Sahverdi Cetin verlässt die SGE. (Foto: Heiko Rhode)

Nachwuchsspieler wechseln: Die Frankfurter Eintracht hat am Sonntagmittag den Abgang von drei weiteren Adlerträgern bekanntgegeben. Die auslaufenden Verträge der Talente Sahverdi Cetin, Patrick Finger und Max Hinke werden nicht verlängert. „Gerade in diesem Alter ist Spielpraxis für diese zweifelsfrei begabten Jungs entscheidend, um in ihrer Entwicklung voranzukommen“, betont SGE-Sportdirektor Bruno Hübner. Dies sei bei der SGE nicht gegeben: „Angesichts der aktuellen Konkurrenzsituation auf ihren Positionen können wir ihnen trotz engagierter Trainingseindrücke keine regelmäßigen Einsätze garantieren, weswegen wir einvernehmlich von den Vertragsverlängerungen abgesehen haben. Wir wünschen Sahverdi, Patrick und Max alles Gute für ihre noch junge Karriere.“

Heimrecht im DFB-Pokal? Laut „Sportbuzzer“ hat Wolfsburgs Manager Jörg Schmadtke angedeutet, dass die nächste Spielzeit des DFB-Pokals mit Heimspielen für die Bundesliga-Clubs gegen die Amateurvereine beginnen könnte. Der Grund: Mal wieder die aktuelle Corona-Krise: „Vor dem Start der Europa-Qualifikation spielen wir die erste Runde im DFB-Pokal – wohl mit getauschtem Heimrecht, weil nicht klar ist, ob die Amateurvereine das Hygiene-Konzept umsetzen können.“ Allerdings gibt es hier noch einige offene Fragen, beispielsweise auch nach einigen Teilnehmern, weil wegen der Corona-Pandemie viele Landespokale noch gar nicht ausgespielt wurden.

Zugang im Staff: Wie die Eintracht am heutigen Montag bekanntgab, bekommt der Verein mit Andreas Beck eine neue Leitung im Bereich Athletik, Prävention und Rehabilitation. Der erfahrene Experte im Bereich des Athletiktrainings kommt von Vizemeister Borussia Dortmund, wo er zuvor acht Jahre tätig war, an den Main. „Als gebürtiger Frankfurter freut es mich sehr, wieder in meine Heimat zurückzukehren“, sagt Beck, der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität studierte: „Ich blicke auf ereignisreiche und erfolgreiche Jahre bei Borussia Dortmund zurück, freue mich aber nun auf die Eintracht und die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kollegen.“

Zweite Wechselperiode: In diesem Transfersommer wird es aufgrund der Corona-Pandemie zwei Wechselperioden geben. Das gab der Deutsche Fußball-Bund am Montag bekant. Das Transferfenster wird zunächst am 1. Juli für einen Tag öffnen, bevor vom 15. Juli bis 5. Oktober der eigentliche Transfermarkt startet. Die eintägige Wechselperiode dient vor allem der Registrierung bereits abgeschlossener Verträge mit Beginn zum 1. Juli. Hier werde nur eine Spielerlaubnis für die Saison 2020/21 erteilt. Die zweite Phase ist länger, da in vielen Ländern aufgrund der Corona-Pandemie die Saison noch läuft. So sollen europaweit Clubs flexibel Transfers tätigen können.

Fießer nach Holland: Eintrachts U17-Coach Jan Fießer zieht es nach Holland. Der 33-Jähriger wird dort Co-Trainer bei Vitesse Arnheim. Der aus der Frankfurter Jugend stammende Ex-Kicker sagte gegenüber „Bild“: „Das ist der perfekte Schritt für mich. Ich bin sehr glücklich über den Wechsel zu Vitesse und freue mich darüber, dass der Verein mir das Vertrauen schenkt.“

 

 

