Can Uzun ist bei vielen Klubs heiß begehrt. (Foto: IMAGO / Zink)

Uzun zur SGE? Seit einigen Monaten gilt Can Uzun vom 1. FC Nürnberg als eines der begehrtesten Stürmer-Talente in Deutschland. Nun berichtet die „Bild“, dass zwar viele Klubs Interesse am 18-Jährigen haben, die Frankfurter Eintracht hier aber die besten Karten besitzt. Demnach gäbe es die Möglichkeit für Uzun, bei der SGE Einsatzminuten zu sammeln, außerdem ist Kumpel Nathaniel Brown ab Sommer auch in Frankfurt. In der bisherigen Spielzeit kam Uzun für die Franken 18 Mal zum Einsatz, dabei gelangen ihm zehn Tore und eine Vorlage. Neben der SGE sollen aber auch viele Klubs aus dem In- und Ausland am Angreifer interessiert sein, darunter auch Top-Adressen wie Borussia Dortmund, Inter Mailand und Ajax Amsterdam.

Hellmann erklärt Frankfurter Nicht-Proteste: Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann hat sich bei „Welt TV“ dazu geäußert, dass die Fans der Hessen seit Wochen nicht gegen den möglichen Investoren-Einstieg protestieren. Dabei betonte er, dass man hier frühzeitig in Kontakt zur Frankfurter Fanszene getreten sei. „Wir haben größere Nähe zur Finanzindustrie, da gibt es also nicht so riesige ideologische Gräben. Unsere Szene weiß ein bisschen mehr, weil wir tiefer und früher erklärt haben, was der Grund und der Ansatz ist. Sie lässt sich nicht gerne sagen, wann sie zu protestieren hat. Und dann gibt es bei uns sicherlich handfestere Themen wie Gewalt und Polizei“, so der 52-Jährige. Im gleichen Interview hatte sich Hellmann auch schon zu einer möglichen Neuabstimmung der Klubs über den Investoren-Einstieg geäußert.

Ex-Adler gewinnen Afrika Cup: Die beiden Ex-Eintracht-Spieler Evan N’Dicka und Sebastien Haller haben am gestrigen Sonntagabend mit ihrem Heimatland den Afrika Cup gewonnen. Die Elfenbeinküste gewann im Finale gegen Nigeria mit 2:1, Haller erzielte dabei das vielumjubelte 2:1 kurz vor dem Ende. Der Angreifer steht mittlerweile bei Borussia Dortmund unter Vertrag, N’Dicka spielt in Italien bei der AS Rom.

SGE4EVER.de-Redakteur Marcel Storch (vorne links) mit Moderatorin Lisa Tellers, Ex-Hammerwerferin Kathrin Klaas und Mitgliedern des EFC SGE4EVER.de

SGE4EVER.de im hr-Heimspiel!: Ganz viel SGE4EVER.de im hr-Heimspiel! am Montagabend. Marcel Storch, Stellvertretender Chefredakteur von SGE4EVER.de, war gemeinsam mit Ex-Hammerwerferin und Eintracht-Fan Kathrin Klaas zu Gast in der hr-Sendung, um über die aktuelle Lage bei der Eintracht und das anstehende Conference-League-Spiel gegen Union St. Gilloise zu sprechen. Unterstützung erhielt er dabei vom EFC SGE4EVER.de e.V., die als Zuschauer vor Ort waren. Ausgestrahlt wird die Sendung um 23:30 Uhr im hr und bereits online in der hr-Mediathek.

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20 Kommentare

  1. Marmoush, Matanovic, Ferri, möglicherweise Kalajdzic, Ekitike und Spieler die aus der Leihe zurück kommen – wie soll Uzun da an ausreichend Einsatzminuten kommen.
    Gerade im Sturm werden und wurden (Ngankam, Ache, Akman, Lammers usw.) zu viele Hoffnungen auf die Zukunft verpflichtet und wenige Spieler, die sofort weiter helfen.

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  2. Einer setzt sich durch und 6-7 schauen in die Röhre, oder spielen wir mit einer Sturm und Drang Formation mit 3 Stürmern.

    Ich finde mit diesem Modell verbaut man manchem jungen Talent die Zukunft. Zumal wie soll er sich durchsetzen und verbessern, wenn er kaum Einsätze haben wird.

