Das Pokalhalbfinale findet am 18. April statt.

Halbfinale terminiert: Der Deutsche Fußball Bund hat am heutigen Donnerstag mitgeteilt, dass das Halbfinale der Eintracht im DFB-Pokal gegen den FC Schalke 04 am Mittwoch, den 18. April um 20:45 Uhr stattfindet. Laut des DFB war nur dieser Termin möglich, da am Sonntag davor das Derby der Schalker gegen Borussia Dortmung stattfindet. Das andere Halbfinale zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen in der Rheinstadt findet am Dienstag, 17. April ebenfalls um 20.45 Uhr statt. Die SGE setzte sich im Viertelfinale des Pokals gegen den 1. FSV Mainz 05 durch und zog so zum zweiten Mal in Folge ins Halbfinale ein. In der letzten Saison endete der Weg der Hessen erst im Finale gegen Borussia Dortmund.

Kovac hofft auf Abraham: Eintracht-Trainer Niko Kovac rechnet zum kommenden Bundesliga-Heimspiel wieder mit Abwehrchef David Abraham. Das sagte der Kroate nach der heutigen Trainingseinheit der SGE. „Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle und wie David sich das vorstellt, ist er mit Sicherheit eine Alternative für das Montagsspiel“, so der 46-Jährige. Abraham sei ein Spieler, der auch direkt nach einer Verletzung auf vollem Leistungsniveau sein könne: „Das wird er in den nächsten Tagen nachholen können. Körperlich ist David auf einem hohen Niveau, man kann ihn von Null auf Hundert reinwerfen.“
Abraham hatte sich im Dezember beim Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV verletzt und stand seitdem nicht mehr zur Verfügung.

Fans trotzen dem Protest: Eigentlich wollten die Leipziger Fanszene am kommenden Montag, wenn die Eintracht im heimischen Waldstadion gegen RB Leipzig spielt, nicht zur Partie reisen. Wie ein Vereinssprecher nun gegenüber dem „hr-sport“ bestätigte, werden sich aber nicht alle Fans daran halten und rund 300 Anhänger der Ostdeutschen werden den Weg nach Frankfurt antreten. Auch die Frankfurter Fans werden gegen die Spielterminierung protestieren. Die Fangruppierung Ultras Frankfurt kündigte an, dass es keinen Support geben wird.

Testspiel bekanntgegeben: Die Eintracht nutzt die Länderspielpause im März für ein weiteres Testspiel. Die SGE wird am 23. März beim Landesligisten Alemannia Haibach antreten. Das Spiel wird von der Energieversorgung Main-Spessart präsentiert und wird um 16 Uhr im Stadion am Hohen Kreuz in Haibach angepfiffen.

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24 Kommentare

  1. Auch die Frankfurter Fans werden gegen die Spielterminierung protestieren. Die Fangruppierung Ultras Frankfurt kündigte an, dass es keinen Support geben wird.. Wenn das so ist warum kommen die dann ins Station xD.. Wenn die das Boykottieren wollen dann sollten die sogenannten „Fans“ Zuhause bleiben. Das würde im endeffekt mehr Wirkung zeigen!!!!. Forza SGE

  2. @1
    Hatten wir ja schon diskutiert das Thema. Ob das jetzt der richtige Weg ist oder nicht sei mal dahingestellt, aber meiner Meinung nach sollte man schon Protest zeigen und zeigen, dass man mit den Fans auch nicht alles machen kann. Und wenn alle daheim bleiben, aber dann 40.000 Fans die Einschaltquoten erhöhen , hat es ja genau den verkehrten Effekt – der Verein verdient nix und der Kommerz freut sich.

