Verteidiger Carlos Salcedo musste in seiner Heimat Mexiko vor Gericht erscheinen.

Salcedo vor Gericht: In den vergangenen Tagen weilte Eintracht-Innenverteidiger Carlos Salcedo aus bisher noch unbekannten Gründen in Mexiko. Wie die „Bild“ nun berichtet, stand der Abwehrmann hier von einem Gericht in Zapopan, einer Stadt im Ballungsraum Guadalajara. Der Grund für den Gerichtstermin sei eine Anklage seiner Ex-Freundin Ivanna Sigüenza Minoux, mit der er vier Jahre zusammen war. Sie verklagte ihn auf Unterhalt für ihre Tochter Ivanka und möchte, dass die Tochter seinen Nachnamen trägt. Salcedo selbst erkennt die Zweijährige nicht als seine Tochter an, obwohl ein erster DNA-Test ihn als Vater ausgewiesen hatte. Heute soll der 24-Jährige aber wieder in Frankfurt ankommen und sich dann gemeinsam mit der Mannschaft auf den Supercup vorbereiten.

Neuer Rasen im Waldstadion: Während sich die Spieler der Eintracht am heutigen Mittwoch bei der ersten Trainingseinheit der Woche auf den Supercup am kommenden Sonntag vorbereiteten, wird auch das Waldstadion für die Partie gegen den FC Bayern München herausgeputzt. Für das erste Spiel von Ex-Eintracht-Trainer Niko Kovac für seinen neuen Verein bekommt die Eintracht einen neuen Rasen, der heute verlegt wird. Auch für das erste Bundesligaspiel wird das Stadion wieder einen neuen Rasen bekommen, denn zuvor findet am 18. August ein Konzert der Band „Böhse Onkelz“ statt.

Stirl wird Profi? Der Eintracht fehlen deutsche Spieler in ihrem Kader. Vor dem Supercup hat die SGE nur zehn deutsche Akteure in ihrem Kader, zwölf sind gefordert. Wie der „kicker“ berichtet, könnte Tobias Stirl einer der Profiteure sein. Der 18-Jähriger war bereits mit der Eintracht im Trainingslager und soll noch in dieser Woche mit einem Profivertrag ausgestattet werden. Doch wenn die SGE bis Ende der Woche keinen deutschen Spieler mehr verpflichtet, müssten die SGE-Verantwortlichen einen weiteren A-Jugendlichen, der mindestens 18 Jahre alt ist, mit einem Profivertrag ausstatten. Aktuell stehen mit Wiedwald, Zimmermann, Beyreuther, Chandler, da Costa, Knothe, Russ, Blum, Müller und dem wechselwilligen Stendera zehn deutsche Kicker im Kader.

Stadt will Waldstadion nicht verkaufen: Die Eintracht und die Stadt Frankfurt haben nach Informationen der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ wieder Verhandlungen um das Waldstadion aufgenommen. Hier soll es wohl hauptsächlich um  den Ausbau, den künftigen Betrieb und die Modernisierung des Stadions gehen. Ein Verkauf des Waldstadions an die Eintracht sei aber definitiv keine Option mehr  und laut der „FAZ“ kann auch nicht mit einer schnellen Einigung gerechnet werden.  Die Kosten für den Umbau und die Modernisierung des Stadion soll wohl einen zweistelligen Millionen-Betrag kosten, an dem sich der Bundesligist auch finanziell beteiligen soll. Wie hoch diese Beteiligung dann aber sein soll, sei noch nicht bekannt.

Neuer Job für Falkenhain: 33 Jahre lang war Rainer Falkenhain Leiter der Lizenzspielabteilung bei den Adlern. Jetzt übernimmt er einen neuen Job bei der Eintracht – als Vorstansberater. Das teilte der Verein am Mittwoch mit: „Das Vertrauen des Vorstandes bedeutet mir sehr viel und ich weiß diese neue Aufgabe sehr zu schätzen“, sagte er. „Vor allem im Hinblick auf die anstehenden Spiele in der Europa League wird es sehr viel zu tun geben und ich schaue dieser sicher sehr ereignisreichen Zeit sehr vorfreudig entgegen.“

Müller trainiert allein: Neuzugang Nicolai Müller plagt sich seit dem Trainingslager in Gais mit muskulären Problemen im Oberschenkel rum. Auch nach den zwei trainingsfreien Tagen ist er noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und trainierte am heutigen Mittwoch noch individuell, steigerte aber seine Belastung, wie die Eintracht auf Twitter mitteilte.

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9 Kommentare

  1. Ist zwar reine Privatangelegenheit, aber wenn es eh schon hier thematisiert wird: – Salcedo selbst erkennt die Zweijährige nicht als seine Tochter an, obwohl ein erster DNA-Test ihn als Vater ausgewiesen hatte-

    Sollte es diesen Test tatsächlich geben, was ich nicht anzweifel, wäre seine Nichtanerkennung der vermeintlich nachgewiesenen Tochter ziemlich fragwürdig.
    Bleibt für das Sportliche zu hoffen, dass er mit diesen „Nebenschauplätzen“ den Kopf für die kommenden wichtigen Aufgaben vollständig frei hat.

