Lobte den kommenden Gegner, zeigte sich aber trotzdem selbstbewusst: Marco Fabián.
Lobte den kommenden Gegner, zeigte sich aber trotzdem selbstbewusst: Marco Fabián.

Fabián zeigt sich selbstbewusst: Eintracht-Mittelfeldregisseur Marco Fabián hat sich gegenüber „Sky“ zu seiner starken Form und dem kommenden Spiel gegen den FC Bayern München geäußert. Der Mexikaner gab an, dass er das erste halbe Jahr zur Eingewöhnung gebraucht habe um sich nach dem großen Schritt von Mexiko nach Deutschland zurecht zu finden. „Was ich aber immer getan habe ist von Tag eins an hart zu arbeiten und mich zu empfehlen und der Mannschaft zu helfen. Das was ich aktuell sehe ist für mich die Belohnung für die harte Arbeit, die ich geleistet habe“, so der 27-Jährige. Für die Zukunft hat der „Zehner“ hohe Ziele: „Ich möchte, dass wir hier dauerhaft erfolgreich sind, dafür werde ich alles tun.“ Den Kader der Eintracht sieht Fabián positiv: „Jeder gibt einhundert Prozent und keiner nimmt sich etwas raus. Egal ob man jetzt deutsch, englisch oder spanisch spricht, kommunizieren wir sehr gut miteinander.“ Dies sei laut dem Mittelfeldspieler auch sehr wichtig für den Erfolg des Teams. Auch für das kommende Spiel sieht Fabián Chancen für die SGE. Zwar seien die Bayern eine der „besten Mannschaften der Welt“, trotzdem habe die Eintracht die Möglichkeit etwas zu erreichen: „Aber auch wir haben Qualität und warum sollten wir diese auch nicht hier vor dem eigenen Publikum zeigen? Warum sollte da nicht was für uns drin sein? Der Sieggedanke ist nicht verboten, auch nicht gegen die Bayern.“

Bobic hofft auf „außergewöhnlichen Tag“: Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic erwartet einen konzentrierten Auftritt der SGE am kommenden Samstag gegen den FC Bayern München. „Wir müssen gucken, dass wir einen außergewöhnlichen Tag haben, mit allen Facetten, die dazugehören“, so der 44-Jährige gegenüber des „Kicker“. Gegen eine solche hochkarätige Truppe sei aber auch ein „Quäntchen Glück“ wichtig. Hoffnung machen dem ehemaligen Stuttgarter die Auftritte bei den ersten Heimspielen der Saison: „Es hätte auch keiner gedacht, dass wir gegen Schalke, Leverkusen oder Hertha punkten.“

Hellmann sieht Ultra-Treffen mit gemischten Gefühlen: Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die Fangruppierung „Ultras Frankfurt“ ein Alternativprogramm für die ausgesperrten Besitzer von Karten des Blocks 40 anbieten. Hierzu gehört auch, dass die Ultras ein „DFB-Schwein grillen“ wollen. Diese Provokation gegen den DFB, der seit einiger Zeit ein Feindbild darstellt, sieht Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann kritisch. Gegenüber der „Bild“ sagte der 45-Jährige: „Wir sehen das mit gemischten Gefühlen. Jede Provokation, die von dieser Gruppe ausgeht, ist für Eintracht Frankfurt nicht gut.“ Laut dem Bericht, wollte der DFB bisher kein Statement abgeben, um das angespannte Verhältnis nicht noch weiter zu verschärfen, sondern setzte sich lediglich inoffiziell mit den Verantwortlichen der SGE in Verbindung.

