Daichi Kamada haben seine beiden Treffer in London neues Selbstvertrauen gegeben. (Bild: Rhode)

Selbstbewusster Kamada: Laut Makoto Hasebe hat sein Landsmann Daichi Kamada seit den beiden Toren beim 2:1-Sieg gegen den FC Arsenal Selbstbewusstsein gewonnen. Das sagte der Japaner der „Bild“-Zeitung: „Sie waren ganz, ganz wichtig. Gegen Arsenal! In London! Zwei solche Super-Aktionen von ihm! Nach meinem Gefühl hat er nun viel mehr Selbstwertgefühl. Das merkt man schon im Training. Ich tippe, dass er auch gegen Guimarães ein Tor schießt.“ Der Abwehrchef der Hessen betonte außerdem, dass er die Europa League nicht als wichtiger als die Bundesliga ansehe: „Nein! Nicht wichtiger, aber etwas Besonderes. Wenn wir in der Euro League weiterkommen, wie im Pokal. Und wenn wir noch Punkte in der Liga holen – hoffentlich alle neun – dann wäre die Vorrunde für mich gut.“ Dabei forderte er von sich und seinen Teamkollegen volle Konzentration am morgigen Donnerstagabend: „Das Wichtigste ist unsere Einstellung. Das heißt Kopf, also Konzentration. Und Körper, das bedeutet Fitness. Und Motivation, aber die ist keine Frage. Dafür sorgt schon die Super-Atmosphäre bei uns im Stadion. Für die Fans ist Europa einfach besonders.“

Warnender Rode: Eintracht-Mittelfeldspieler Sebastian Rode hat auf der Homepage der Eintracht vor dem morgigen Gegner in der Europa-League, Vitoria Guimaraes, gewarnt. Dabei erinnerte der 29-Jährige an das Hinspiel, das die SGE nur knapp mit 1:0 gewonnen hatte: „Schon im Hinspiel war es sehr schwer, dort zu gewinnen. Vitória hat keine schlechte Mannschaft, ist technisch sehr, sehr gut.“ Dabei gehe er davon aus, dass sich Guimaraes gut aus dem Wettbewerb verabschieden wolle: „Sie sind zwar schon ausgeschieden, wollen sich aber hier sicher nicht abschlachten lassen und auch nochmal ein gutes Gesicht zeigen.“ Er selbst sei wieder fit, nachdem er in der Schlussphase des Spiels gegen Hertha BSC einen Schlag abbekommen hatte. 

Schwärmender Hütter: Eintracht Trainer Adi Hütter kommt angesprochen auf die vielen Highlights in der aktuellen und vergangen Europa Leaugue Saison nicht mehr auf dem schwärmen. Es seien „unglaublich viele tolle Momente“ dabei gewesen und er könne sich nicht auf einen persönlichen Favoriten festsetzen. „Unser erstes Heimspiel gegen Rom, das Erreichen des Halbfinals gegen Lissabon und das Rückspiel gegen Straßburg. Diese Spiele werden mir ewig in Erinnerung bleiben.“ Nun hofft der Österreicher auf weitere Highlights im kommenden Jahr.

Rode und Gacinovic fit: Eintracht Frankfurt und Coach Adi Hütter kann im großen Gruppen-Finale der Europa League gegen Vitoria Guimaraes auf Sebastian Rode und Mijat Gacinovic setzen. Der Österreicher sagte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: „Es schaut gut aus. Beide sind eine Option für morgen“. Die zuvor leicht angeschlagenen Mittelfeldspieler sind seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining.

Trapp über Führungsspieler, Social Media und Rituale: Kevin Trapp kann nicht ohne seine Torwarthandschuhe, das der nach wie vor verletzte Keeper der SGE beim Leadership-Festival des DFB verraten. „Zu meinen Ritualen gehört, dass ich meine Torwarthandschuhe immer bei mir habe. Was aber auch daran liegt, dass einmal die Handschuhe gefehlt haben„, so der Eintracht-Torwart laut „kicker“. Bei Ritualen dürfe man es nicht übertreiben, so die Erfahrung des 29-Jährigen. Das gleiche gelte auch für den Umgang mit Social Media. „Heutzutage ist es egal, wo man sich aufhält, es gibt überall Handys und Kameras. Jeder muss wissen, wie er in der Öffentlichkeit auftreten muss, um Skandale zu vermeiden. Es ist ziemlich extrem geworden, in den Sozialen Medien kann sich jeder verstecken, dich feiern oder beleidigen“, so Trapp. „Ich bin jemand, der sehr vorsichtig ist, was er postet oder verbreitet.“ Auch zu seiner Rolle als Führungsspieler, die er inzwischen in Frankfurt inne hat, hat Trapp Auskunft gegeben. „Man muss offen sein für diese Rolle. Es gibt Personen, die wollen diese Verantwortung gar nicht übernehmen. Außerdem ist es wichtig, dass man eine gewisse Erfahrung mitbringt, die man an junge Spieler weitergeben kann. Es ist auf jeden Fall erlernbar, Führungsspieler zu sein„, so Trapp im Gespräch mit Nationaltorhüterin Almuth Schult, Buchautor Mark Hübner-Weinhold und Sportstudio-Moderator Sven Voss

 

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3 Kommentare

  1. OT: Ich bin kurzfristig verhindert und biete (schweren Herzens) meine Karte für das morgige Spiel an – selbstverständlich zum regulären Preis (Gegentribüne, Unterrang, Block 26A / 32 EUR). Die Übergabe würde morgen im Laufe des Tages an der Hauptwache erfolgen.

    Bei Interesse bitte per E-Mail (FfM.Christoph@gmail.com) bei mir melden.

  2. Mein Sohn wird heute 3 Jahre alt. Ich habe ein sehr gutes Gefühl das wir heute weiterkommen. Weil heute ein besonderer Tag ist ;).

  3. OT: Newcastle forciert den Kauf von Jetro, freut mich das es für den Jungen in der PL läuft. Wenn es so kommt, erhalten wir 9,3 Millionen Pfund (11 Millionen Euro) und würden damit ca. 5 Millionen Gewinn machen. Manchmal passt es eben doch für alle, ich freu mich!

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