Eine großer Kampf in Halbzeit Zwei reichte nicht für den bis zuletzt erhofften Ausgleich in München. (Foto: Imago Images / Poolfoto)

Die Vorzeichen für die Eintracht waren weiß Gott nicht gut, bevor sie in das DFB-Pokal Halbfinale startete. Gerade erst hatten die Hessen gegen Mainz verloren und zu allem Überfluss war Filip Kostic, Frankfurts dynamischster und schnellster Offensivspieler rot-gesperrt und musste aussetzen.  Und dann war der Gegner auch niemand geringerer als der FC Bayern München. SGE4EVER.de hat das Spiel, wie immer, noch einmal für euch analysiert:

Bayrische Dominanz, fehlende hessische Antworten

Adi Hütter stellte Timothy Chandler auf dem linken Flügel auf der Kostic-Position auf. In der Abwehr ersetzte der junge Evan N’Dicka Makoto Hasebe.  Insgesamt trat die Mannschaft in einem 3-5-1-1 System auf, bei dem Mijat Gacinovic als hängende Spitze hinter dem Portugiesen André Silva agierte.

Startete die SGE noch recht mutig ins Spiel und lief in einem energischen Pressing die Hausherren an, so geriet sie doch nach einigen Minuten mehr und mehr ins Schwimmen. Das Verteidigen wirkte statisch und das bot den Bayern viele Räume. Der Frankfurter Hintermannschaft fiel in dieser ersten Hälfte nichts anderes ein, als jeden Ball einfach in größter Not nach vorne zu schießen. Alle zweiten Bälle landeten bei den Männern in Rot und es herrschte Bayern-Chancenwucher im Frankfurter Strafraum. Die Hessen verlegten sich komplett aufs verteidigen, aber die Münchner schafften es immer wieder vielversprechende Chancen herauszuspielen. Wieder war es Almamy Touré, der mit seiner Abwehrseite vollkommen überfordert wirkte. Der pfeilschnelle Alphonso Davies schaffte es wieder und wieder, den Franzosen zu überspielen und nur in größter Not und mit der Unterstützung von David Abraham und dem starken Dominik Kohr schafften die Hessen es, den Brandherd zu löschen. Dennoch kamen die Bayern immer wieder gefährlich frei vors Frankfurter Gehäuse und folgerichtig fiel relativ schnell das 1:0 für die Bayern durch Ivan Perisic.

Offensives Armutszeugnis

Offensiv zeigte sich exemplarisch, was schon seit Wochen ein riesiges Problem ist in Frankfurt: Es fehlen Ideen. Ohne Kostic fand Frankfurt offensiv nicht statt in dieser Phase. Jeder Konterlauf versiegte in Höhe der Mittellinie, weil zu wenige Spieler mit Tempo nach vorne umschalteten. Erst ab der 30. Minute gelang es für eine kurze Phase, die Bayern in der eigenen Hälfte zu ärgern, aber Torgefährlichkeit war Fehlanzeige. Seit Wochen und Monaten wird darüber gesprochen, aber das Problem in dieser ersten Halbzeit war, wie so häufig, das mangelnde offensive Mittelfeld. Gacinovic auf der Zehn rannte, was das Zeug hielt und presste wo er konnte, aber er schaffte es nicht, André Silva, als einzigen Stürmer, erfolgsversprechend einzusetzen. Dies lag aber auch daran, dass einfach zu wenige Frankfurter am offensiven Umschalten teilnahmen, um schnelle Münchner bei Gegenkontern abfangen zu können. So waren Gacinovic und Silva stets allein in einem Meer aus Bayern. Zudem hatte Gacinovic das Problem, als schnellster aufgebotener Frankfurter, zuerst an den Ball zu kommen bei Kontergelegenheiten. So konnte er seine Schnelligkeit bei Kontern nicht ausspielen, sondern musste auf seine zu langsam nachrückenden Mitspieler warten. Alle Frankfurter Offensivbemühungen erstickten in der ersten Halbzeit im Keim. Das einzig Positive der ersten Halbzeit war die überragende Leistung der Innenverteidigung, in der alle drei Innenverteidiger, allen voran David Abraham, sich in jeden Ball warfen und eine hohe bayrische Pausenführung verhinderten. Der Wille war da, aber der Mut fehlte.