  3. @ 1

    Warum kommen die wohl ins Stadion? Kann ich dir sagen, weil man ja schließlich nicht die Mannschaft boykottiert sondern das Spiel am Montagabend um 20:30. Und es macht schon einen Unterschied, ob man so tut als wäre nix, dem Spiel einen stimmungsvollen Rahmen verteilt oder ob man anwesend ist, aber anstatt Zaunfahnen überall nur Protestbanner hängen…Und wenn du DEN GROßTEIL der Frankfurter Fanszene, der sich an diesem Boykott beteiligt, süffissant als „sogenannte Fans“ bezeichnen musst, dann weiß man ja schon was du für ein Eumel bist…Zu diesem Thema passt die Stellungnahme des Nordwestkurve e.V. von heute ganz gut…

    Die Fanszene von Eintracht Frankfurt:
    Nur noch wenige Tage, dann spielt unsere Eintracht gegen den Red-Bull-Ableger aus Leipzig. Leider wird aus der Nordwestkurve an diesem Montag nicht die gewohnte Unterstützung kommen können. Darüber werden wir natürlich auch noch mit der Mannschaft sprechen. Denn für uns geht es an diesem Tag um mehr als Tore und Punkte.

    Es geht um die Frage: Was sind wir als Fußballfans noch bereit, mitzumachen?

    Wir als Fanszene von Eintracht Frankfurt sind uns einig: Montagsspiele gehören nicht dazu! Und deswegen werden wir den Protest ins Stadion tragen. Wir dürfen nicht einfach draußen bleiben.
    Wir dürfen auch nicht einfach nur den Gesang verweigern, um keine vermarktungsfähige Kulisse für dieses Spiel zu bieten.
    Wir müssen klar machen, was uns nicht passt.

    Alle Eintracht-Fans – egal, wo sie im Stadion stehen oder sitzen – sind daher aufgerufen, ihr Anliegen auf Tapete oder Stoff zu malen. Macht den Verantwortlichen deutlich, was ihr von Montagsspielen haltet!

    Verband und Vereine sind offenbar bereit, unsere Interessen jedem noch so geringen finanziellen Vorteil zu opfern. Wenn sie ein paar Euro mehr in den Taschen haben, ist es ihnen egal, dass wir uns für Montags-Auswärtsspiele Urlaub nehmen müssen und unser soziales Gemeinschaftsleben, das insbesondere vor und nach den Spielen stattfindet, bedroht ist. Die bestmögliche Vermarktung hat oberste Priorität. Wenn wir diese Entwicklung nicht rechtzeitig stoppen, wird es die Stimmung, wie wir sie kennen, über kurz oder lang gar nicht mehr geben. Soll das die Zukunft unseres geliebten Sports sein?

    Wir in Frankfurt kennen die Antwort: NEIN!

    Und das werden wir am kommenden Montag deutlich zeigen.

    Der Nordwestkurve-Rat
    Fan- und Förderabteilung Eintracht Frankfurt e.V.
    Eintracht Frankfurt Fanclubverband e.V.
    Ultras Frankfurt 1997

  4. Ich kann den Ärger über all das ja verstehen, aber der Boykott ist sicherlich eine saudumme Entscheidung. Die DFL lacht sich doch schepp über so viel Dummheit und denen ist es egal, ob im Stadion eine Friedhofsstimmung herrscht. Den eigentlichen Schaden hat vor allem die Heimmannschaft und ausgerechnet gegen Leipzig wäre die Unterstützung der Fans so wichtig. Hier könnten wir einen Schritt nach vorne machen und die Jungs nach vorne pushen, aber stattdessen würgen wir unserer eigenen Mannschaft einen rein. Das soll mal ein normaler Mensch mit vernünftigem Verstand nachvollziehen können. Ein Spiel wegen der dämlichen DFB Entscheidungen zu boykottieren ist einfach hirnrissig, weil man damit nichts erreichen wird. Solche Dinge müssen an anderer Stelle entschieden werden. Unsere Eintracht und auch Leipzig können hierfür absolut nichts und ich finde das Ganze einfach traurig.

