über 20 Flanken geschlagen. Ein Unioner war immer dazwischen, sie haben sich überall reingeworfen. Am Ende hat der letzte Punch gefehlt, den Ball mit egal welchem Körperteil über die Linie zu drücken.“

Nenad Bjelica (Trainer Union Berlin): Wir haben ein gutes Spiel gesehen, beide Seiten hatten ihre Chancen. Wir hatten die besseren Möglichkeiten in der ersten Halbzeit, in der wir die Eintracht sehr gut unter Kontrolle hatten. Wir haben leider wieder keine Effektivität gezeigt. Die Eintracht hat nach der Pause gedrückt, wir hatten einen guten Torwart und eine gute Abwehr.“

Quelle: Eintracht, Sky

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21 Kommentare

  1. Jau…was soll man sagen, es ist genau das was ich erwartet habe, denn eine spielerische Entwicklung in entscheidenen Bereichen ist leider nicht zu sehen.

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  2. Ich schau die Spiele gar nicht mehr, in der Hoffnung ein tolles Spiel mit spielerischer Entwicklung zu verpassen…scheitert immer wieder

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  3. Kann mich den Vorrednern und -Rednerinnen nur anschließen…
    Entwicklung null! Ich befürchte, dass wir am Ende Europa verspielen und auch das wieder schöngeredet wird… Umbruchssaison, Dino braucht Zeit… neues Konzept (sehe bis heute keines)… blablabla.

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  4. „Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten.“

    Ist der Spruch des Jahres 2024 und kann von den Fans nur erwidert werden!

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  5. Was mache eigentlich Stefan Buck (Standarts Coach) die ganze Zeit?

    Der sollte definitiv am Ende der Saison gehen 🙁

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  6. Uff, das werden noch zähe Spieltage. Jetzt muss man noch Daumen drücken, dass die Puppenkiste verliert, weil wir das Tor nicht finden. 20 Mio für Hugo sollte man sich sehr sehr gut überlegen!

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  7. Wir haben wirklich einen Standard Coach?
    Unglaublich…..Und der bekommt noch Geld dafür das nach 150 Freistößen und 799 Ecken noch kein Tor erzielt worden ist….

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  8. P. Max: „Wir tun sehr viel dafür, dass wir am Wochenende die Spiele gewinnen….“

    Scheinbar ja nicht, wenn man wie so oft nicht gewinnt.

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  9. @9
    Ich bin sogar überzeugt, dass unter der Woche viel dafür getan wird….aber halt des Falsche

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  10. @6 der hat heute sogar noch eine Gelbe Karte gesehen (unser Standard Spezialist Trainer“ weil er sich mit der 4.unparteiischen angelegt hat.

    Vielleicht wollte der 4. unparteiische auch nur wissen, ob wir wirklich so einen Trainer haben und brauchen lol.

    Peinliche Aktion von Stefan Buck.

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  11. @ Eintracht, ich möchte mich auch als Standard-Trainer anbieten! Schlimmer kann es ja nicht werden.

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  12. Traurig aber wahr, ich hätte nie das Zeug zum Trainer.

    Wäre zb niemals auf die clevere Idee gekommen, wenn wir auf Biegen oder Brechen ein Tor brauchen, in der Nachspielzeit Chandler einzuwechseln.

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  13. Immerhin hat er Hasebe diesmal nicht auch noch eingewechselt, Jim, das ist schonmal ein Fortschritt!

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  14. Traurig, dass wir in der 90
    Minute Chandler einwechseln müssen. Nicht wegen Chandler, aber wir haben keine Alternative vorne im Sturm.

    Stimmung war auch schon besser – ist es unser Anspruch geworden oder warum ist da nicht mehr viel los?

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  15. Habe mir heute auch was anderes vorgestellt. Komme mir vor wie in Täglich grüßt das Murmeltier.