Verwandlung zur zweiten Halbzeit

In der zweiten Halbzeit spielte die Eintracht auf wie verwandelt. Große Energie und Lust in den Zweikämpfen führte zu einem vollkommen anderen Spielverlauf. Auf einmal waren sie da, die Hessen, und zwangen die Bayern in die eigene Hälfte. Gerade als Daichi Kamada und Danny Da Costa für den müden Gacinovic und den überforderten Touré eingewechselt wurden, stellte sich der Spielverlauf der ersten Hälfte auf den Kopf. Über mehrere Minuten schnürten die Adlerträger den deutschen Rekordmeister im eigenen Strafraum ein und spielten immer wieder sehenswerte Ballstafetten. So war es auch erneut eine Joker-Co-Produktion, die, wie so oft in den letzten Wochen, zum Frankfurter Tor führte. Kamada  behauptete den Ball im Münchner Strafraum und legte ab auf Da Costa, der mit einem seiner ersten Ballkontakte das Tor machte. Dies sollte ein eindeutiges Ausrufezeichen in Richtung Adi Hütter sein, Da Costa in den nächsten Wochen dem erneut anfälligen, wenn auch bemühten Touré vorzuziehen. Gerade nach dieser Partie erscheint der dauerhafte Vorzug Tourés gegenüber Da Costa mehr als fraglich.

Frankfurter Schema F: Eine Halbzeit schwach, eine Halbzeit gut

Genau einmal wurde es in der zweiten Hälfte dann gefährlich für Frankfurt und prompt fiel dann auch der 2:1 Treffer für die Bayern durch Robert Lewandowski, die danach dann nicht mehr zwingend vors Frankfurter Gehäuse kamen. Im Endeffekt musste man den Hessen aber große Leidenschaft, großen Mut und ein riesen Herz bescheinigen, so wie sie in der zweiten Halbzeit aufspielten. Doch eine Frage muss gestellt und der Finger in die Wunde gelegt werden: Woher kommt das Phänomen dieser Saison, dass die Eintracht nur in einer Halbzeit wach ist und die andere verschläft? Wie ein roter Faden zieht sich dies durch die gesamte Spiezeit und das kostete bereits etliche Punkte im Tagesgeschäft.  Dies kann nur ein Mentalitätsproblem sein. In der zweiten Halbzeit spürte man, wie sehr die Mainstädter den Sieg wollten  und wie sehr sie den Kampf annahmen. In Halbzeit Eins war davon bei weitem nicht so viel zu sehen. Man verteidigte beherzt, aber der Mut, den Ball auch mal offensiv nach vorne zu tragen, anstatt sich nur auf Befreiungsschläge zu konzentrieren, fehlte komplett. Es gab nur lange und hohe Bälle raus aus der Gefahrenzone, anstatt präzise Flachpässe, wie in Halbzeit zwei. Oft findet Adi Hütter scheinbar die richtigen Worte in der Halbzeitansprache. Wieso schafft er es dann nicht, seine Jungs auch vor Spielbeginn heiß zu machen auf die Partie? Gerade in einem Halbfinale sollte doch genug Motivation vorhanden sein!

Insgesamt gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht für die Eintracht in einem Spiel, in dem man nichts zu verlieren hatte. Die Schlechte Nachricht ist mit dem Mentalitätsproblem in Halbzeit Eins schon benannt, aber die gute Nachricht ist, dass Eintracht Frankfurt auch ohne Filip Kostic Fußball spielen kann. Und zwar so guten Fußball, dass es reicht, den deutschen Rekordmeister phasenweise an die Wand zu spielen. So tritt bei Weitem keine Mannschaft im Abstiegskampf auf! Dennoch bleibt die Frage offen, wie denn das Ergebnis wohl mit dem pfeilschnellen Kostic ausgesehen hätte.

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21 Kommentare

  1. Bei allem Respekt finde ich es persönlich unverständlich, dass ein Gacinovic bei vielen Narrenfreiheit genießt. Während Toure regelmäßig (sicherlich auch zu Recht) in den Senkel gestellt wird ist dies bei Gacinovic nie der Fall. Dieser hatte halt Pech weil die Mitspieler zu langsam nachrücken. Silva hat beim nachrücken eher Rode als Gavinovic gesucht! Bei Kicker war Gacinovic der schwächste Mann auf dem Platz. Insgesamt bin ich mit der Leistung der Mannschaft absolut zufrieden. In der ersten Halbzeit war der Wille auch schon da, die Bayern aber bei 100%, während dies in Hälfte zwei nicht mehr der Fall war.

  2. @1 hessenmeister123

    Ich verstehe deinen Punkt, aber ich sehe auch, woran es bei Gacinovic liegt. Er trifft nur noch sehr selten die falschen Entscheidungen in den letzten Wochen. Häufig liegt es an mangelnder Unterstützung seiner Mitspieler. In der letzten Zeit war er wirklich stark. Das muss man ihn, bei aller Schelte, auch mal hervorheben. Das ist meine Meinung dazu, da muss man aber nicht mit übereinstimmen.

