Nils Stendera unterschreibt bei der Eintracht einen Profivertrag. Foto: Imago/Sportfoto Rudel

Stendera unterschreibt Profivertrag: Ein Stendera steht vor dem Absprung, ein anderer macht den Sprung zu den Großen. Nils Stendera, kleiner Bruder von Marc, hat bei der Eintracht mit sofortiger Wirkung einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben. Der 18-Jährige wechselte 2014 ins Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) am Riederwald, wo er seit der U15 alle Jugendmannschaften durchlief und im Sportinternat des NLZ lebt. Die Bilanz des gebürtiges Kasseler kann sich sehen lassen: seit 2017 kommt er auf 30 Spiele (drei Tore) in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Außerdem ist der defensive Mittelfeldspieler seit dieser Saison Kapitän der U19.

Lob von Löw: Bundestrainer Joachim Löw hat die Eintracht-Entwicklung beim Neujahrsempfang der DFL gelobt: „Man sieht einfach eine sehr gute Entwicklung und eine tolle Offensive, die Spaß macht anzuschauen“, sagte Löw dem „hr Sport“. Er traut der SGE das internationale Geschäft und ein Weiterkommen in der Europa League zu: „Ich denke, dass sie im internationalen Wettbewerb die Chance haben, relativ weit zu kommen. In der Bundesliga glaube ich, dass es möglich ist, sich für die Champions League zu qualifizieren.“ Für Ex-Adler Löw kommt der Erfolg nicht durch Zufall: „Die Eintracht ist mittlerweile eine der Mannschaften, die in Deutschland zur Spitzenklasse gehört.“ Worte, die natürlich auch bei Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic freudig aufgenommen werden. „Das hört sich immer gut an, wenn das vom Bundestrainer kommt“, sagte Bobic. „Was ihm gefällt, ist die Art und Weise, wie wir Fußball spielen. Dass wir sehr offensiv ausgerichtet sind, dass wir oft ein Spektakel liefern.“

Gacinovic fit, Ndicka macht Führerschein: Die Eintracht holt sich den letzten Schliff für den Rückrundenstart gegen den SC Freiburg. Unter den 21 Feldspielern und drei Torhütern, die am Mittwoch nach zwei Tagen Pause das Training aufnahmen, befanden sich auch die Rekonvaleszenten Allan Souza und Mijat Gacinovic, die aus Gründen der Belastungssteuerung nach einer Dreiviertelstunde individuell ihre Runden drehten. Auch die ebenfalls zuletzt verletzten Nelson Mandela Mbouhom und Lucas Torró wieder das Lauftraining auf. Evan Ndicka fehlte wegen seiner Führerscheinprüfung. Die nächste zwei Tage wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert.

Tor des Jahres 2018: Luka Jovic steht zur Wahl des Tor des Jahres 2018 – und das gleich doppelt. Der Eintracht-Angreifer schoss im April die Hessen mit der Hacke gegen Schalke 04 ins DFB-Pokalfinale. Im Oktober erzielte er beim Fünferpack gegen Fortuna Düsseldorf ein weiteres sehenswertes Tor. Beide Treffer können jetzt bei der Sportschau zum Tor des Jahres 2018 gewählt werden.

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7 Kommentare

  1. Ist das der Plan, die DFL Statuten zu erfüllen?
    Bin gespannt ob wir NS jemals in einem Punkt- oder KO-Spiel zu Gesicht bekommen werden.

  2. Nils Stendera sieht aus wie Anfang 30. Der kam als 10-Jähriger schon locker in die Disko! Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Erfolg und eine verletzungsfreiere Karriere als sein Bruder sie bisher hatte. Außerdem hoffe ich, der Profivertrag ist mehr als regulatorische Notwendigkeit.

  3. Evan Ndicka hat übrigens bestanden, da wollen wir hoff, dass er nicht gleich den Fehler macht und mit nem Ferrari vorfährt 😉
    Knothe wird wohl zu Wacker ausgeliehen!

  4. Ich glaube die Gefahr besteht bei dem Jungen nicht. Er scheint mir doch sehr geerdet zu sein.

  5. @ 5 vollkommen richtig

    +++ Knothe spielt in Österreich vor +++
    Eintracht-Youngster Noel Knothe ist auf der Suche nach einem neuen Verein und spielt derzeit beim österreichischen Erstligisten Admira Wacker vor. Nach Informationen des Fachmagazins Kicker absolviert der 19 Jahre alte Innenverteidiger ein mehrtägiges Probetraining. In Frankfurt hat das Eigengewächs nicht ein Pflichtspiel absolviert.
    Quelle HR.

    Na deswegen wohl die Verpflichtung von N. Stendera. Nicht ganz zufällig.

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