 
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15 Kommentare

  1. Die spannendste Meldung des Tages, wenn auch ohne direkten Eintracht-Bezug, ist die diskutierte Einführung einer Gehaltsobergrenze für Spieler des S04. Hätte sowas nicht für möglich gehalten, zumal auch der Betrag von 2,5 Millionen, ich denke damit ist brutto gemeint, aber auch netto wäre es nicht viel, sehr niedrig ist. Das ist echt kein Geld mehr in der Bundesliga. Mascarel ist angeblich Spitzenverdiener mit 4,5 Mio. Bin gespannt, ob das überhaupt umsetzbar ist für einen bundesligatauglichen Kader.

    https://www.kicker.de/778596/artikel/schalke_04_plant_offenbar_als_erster_bundesligist_eine_gehaltsobergrenze

  2. Finde ich aber gut. Sollten alle so machen bzw. es so verordnet werden. Vielleicht jetzt nicht gerade 2,5 Mio. Aber auch nicht mehr als 10 Mio.
    Forza SGE

  3. Typisch Schalke ! Da wird einer rausgehauen um nach einer Unmenge von Skandalen und einem grandiosen sportlichen Einbruch ja irgendwie wieder an das Image Kumpelverein, Maloche usw. heranzukommen.
    Die haben schlicht und einfach nicht mehr Geld, kaum beherrschbare Schulden und müssen Billigarbeitskräfte entlassen.
    Ich gebe auf diese Meldung garnichts und das Grundgehalt kann ja jederzeit durch“ Prämien“ aufgebessert werden.
    Auf der anderen Seite könnte ich mir vorstellen, daß in Düsseldorf oder Paderborn sich diese Saison viele Spieler über so ein geringes Gehalt gefreut hätten.
    Für mich ist viel wichtiger, die Spieler sollen nach ihrer tatsächlichen Leistung bezahlt werden, nicht nach der Erwartung von Leistung.
    Forza SGE !

  4. @1 und 2 müssten dann aber alle Clubs machen auch international, sonst bist du irgendwann ja nicht mehr konkurrenzfähig. Das das passiert bezweifel ich. Das müsste dann schon von der FIFA kommen, weil irgendwo gibt’s dann doch ein Land was ausschert. Aber es wäre der richtige Zeitpunkt jetzt um so etwas umzusetzen.
    Ich glaube Schalkes Misere hat ganz andere Probleme , die haben stets über Ihre Verhältnisse gelebt und keine Rücklagen gebildet. Ich glaube bei einem Abstieg, hätten die Insolvenz anmelden können.
    Irgendwie haben die es auch nicht mehr hinbekommen hohe Ablösen zu generieren z B. für Goretzka oder Nübel, Kehrer war glaube ich die letzte größere Ausnahme.

  5. Schalke spricht, bzw. versucht „finanzielle Moral“ einzuführen. Schalke ??? Eigentlich genau mein Humor. Wie das so ist, wenn einem die Suppe bis zum Hals steht. Ob eine Gehaltsobergrenze funktioniert ? Das Wasser sucht sich immer seinen Weg !

  6. @euroadler
    Natürlich überall.
    Aber ich zweifle auch an der Umsetzung.
    Forza SGE

  7. Die Gehaltsobergrenze bei Schalke ist wohl eine Konzession an die Politik – es stehen Landeshilfen von NRW in Form einer 40 Mio-Buergschaft (!) im Raum… Dazu faellt mir nichts mehr ein.