  3. Lasst mir mal den Gaci in Frieden. Gibt immer alles. Rennt. Läuft an. Versucht’s nach vorne. Sprintet zurück. Gestern bei den zwei dämlichen Szenen definitiv von den Gegenspielern im Stich gelassen. Und nach fünfjähriger SGE-Zugehörigkeit auch ein Spieler, der sich schon ein wenig tiefer ins Eintrachtherz gearbeitet hat. Also Freunde…

  4. Gacinovic ist vielleicht ein lieber Kerl, aber mein Fußball muss man schauen, wo die Fehler stattfinden. Gestern waren 2 schreckliche in eigene Hälfte, no Go.
    Er wird sich nicht mehr weiter entwickeln. Man weiß aber, was man an ihm hat, aber zum Stammspieler wird es nicht reichen. Und rennen kann ich auf der 400 Meter Bahn. Es muss einer auf rechten Seite gekauft werden, der Stammspieler-Potenzial hat. Ergänzungen haben wir für rechts. Links MUSS Kostic mit einem jungen Spieler entlastet werden. Kamada wird sein Ding machen. Er hat Spielwitz, und geht gut ins 1×1.

  5. Wenn wir von Beginn an so gespielt hätten wie in der zweiten Hälfte dann hätten die Bayern im bis dahin Vollbesitz ihrer Kräfte mit Sicherheit 3,4 oder 5:0 zur Halbzeit geführt. Sollte der Plan gewesen sein erst safty first, lass die sich müde spielen und dann mutiger werden sage ich mal alles richtig gemacht AH. Auch die beiden Top Wechsel in HZ 2 sprechen eigentlich dafür. Super Auftritt unserer Eintracht. Jetzt in Berlin nachlegen und die Rechnerei beenden. FORZA SGE

  6. Ich sehe es wie sgesince73 und möchte ihn noch ergänzen. Hätte die Mannschaft die defensive Marschrichtung in HZ1 noch konsequenter befolgt, wäre der Gegentreffer vermeidbar gewesen. Bitte schaut euch die Entstehung des 0:1 genau an. Abschlag Neuer auf Koman. Zum Zeitpunkt seiner Ballannahme befinden sich hinter dem Ball: N’Dicka, Ilsanker, Hinti und Abraham für die SGE, die von Koman, Müller und Perisic angelaufen werden; Lewandowski steht weit im Abseits vor dem Frankfurter Strafraum. Bei diesem Snapshot haben wir also ein 4 gegen 4 im letzten Drittel vor Trapp. Was machen unsere anderen sechs Jungs? Sie sind alle weit in der Bayern-Hälfte. Wenn wir mal von Gaci (hat Neuer angelaufen) und Silva absehen, dann befinden sich Touré, Chandler, Kohr und Rode so weit vorn, dass sie in das jetzt folgende Geschehen nicht mehr eingreifen können.
    Koman glückt eine sensationelle Ballannahme (wahrscheinlich die beste Einzelleistung im gesamten Spiel), sodass er zwischen Ilse (der N’Dicka richtigerweise zu Hilfe eilt) und N’Dicka auf Lewandoski spielen kann. Hinti und Abraham versuchen Lewandowski zu stellen, während Müller nach rechts läuft. Perisic ist mutterseelenallein. Zu prüfen wäre, ob Lewandowski beim Abspiel von Koman im Abseits stand. Denn er war Sekunden zuvor weit hinter DA und Hinti. –
    Jetzt kann man natürlich wieder einmal sagen: die Seite von Touré, also ist er schuld! Das ist aber falsch (Touré hat ziemlich heldenhaft gekämpft und mehrfach kritische Situationen bereinigt). Touré trifft ebenso viel Verantwortung wie Chandler, Kohr und Rode. Wir waren bei Neuers Abschlag in einer 4 – 4 – 2 Aufstellung und Neuer hat genau zwischen die beiden Vierer-Ketten gespielt. So gehts halt nicht. Hätten wir noch öfter solche „mutigen“ Ausflüge in HZ1 unternommen, dann hätte das zwar Folke und Olga besänftigt, aber das Spiel wäre schon nach 45 Minuten entschieden gewesen.

  7. Auch im Fußball gilt, alles hängt mit allem zusammen. Gaci rennt und ackert da vorn ohne Unterlass und war in der 1.Hz der einzige Presser im vorderen Drittel. Zugleich war er eine Hz lang der einzige mit Tempo im Angriff, weit und breit ohne Unterstützung und ohne sichere Abspielstation, so dass er zwangsläufig zu oft ins Dribling mußte. Trotzdem hat er immer noch eine Passqote von 75 %, besser als andere. Gaci war in der 1.Hz eindeutig ein Opfer des Spielsystems, was möglich ist hat die 2.Hz bewiesen.
    Forza SGE !

