einzigeliebe-eintrachtkrimiGerd Fischers Kriminalroman „Einzige Liebe“, seit dem 31. Januar 2017 erhältlich und im „mainbook“-Verlag erschienen, ist der achte Roman der Krimireihe um Andreas Rauscher, Kommissar der Frankfurter Mordkommission. SGE4EVER.de hat den Krimi vorab lesen dürfen und möchte ihn seinen Usern keinesfalls vorenthalten (hier den Titel direkt bestellen).

Warum wir nicht bereits die letzten sieben Romane (u.a. „Abgerippt“ und „Robin Tod“) aus der Reihe des Wahl-Frankfurters Fischer vorgestellt haben? Nun, das liegt vor allem daran, dass der aktuelle einen direkten Bezug zur Eintracht hat. Kommissar Rauscher wird zu einem Tatort gebeten, der nah am Herzen jedes Eintracht-Fans liegt: unweit vom Waldstadion, noch auf dem Stadiongelände wird ein Toter gefunden. Björn Schlicht, seines Zeichens ein Eintracht-Fan(anatiker), für den auch seine Freundin nur an zweiter Stelle steht und der sogar seine Eltern für die Eintracht ins Altersheim abgeschoben hat. Motive gibt es also genug im Umfeld des jungen Mannes. Doch Rauscher, der selbst eine gescheiterte Hochzeit hinter sich hat, in Folge dessen seine Lebensgefährtin mit samt dem gemeinsamen Sohn nach Hamburg abgehauen ist, tappt lange im Dunkeln. Keiner der Verdächtigen hat ein Alibi, mehr als Verdachtsmomente gibt es aber zunächst gegen keinen. Weder Schlichts Freunden Kai Hensel und Max Voigt, seine Freundin Meike, noch der Eintrachtfanatiker und -sammler Heuner oder der Arbeitskollege, der selbst bekennender OFC-Fan ist, und seine verstoßenen Eltern, können besonders auf sich aufmerksam machen. Doch dann kommt seine neue Freundin Jana Kern ins Spiel – selbst Kommissarin in Königsstein -, die er bei einem gemeinsamen Fall kennen- und liebengelernt hat. Rauschers Chef Markowsky, Leiter der Mordkommission, verweigert der Freundin die Beteiligung an dem Fall. Was diese jedoch nicht davon abhält, auf eigene Faust zu ermitteln. Mit fatalen Folgen, wie sich herausstellen soll.

Der Roman um den sympathischen Rauscher, mit dem man sich leicht identifizieren kann, weil er nicht nur stupide seine Polizeiarbeit macht, sondern auch mal emotional werden kann gegenüber seinem Chef, handelt von der Liebe zur Eintracht, der Liebe zum Beruf und ganz nebenbei auch der Liebe zwischen zwei Menschen.
Fischer versteht es, in seinem Werk nicht nur eine spannende Geschichte zu erzählen, bei der der Leser lange selbst im Dunkeln tappt, sondern setzt besonders die Stadt Frankfurt gekonnt in Szene. Detailversessen macht er eine Tour durch die halbe Stadt. Wollte man, könnte man den ganzen Fall vermutlich selbst mit einem Stadtplan durchspielen. Das macht die Story authentisch und realistisch. Kennt man Frankfurt selbst, fühlt man sich beim Lesen heimisch. Kennt man Frankfurt noch nicht, kennt man es nach der Lektüre. Aber nicht nur das. Es ist nicht nur ein Krimi über die Eintracht, sondern vor allem auch einer für die Eintracht. Eintrachtfans kommen mit Details zur Geschichte der Sportgemeinde und dem Bezug zur Gegenwart wie dem zum Fußballgott Alex Meier, voll auf ihre Kosten. Außerdem thematisiert es den Fanatismus und die extreme Liebe zu einem Verein, die alles andere in den Schatten stellt und zeigt auf, welche Konsequenzen das Ganze haben kann.

Sicher ist „Einzige Liebe“ kein John Grisham-Roman, aber man bekommt, was drauf steht – einen Frankfurter Fußball-Krimi, der mit Dialogen, die teils zu simpel und lang gehalten sind, einfach zu lesen ist und jedem Frankfurter das Gefühl gibt, er sei im Film.
Ein Muss für jeden Eintrachtfan, der gerne Krimis liest und für jeden Krimifan, der bereit ist, ein Eintrachtfan zu werden.

Einzige Liebe. Frankfurter Fußball-Krimi. Von Gerd Fischer, 246 Seiten, 10,00 Euro, mainbook Verlag, ISBN 978-3946413486. Bestellungen sind hier möglich.

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5 Kommentare

  1. So, der Roman ist bestellt (in der Kindle Edition) Natürlich über Euren Link hier. Jetzt sollten noch andere Leser und Fan´s Eurer Seite bestellen, damit Ihr ein paar zusätzliche Euros generieren könnt.

    Bei der Gelegenheit, ich schreibe kaum bin aber ein begeisterter Leser Eurer Seite und das nicht erst seit gestern. Mehrmals am Tag bin ich hier und lese auch viel über die App. Ihr habt Euch in den letzten Jahren prächtig entwickelt. Ein dickes Fettes Lob an Euch. Eine bessere Seite zum Thema Eintracht gibt es nicht. Danke dafür.

  2. Hallo frankfurter,

    zunächst mal vielen Dank für die Bestellung über den Link, denn wir profitieren tatsächlich davon 🙂 Ebenfalls Dankeschön für dein Lob und es freut uns, dass du unsere Entwicklung so positiv wahrnimmst. Wir werden auch in Zukunft weiter daran arbeiten, die Seite stets weiterzuentwickeln.

    Viele Grüße
    André

  3. Da es bisher noch keinen artikel von euch gab: warum um himmels willen lassen wir huszti nach china??? Wir sind ja so schon dünn besetzt im defensiven mittelfeld. Ich kapier das jetzt überhaupt ga net! Ergibt keinen sinn für mich – vermeintliche ablösesumme hin oder her.

  4. Stimme zu, finde dass es ein sehr wichtiger Spieler in der VR war und wir damit unsere reelle Chance auf einen internationalen Startplatz, die wir erfahrungsgemäß nur alle 5-8 jahre haben, unnötig verschlechtern. Seine Erfahrung und seine oft klugen Entscheidungen auf dem Platz sowie seine Präsenz gerade in Spielen gegen Topteams können wir nicht durch andere Spieler im Restkader ersetzen. Wir machen uns schlechter, bekommen dafür sicher nicht viel Geld. Für Huszti sieht das natürlich anders aus, aber da darf man auch nicht immer Rücksicht nehmen (zuletzt erst bei Aige).

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