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  3. Da meine Ausführungen nicht auf viel Gegenliebe stoßen, möchte ich meine Gedanken noch einmal präzisieren. Mag sein, dass diese Überlegungen zu sozial für den Profi-Fußball sind.

    Wenn ein 17 oder 18-jähriger einen Vertrag mit einem Verein schließt, wird er umworben mit Floskeln wie „Du bist ein Riesentalent und die Zukunft des Vereins“ usw. Immerhin wird ihm der Wechsel finanziell schmackhaft gemacht. Mit Speck fängt man Mäuse!

    Wenn er ein paar Monate später wechselt darf er ein paar Mal mit der Mannschaft trainieren und in der Vorbereitung möglicherweise mal eine Halbzeit gegen einen unterklassigen Verein spielen.

    Dann teilt man ihm mit, dass er nun aktuell doch nicht stark genug ist, um regelmäßig eingesetzt zu werden. Um an Spielpraxis zu kommen, wird er an einen Verein im Ausland oder der zweiten Liga ausgeliehen. Wenn er auch dort nicht genügend Einsätze erhält, wird er nach einem halben Jahr wieder aus der langsam bekannten Umgebung gerissen und an einen anderen Verein vermittelt.

    Das ist für einen jungen Spieler psychisch oft sehr problematisch. Wehren kann er sich gegen die Praxis kaum, da die Verträge meist über einen langen Zeitraum geschlossen sind und ein Leben auf der Tribüne droht, wenn er nicht zustimmt.

    Ich kann den Verein verstehen, wenn er das hin und wieder macht. Aber als prinzipielle Geschäftsidee auf Kosten junger Spieler finde ich das eher verwerflich.

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  4. Also wenn du einen Uzun bekommen kannst direkt zuschlagen. Hatte ihn schon in der Sommerphase vorgeschlagen da war er noch total unbekannt aber hatte ihn zweimal live spielen gesehen und musste direkt an Gundogan denken bloß offensiver. Da braucht man kein großartiger Scout zu sein umzusehen was das für eine Granate ist.Dieser Spieler wenn er verletzungsfrei bleibt,ist ein Versprechen für die Zukunft. Er kann 6er/8er/10er und 9er aber ich persönlich sehe ihn auf der 10er bzw hinter den Spitzen agieren. Krösche bitte eintüten.

    Schöne Grüße aus Sachsenhausen

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  5. ..Außenverteidiger und Torwart kann er auch, außerdem ist er ein begnadeter Origami-Falter.

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  6. @ 4. lost in 2021

    Ehe er sich so „verwerflich“ behandeln lässt, könnte er doch auch einfach in Nürnberg bleiben, oder nur nebenbei weiter kicken und eine Lehre als Elektriker machen.
    Dann wäre er gerettet.

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  7. Wenn Geld das Hauptargument ist, kommt er sowieso nicht zu uns. Wenn er vor allem auch spielen will sind wir in der Verlosung. Der Junge kann auf verschiedenen Positionen spielen und ist torgefährlich

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  8. Was mich bei Uzun ein wenig skeptisch macht ist sein Topspeed von 31,X Km/h…das ist schon recht wenig für einen so jungen Spieler. Mit Zunahme von Muskelmasse über die Jahre dürfte das noch weniger werden.

    Das ist kein KO Kriterium, klar, auf dem Schirm sollte man es jedoch haben, da das Tempo der große Unterschied zwischen Liga 1 und Liga 2 ist.

    Viele Spieler die in Liga 2 performen/treffen kommen in Liga 1 nicht mehr mit und alle wundern sich warum…in der Regel liegt es am fehlenden Tempo.

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  9. Tatsächlich bin ich mal auf die Ablöse gespannt, im Kicker stand gestern Sockelablöse von 10 Millionen….schon heftik

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  10. @ Lost in 2021, ich sehe das ähnlich.

    „Einmal um die ganze Welt – und die Taschen voller Geld“ das wusste schon Karel Gott. Haben wir nicht bald endlich alles „verjuxt“? Das Konto leert sich sich – und die Bank füllt sich plus Leihspieler allerorten. Diese Feststellung ist m.E. zulässig.