  8. Schade insgesamt war mehr drin.
    Was mich fast noch mehr aufgeregt hat als die Niederlage, war Tom Bartels der Moderator, diese Superlative mit denen er jeden einzelnen Bayern Spieler immer und immer wieder bedacht hat und die deutlich einseitige Berichterstattung habe mich fast aus der Hose hüpfen lassen.
    So ein Schmock.
    Jetzt muss der Sieg in Berlin her, Forza SGE

  9. Hallo @ Grüssmann,
    Habe mir gerade auf Eintracht TV auf Deine Empfehlung hin nochmal und mehrmals das 1 : 0 angesehen. Ich bleibe dabei , klarer Fehler von AT . Als Neuer den Ball nach vorn spielt, steht Perisic an der Mittellinien und trabt dann relativ gelassen Richtung unser 16er. Das Problem : unser RV , also AT steht 5 Meter hinter ihm und trabt noch gelassener hinterher und schaut sich dabei in Ruhe an, was auf der linken Abwehrseite geschieht. Er hat die Gefahr mit Perisic und das dieser völlig ungedeckt ist , einfach nicht erkannt, sonst wäre es ihm ein leichtes gewesen, im Volksprint über 30 Meter auf Perisic aufzuschließen. Bei anderen sehe ich in dieser Situation keine falschen Entscheidungen.
    Forza SGE !

  10. Ist doch egal ob man das 1.tor hätte verteidigen können. Bayern hatte genug Chancen. Allein Lewandowski muss 2 machen… Coman auch aufs leere Tor daneben. Da gab es genug Situation, wo wir hinten fahrlässig waren. Nur 1zu 0 zur Halbzeit war schon ok so.
    2. Hz dann super gespielt, aber auch weil Bayern es zugelassen hat. Trotzdem kann man unterm Strich zufrieden sein. Mentalität und Einsatz war wieder top. Paar Spieler haben gezeigt l, dass sie doch was können z. B kohr und silva, der immer besser wird.
    Auch Torró, da Costa gut.
    Toure würde ich verleihen, oder ihm ein deutlich stärkeren vor die Nase setzen um zu lernen.

  11. Gestern ist mir mal wieder so richtig bewusst geworden, was für Flennen die Bauern sind… angeführt von der Superflenne Uhren-Kalle und dem Ehrenmann Lewandowski! Scheiss auf den 100. Pokal den die Bauern sich in die Vitrine stellen werden, Eintracht Fan zu sein ist, war und wird immer viel cooler und emotionaler sein. Einmal Frankfurter, immer Frankfurter!!!

  12. Die Leistung in HZ2 war okay, aber eher die kämpferische Leistung, denn was kam denn schon spielerisch auf Neuer zu? Wir haben es zum Ende hin über lange Zeit nicht mal geschafft einen langen Ball in den gegnerischen 16er zu schlagen.

    Zu Gacinovic soviel……er läuft viel, presst gut, kämpft bestens, aber bei eigenem Ballbesitz mangelt es doch enorm. Gestern 2x durch zu zu langes Ballhalten bei angehendem Konter den Ball verdaddelt, bei schöner Ballstafette wollte er mit unsauberem Hackentrick glänzen, beim Dribbling in den 16er den Abschluss vergessen, den Volley nach Eckball klar verfehlt, Pässe in die Spitze den Gegenspieler in die Füße. Es war einfach mal wieder nicht sein (Offensiv-)Tag.

    Aber: es war für viele nicht der beste Tag……auch Hinti wirkte gestern langsam, ungenau, lag mit seinen Entscheidungen nicht immer richtig. An guten Tagen pflügt Trapp auch mal das 1:0 raus. Chandler gelang wenig bis nichts, war wie auch Rode die letzten 15 min. am Ende der Kräfte. Toure ließ seine Seite gerade in HZ1 offen wie im BuLi-Rückspiel gegen die Bayern…..bin ebenfalls der Meinung, dass er offensiv wie defensiv jeweils bescheidene Leistungen bietet…..wenn er wenigstens Hinten seine Arbeit gut verrichten würde, aber zu selten ist er gut am Gegenspieler, zu oft läuft er nur hinterher.

    Die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass wir Kampf können und der Wille war da. Jetzt muss nur mehr spielerische Qualität eingebunden werden, dann kann man den Saisonabschluss mit einer 4 vor den Punkten als „noch“ gelungen abhaken. Aber alleine Kostic bringt das nicht mit, da muss schon mehr von Spielern wie Rode, Kohr, Sow aus dem Mittelfeld kommen.

