Kampfansage von Rode: Es ist offiziell: Adi Hütter verlässt die SGE in Richtung Rheinland. Mittelfeldspieler Sebastian Rode versprach den Fans auf Twitter, dass sich die Mannschaft von der Nachricht nicht beirren lassen und alles dafür geben wird, um das historische Ziel Champions League zu erreichen: „Nun ist es offiziell. Unser Trainer verlässt uns am Ende der Saison. Für uns darf es aber keinen Grund geben jetzt nachzulassen. Im Gegenteil: wir werden mit aller Kraft weiter an unseren Zielen arbeiten.“

Wer folgt auf Hütter? Für die Medienbranche sind Trainerentlassungen ein gefundenes Fressen und bieten Stoff, über den berichtet und spekuliert werden kann. So auch die Kollegen der „Sport Bild“, die drei Namen für den frei werdenden Trainerstuhl bei Eintracht Frankfurt in den Ring werfen: Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg, Roger Schmidt von PSV Eindhoven und Sandro Schwarz von Dinamo Moskau. Die Verträge der drei Kandidaten enden jeweils 2022. Glasner sei der einzige, der eine Ausstiegsklausel besitzt. Diese soll unter fünf Millionen Euro liegen. Wann die SGE einen Hütter-Nachfolger verkündet, ist ungewiss. Einen neuen Sportvorstand wollen die Hessen dagegen noch im April präsentieren.

Wochenverträge für Trainer: Ex-SGE-Coach Dragoslav Stepanovic kommentierte in der „Frankfurter Neuen Presse“ den Wechsel von Eintracht-Trainer Adi Hütter nach Mönchengladbach. „Er hat in Frankfurt viel aufgebaut und kann jetzt das große Ziel erreichen. Die Frage ist allerdings, ob er das noch mal schaffen kann. Da bestehen sicher Zweifel. Und wenn man im Erfolg geht, bleibt man eben in besserer Erinnerung“, meinte der 72-jährige Serbe. „Wenn ein Mensch seinen Job wechselt, weil er woanders bessere Perspektiven sieht und vielleicht mehr Geld verdienen kann, wird ihm dazu gratuliert. Nur im Fußball ist das anders. Letztlich hat er aber seine Ausstiegsklausel im Vertrag gezogen, was ihm auch zusteht. Aber natürlich zeigt es die Entwicklung in diesem Profigeschäft“, argumentierte Stepanovic und fügte hinzu: „Irgendwann gibt es dann nur noch Wochenverträge.“

Kohr will zurück nach Frankfurt: Gemeinsam mit Danny da Costa ist Dominik Kohr noch bis Sommer an den 1. FSV Mainz 05 verliehen. Nach Saison-Ende will der 27-Jährige wieder zurück zur SGE kehren und dort bleiben. „Ich bin bis Sommer ausgeliehen und ab dann wieder Spieler von Eintracht Frankfurt. Da habe ich seinerzeit nicht umsonst einen langfristigen Vertrag unterschrieben“, stellte der defensive Mittelfeldspieler in der „Sport Bild“ klar. Mit den Rheinländern kämpft Kohr noch um den Klassenerhalt. Seit seiner Ankunft mit da Costa geht es mit den Mainzern wieder bergauf: „Es war wichtig, dass um die Mannschaft schon ein Umbruch stattfand.“ In der Winterpause wechselten die 05er ihren Cheftrainer, Sportvorstand und Sportdirektor mit alten bekannten Gesichtern aus.

Folgst du uns schon auf Instagram?