    Holst Du den Uzun nicht – der womöglich wie ein Undav durchstartet – dann kommt die Frage auf “ Warum haben wir nicht …“

    Solange MK & Co die Spieler, die wir am Ende nicht gebrauchen können, ohne Verlust (inkl. Gehälter) weiter transferiert, darf er weiterhin Monopoly spielen. AM ENDE WÜNSCHE ICH MIR ABER EINEN EINGESPIELTEN KADER, DER ÜBERZEUGEND SPIELE GEWINNT. Hertha hat auch mal ganz viele Spieler eingekauft …

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  11. @11
    Man kann es drehen und wenden wie man will, es ist eben auch Monopoly. Spieler wie Kamada, Zalazar, Brown, Matanovic, Akman, Ache, Lisztes, Tuta und Ngankam werden gekauft, gewogen, eventuell für zu leicht befunden, verliehen, noch Mal gewogen, … und dann langt es eben für unseren Kader, oder es geht trotzdem gut und man kann den Spieler gewinnbringend verkaufen, oder man streicht einen „kleinen“ Verlust ein.

    Ich kann jeden verstehen, der damit Probleme hat, aber aus meiner Sicht ist das kluges Wirtschaften und eine clevere Strategie. Wenn nur einer von diesen Spielern explodiert – und dazu braucht man halt ein gutes Scouting – wie etwa Kamada und dazu verkauft werden kann, finanziert man den ganzen Rest. Und eine Chance für die Spieler ist es allemal!

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  12. Wie schon so oft beschrieben, ist es unser Weg, junge Spieler vor dem großen Durchbruch zu verpflichten. Die genannten Summen sind aber für talentierte Spieler enorm hoch. Da sollte dann schon eine hohe Überzeugung in die Qualität des Spielers da sein. Und wenn er Qualität hat, wird er auch spielen und seinen Platz finden. Problematisch ist nur, dass immer nur 11 auf dem Platz stehen können 😉 aber das sind Luxusprobleme und die Situation ist mir viel lieber, als wenn sich die Mannschaft von selbst aufstellt und Hrgota mit Jan Rosenthal oder Nico Frommer um einen Platz in der Mannschaft streitet. Wobei das nicht despektierlich oder gar beleidigend gegen die Spieler gemeint ist sondern nur den Qualitätsunterschied beschreiben soll.

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  13. Grundsätzlich betrachtet werden Spieler verpflichtet, damit diese auf dem Platz stehen und gescheit gegen den Ball treten oder als Einwechselspieler reinkommen und für frischen Wind sorgen.

    Ein Spieler hat allerdings auch eine zweite Aufgabe: Er ist ein Investitionsgut, wie man an den Abgängen RKM, JL, DS, etc. sehen kann. Für die Fußball-Romantiker ist dieser Denkansatz ohne Frage ein Fauxpas.

    Bestenfalls soll ein Spieler sich entwickeln und danach die Kassen voll machen. Das ist die Geschäftsidee der SGE, aber es wird auch Spieler geben, bei denen diese Entwicklung (fast) gar nicht (Jens Petter Hauge) oder nicht vollumfänglich umgesetzt werden kann. Diese Spieler werden dann zu Verhandlungsmasse und bestmöglich – und dies gehört zu den Aufgaben und Zielen eines Markus Krösche – sollte es einen positiven Erlös geben oder der Verlust sollte möglichst klein gehalten werden.

    Letztlich ist die SGE ein Wirtschaftsunternehmen, dass Entertainment als Ware anbietet.

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  14. Zu 11: da gebe ich dir recht mit Hertha. Mir fällt da noch ein Verein ein. Der spielte grottenschlechten Fussball, wusste nicht wie er an ganz viele Punkte gekommen ist und wurde Vizemeister. Von da an ging’s bergab und man fand sich, glaube ich, 2 Jahre später in Liga 2 wieder. Über den wirtschaftlichen Schaden brauche ich nicht noch schreiben.

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  15. Wir schießen halt gerne mit Kanonen auf Spatzen inkl Ausschuß Ware.
    Effizient ist das nicht, aber so bringen wir den Rubel ins Rollen und scheißen mit den Großkopferten.
    Anders machts grad Köln. Die gewinnen dann halt mal mit Spielern, die dafür kämpfen um im Verein zu bleiben.
    Auch der Holzweg ist ein Weg.