  5. Ich werde natürlich am Montag wieder im Waldstadion sein, kann es mir aber im Gegensatz zu anderen zeitlich auch leisten.
    @ 3 : mehr ist dazu nicht zu sagen !
    Der Nordwestkurve-Rat ; Fan- und Förderabteilung Eintracht Frankfurt e.V. ; Eintracht Frankfurt Fanclubverband e.V. ; Ultras Frankfurt 1997
    Wann hat es das schon mal gegeben bei unserer Eintracht ?!? eben echte Eintracht !
    @ 4 , kann man auch so sehen, doch Alle beteiligten , auch der Club und die Spieler wissen worum es geht und werden entsprechend eingestellt sein. Übrigens kommt das mit den Spielen am Montag NICHT vom DFB, die Verantwortlichen waren die Vereine selbst, das darf man nicht verwechseln.
    Es ist nun mal so wie es ist, ich werde mit vollen Herzen im Stadion dabei sein und letztendlich trifft es beide Mannschaften, 300 unorganisierte Leipziger werden unser Waldstadion auch nicht zur Hölle machen.
    Trotzdem gilt es, Auf Jetzt und
    Forza SGE !

  6. Ich hoffe unser Team wird gut unterstützt. Ich hab das Leipzig Spiel nicht gesehen aber Neapel ist ja keine Laufkundschaft – das wird ein schwieriges Unterfangen. Ich werde mir das Spiel auf diesem Kack Eurosport-Player ansehen aber hab mein Abo bereits gekündigt. Ich denke sinkenden Abo-Zahlen und eine komplette Unwirtschaftlichkeit der Übertragung durch diesen Anbieter hätte einen größeren Effekt als ein paar dB weniger im Stadion.

    Generell könnte ja Präsi Peter F. mal seinen Senf zu den Montagsspielen geben. Er ist doch gerne gebuchter Talkshowgast und inzwischen in aller Munde. Da könnte er mal ein Faß aufmachen und dem Verein oder der ganzen Liga was gutes tun. Aber da geht’s halt „nur“ um Fußball und das ist halt leider nicht seine Kernkompetenz.

  7. Als ob für DFB oder DFL die Ultraszene wichtig wäre. Als ob weniger Menschen ein Pay-TV Abo kaufen, weil keiner singt oder Fahnen schwenkt. Sorry, das ist schlichtweg naiv. An dieser Stelle muss man sich auch die Frage stellen, ob sich da eine Szene nicht zu wichtig nimmt. Fakt ist doch, dass auch die SGE durch höhere TV-Gelder profitiert und diese auch benötigt. Oder wollen die Protestler demnächst 3. Liga Fussball in Frankfurt gucken? Wenn man es zeitlich nicht schafft, dann geht man halt nicht hin. Wie soll die Bundesliga denn noch wettbewerbsfähig bleiben? Aber nicht durch Investoren, trotzdem am Besten europäisch spielen, aber alles so wie es den Ultras lieb ist oder wie? Traumtänzerei…

  8. @ 6
    Dein Seithieb an den Präsi ist vollkommen berechtigt. Egal wie man über die andere Sache denkt mit der er in den Medien war- bei dem Thema könnte er auch mal zeigen, dass es ihm auch um die Fans und Fussball geht.
    @ 3 vollkommen richtig – den ersten Erfolg gab es auch schon meiner Meinung nach, Herr Hellmann hat das Anliegen der Fans ( jedenfalls nach außen) bereits thematisiert. Also solche Aktionen bringen manchmal mehr als man denkt-auch wenn es weh tut auf den ersten Blick. Langfristig erreicht man so aber mehr.

  9. @ Thomas/NRW

    Der DFB und der DFL sind kritische Fans, die nicht jeden scheiß mitmachen natürlich nicht wichtig, sondern eher ein Dorn im Auge. Und auf die paar Euro die wir durch die Montagsspiele mehr bekommen, kann man mit Sicherheit getrost verzicht. Weder werden wir uns dadurch einen Spieler mehr leisten können, noch werden wir bei Wegfall dieses Geldes einen Spieler weniger leisten können. Letzten Endes bist du der Traumtänzer NRW, da die überwiegende Mehrheit der organisierten Fanszene es komplett anders sieht wie du bzw ihr – und zwar nicht nur in Frankfurt sondern ligaweit. Und einen ersten Erfolg sieht man ja bereits, bevor das erste Montagsspiel angepfiffen wurde: nur die Ankündigungen der Boykotte hat ja sogar schon einen Herr Seifert zu der Aussage getrieben, dass nach der momentanen Rechteperiode die Montagsspiele wie es ausssieht wieder eingestampft werden. Ist also wohl doch nicht so naiv zu glauben dass ein Stimmungsboykott nichts bringt…;-)