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  16. „Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten.“

    Wir uns auch nicht. Den Spruch hören wir Woche für Woche für Woche…

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  17. Das wie wievielte Interview war das schon diese Saison von einem Eintracht Spieler, der dann sagt das war nicht das was wir uns vorgestellt haben? Ich meine ich kann mir auch viel vorstellen. Nur wenn ich dann wenig Bock dazu habe wird daraus eben nichts.

    Aber auch unsere Wintertransfers sprechen eine deutliche Sprache. Auch wenn Ekitike Ansätze zeigt die Mut machen. Finde ich ihn für den Preis und der Tatsache das man in erst aufbauen mußte weil PSG ihn nicht mehr trainieren lassen hat, absolut überteuert. Ein Chandler der im Moment ja immer die letzten Minuten ran darf hat auch schon ein Tor vorbereitet. Von 4 Wintertransfers hat niemand wirklich eingeschlagen. Das einzige gute ist das wir bisher nur einen fest verpflichtet haben.

    Das wir keine Standards können ist für mich der größte Witz. Das sind Profis die spielen und trainieren den ganzen Tag. Schaffen es dann nicht einen ruhenden Ball der nicht verspringen kann gefährlich in den 16er zu bringen. Sorry das geht mir einfach nicht in den Kopf. Was machen die im Training???? Wir hatten 113 Eckbälle in der Liga. Selbst ein Blindes Huhn findet ja mal ein Korn. Mir fehlen da einfach die Worte.

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  18. Also ich schreibe nicht allzu oft Kommentare. Insbesondere hau ich nicht sofort drauf, wenn’s mal nicht läuft. Aber ich kann die ewig gleiche Leier von Dino Topmöller nicht mehr ertragen. Aus meiner Sicht beraubt er die Eintracht kontinuirlich ihrer DNA, ihrer Stärken, die sie seit Jahren ausgezeichnet haben. Ich sehe auch nicht, dass Topmöller die Spieler stärker macht. Omar Marmoush vielleicht – o.K. Aber andere, insbesondere neue junge Spieler wie Pacho oder Larsson waren von Anfang an auf einem (unnatürlich) hohen Level und sind seit Winter in ein Loch gefallen. Das ist zwar völlig normal, aber aus dem Loch rausbekommen hat Topmöller die beiden auch nicht unbedingt. Ein eigentlich Top Bundesliga-Spieler wie Skhiri hat ehrlich gesagt nur in Ansätzen bisher seine Klasse gezeigt. Aber inzwischen sehe ich ihn fast als Sicherheitsrisiko und das ewige Ballgeschiebe von ihm überzeugt mich nicht. Kurzum, auch bei ihm holt Topmöller nicht das vorhandene Potential raus. Gleiches gilt für Knauff, Ebimbe, Max, Götze, Tuta und und und. Lieber Herr Krösche – ich bin voll bei ihnen, nicht auf jede Stimmung sofort zu reagieren. Aber wenn nach einer fast vollständigen Saison die ganz große Mehrheit der Anhängerschaft sich nicht mehr abgeholt fühlt und immer emotionsloser wird, dann lieber Herr Krösche sollten sie reagieren. Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir nächste Saison europäisch spielen. Aber ich befürchte, dass dann wieder alles schön geredet wird. Ich befürchte sogar, dass bei einem Verpassen selbst der Conference League sich nichts ändert. Insofern wäre es mir am liebsten, man würde die Saison mit Topmöller zu Ende spielen, aber jetzt schon kommunizieren, dass dieser Weg dann endet. Ich weiß, das wird nicht passieren, aber die letzten Trainer Kovac, Hütter (bis zu seinem kommunikativen Chaos) und Glasner haben die Mannschaft und mich alle emotionalisiert. Bei Topmöller passiert bei mir gar nichts, keine Entwicklung, keine Emotion. Und das trotz des angeblich besten Kaders aller Zeiten. Wenn die Eintracht ihre DNA verspielt, wird das nichts mit bald 150.000 Mitgliedern. Das sollte man in der Führungsetage wirklich im Blick haben.

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