  13. @9 kann ich null nachvollziehen. Ich dachte in HZ 2 die ganze Zeit: Geil, Tom Bartels ist Eintracht Fan. Fand er hat ziemlich parteiisch kommentiert, und zwar für uns.

  14. @Scheppe … wie so oft Deiner Meinung ! Wurmt und ärgert mich trotzdem, das sich dieser eklatante Leistungsunterschied durchzieht wie ein roter Faden. Da hoffe ich auf das justieren einiger Stellschrauben im Sommer. Gerade wenn es um das Thema „Tempo“, „Abwehrverhalten“ und „Offensivverhalten“ geht 🙂

  15. Es gibt nur einen Fußballer wenn Kostic nicht dabei ist! Wer? Gacinovic! Aber die meisten wollen halt nur Kampf, weil sie den Sport nicht betrieben haben und daher die Kleinigkeiten nicht beurteilen können. Sorry, für meine Überheblichkeit. Aber wenn sportliche Ansehnlichkeiten nur zählen, wenn man gewinnt ist das nicht meine Baustelle. Wer Verantwortung übernimmt und damit auch Fehler macht, weil man von limitierten Spielern umgeben ist, hat sowieso die Arschkarte. Aber wir sind Eintracht und nicht Barcelona daher sollte man sich über 2 bis 3 Techniker freuen.

  16. Es gibt nur einen Fußballer wenn Kostic nicht dabei ist! Wer? Gacinovic! Aber die meisten wollen halt nur Kampf, weil sie den Sport nicht betrieben haben und daher die Kleinigkeiten nicht beurteilen können. Sorry, für meine Überheblichkeit. Aber wenn sportliche Ansehnlichkeiten nur zählen, wenn man gewinnt ist das nicht meine Baustelle. Wer Verantwortung übernimmt und damit auch Fehler macht, weil man von limitierten Spielern umgeben ist, hat sowieso die Arschkarte. Aber wir sind Eintracht und nicht Barcelona daher sollte man sich über 2 bis 3 Techniker freuen, auch wenn sie keine Torjäger sind, oder Abwehr Killer.

  17. @16, 17 Grantler

    Klasse Kommentar! Du sprichst mir aus der Seele. Jeder hat seine Meinung und das ist gut so. Mijat wäre mit besseren Mitspielern ein ganz anderes Kaliber. Wir haben bislang vier Spieler, die mit dem Ball richtig gut umgehen können. Das sind Kamada, Kostic, Gacinovic und Silva. Der Rest ist Bundesliga-Mittelmaß oder einfach Zerstörer.

  18. @17 Sorry für meine Überheblichkeit. Aber Kamada als technisch limitiert zu bezeichnen und ihn offensichtlich in die Rubrik „Kampf“ zu schieben ist Deine persönliche Wahrnehmung. Das darf man aber, und hat damit nicht zwangsläufig einen schlechteren Fußballsachverstand, auch anders sehen. Die spieltechnisch vorhandenen Fähigkeiten von Hasebe, sein Auge oder z.B. auch daSilva…. Da fallen mir doch ein paar Spieler ein, die technisch versiert sind. N‘Dicka löst mittlerweile auch brenzlige Situationen spielerisch und technisch anspruchsvoller. Ich bin völlig bei Dir wenn es darum geht in diesem Bereich nachzulegen, vorallem auch was Spieler mit Tempo angeht, aber ich zähle eben mehr als 2 !

  19. @8 Denke Du verwechselst da Silva mit Gaci, da ich diverse Male Silva in Deinen genannten Situationen gesehen habe und diverse Male er von Gaci leider im Stich gelassen wurde, ob es beim Anlaufen des Gegners war oder bei den wenigen Kontern, die mindestens 2x bedingt durch Schlampigen oder zu lässigen Spiel von Gaci zu Nichte gemacht wurden. Man hat gestern deutlich gesehen, dass es nur 2 Spieler in unseren Reihen gab, die es technisch mit den Bayern aufnehmen konnten, sei es im.1 gegen 1 oder auch anderen Situationen( Kostic ausgeschlossen) . Daher bitte alles dafür tun, die Verträge mit Silva und Kamada dingfest zu machen.

  20. Danke Scheppe….ganz meine Meinung im Bezug auf die Shampoo Tussi Lewa, kann den nicht ab. Diverse Male gestern von seiner Besten Seite gezeigt…die Beste und Lächerlichste Szene , die in der Luft ….seine theadralische zur Schaustellung…einfach peinlich !

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