Das morgige Spiel gegen Inter Mailand ist ausverkauft – Die Polizei stuft die Begegnung als Risikospiel ein.

Risikospiel gegen Inter: Die Frankfurter Polizei hat das Achtelfinal-Hinspiel der Eintracht in der Europa League gegen Inter Mailand am morgigen Donnerstag als „Risikospiel“ eingestuft. Die Anzahl der angesetzten Beamten bleibt unklar, aus Italien sollen rund 2.600 Anhänger anreisen. Wie die genaue Einsatzstrategie aussehen wird, ist derzeit noch unklar. „Wir werden wieder situativ entscheiden“, sagte eine Polizeisprecherin dem „Kicker“ zur Strategie bei den Sicherheitsmaßnahmen.

Inter ohne Nainggolan: Inter Mailand muss im Europa League-Achtelfinale am morgigen Donnerstag und eine Woche später wohl auf Mittelfeldstar Radja Nainggolan verzichten. Das teilten die Mailänder per „Twitter“ mit. Der Belgier hat sich im Training verletzt und leidet unter Muskelbeschwerden. Auch ein Einsatz im Mailänder Derby am 17. März ist offenbar gefährdet. Eine genaue Untersuchung in der kommenden Woche soll Auskunft darüber geben, wie lange Nainggolan tatsächlich ausfällt.

Icardi-Streit weitet sich aus: Seit einigen Wochen gibt es beim kommenden Gegner der Eintracht in der Europa League, Inter Mailand, Diskussionen um Mauro Icardi. Der ehemalige Kapitän spekulierte offen auf einen Wechsel und wurde so sogar die Kapitänsbinde los, als ihm der Klub die Binde entzog. Zwischen dem Serie-A-Club und dem Stürmer herrscht nun auch weiterhin Eiszeit. Auch beim Spiel in Frankfurt wird der Argentinier wohl fehlen, offizieller Grund ist eine Knieverletzung. Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner kann der Sache aber auch etwas Positives abgewinnen: „Die können ruhig noch ein wenig Unruhe haben. Für uns ist es gut, wenn das Störfeuer noch zehn Tage anhält.“

Haller nicht zum BVB? Mitte der Hinrunde gab es immer wieder kleinere Gerüchte und Spekulationen, nach denen Borussia Dortmund Interesse an Eintracht-Stürmer Sebastien Haller habe. Laut einem Bericht der „Sport Bild“ ist an diesem Thema nun aber nichts mehr dran. Haller möchte laut dem Bericht einen garantierten festen Platz in der ersten Elf. Diese Garantie sei in Dortmund nicht gegeben, so das Blatt.

Barkok will Revanche: Am kommenden Montagabend steigt für Ex-Adler Aymen Barkok ein ganz besonderes Spiel: Dann trifft der Mittelfeldspieler mit Fortuna Düsseldorf, seinem jetzigen Klub, auf den Verein, von dem er ausgeliehen ist, nämlich Eintracht Frankfurt. Dabei will der 20-Jährige auch die 7:1-Pleite aus der Hinrunde vergessen machen, wie er der „Bild“ verriet: „Das Hinspiel habe ich noch im Hinterkopf. Jetzt haben wir die Chance auf Revanche. Dafür werden wir alles geben!”

Fortuna will Barkok weiter ausleihen: Und noch einmal geht es um den oben genannten Aymen Barkok. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, will Fortuna Düsseldorf den Spieler weiter halten und mindestens noch ein weiteres Jahr ausleihen. Dem „Kicker“ sagte Fortuna-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel, dass man das Thema Barkok bald angehen wolle. Auch Barkok selbst ist wohl nicht abgeneigt, wie er der „Bild“ verriet: „Ich habe schon mal kurz mit ihm gesprochen. Mal schauen, was die nächsten Spiele hergeben. Dann entscheiden wir in ein bis zwei Monaten ob ich zurück nach Frankfurt gehe oder bei Fortuna bleibe. Momentan fühle ich mich sehr wohl hier. Die Hinrunde ist dumm gelaufen. Jetzt bin ich aber fit, gesund.” Dies zeigte er auch am vergangenen Wochenende: Beim 4:0-Auswärtssieg spielte er zum ersten Mal im Trikot der Düsseldorfer durch und wurde später von Trainer Friedhelm Funkel besonders gelobt: „Aymens Leistung war schon sehr gut.”