Magdeburg-Fan gestorben: Ein Fan des 1. FC Magdeburg ist am gestrigen Mittwoch nach einem tagelangen Kampf im Krankenhaus gestorben. Der Anhänger des Eintracht-Gegners der ersten DFB-Pokalrunde war am 1. Oktober nach einem Zusammentreffen mit Fans des Hallescher FC aus einem fahrenden Zug gestürzt. Erst eine Stunde nach dem Fall wurde der 25-Jährige auf Höhe des Busbahnhofes Haldenslebens gefunden. Seitdem kämpfte er in einem Magdeburger Krankenhaus um sein Leben. Die Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg zeigten sich geschockt. „Mit Bestürzung hat der Verein die traurige Botschaft aufgenommen und drückt der Familie von Hannes das tiefste Mitgefühl aus“, heißt es in einer Stellungnahme des Vereins. Auch die Magdeburg-Fangruppierungen „Block U“ und „Blue Generation“ zeigten sich tief betroffen und ließen über eine Stellungnahme verlauten, dass sie sich nicht im Stande sehen, ihren Support in den nächsten Spielen zu organisieren und durchzuführen. Die Gruppierungen riefen außerdem zur Besonnenheit auf um das sowieso schon angespannte Verhältnis zu den Fans des Hallescher FC nicht weiter zu verschärfen. Auch SGE4EVER.DE spricht den Angehörigen sein Beileid aus und wünscht ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

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13 Kommentare

  1. Also ein „DFB Schwein“ zu grillen is kindisch und albern, aber ein so großer Verband wie der DFB sollte sich von so etwas wirklich nicht provozieren lassen. Und da die Veranstaltung auch nicht von der SGE organisiert ist, kann wirklich niemand ihr daraus einen Strick drehen.

    Aber für die Ultras wäre Vandalismus oder Gewalt auf der Veranstaltung natürlich eine Katastrophe. Und ich denke eigentlich auch nicht das da irgendwas passiert.

  2. Ein Strick kann der SGE da nicht draus gedreht werden, aber vielleicht sollten die Ultras einfach mal selbst zur Deeskalation beitragen, anstatt nach den dummen Aktionen, für die wir bestraft wurden, noch weiter Öl ins Feuer zu gießen. Der DFB sitzt am längeren Hebel und wird beim nächsten Mal sicherlich nicht zaghafter agieren, wenn sinnlose Provokationen kommen, die dazu dienen, den Hass auf den DFB zu verschärfen (bzw. ihn teilweise auch erst zu generieren).

  3. Die dummen Aktionen kamen ja nicht von DEN Ultras, sondern von einzelnen. Und das die mit Kollektivstrafen nicht einverstanden sind ist in Ordnung. Klar kann man über den Stil streiten.

  4. wer etwas anders von den Ultras erwartet hat , als dass sie sich mit einer „Aktion“ zu Wort melden und Ablehnung zu dem Urteil „demonstrieren“ , den kann man doch nur als Träumer bezeichnen.
    natürlich : „wir werden ein leibhaftiges DFB-Schwein grillen“ – das ist nicht gerade geistiges Niveau !
    Gegen die Bayern 2000 der treusten Fans auszusperren und beim darauffolgenden Pokalspiel sogar 6.000 Fans + 20.000 unbescholtene Bürger ist aber auch nicht gut. Niemand kann erwarten, dass das klaglos hingenommen wird.
    dennoch :
    keine Gewalt ! – kein Schaden für unsere SGE ! das ist meine Hoffnung
    lasst uns lieber über Sport reden.
    Forza SGE !

  5. Nachdem der „Raketenmann“ von den eigenen Leuten indentifiziert worden war und somit eine riesengroße Geste der Mit- und Zusammenarbeit der Anhängerschaft in Richtung Vereinsführung und offiziellen Stellen getätigt wurde… ändert sich nichts am Strafmaß und die höchst bescheuerte Kollektivstrafe, die 2000 (!) Anhänger mit einem Schlag trifft, bleibt bestehen. Ganz ehrlich: Sie dürfen gerne ein „DFB-Schwein“ symbolisch grillen und auch gerne Fussball-Mafia-DFB brüllen. Ich meine, wir sind doch noch beim Thema Fußball oder sitzen wir schon auf Ledersitzen und lassen uns den Hotdog und das Pils per Catering zu unserem Platz bringen? Darf ich denn noch Hotdog sagen oder ist das inzwischen animalisch auch incorrect?