  10. Also wenn ich die Wahl habe, ob ich Sonntags um 13.30 oder Montags um 20.30 ins Stadion gehe, dann würde ich mich immer für den Montag entscheiden. Allerdings bin ich auch, bis auf ein paar Ausnahmen, kein Auswärtsfahrer. Ich bin zwar der Meinung, dass jeder Zuschauer für sich entscheiden muss, wie er mit dem Thema umgeht, finde natürlich auch den grundsätzlichen Protest gegen den Montag in Ordnung, aber das Schweigen im Walde finde ich wenig zielführend. Ich fürchte einfach nur, dass durch die merkwürdig ungewohnte Stimmung, sich selbst mehr geschadet wird, als das der geneigte TV Zuschauer das groß bemerken wird.

  11. Unsere Eintracht wird auch den „Boykott“ am Montag, gleich wie er
    ausfällt, überleben und hoffentlich ein erfolgreiches Spiel machen.
    Gerade zu diesem Thema gibt es aus meiner Sicht so viel Heuchelei und
    vorgeschobene Argumente, dass man sich nur wundern kann.
    Ich stand schon bei Wind, Regen und Schnee im Stadion, als Ölflamm und
    Eisenbach noch Lautsprecherwerbung machten. Heute ist alles anders.
    Fußball ist gesellschaftlich so attraktiv geworden, dass immer mehr Werbegeld
    in den Sport fließt. Werbung geht immer dahin, wo man viele Menschen in
    einem positiven Umfeld erreichen kann.
    Wenn ich schon den Unsinn höre: „Kommerzialisierung des Fußballs“. Es ist doch
    genau umgekehrt: Der Fußball zieht immer mehr Werbegelder aus anderen Feldern
    ab. Und allen geht es besser, wenn man nur den heutigen Komfort in den Stadien
    sieht. Beste Sicht von allen Plätzen und nicht zu vergessen, subventionierter Eintritt
    für viele Besucher. In der Bundesliga kostet ein Stehplatz kaum mehr als Kino und ist
    viel billiger als ein Konzertbesuch. Das haben die deutschen Clubs sehr gut gemacht.
    Natürlich haben auch die großen Media und Kommunikationskonzerne entdeckt, wie
    lohnend Fußballübertragungen sind. DAZN gehört über die Mutter Perform zu Access,
    einem Milliarden schweren Weltunternehmen. Bei Discovery mit über Hundert nationalen
    Eurosportgesellschaften ist es ähnlich, die Telefongesellschaften bieten auch mit, Google, Amazon
    und andere werden dazukommen.
    Alle bieten Riesensummen (Milliarden !) für die Übertragungsrechte. Je mehr exklusive Einzelspiele
    um so mehr.
    Und alle machen sich die Taschen voll: Verbände, Vereine, Funktionäre, Berater, Spieler,
    Fanclubs über höhere Zuschüsse und subventionierten Eintritt und der Staat mit seinen Steuern.
    Und diese Entwicklung halten die Ultras auf ?
    Und eine Frage habe ich noch ganz bescheiden.
    Wieso kann ich Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag zum Fußball
    gehen, aber nicht am Montag?