  8. Das wird eine äußerst spannende Transferperiode dieses Jahr. Viele Vereine sind zum besser Wirtschaften verdonnert, müssen hierfür teilweise ihr Tafelsilber veräußern, Doppelbesetzungen, Zugutverdienende, Mitläufer und Flops loswerden, ob nun verkauft oder verliehen, Hauptsache kostenminimierend. Auch größere Vereine werden wie jedes Jahr, einen Teil ihres 40-50 Mann Kaders, ihre Spekulationsmasse von Jungtalenten irgendwo in Form von Leihen unterbringen müssen. Gleichzeitig stehen den Vereinen weniger Gelder zur Verfügung als zuvor, was vorsichtigerem oder zumindest gezielterem Ausgabenverhalten führt. Verträge werden leistungsorientierter ausgestattet… Für viele Manager und Spieler eine ganz neue Situation. Ich sehe uns dabei auf der Gewinnerseite. Uns steht das Wasser nicht bis zum Hals, wir haben ein gutes Gerüst, das nur durch wenige Spieler ergänzt werden muss. Der deutsche aber vor allem der ausländische Markt gibt viel mehr her als sonst. Viele der sudeuropäischen Vereine, wenn sie nicht gerade Real, Barca, Benfica, Juve, Inter etc. heißen, wurden viel härter von der Corona Krise getroffen, weil sie keinen Puffer hatten. Siehe auch die türkische Liga/Kruse.
    Zur längeren Öffnung der Transferperiode – kann gut für uns sein, wenn wir schlecht starten/schwere Verletzungen hinnehmen müssen – kann nachteilig werden, wenn größere Vereine entsprechend handeln müssen und sich im Oktober dazu entschließen, Kostic, Kamada oder Hinti kaufen zu wollen. Ich bin echt mal gespannt und vermute, dass diesmal viel mehr ver- geliehen wird.

  9. Da im Bereich möglicher Zugänge schon einige Namen genannt wurden, hätte ich für das OM auch mal einen Vorschlag. Valon Berisha von Düsseldorf. Vertrag läuft aus. Ausgeliehen so weit ich weiß von Lazio. Marktwert ca.4 Millionen. Nur mal so. FORZA SGE

  10. Schalkes letzter Versuch… leider auch nicht mehr als das. Dass ausgerechnet die Blauen jetzt mit so was um die Ecke kommen. Wirkt komplett unausgegoren und hastig dahin gerotzt.
    Und: Wird niemals klappen, da es hunderte Wege zur Umgehung gibt.
    Schon zur Zeit unserer grauer Vorfahren, als es bezahltechnisch noch kein Profitum gab aber trotzdem so trainiert und gelebt wurde, konnte der „Star“ neben seinen 1.500.- DM noch reichlich Handgeld und Sachgüter einstreichen. Oder es gab „Geschenke“ an die Ehefrau 🙂

    Wer bitte glaubt ernsthaft daran, dass der entfesselte Kapitalmarkt ausgerechnet im hitzig-schnelllebigen Milliardengeschäft Fußball zu domestizieren ist?

  11. Raul, Huntelaar …Özil, Draxler, Sané, Goretzka … Da waren mal Namen am Start. Die konnten uns Jones (danke!), Mascarell und Otsche wegholen. Hat halt alles seine Zeit. 🙂

  12. Da bin ich mal gespannt wie das bei Schalke klappen soll…es gibt wie schon beschrieben genügend Wege um das zu umgehen. Da gibt’s dann halt 2,5Mio. Gehalt und jede Woche ne Rinderhälfte von Tönnies oder so.
    Aber gut – die haben lange genug über ihre Verhältnisse gelebt. Vor wenigen Jahren war Schalke eigentlich noch ne andere Dimension für uns. Jetzt sind wir mindestens auf Augenhöhe, wenn wir sie nicht schon überholt haben. Das ist dann am Ende der Saison vielleicht mal der Unterschied zwischen Platz 8 und Platz 7 – zwischen undankbarem Mittelfeld und EuroLeague.

  13. @@@@
    5. muc_adler
    29.06.2020 – 21:58 Uhr

    Schalke spricht, bzw. versucht „finanzielle Moral“ einzuführen. Schalke ???

    JA DAS IST AUCH MEIN HUMOR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    SCHALKE 04 unglaublich.
    Und das ihr Chef ein Ausbeuter ist das wissen sie erst seit letzter Woche. ManManMan. Was werfen die sich denn ein??????

  14. @8 seh ich auch so
    @9 ich werf auch mal nen Namen rein:
    Adil Aouchiche. Der will spielen, das kann er bei uns.

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