  2. Die Stadt soll sich trollen. Bitte Bauplatz kaufen und eigenes Stadion bauen. Was will die Stadt mit dem Stadion ohne die Eintracht. Bei Behördenbunker Sale and Leasenback betreiben bis zum finanziellen Ruin und hier unsere Eintracht schröpfen….

  3. Manchmal ist die Stadt schon witzig… Wir sollen die Miete und die Renovierung/Modernisierung zahlen…

    Was macht die Stadt mit dem Trümmer ohne die Eintracht?

    Umgekehrt ist es leider ähnlich, was macht die Eintracht ohne Stadion?

    Vielleicht hätte man auch schon früher die Pistole auf die Brust setzen müssen und 2014 schon sagen: wenn nicht verkauft wird baut man selber…

    Vielleicht geht es aber auch freundschaftlicher und die Stadt nimmt einen Betrag nahe den Selbstkosten und partizipiert vielleicht noch prozentual am Catering oder Eintritt und die Eintracht würde so erheblich finanziell entlastet werden.

    So oder so muss sich was ändern.

    Man kann sich nicht vor wenigen Monaten über den Image Gewinn durch den Pokalsieg freuen, aber den Hauptverantwortlichen melken wie ne Kuh.

  4. Traurig wie fest verankert die Legende der Stadionmiete in den Köpfen hier ist. Bevor sich alle auf die Stadt einschießen empfehle ich sich zu informieren. Und das am besten seit dem ersten Tag an dem wir das Stadion gemietet haben. Danach sollte den ewigen Nörglern klar sein, dass wir zwar in der 1. Liga viel bezahlen, uns dieses Modell in Liga 2 aber dafür auch mehrere Jahre den sprichwörtlichen Arsch gerettet hat. Besondere Beachtung sollte man der Aufteilung der Kosten zukommen lassen. Was genau geht an die Stadt und was nicht. Dürfte auch bei einigen für Verwunderung sorgen.

    Zum Thema Ausbau: Warum und für wen außer für die SGE sollte die Stadt das Stadion den ausbauen? Bei Konzerten oder anderen Veranstaltungen reicht die Kapazität doch aus. Noch dazu steht die Bühne doch meistens in unserer Kurve. Dem Steuerzahler dem die SGE herzlich egal ist muss man einen solchen Ausbau und die damit verbundenen Kosten erstmal erklären. Und in Frankfurt gibt es sicher genug Einrichtungen die sich über einen ähnlichen Geldsegen freuen würden. Mal so als Denkanstoß.

    Neubau: Aachen, Duisburg, Rostock usw. Schaut euch an was passieren kann wenn man sportlich auf einmal schlechter da steht als zur Zeit eines Stadionbaus. Wenn Einnahmen in Liga 2 wegbrechen und du erstmal deine Darlehen für das Stadion zahlen musst bevor du in den Kader investierst usw.
    Aus meiner Sicht absolut keine Akternative, da wie oben bereits geschrieben, der Vertrag gerade für Jahre in Liga 2 für die SGE ein Segen war und sein könnte ( was ich nicht hoffe )

  5. Ich halte eine Stadion-Modernisierung grundsätzlich auch für ganz nett….auch den Ausbau. Aber trotz der Mega-Saison war das Stadion letzte Saison 6 von 17x ausverkauft, davon gefühlt nur 3x so, dass deutlich mehr Karten hätten verkauft werden können. Und das wo die Spieltage eher mehr zerstückelt werden. Ich hoffe, dass man hier trotzdem ein gewisses Augenmaß behält – jedes Heimspiel der Hertha ist ein Trauerspiel (auch wenn ich uns mit denen nicht vergleichen will). Gibt es denn irgendwo Zahlen zur Kapazität wohin die Planung geht? Und wann wird denn die Entscheidung zur EM Vergabe getroffen – in dem Zusammenhang würde es natürlich durchaus Sinn machen.

  6. @ 6
    ob das mit der zu hohen stadionmiete tatsächlich eine legende ist kann in der tat jeder selber rausfinden.
    auch die eintracht zahlt steuern und das nicht gerade wenig…..
    denke auch nicht dass man uns mit aachen,duisburg oder rostock vergleichen kann oder konnte. auch zum thema stadionbau kann man positivbeispiele aus der bundesliga nennen.

    das stadion kommt langsam aber sicher auch in die jahre.
    den angedachten ausbau der stehplätze halte ich für dringend notwendig. insgesamt ist der heimfanbereich deutlich zu klein und es ist schwierig für diesen bereich karten zu ergattern. oft muss man schon tickets bestellen obwohl das spiel noch nicht genau terminiert ist. und wer von uns eintrachtlern hat schon bock sich in die nähe des gästeblocks zu setzen?

  7. @8
    Ich finde die Idee des Ausbaus ja auch gut. Ich finde aber, dass hier von einigen zuviel von der Stadt gefordert wird.
    Mir persönlich kanns egal sein, ich komme nicht aus FFM. Aber ob man es glaubt oder nicht, es soll in FFM Leute geben denen der Fussball egal ist und denen gegenüber die Stadt ebenso eine Verantwortung hat wie gegenüber der SGE. Es wird ein Geben und ein Nehmen sein. Aufgrund unserer verbesserten Lage im Vergleich zum alten Vertragsabschluss können wir aber durchaus einen gewissen Druck auf die Stadt ausüben damit eben alle profitieren.

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