Zwischen 2009 und 2014 kickte Pirmin Schwegler im Adlerdress. Stehen die Zeichen nun auf Rückkehr?

Schwegler zurück zur SGE? Laut eines Berichts der „Offenbacher Post“ könnte Pirmin Schwegler zu Eintracht Frankfurt zurückkehren und hier Sportdirektor Bruno Hübner beerben. Allerdings soll Schwegler laut des Berichts Hübner nicht 1:1 ersetzen, sondern als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vorstand eingesetzt werden, wie es zum Beispiel bei Borussia Dortmund mit Sebastian Kehl gehandhabt wird. Der Schweizer spielte 2009 bis 2014 für die Eintracht und war zwei Jahre lang Kapitän. Sei seinem Karriereende lebt er im Taunus. Die Eintracht dementierte derweil die Gerüchte um Bruno Hübners etwaigen Abgang. Es seien noch keine Gespräche über die Zukunft des amtierenden Sportdirektors geführt worden. 

Bremen ohne Füllkrug: Der SV Werder Bremen muss am kommenden Samstag beim Spiel bei Eintracht Frankfurt auf Toptorjäger Niclas Füllkrug verzichten. Der Stürmer hatte sich beim 1:1-Unentschieden gegen die TSG 1899 Hoffenheim eine Muskelverletzung in der Wade zugezogen und fällt so für längere Zeit – mindestens bis nach der Länderspielpause – aus. Mit vier Treffern und einem Assist war Füllkrug zuletzt einer der wichtigsten Spieler der Norddeutschen.

Dreierpack trainiert individuell: Das Trio Filip Kostic, Ragnar Ache und David Abraham hat am heutigen Dienstag individuell trainiert. Kapitän Abraham hatte zuletzt gegen die Bayern gefehlt, Kostic ist nach seiner Innenband-Verletzung ebenso im Aufbau wie Ache, der mit einer Oberschenkelverletzung zuletzt ausgefallen war. 

Deutsche Börse bleibt Partner: Wie die Eintracht heute morgen bekannt gab, wurde die Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse um drei Jahre, bis zum 30. Juni 2023, verlängert. „Es freut mich außerordentlich, dass wir mit der Deutschen Börse weiterhin einen starken Partner an unserer Seite wissen und zeigen können, dass diese Verbindung thematisch und inhaltlich einfach zusammenpasst. Ein Bekenntnis in dieser wirtschaftlichen Situation voller Ungewissheit und Herausforderungen wissen wir sehr zu schätzen und unterstreicht die beiderseitige Verlässlichkeit und das Vertrauen“ freute sich Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. 

Hoffnung auf Abraham-Verbleib? Es ist gemeinhin bekannt, dass Eintracht-Kapitän David Abraham zurück in seine Heimat, nach Argentinien wechseln möchte. Seinen ursprünglichen Plan, schon diesen Sommer zu gehen, verwarf er allerdings, weil er die SGE nicht während der Corona-Pandemie im Stich lassen wollte. Nach Informationen des „Kicker“ soll der 34-Jährige immer noch zu einem Wechsel tendieren, allerdings stehen die Gespräche mit den Eintracht-Verantwortlichen noch aus. Eine Resthoffnung bleibt allen Abraham-Sympathisanten in Frankfurt demnach noch. 

Ex-Adler Jones hadert mit Vergangenheit: Im Interview mit der Bild-Zeitung blickte Ex-Adler Jermaine Jones auf seine Zeit in der Bundesliga zurück. Der heute 38-Jährige lebt inzwischen in Malibu und dazu seit einigen Jahren vegan. Hätte er mit dem veganen Lebensstil schon früher begonnen, so wäre er vielleicht nicht so oft verletzt gewesen in seiner Karriere, wie er selbst erklärte. Der Bundesliga trauert der von Fan-Seite nicht unumstrittene Ex-Adler hinterher: „Vielleicht hätte ich doch länger in der Bundesliga bleiben sollen und nicht so früh nach Amerika.“ Das Geschehene gehöre aber zu seinem Leben dazu, so Jones weiter, weshalb er auch nichts an seiner Vergangenheit ändern würde – selbst wenn er es könnte. 

 

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21 Kommentare

  1. Interessanter ist doch, dass Bobic bei der Nachfolge von Seifert genannt wird – beide spielen auch gemeinsam Tennis…

  2. @ 3

    Für die DFL gut, für uns der worst case ! Denke Fredi ist unser Zugpferd und ein Verlust von ihm wäre echt herb…!

