Oliver Glasner erwartet ein schweres Spiel gegen Freiburg. (Bild: Frederic Schneider/SGE4EVER.de)

Das Jahr 2023 startet für die Frankfurter Eintracht so, wie das alte Jahr endete: Mit vielen Spielen. Nachdem die SGE am vergangenen Samstag mit 3:0 gegen den FC Schalke 04 gewann – und dabei, so ehrlich muss man sein, eine deutlich ausbaufähige Leistung zeigte, wartet bereits am morgigen Mittwochabend der SC Freiburg auf die SGE.

Eintracht-Chefcoach Oliver Glasner erklärte auf der heutigen Pressekonferenz die Gefühlslage bei den Hessen: „Es ist schön, mit einem 3:0-Heimsieg ins Jahr gestartet zu sein. Wir haben unsere Leistung ausführlich analysiert und das Positive wie Negative herausgestellt. Im Training haben wir ein paar Sachen angerissen in der kurzen Zeit, die wir hatten. Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Freiburg.“ Während die SGE also ein gutes Gefühl hat, dürfte das bei Eric Junior Dina Ebimbe deutlich anders aussehen. Der 22-Jährige verletzte sich gegen Schalke schwer am Syndesmoseband und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Trainer Glasner betonte, dass er mit dem Rechtsaußen leide. „Man hat mal wieder gesehen, wie schnell es im Fußball gehen kann“, so der Österreicher. Auch sehe man, wie eng Freud und Leid beieinander. liegen: „Auf der einen Seite Éric Junior Dina Ebimbe, der uns länger fehlen wird. Auf der anderen Seite Aurélio Buta, der nach einem für ihn sehr schwierigen Jahr 2022 in seinem ersten Spiel für uns direkt ein Tor erzielt.“ Wie er Dina Ebimbe ersetzen wird, ließ der Chefcoach offen. Nur so viel ist klar: Luca Pellegrini wird nicht für Dina Ebimbe in die Mannschaft rutschen, der Italiener fällt wegen Wadenproblemen weiter aus. Anders ist die Lage dagegen bei Tuta, der zuletzt verletzt gefehlt hatte. „Tuta ist seit Freitag zurück im Training und topfit“, freute sich Glasner. Während dem Brasilianer dann direkt wieder ein Startplatz winkt, sieht das bei Makoto Hasebe anders aus. Zwar ist der Japaner wieder fit und im Kader, allerdings braucht der 39-Jährige noch etwas Zeit: „Makoto hatte sein letztes Pflichtspiel im Oktober gegen Tottenham. Er war drei Monate raus und kann nach drei Wochen Vorbereitung noch nicht wieder in Topform sein.“ Trotzdem hob der Österreicher den Wert Hasebes hervor: „Er ist sehr wertvoll für uns, hat eine große Qualität und wird definitiv seine Einsätze bekommen.“

Ganz egal wer morgen auf dem Platz steht: Auf die SGE wartet ein echter Brocken. Zwar bekamen die Freiburger zum Jahresauftakt beim VfL Wolfsburg eine 6:0-Klatsche, trotzdem spielen die Breisgauer eine überragende Saison und überwinterten auf Platz zwei. Dessen ist sich auch Glasner bewusst: „Es wird eine sehr gute Mannschaft auf uns zukommen.“ Er betonte, dass er nicht davon ausgehe, dass sich die Freiburger vom Wolfsburg-Spiel verunsichern haben lassen. „Entsprechend haben wir uns nicht nur dieses, sondern auch einige ihrer Spiele vor der Winterpause angesehen. Sie sind sehr gefestigt, haben viel Qualität in ihren Reihen und mit Christian Streich einen sehr erfahrenen Trainer, der weiter seinen Weg gehen wird. Ich gehe nicht davon aus, dass die Freiburger wie ein wilder Hühnerhaufen herumlaufen werden“, erklärte der 48-Jährige. Und auch bei seiner eigenen Mannschaft hat er nach dem Sieg gegen Schalke noch einiges an Verbesserungspotential entdeckt und dies im Training thematisiert: „In Sachen Kompaktheit müssen wir uns verbessern und dahingehend auf dem Feld synchroner agieren. Aber, wie ich schon vergangene Woche gesagt hatte, müssen wir nach der langen Pause noch unseren Rhythmus sowie das Gefühl füreinander zu 100 Prozent wiederfinden. Es geht um diese Selbstverständlichkeit, auch mit Blick auf die Kommunikation auf dem Feld.“

Während einige Fans und Experten die SGE schon zum Bayern-Jäger Nummer 1 und Titelanwärter auserkoren haben, drückt der Österreicher hier auf die Bremse. „Die Spiele gegen Freiburg und Bayern sind für mich absolut nicht richtungsweisend. Es ist Januar, die Hinrunde ist noch nicht einmal vorbei.“ Aber: Die SGE habe mit 30 Punkten bisher eine tolle Ausbeute, die jetzt erhöht werden soll. Und dann kann man sicher auch über den Status als Jäger sprechen: „Ich bin glücklich, dass wir einen Jäger in der Mannschaft hatten und habe deshalb mit Martin Hinteregger telefoniert. Er hat mir ein paar gute Tipps gegeben (schmunzelt).“

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4 Kommentare

  1. Solange wir zuverlässig punkten, werden wir auch unsere Ziele erreichen. Vor allem sollten wir gegen direkten Konkurrenten um Europa punkten, um am Ende international zu spielen. Freiburg wird eine harte Nummer, aber ich bin zuversichtlich, das wir stark genug sind um dort zu bestehen.
    Ich hoffe die Mannschaft wird noch mal fokussierter und zweikampfstärker, insbesondere N´dicka, Kamada und Knauff. Da erwarte ich eine deutliche Leistungssteigerung. Wie gesagt, fleissig Punkte sammeln.

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  2. Tja, 6 Punkte Spiel gegen Freiburg, was soll man da sagen. Auf geht’s!

    Und Pellegrini dauernd mit Wadenproblemen, aha. Nach der ganzen Vorgeschichte fällt es mir schwer, nicht wie ein Schelm zu denken.

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  3. Ich erinner mich an Pellegrinis erstes Training bei uns im Sommer….ein dicker fetter Verband an der Wade hat der Kerl gehabt und da fragt man sich schon wie er so einen Medizincheck bestehen konnte. Denke der Pellegrini wurde nur notgedrungen genommen für Kostic, daher halb so wild,nur noch maximal ein halbes Jahr und dann sind wir ihn los, ein typischer wie nennt man die Spieler, ach ja Schönwetterfussballer.
    So jetzt gehen wir mal den Kölnern die Daumen drücken.
    Schöne Grüße aus Sachsenhausen

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  4. Alles andere als ein Sieg wäre nicht Ok. Kein Druck nur Überzeugt das wir die Streicher Philharmoniker wegfiedeln. Das Spiel gegen Schlacke wurde besprochen. Ich bin guter Dinge und freue mich auf unseren Sieg. PS. Buta wird heute sein Startelf Debüt feiern

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