  12. @ Block

    Es geht mit Sicherheit nicht darum, dass „die Ultras“ eine in der Tat höchstwahrscheinlich nicht zu stoppende Entwicklung aufhalten. Es ist vielmehr die gesamte organisierte Fanszene, neben der UF ist der Aufruf zum Stimmungsboykott im Namen des Nordwestkurve e.V., der Fan- und Förderabteilung der Eintracht sowie des Eintracht Frankfurt Fanclubverbandes veröffentlicht worden. Und ich wage mal den bescheidenen Versuch einer Antwort auf deine Frage: Es geht nicht per se um den Montag an sich, sondern ums Prinzip – das Prinzip, dass der Fußball in erster Linie für die Fans ist. Es war selbstverständlich schon Jahrzehnte so, dass unter der Woche gespielt wird – allerdings nur Pokal-Wettbewerbe, da am Wochenende der Ligabetrieb stattfindet. Der Protest ist ja auch gleichzeitig als genereller Protest gegen die fortschreitende Zerstückelung der Anstoßzeiten zu sehen. Und nur weil die Gesamtentwicklung im modernen Fußball-Business mit Sicherheit nicht mehr zu stoppen ist, heißt das ja nicht, dass man sich dem sang- und klanglos ergeben muss – Im Gegenteil, wir wehren uns sang- und klanglos! 😉 Dabei möchte ich wiederholen, dass die bloße Ankündigung des ligaweiten Boykotts ja schon eine Wirkung bei den Verantwortlichen von Vereinen und DFL zeigt – hat man ja u.a. von den Herren Hellmann und Seifert deutlich gehört…

  13. @11
    Und hast dir schon alle Abos zugelegt- DAZN, Sky und Eurosport damit du alle Spiele überhaupt sehen kannst?
    Und 100 Euro pro Karte für die billigsten Plätze für Gästefans findest du okay ( Anderlecht)? Das in der Halbzeit nur noch Werbung kommt und beim Fussball sogar während des Spiels schon Werbung für Chips oder andere Sendungen eingeblendet wird auch? Wo wird denn bitte was billiger? Das Eintrachttrikot kostet 89,90 Euro , das Bier 4,50 und die Dauerkarte ist auch teurer geworden ( bei uns nicht viel, woanders deutlich). Der normale Fans ist der Dumme und die gestiegenen Fernsehgelder kommen doch nicht den Fanclubs mehr zu Gute, sondern dafür werden Spieler dann für 160 Millionen geholt, die 20 Millionen im Jahr verdienen. Die Fans sind doch bald nur noch schmückendes Beiwerk und die Dummen wenn es so weiter geht.

  14. @11:
    100%ige Zustimmung von mir in allen Punkten.
    Trotzdem kann ich die Haltung der „Verweigerer“ akzeptieren, ohne den Argumenten, in der von @3 zitierten „Stellungnahme des Nordwestkurve e.V.“, zustimmen zu können.

    Wo läge denn meine „rote Linie“, was ich beim Fussball nicht mehr mitmachen würde?
    Vielleicht Werbung während Spielunterbrechungen oder Spielunterbrechungen für Werbung?

  15. @12 65428-supporter
    Danke für Deine Antwort.
    Es ist ja nicht so, dass ich von der o.a. Entwicklung begeistert bin.
    Gerade die Aufteilung der Übertragungsrechte auf mehrere Anbieter finde
    ich sehr lästig und teuer. Ich werde mich aber damit abfinden müssen und
    weiß, dass es nicht besser, sondern eher noch schlimmer wird.
    Eine saublöde Entwicklung.
    Was die Zerstückelung der Spieltage anbelangt, gehöre ich zu denen,
    die sich freuen, wenn sie möglichst viele Spiele sehen können.
    Ich war auch schon mehrfach unterwegs und habe am Wochenende drei
    Spiele im Westen gesehen, während meine Frau beim Shopping war.
    Ich akzeptiere aber auch Deine Sicht.
    Was mich ärgert, ist aber die Heuchelei. Möglichst viel Geld einsammeln
    (Was ja noch nichts Schlimmes ist)
    aber dann so tun, als ob man sich nur um die Fans sorgt.
    Das gilt auch für die Medien; Der gleiche Journalist, der wochenlang
    anmahnt, wo der neue Trikotsponsor bleibt und dass die Eintracht sich
    wieder zu billig verkauft, schreibt schamlos über „Kommerzialisierung“ im
    Fußball und versucht Menschen aufzuhetzen.
    Nach meiner Meinung merken viele von Euch nicht, dass sie da genau so
    berechnend vor einen Karren gespannt werden, der endlose journalistische
    Geschichten produziert.