Vettel – Ferrari und Inter: Wenn die Frankfurter Eintracht am morgigen Donnerstagabend gegen Inter Mailand in den Ring des Waldstadions steigt, wird es nicht nur auf dem Rasen und den Rängen des Runds heiß her gehen. Auch im Ferrari-Formel-1-Team von Sebastian Vettel könnten dann die Fetzen fliegen. Der Grund: Ferrari-Teamchef Mattia Binotto ist Inter-Fan, Vettel selbst hält zur Eintracht. „Wir haben schon gewitzelt, dass es das erste Mal ist, dass es kracht zwischen uns“, sagte der Heppenheimer zur „hessenschau“. Vettel betonte, dass er im Falle eines Eintracht-Sieges, keine Rücksicht auf seine Teamkollegen nehmen wird: „Dann ist es mir ziemlich egal, ob er gute Laune oder schlechte Laune hat danach.“

Lob für Darmstadt-Coach: Zwischen Dimitrios Grammozis, dem neuen Trainer von Eintracht-Konkurrent Darmstadt 98, und Armin Reutershahn gibt es eine ganz besondere Beziehung: Der Eintracht-Co-Trainer arbeitete schon zur aktiven Zeit Grammozis mit diesem zusammen. In der „Bild“ beschrieb Reutershahn seinen damaligen Schützling: „Die Linie rauf und runter, dribbelstark, besserer Abschluss.“ Dabei sei er sich sicher, dass Grammozis auch als Übungsleiter einiges auf dem Kasten hat. „Wenn er so ehrgeizig, akribisch ist wie als Spieler, kann er Darmstadt helfen, da unten rauszukommen.“ Dazu bräuchte es aber auch „ein bisschen Glück im richtigen Moment“, so Reutershahn.

Laut Transfermarkt – Jovic nun mit 55 Millionen Euro Marktwert: Transfermarkt.de hat die Spieler der Bundesliga mit aktualisierten Marktwerten versehen. Demnach gehört Eintracht Frankfurt mit einem Plus von insgesamt 37,5 Millionen Euro zu den Top-3 im Ligavergleich. Nur Borussia Dortmund (45,5 Millionen Euro) und RB Leipzig (44 Millionen Euro) gehört mehr zulegen. Dabei verzeichnete Luka Jovic den größten Sprung. Der Serbe konnte seinen Marktwert von 40 auf 55 Millionen Euro erhöhen und ist damit der zehntwertvollste Spieler der Liga. Weitere Gewinner der SGE: Sebastien Haller (40 Millionen Euro), Evan N’Dicka (22 Millionen Euro), Filip Kostic (15 Millionen Euro), Danny da Costa (12 Millionen Euro) und Sebastian Rode (3 Millionen Euro).

U19-Cheftrainer verlässt die Eintracht wieder: Erst im Sommer 2018 verpflichtete die U19 von Eintracht Frankfurt mit Tomislav Stipic einen neuen Trainer, nun geht es für den Kroaten bereits eine Station weiter. Wie die Grashopper aus Zürich vermeldeten, wechselt der 39-Jährige mit sofortiger Wirkung in die Schweiz. Stipic unterschrieb einen Vertrag bis 2020, der aber bei einem Abstieg beiderseitig aufzulösen wäre. Der Verein kämpft derzeit um den Ligaverbleib. Marco Pezzaiuoli, aktuell technischer Leister des NLZ, wird die Mannschaft nun übernehmen: „Ich kenne die Spieler dadurch sehr gut und wir werden deshalb keine große Eingewöhnungszeit brauchen. Unser Fokus liegt auf den nächsten Spielen, um möglichst schnell aus dem Tabellenkeller herauszukommen und den Klassenerhalt zu sichern“ Die hessische Jugendmannschaft spielt ebenfalls gegen die Abstieg und liegt aktuell auf Platz 11 mit 20 Punkten aus 19 Spielen und damit nur einen Platz vor einem Abstiegsplatz.

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4 Kommentare

  1. @Redaktion
    Bei den Marktwerten ist ein kleiner Fehler passiert. Da Costa steht nun bei 12 Millionen Euro. Die 15 Millionen gehören Kostic! Außerdem hat sich an Rebics Marktwert nichts geändert, der stand schon vor diesem Update auf 35 Millionen 🙂

  2. hat jemand den Barkok im letzten Spiel beobachtet? Hat er (subjektiv) wirklich so gut gespielt ?

  3. Ja, ich habe das Spiel gesehen. Überarbeitet hat er sich nicht, aber er war schon „ganz gut“.

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