Kapitän-Ausfall bei Gladbach: Der kommende Gegner der Eintracht, Borussia Mönchengladbach, muss in der Bundesliga-Partie am kommenden Samstagnachmittag womöglich auf Kapitän Lars Stindl verzichten. Der Angreifer konnte am Dienstag wegen muskulärer Probleme nicht am Training der Fohlen teilnehmen und wird wohl auch am Samstag passen müssen. Borussia Mönchengladbach gab bekannt, dass der zweifache Torschütze aus dem Hinspiel „bis auf Weiteres“ ausfällt. Jonas Hofmann ist nach seiner Corona-Erkrankung dagegen genauso wieder im Training dabei gewesen wie Innenverteidiger Nico Elvedi, der Wadenprobleme hatte.

Freigang trifft erneut: Wie schon gegen Australien trug sich SGE-Stürmerin Laura Freigang auch gegen Norwegen in die Torschützenliste ein. Beim Test der DFB-Auswahl in Wiesbaden am Dienstag stand die 23-Jährige in der Startelf und traf in der 8. Minute zum 1:1-Ausgleich. Sjoeke Nüsken und Sophia Kleinherne wurden im Verlauf der zweiten Halbzeit eingewechselt. Merle Frohms saß 90 Minuten auf der Bank. Deutschland gewann letztendlich mit 3:1.

- Werbung -

18 Kommentare

  1. Ich gehe mittlerweile wieder positiv in den nächsten Spieltag! Die Mannschaft wird sich nicht hängenlassen. Fällt Stindl aus, wäre das schon gut für uns!

    54
    1
  2. Bei Gladbach hat sich doch damals auch keiner hin gestellt und gesagt weil Rose geht hören wir auf zu kämpfen, was soll Rode denn jetzt auch sagen? Die Wahrheit liegt auf dem Platz.

    41
    8
  3. Wie schon gesagt: die Mannschaft wusste längst, dass er geht, („jetzt ist es offiziell“ ) für sie hat sich nichts geändert. Weshalb sollten sie also mit einer anderen Moral und Einstellung in das nächste Spiel gehen als in die beiden vorigen?

    Gladbach ist ein schlechter Vergleich. Die Spieler haben eine tolle Champions League Saison gespielt und sind wahrscheinlich müde und ausgelaugt gewesen. Für unsere Jungs hingegen ist das das absolute TraumZiel.

    Ich mach mir keine Gedanken, dass da etwas schief gehen könnte. Wobei man gegen Gladbach schon verlieren kann, aber wir werden die notwendigen Punkte für die CL mit Sicherheit holen! Zuversicht ist angebracht

    31
    9
  4. was bin ich so froh, dass die Bayern gestern ausgeschieden sind. Alle Medien stürzen sich nur noch auf die Situation dort. So können unsere Jungs in relativer Ruhe arbeiten. Jetzt kommt noch die PK vor dem Spieltag – das wird eine, die ich mir nicht anschauen werde – und dann hat die Mannschaft die Chance großes zu erreichen.

    Wer mich richtig begeistert ist unser Vorstand und Aufsichtsrat. Wie dort die Situation seit Wochen gemanaged wird verdient höchstes Lob. Auch die Entscheidung, dass wir jetzt einen Vorstandssprecher haben, war lange überfällig.

    Ich war am Montag ziemlich down, aber es geht jeden Tag wieder etwas besser

    74
    5
  5. @5

    Grundsätzlich bin ich vollkommen bei Dir, man kann in Gladbach verlieren. Ich hoffe mal das wir am Ende den CL Platz halten können und diese tolle Saison wenigstens sportlich positiv endet und die Mannschaft sich belohnt.

    27
    3
  6. Ich vertraue dem Vorstand und Aufsichtsrat und auch der Mannschaft. Es werden die richtige Entscheidungen getroffen, dazu wird die Mannschaft alles für Ihren Erfolg tun. Da Vertraue ich den Führungsspielern, das sie dementsprechend dazwischen gehen!