  6. @sge1899:
    Ich finde ja auch das sie das dürfen und dürfen müssen, außerdem hat es den DFB nicht zu interessieren was auf einem privaten Arrangement passiert.

    Ich hoffe eben nur aus fansicht das eben niemand da auf die ide kommt gemeinsam zum DFB Gebäude zu ziehen und irgendwas kaputt zu schlagen. Aber eigentlich schätze ich die UF als intelligenter ein als so etwas zuzulassen.

  7. Würde mir auch mal eine Demonstration der Ultras gegen die ‚Zündler‘ wünschen. Das wäre mal eine klare Ansage gegen die, die die Eintracht mit Absicht ständig massiv schädigen.
    Halte auch nichts von Sippenhaft, nur wird diese Demo wieder genau nach hinten los gehen und uns weiterhin untragbar für Sponsoren und die Breite Öffentlichkeit machen. Zu erschreckend sind noch die Bilder der abgefeuerten Leuchtstoffraketen.Und ein klares Statement gegen diese Täter wurde nie wirklich abgegeben. Glücklicherweise haben wohl einige Fans diesmal nicht ihren Mund gehalten und mitgeholfen die Täter zu identifizieren. Die Ultras als Gesamtes haben dies aber so gut wie garnicht kommentiert. Dagegen wird jetzt als Message rüberkommen, dass ja ihrgendeine Organisation für das Leid der Fans verantwortlich sei (was ja auch stimmt), aber die ‚Zündelei‘ wird wieder unter den Tisch gekehrt und scheinbar von den Ultras geduldet. Genauso wird das wahrgenommen werden. Schade für unsere Eintracht.

  8. Ich kann mir nicht vorstellen das die UF in irgendeiner Form Randalieren. So blöd sind sie nicht. Und das sie sauer sind und ihre Meinung dazu äußern wollen kann ich sehr gut nachvollziehen. Diese Kollektivstrafen sind auch einfach nur nervend. Es trifft zu 99% die falschen!! Ist meines Erachtens auch nicht rechtens was da für Urteile gesprochen werden. Man stelle sich vor sowas würde in der normalen Rechtsprechung so angewandt. Ein paar Leute aus einem Dorf bauen scheiße und das weil man die Täter nicht fassen kann wird das ganze Dorf in Sippenhaft genommen. Undenkbar!! Jetzt sind sogar die Täter soweit identifiziert und trotzdem bleibt die Strafe bestehen. Kann ich alles nicht nachvollziehen.

  9. Da bisher der Marsch nicht angemeldet ist, wird die Polizei dagegen angehen MÜSSEN. Ärger und damit schlechte Presse sind garantiert.

  10. Hab grade gelesen das sich die Bayernfans solidarisch zeigen und bis zur 65 min ihre Mannschaft nicht anfeuern. Respekt!!

  11. Richtig Hammerman @10
    Ausserdem bittet die Südkurve München alle Frankfurter, sich daran zu beteiligen.

  12. @ Charly

    Das stimmt so nicht. Im nächsten Heimspiel nach Magdeburg gab es von der UF eine Stellungnahme, in der – für Ultraverhältnisse – das ganze sehr deutlich angeprangert wurde, solch ein Verhalten wurde sogar als vereinschädigend bezeichnet. Bzw um es zu verdeutlichen: Es wurde zur Besonneheit aufgerufen um weitere Vorfälle zu verhindern, die dem Verein schaden. Das Plakat wurde an allen Ecken im Stadion aufgehängt…

    @ Schickeria

    Finde ich eine sehr gute Aktion, hätte ich nicht mit gerechnet. Aber seien wir mal ehrlich, so groß ist der Unterschied zwischen schweigen aus Solidarität und Support bei den Bauern nicht xD

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