    Hoffentlich nur „Gerede“ 🙂

    Forza SGE

  3. Ich würde ja denken, dass Bobic hier noch was vor hat. Nochmal ne runde EL. Oder. Sogar CL. Aber auch dass eine U Mannschaft mal so richtig was reißt. Ich denke da gibt es bei uns noch was zu erledigen. Ich denke das wäre zu früh ihn, jetzt schon zu gehen. So wie bei Kovac auch; zu schnell und zu hoch war er weg. Ich denke Bobic macht noch 3-5 Jahre bei uns.

  4. @3. king8:

    Hellmann wird im kicker neben Bobic und anderen, wie zum Beispiel Eberl, auch als Seifert- Nachfolger genannt.
    Es wird spekuliert, dass es in Zukunft drei Geschäftsführer für drei verschiedene Bereiche bei der DFL geben soll.

    Das zeigt, welch gute Arbeit Bobic und Hellmann bei Eintracht Frankfurt machen.

    Ich hoffe, beide bleiben bei uns.

    @4. lewwerwurscht:
    Volle Zustimmung!

    @6. rob:
    Ich hoffe, du hast Recht! Ich würde es mir wünschen.

  5. war klar, dass es keinen 1 zu 1 Nachfolger für BH geben wird. Auch sein (evtl.) Abgang hängt höchstwahrscheinlich mit der finanziellen Notlage zusammen. Ein gestandener Sportdirektor (der vor Bobic noch viel mehr Verantwortung hatte) verdient mehr als ein Neuling wie Schwegler, der erstmal nur den „Kehl-Job“ und nicht den „Zorc-Job“ macht.

  6. Welchen Aufgaben hat eigentlich der Posten des Sportdirektors? Gefühlt macht doch alles Bobic. Könnte man im Rahmen der finanziellen Krise diesen Posten nicht (vorübergehend oder dauerhaft) einsparen?

  7. Pirmin ist eine interessante Personalie, grundsätzlich. Erst dachte ich an Spycher aber vielleicht wird der ja dann Nachfolger von Bobic und die Eintracht ist fest in Schweizer Hand! Verschwörungstheorie? Informiert euch! 🙂 🙂 🙂

  8. Mir schleierhaft warum man schon über Personalien diskutiert und offensichtlich noch gar keine Entscheidung getroffen wurde, bzw. Hübner noch nicht weiß was im Juli 2021 ist. Basierend auf Gerüchten und Halbwissen, Hübner schon getrennt von der Eintracht zu betrachten, finde ich dann auch etwas zweifelhaft ! Scheint aber immer mehr in Mode zu kommen…..

  9. @muc_adler:

    Ich habe aber auch schon von gut informierten Quellen gehört, dass beide Seiten einen Abgang planen. Auch wenn da formal eventuell noch kein Schlussstrich gezogen wurde.

    Mit Schwegler könnte ich gut leben. Vor allem als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vorstand wäre er ideal.

    Ich hatte immer das Gefühl, dass Hübner eigentlich mal Bruchhagen beerben sollte und dann für zu leicht befunden wurde. Und Steubing hat sich dann wohl mit seinem Wunschkandidaten Bobic durchgesetzt. Und damit war Hübner etwas außen vor und hat die Sachen übernommen, die Bobic nicht geschafft hat. Und er hat engen Kontakt zur Mannschaft gehalten, war also auch Bindeglied.

    Ich hoffe, dass Abraham noch bis zum nächsten Sommer bleibt. Trotzdem fand ich den Auftritt von Tuta richtig stark gegen die Bayern. Ja er musste Lehrgeld zahlen, aber man hat seine spielerische Klasse sehr gut gesehen. Und seine Ruhe und Übersicht auch über Bedrängnis. Klar, ihm fehlt die Spielpraxis und man merkt, dass es auch noch Abstimmungsprobleme mit dem Nebenmann gibt. Aber ich bin mir seit dem Spiel sicher, dass er es schaffen wird. Und schon gegen die Bayern hat Trapp öfter in als Hinti für die Spieleröffnung ausgesucht, wenn Hasebe gedeckt wurde.
    Also ein seichter Übergang von Abraham zu Tuta und nächsten Sommer kann Abraham dann mit gutem Gefühl zurück in die Heimat.

  10. …und ich dachte es gibt solche Foren um genau über solche Themen zu spekulieren. Wirkliches Wissen hat hier nämlich vermutlich niemand und zwar bei keinem internen Thema. Auffällig ist auch, dass bislang kein Dementi kam, daher scheint was dran zu sein.