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  16. Was is denn bei dir kaputt? Sollen wir uns jetzt vielleicht Köln zum Vorbild nehmen, die im Tabellenkeller rumkrebsen und vor allem gerade 2 Jahre Transfersperre aufgelegt gekriegt haben wegen unlauterem Geschäftsgebaren?!? Na Bravo, die machen das bestimmt viel besser als Krösche… Was zum Teufel…

    @sge4ever Redaktion, der „nanu oder 69“ ist nicht nur ein böser Troll, sondern ist inzwischen auch durch offene Beleidigungen aufgefallen, mir ist nicht ersichtlich, warum ihr die IP-Adresse nicht einfach sperrt.

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  17. Wieviel Geld noch übrig ist, das kann man auf transfermarkt de nachvollziehen. Wenn man die Kaufoption bei de Beek und Ekitike zieht, sind noch ca 30 Mio. verfügbar. Theoretisch würde einem die Steuer was klauen, aber auch Ausgaben im nächsten Jahr kann man steuerlich genauso abschreiben lassen. Es ist also auch Aufgabe von Krösche, die verbliebenen 30 Mio. zeitnah zu verbraten, sonst sind es 10 Mio. weniger. Ich denke mal, den wenigsten Fans ist dieser Zusammenhang bewusst.

    Und natürlich hat Can Uzun bei der Eintracht große Chancen auf Spielzeit. Der ist ein Monster-Talent. Bei anderen Vereinen ist die Konkurrenz viel schlimmer, Krösche hat den Kader von der Abwehr(das wichtigste zuerst) bis zum offensiven Mittelfeld verstärkt, der Sturm kommt jetzt erst als Krönung.

    Du hast im Sturm den Halbstürmer Marmoush, Kalajdzic ohne Kaufoption und Ekitike wird wahrscheinlich verpflichtet, somit sind nur 2 übrig am Ende der Saison. Nacho und Futkeu sind noch Ergänzungsspieler. Wenn man also die Option mit 2-3 Spitzen hat im klassischen 4-4-2 (ManU unter Ferguson) oder 3-4-3(Liverpool unter Klopp, da haben genau genommen nur die Außenstürmer Mané und Salah und die Tore gemacht und der technisch starke Firminho zentral mehr aufgelegt) haben will, dann sind das eigentlich immer noch zu wenig. Krösche wird die verbleibende Kohle also hauptsächlich in Stürmer und offensive Außen pumpen. Erst dann kann man ernsthaft darüber nachdenken, die CL-Plätze zu attackieren, vorher sind das sinnlose Träumereien.

    Es ist bereits ein kleines Wunder, dass die Eintracht auch nur in die Nähe der deutschen Top5-Clubs kommt und so finanzgewaltige Clubs wie Wolfsburg und Hoffenheim oder sehr renommierte Clubs wie Gladbach, Köln, aber auch Hamburg und Schalke weit hinter sich lässt. Bitte vergesst nicht, immer demütig und dankbar dafür zu sein und nachsichtig, wenn mal etwas nicht sofort klappt. Die Entwicklung ist toll, aber die Möglichkeit auf die Meisterschaft oder auch nur auf die Qualifikation zur Champions League durch die Liga sind einfach noch weit weg. Die Qualifikation zur CL durch die Liga wurde von der Eintracht noch niemals erreicht und es ist völlig vermessen, wenn irgendwer das jetzt plötzlich als Forderung stellt. Wie kommt man denn auf sowas?!?

    Jede Position mindestens doppelt stark besetzt zu haben, jedes System spielen zu können, das haben alle Top-Clubs, davon träumen auch MK und Toppi bei der Eintracht, aber das ist einfach noch nicht gegeben. Erst wenn das erreicht ist, wird sich die wahre Größe von Dino Toppmöller zeigen… mark my words.

    Und es wird passieren, denn alle Profi-Verträge der Eintracht laufen für mindestens 3 Jahre. Natürlich werden Bild, Sun & Co. wieder lächerliche Transfergerüchte aufkommen lassen, aber dieser Kader kann in der Komposition jahrelang zusammen spielen.

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  18. @ 18, danke für´s Erklären. Schade, dass man bei den (noch) guten Zinsen für Tagesgeld und Festgeld die Kohle rausfeuern muss. 🙂

    … aber lieber so, als 2016 und früher.

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  19. @Redaktion
    Den Afrika Cup hat nur Haller gewonnen.
    N’Dicka hat mit Nigeria das Final verloren. 😉

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