  16. Seit wieviel Jahren gibt es das Montags-Spiel in der 2ten Liga? Da kräht auch kein Hahn danach. Man geht halt hin wenn man will und wenn nicht, dann halt nicht. Es geht mittlerweile leider nur noch um viel viel Geld…

    @Block17: Die Wahrheit steckt in Deinem Satz
    „Wieso kann ich Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag zum Fußball gehen, aber nicht am Montag?“

    Naja egal wie, wir schauen mal wie alle Morgen spielen und dann springen wir an dem vermaledeiten 🙂 Montag (den ich mehr hasse weil die ganze Arbeitswoche vor mir liegt) auf Platz 2. 🙂

    Schönes WE !
    Barth

  17. Ich denke auch, dass ein stiller Boykott im Stadion die letztendlich die falschen trifft, die Mannschaft und uns selbst.
    Das klingt für mich fast so wirkungsvoll, als wenn der „zu Hause Abonnent“ sagt, ich stelle aus Protest den Ton ab (während ich zuschaue…)
    Das juckt die Liga, die TV Anbieter und Sponsoren nur sehr wenig.

    Wirkungsvoller wäre eher, wenn man die Eurosport Abos für die Montagsspiele nicht abschließen bzw. kündigen würde, wenn auch das letztendlich nur ein vergeblicher Versuch sein würde.
    Fußball ist leider ein lukrativer monopolistischer Genuss- & Suchtmarkt und das wird entsprechend ausgenutzt. In anderen Fällen könnte man die Marke, wenn einem die Hausmarke nicht mehr schmeckt oder auf ganz andere Produkte umsteigen.
    Wer von uns könnte einfach mal so den Verein wechseln oder die Sportart, die er unterstützt? Für mich wäre es keine Alternative, mir eine andere Sportart auszusuchen, deren Spiele nur am Wochenende ausgetragen werden.

  18. Ich sehe die ganze Aktion mit gemischten Gefühlen !
    Teilt man als UF diese Art der Aktion eigentlich der Mannschaft im Voraus mit ? Das man zwar da ist aber kein Support stattfinden wird ?

    Ich finde es einfach irgendwie sch…. gegenüber des Teams !

    Die Mannschaft braucht uns ALLE !

    Und ich denke ich bin nicht der einzige der nach Europa will oder ?

    Mit einem Sieg könnten wir wieder einmal einen Sprung machen.

    Tut mir leid aber ich versteh die UF schon aber werde versuchen Stimmung zu machen und das Team aus dem 38er anfeuern !

  19. Mal ganz grundsätzlich:

    Das Argument gegen den Protest, der mir am meisten auf den Keks geht ist „bringt doch eh nichts“. Sorry, aber das ist doch eine armselige Meinung.
    Das könnte man doch auch bei jeder Demonstration, bei jeder Petition fast bei allen Formen der Partizipation einwenden. Ich habe eine Stimme und wenn ich finde, dass etwas nicht geht, dann werde ich diese Stimme erheben, ganz egal, ob es etwas nutzt oder nicht.

    Wenn immer mehr Menschen der Meinung sind, dass man doch sowieso nichts tun kann, dann ändert sich nichts. Wenn aber immer mehr Menschen ihre Stimme erheben und gegen Missstände eingetreten, dann ändert sich etwas. Nicht viel, aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist doch gut.

    Hier geht es jetzt vergleichsweise um etwas weniger Bedeutendes. Das Prinzip ist aber dasselbe. Verschiedene Organisationen, die aus Fans bestehen oder sich für dessen Belange einsetzen, haben sich zu dieser Form des Protests entschieden. Es ist ein friedlicher Protest, keiner wird in seiner Freiheit eingeschränkt. Wenn ihr nicht mitmachen wollt, dann bleibt zu Hause oder geht ins Stadion und singt und feuert die Mannschaft an. Das verbietet euch keiner.

    Man kann von den Ultras halten was man will, aber von Ihnen geht die Stimmung im Stadion aus. Sie sammeln Geld und stecken ihre Freizeit und ihr Herzblut in tolle Aktionen, seien sie nun sozialer Natur oder in Form von Choreographien oder anderen Aktionen im Stadion.