    Hübner hatte zu Bruchhagens Zeiten viel mehr Verantwortung und hat auch ein entsprechendes Gehalt bekommen, das ihm bestimmt nicht gekürzt wurde von Bobic (eher im Gegenteil). Das wurde dann durchgewunken, weil er ein Teil der Eintracht Familie ist und es finanziell kein größeres Problem darstellte. Nun kam aber leider eine weltweite Pandemie dazwischen und Vereine ohne Investor müssen jeden Cent umdrehen. Nur logisch, dass das Hübner-Thema auf den Tisch kommt, insbesondere wenn sein Vertrag sowieso ausläuft. Ein junges Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Vorstand ist vor allem als Berufsanfänger deutlich günstiger als ein gestandener Sportdirektor im 10. Jahr

  11. Das Thema „Fans im Stadion“ dürfte sich aufgrund der dramatischen Ausbreitung des Virus aktuell erledigt haben. Höchstmögliche Kontaktvermeidung ist das Gebot der Stunde.
    Die Reduzierung der Infektionszahlen hat absolute Priorität. Hellmann, dessen Pro-Zuschauer-Argumente durchaus fundiert waren,
    wird die Situation jetzt möglicherweise auch anders bewerten.
    Bleibt alle gesund, schützt Euch selbst und die Anderen auch.

  12. @12. muc_adler:

    Eigentlich hast du Recht.
    Noch vor ein paar Jahren war es so, dass wenn jemand einen Vertrag bis zum 30.6. eines Jahres hatte, man im März desselben Jahres mal anfing zu diskutieren, wie es weitergeht.

    Armin Veh machte beispielsweise immer nur Einjahresverträge. Wenn dieser Vertrag dann im März oder April verlängert wurde, war man gefühlt früh dran.

    Aber offenbar hat die Schnellebigkeit der Zeit überall ihre Spuren hinterlassen.
    Siehe das Thema Adi Hütter. Der hatte noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.
    Aber bereits die ganze Rückrunde der letzten Saison wurde, gerade in der Presse, diskutiert, ob er seinen Vertrag verlängert.
    Über Bruno Hübner wurde auch im Frühjahr schon in diversen Zeitungen geschrieben, sein Vertrag laufe ja im Juni 2021 aus und darüber spekuliert, ob er weitermacht.

    Mittlerweile ist in allen Vereinen Unruhe, wenn ein wichtiger Spieler/Trainer/Funktionär sich nicht mindestens 1 Jahr vor Ende der Verteagslaufzeit bekennt.
    Borussia Dortmund muss sich zur Zeit und seit Wochen ständig erklären, warum der Vertrag mit Favre nicht bereits längst verlängert wurde. Dabei läuft der noch bis Ende Juni 2021.

    Fredi Bobic hat noch einen Vertrag bis Juni 2023. Das ist noch total lange.
    Aber ich wette- unabhängig von diesem DFL- Gerücht- spätestens mit Beginn der nächsten Saison geht die Diskussion in der Öffentlichkeit los, ob Bobic weitermacht. Obwohl es auch dann noch 2 Jahre sind.

    Absurd ist das Ganze schon. Denn häufig sind auch geschlossene Verträge mit einer Laufzeit von noch 2 Jahren nur Makulatur. Siehe damals Kovac und „Stand jetzt “ oder die Auflösung von Verträgen seitens der Vereine.

    Bobic, Hellmann, Max Eberl und andere sind vom „kicker“ als potentielle Seifert – Nachfolger genannt worden. Von wem sie in den Ring geworfen wurden, wird nicht ganz klar. Ob alles nur Spekulation ist, auch nicht.
    Deshalb würde ich mir zur Zeit auch noch keine Sorgen machen.

    Doch total abwegig scheint mir das Ganze auch nicht. Wenn es stimmt, dass man über drei Geschäftsführer nachdenkt, dann braucht man drei gute Leute. Die zu finden ist schwerer, als nur eine Person.

    Die nächsten Monate werden es zeigen. Die Seifert – Nachfolge wird sicherlich nicht erst im Frühjahr 2022 entschieden werden.

    Aber wir sollten uns in der Tat nicht allzuviel Gedanken machen, solange alles nur reine Spekulationen sind.

  13. Fand Pirmin auf dem Trainingsgelände (und auch wenn man ihn mal in der Stadt gesehen hat und kurz grüßen wollte) immer extrem arrogant, aber das ist auch schon lange her und heisst nicht, dass er keine guter Sportdirektor wäre 😉

  14. @20. wutzespeck
    21.10.2020 – 07:30 Uhr
    @Italo

    Christoph Spycher?

    Da würd ich nicht nein sagen.
    ————————————————–

    nein Spycher meinte ich nicht 😉

  15. @Joe:

    Ja, NadW ist auch für mich einer, der ganz wenigen, die ich Verräter nennen würde. Wie der den Fans damals kackdreist ins Gesicht gelogen hat.

  16. Beim Interview hat er aber brav ein Eintrachtshirt mit Indeed-Logo getragen. Bestimmt ist die Eintracht für ihn eine Herzensangelegenheit… 😉

    Gruß SCOPE

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