Ajax als Vorbild: Beim Frankfurter Testspiel in Amsterdam waren 9.000 Fans im Stadion. (Bild: imago images / Jan Huebner)

SGE hofft auf 10.000 Fans: Eintracht Frankfurt hat beim Frankfurter Gesundheitsamt einen Antrag gestellt, dass beim Bundesliga-Auftakt am 19. September gegen Arminia Bielefeld rund 10.000 Zuschauer im Waldstadion sein dürfen. Einem Bericht der „Bild“ zufolge haben die Hessen ein Konzept ausgearbeitet, das Abstandsregeln bei An- und Abreise, beim Einlass und auf der Tribüne regeln soll. Die Hessische Landesregierung muss dem Konzept aber noch zustimmen. In Hessen sind bis Oktober jedoch maximal 250 Menschen bei Großveranstaltungen zugelassen. In Leipzig werden am 1. Spieltag gut 8.000 Fans im Stadion sein und beim Gastspiel der Eintracht bei Hertha BSC eine Woche später sind bis zu 4.000 Zuschauer erlaubt.

Stendera-Leihe nach Leipzig? Nils Stendera soll unmittelbar vor einer Ein-Jahres-Leihe zum 1.FC Lokomotive Leipzig stehen. Wie „bild.de“ berichtet, muss der 19-jährige Kassler nur noch den Medizincheck beim Regionalligisten bestehen. Der defensive Mittelfeldspieler besitzt seit Januar 2019 einen Profivertrag bei der Frankfurter Eintracht und könnte in Leipzig viel Spielpraxis sammeln.

Zuber über Pokalaufgabe im Klaren: Steven Zuber will endlich in den Rhythmus kommen und Spielpraxis sammeln. Das verriet der Schweizer in einem Vereinsinterview mit der Eintracht. In drei Tagen ist es soweit: 1860 München empfängt am Samstag um 15:30 Uhr die SGE in der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. Zuber sagte über das wichtige erste Pflichtspiel: „Unsere Aufgabe ist klar. Wir fahren dort hin und müssen gewinnen – fertig. Am Ende ist es egal, ob wir uns am Anfang vielleicht etwas schwer tun. Über 90 oder vielleicht mehr Minuten müssen wir alles geben, um weiterzukommen. So ist der Modus und so wird er immer bleiben. Wir haben nur diese eine Chance.“

 

Hütter bewertet Sows und Zubers Auftritt gegen Deutschland: Trainer Adi Hütter hat sich das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz angeschaut und dabei inbesondere auf seine Schützlinge geachtet. „Die ersten 20 Minuten von Sow haben mir gar nicht gefallen, aber dann hat er angefangen sich zu trauen auch in die Offensive mitzugehen. Er ist einfach ein sehr laufstarker Spieler.“ Mit dem Auftritt seines Neuzugangs Steven Zuber wirkte Hütter zufriedener: „Nach seiner Einwechslung hat er sehr, sehr gute Aktionen gehabt.“

Hauptstädter verstärkt U17: Muhammed Damar vom Berliner Klub FC Hertha 03 Zehlendorf ist zu den U17-Junioren der SGE gewechselt. Nachdem sich der 16-Jährige in der Jugend von Hertha BSC nicht durchsetzen konnte, zog es ihn zurück nach Zehlendorf und jetzt schließlich nach Frankfurt. „Vom ersten Anruf der Eintracht bis zum jetzigen Zeitpunkt ging alles so schnell – und dennoch fühle ich mich bereits jetzt pudelwohl. Auch in meine Mannschaft habe ich mich bestens integriert, da hat auch das Trainingslager nochmal geholfen“, verrät der Mittelfeldspieler auf „eintracht.de“. NLZ-Leiter Andreas Möller sieht in dem jungen Damar großes Potential und sagt über ihn: „Er ist ein sehr talentierter Nachwuchsspieler. Wir sind von seinen spielerischen Qualitäten überzeugt und freuen uns, dass er in den kommenden Jahren das Adlertrikot trägt und bei uns seine nächsten Entwicklungsschritte macht.“

- Werbung -

8 Kommentare

  1. Traurig, dass man Nils nie mal in nem Spiel sehen konnte. Er kann doch nicht ein top Talent sein und gleichzeitig so schlecht, dass man ihn in nicht mal einem Spiel bringen kann.

    Und nun in die Regionalliga. Das wars denke dann auch mit seiner Karriere, welche noch nicht mal richtig starten konnte.
    Schade drum…

  2. Wenn er die Qualität hat wird er sich in der regionalliga durchsetzen und man wird nächste Saison weiter schauen. Wenn nicht, war es auch kein großes Talent.

  3. Aber es muss doch nicht Lok sein. Haben die keinen anderen Verein für ihn gefunden.
    Forza SGE

  4. @Sashman: Nein, nicht mal für 1 Sekunde Bundesliga hat das gereicht. Weder bei Nils Stendera, noch bei Makanda, noch bei Brugger oder Fahrnberger. Sie alle sind ganz weit davon entfernt, dass ein Trainer in der Bundesliga dies in der Mannschaft rechtfertigen könnte. Daran hat aber nicht Hütter Schuld, sondern die jahrelang schwache Ausbildung am Riederwald. Und wir haben das ganz genau beobachtet. Ich würde mir wünschen, dass es für die Regionalliga reicht bei Nils Stendera. Darauf wetten, dass er dort Stammspieler wird, würde ich aber nicht.

  5. Danke, Christopher, für die klaren Worte und den Einblick in eure Beobachtung. Dann hoffen wir mal, dass sich die Situation mit dem Umdrehen aller Trainersteine jetzt bessert. Wird allerdings noch ein paar Saisons dauern, bevor wir da einen Effekt merken. Ich lese hier gerne wieder eine Einschätzung von euch, wenn ihr Tendenzen zur Besserung beobachtet.

  6. Mal zu dem Zuschauerthema: Wie soll denn das innerhalb einer Woche dann organisatorisch funktionieren wenn das Land Hessen jetzt doch 10.000 Zuschauer genehmigt? Corona hin oder her etwas mehr Weitsicht wäre schon gut .

  7. @4. christopherm, danke dir für die Infos.
    Trotzdem schade. Denn so viele Talente haben wir ja leider nicht und wenn mal eins da ist, reicht es noch nicht mal für die 2. Liga.
    Drücken wir mal die Daumen.
    Jedoch denke ich auch bei ihm nicht mehr mit einer Rückkehr in die 1. Liga.

  8. @4.christopherm
    Danke, solche Insiderinfos sind hilfreich zur Vermeidung falscher Einschätzungen aus der Ferne heraus. So manches früher aus der Abteilung Nachwuchs bekannt gewordene, führte zu ungläubigem Erstaunen.
    Ich nahm jedoch an, dass sich mittlerweile einiges
    grundlegend geändert hätte, positiv.
    Wenn dann jedoch Spieler, die jahrelang in den SGE- Jugendmannschaften ausgebildet wurden,
    nahezu chancenlos, an 4.Ligaclubs ausgeliehen werden (oder z.B. zu ihrem niederklassigen Heimatverein zurückkehren) dann läuft einiges schief, zumal dies keine Einzelfälle sind.

Keine Kommentare mehr möglich.

- Werbung -