    18
    3
  7. Ganz ehrlich, das Thema Hütter und Bobic is für mich durch. Sollen sie halt gehn. Die Jungs werden für sich selbst und für uns die Saison erfolgreich beenden, da hab ich gar keine Zweifel. Am besten gleich am Samstag die Gladbacher ins Niemandsland der Liga ballern…

    47
    2
  8. Die Ruhe im Vorstand kamm man sowohl positiv als auch negativ bewerten. Wenn der scheidende Sportdirekter den Abgang des Trainers kommentiert und sich erst danach entscheidet, dass Hellmann vielleicht momentan besser geeignet ist, dann ist schon nicht ideal.

    Die Kommunikationsstrategie und die Arbeit, die gerade im Hintergrund laeuft, kann man erst bewerten, wenn die Nachfolger von Bobic und Huetter ernannt worden sind. So gesehen bleibe ich momentan neutral, was die Arbeit hinter den Kulissen angeht. Ob dann letztendlich die richtigen Entscheidungen gefaellgt worden sind, wird die Zukunft zeigen.
    PS: Aus Huetters Bemerkungen laesst sich schon rauslesen, dass Bobics Abgang ein Faktor gewesen ist.
    PPS: Wenn Eberl es schafft, unseren Trainer abzuwerben, obwohl Gladbach naechste Saison nicht international spielen wird, zeigt das schon seine Klasse. Das gelingt nicht jedem Manager. Bobic ist in dieser Hinsicht aehnlich. Mal schauen, wie kompetent der Nachfolger sein wird. Eine groessere Bindung an die Eintracht waere schoen, allerdings heisst das nicht, dass bessere Entscheidungen oder Erfolge erreicht werden.

    14
    22
  9. Ob Hütter bis zum Saisonende unser Trainer sein wird, hängt in höchstem Maße von den Ergebnissen in den kommenden Spielen ab.
    Stimmen die Ergebnisse, bleibt die SGE auf CL-Kurs, dann wird es relativ ruhig bleiben.
    Gegenteilig wird’s ungemütlich.
    Die SGE-Verantwortlichen werden die Personalien hoffentlich mit größter Diskretion lösen, gegen bewusst lancierte Latrinengerüchte und auch phantasievolle Medienphantasien helfen die Worte „kein Kommentar“.
    Ruhe behalten, weiter punkten, so könnte es klappen.

    16
    4
  10. Jetzt bloß nicht lethargisch werden („in Gladbach kann man schon mal verlieren“). Nein, Punkteabstand hin oder her, BMG ist ein direkter Konkurrent in diesem Endspurt, folglich ist es ein 6 Punkte Spiel. Und mit dem ganzen Drumherum ist es mindestens ein 6 Punkte Spiel. Praktisch alle müssen sich beweisen, jeder auf dem Platz und auch am Spielfeldrand. Und nicht zuletzt, bitte, es geht um Platz 3!

    50
    2
  11. Das wird die letzten Spieltage noch interessant.
    Unser Trainer geht, der bei Gladbach auch, sehr wahrscheinlich auch der in Leverkusen und auch der von Bayern, die sich anscheinend um den von RB bemühen. Wenn wir jetzt noch den Glasner holen sollten, dann wäre der Erdrutsch perfekt. Dann müssen die Führungsspieler der jeweiligen Teams, die Rolle des Trainers in Sachen Einstimmen und Motivieren des Teams übernehmen.

    35
    2
  12. @ 13: Hütter wird auf jeden Fall (!!!) bis zum Ende dieser Saison Trainer bei uns bleiben?! Warum sollten wir ihn rauswerfen? Wird sind auf Platz 4… das wäre mit das Dümmste, was Du jetzt machen könntest.

    Ich bleibe dabei: Glasner und Rangnick würden gut passen. 🙂

    8
    0
  13. @13 & @17: Ich denke, Hütter bleibt nun schon allein deshalb bis zum Schluss, weil sonst die 7,5 Mio. EUR futsch wären, oder?

    Wir packen das, auf geht’s Eintracht!
    Fprza SGE

    0
    0

Kommentiere den Artikel

- Werbung -