    Weder die Eintracht als Verein noch die Mannschaft hat darauf ein Anrecht, was sie einfordern könnte. Diese Fans geben das aus freien Stücken, weil sie den Sport lieben, die Eintracht lieben und das „Fansein“ lieben. Für viele von denen ist das ein wichtiger Teil ihres Lebens. Und wenn sie nun das Gefühl haben, dass es ihnen seit Jahrzehnten immer schwerer gemacht wird, ihre Liebe auch zu leben, dann ist es doch verständlich, dass für sie irgendwann eine rote Linie erreicht ist und sie dagegen protestieren wollen.
    Und was liegt da näher als ihr „Produkt“ vorübergehend nicht anzubieten. Natürlich interessiert es viele Fernsehzuschauer nicht besonders, ob sie jetzt im Hintergrund Fangesänge hören oder nicht. Aber Fußball hätte nicht diesen Glanz, diese Strahlkraft auf die Gesellschaft, wenn es diese Stimmung in den Stadien nicht gebe.

    Das Sommermärchen gab es nicht, weil sie so viele Menschen zuhause vor den Fernseher gesetzt haben, sondern weil Menschen aus aller Welt zusammen in den Stadien, beim Public Viewing oder in Frankfurt in den Kneipen waren und sich das Spiel zusammen angesehen und zusammen gefeiert haben.

    Das DFB-Pokal-Finale hat nicht zuletzt so viele Menschen begeistert, weil die Stimmung IM Stadion so toll war.

    Und die Aussagen von Hellmann, von Bobic, von Seifert und all den anderen, die sich inzwischen geäußert haben, zeigen doch, dass dieser Protest ankommt, dass er beschäftigt. Ich hoffe, dass die anderen Fanlager mitmachen und erst wieder damit aufhören, wenn das Montagsspiel wieder gestrichen wurde. Dann merken vielleicht auch mehr Menschen, dass man doch etwas bewegen kann.

  20. Laut Seifert geht es dem DFL bei dem Montagsspiel nicht um Kommerz, sondern um ein Entgegenkommen für die Europaleague Teilnehmer.
    Das ist doch mehr als begrüßenswert, dass der DFL nur an die Spieler und deren körperlichen Konstitution denkt 😉

  21. @20
    Toller Kommentar ,dem ist nichts hinzuzufügen.
    @21
    Dann sollten die Dortmunder die DFL wegen Wettbewerbsverzerrung verklagen, immerhin müssen die ein Tag vorher in Gladbach ran. Denke die DFL würde aber dann doch einen anderen Grund nennen 😉

  22. @euroalder
    Leipzig war auswärts diese Woche.
    Dortmond nächste Woche auswärts und dann das Montagsspiel;-)
    Aber ich sehe keinerlei Regenerationsvorteil bei Montagsspielen.
    Leipzig bleibt so nur den Mittwoch und Donnerstag.
    Hier wurde seitens Seifert halt nur die eine Seite der Medaille genannt. Und die ist nicht mal am glänzen.

  23. Zu @20
    Sehe ich auch so. Alleine dass dies schon in allen Medien diskutiert wird, zeigt die Wirkung einer solchen bundesweiten Ankündigung.

    Zu @3
    Danke für die ausführliche Stellungnahme des Fan-Rates. Diese Stellungsnahme drückt sehr genau aus was ich und alle meine Kumpels von Montags-(Di, Mi, Do-)Spielen halten (egal ob erste oder zweite Liga). Wenn es sportliche oder terminliche Gründe gäbe, die dies notwendig machen wäre das ja ok (etwa wie bei der engl. Woche). Die gab es aber nicht.

    Und für alle die diesen Boykott für Naiv halten. Ohne die Stimmung im Stadion würde mir viel fehlen.

    Aber vielleicht spielen ja die TV-Macher demnächst ein Playback von Applaus und Anfeuern ein. Dann bräuchte man auch keine Zuschauer vor Ort mehr und könnte die Kosten für Stadion und Zuschauerbetreuung auch noch drastisch reduzieren.

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