Fredi Bobic ist auch ein Jahr nach seinem Amtsantritt noch guter Laune.

Es war nicht die Verpflichtung eines Spielers, die im Sommer 2016 die Fans von Eintracht Frankfurt polarisierte, es war die Verpflichtung des neuen Sportvorstandes, die nicht nur den Unmut der SGE-Ultras auf sich zog, sondern viele Anhänger im Umfeld zusammenzucken ließ. Namen wie Horst Heldt oder Thomas Sobotzik – beide mit Spielervergangenheit bei den Hessen – wären als Nachfolger von Heribert Bruchhagen deutlich lieber gesehen worden und doch machte der ehemalige Nationalstürmer das Rennen. Der Aufsichtsrat entschied sich mit Bobic für einen Kanditaten, der denselben Job bereits zuvor beim VfB Stuttgart innehatte und neben seiner Profikarriere auch eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und eine Weiterbildung im Fußballmanagement nachzuweisen hatte. Er sollte die Sehnsucht nach einem Sportvorstand stillen, der die Eintracht weiter nach vorne bringt und eine Saison, in der man gerade so dem Abstieg über den Umweg Relegation entgangen war, vergessen lässt. Seit dem heutigen Donnerstag auf den Tag genau ein Jahr ist der 45-jährige im Amt und kündigte bei seinem Antritt forsch an, jeden Stein im Verein umdrehen zu wollen. Eine Aussage, die für die Zwischenbilanz durchaus als Maßstab gelten kann.

Umbaumaßnahmen im Staff

Niko und Robert Kovac, beides vor ihrem Engagement bei der SGE Novizen im Bundesligatrainergeschäft, waren bereits an Bord, bevor Bobic seinen Dienst antrat. Allerdings kannten und schätzten sich Chefcoach und Sportvorstand schon aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der Hertha in Berlin. Veränderungen auf den vorderen Positionen im Team sollte es also keine geben, denn auch Sportdirektor Hübner sollte – entgegen so mancher Erwartung – seinen Job behalten und mit Bobic und Kovac im Team arbeiten. Auch Torwart-Trainer „Moppes“ Petz, unter dem Kevin Trapp und Lukas Hradecky große Entwicklungen genommen haben, blieb an Bord. Neu dazu kam hingegen Armin Reutershahn, seinerseits langjähriger Co-Trainer bei der SGE unter Friedhelm Funkel und nach siebenjähriger Abstinenz mit den Zwischenstationen Nürnberg, Stuttgart und Hoffenheim ein sehr geschätzter Fachmann, der das Frankfurter Umfeld bestens kannte. Ausgetauscht wurde hingegen der Athletiktrainer. Christian Kolodziej, den Armin Veh von Stuttgart an den Main lotste, musste ebenso seine Koffer packen wie Reha-Trainer Michael Fabacher, der zur U19 musste. Neu dafür ins Team kamen Martin Spohrer (von Dortmunds U23) und Klaus Luisser, der in Mönchengladbach seine Zelte abbrach, um mit Niko Kovac, den er aus gemeinsamen Zeiten bei RB Salzburg bestens kannte, zusammenzuarbeiten. Die Spieler fit machen und durch gezielte Trainingssteuerung auch fit behalten – eine Aufgabe, die der Österreicher lösen sollte. In der Saison 2016/17 waren Muskelverletzungen eher die Seltenheit.

Immer im Gespräch: Sportvorstand Bobic und sein Chefscout Ben Manga

Die größte Veränderung hingegen sollte es aber in der Scoutingabteilung geben. Dort wo über Jahre Bernd Hölzenbein und Ralf Weber das Zepter schwangen, sorgte Bobic mit seinem ehemaligen Stuttgarter Weggefährten Ben Manga für frischen Wind. Vom Hamburger SV losgeeist, sollte der 43-jährige schnell und effektiv Spieler scouten, die ins Anforderungsprofil der Eintracht passen: jung, entwicklungsfähig, möglichst günstig und mit einem guten Charakter ausgestattet. Sein Verdienst war unter anderem die Entdeckung von Omar Mascarell, der in Frankfurt als Volltreffer eingeschlagen hat. Aber auch Manga hatte Bedenken vor seiner Entscheidung zu den Frankfurter zu wechseln und war ein wenig erschrocken über den negativen Empfang Bobics durch Fans und Medien. Aber wie sein Chef wollte er dem Frankfurter Umfeld zeigen, dass sich qualitative Arbeit durchsetzt. Mit ihm arbeiten sechs weitere Scouts (inklusive Bernd Hölzenbein) daran, die Mannschaft sukzessive zu verbessern. Die von den Verantwortlichen zusammengestellte Mannschaft, die schnell als Multi-Kulti-Truppe Beachtung in ganz Fußballdeutschland fand, erforderte aber weitere Veränderungen um das Team herum. Mit Stephane Gödde wurde ein weiterer Mosaikstein von den Gladbachern verpflichtet, der für die Adler seit der letzten Saison als Dolmetscher und Sprachlehrer tätig ist. Sein Verdienst ist es, dass Spieler wie Marco Fabian und Mijat Gacinovic, der nicht zuletzt wegen der gelungen Integration seinen Vertrag vorzeitig verlängert hat, seine Übersetzungskünste gar nicht mehr benötigen. Und auch im Bereich Medien sollte es vor der Saison Veränderungen geben. Mit Jan-Martin Strasheim, seines Zeichens Macher von „EintrachtTV“, folgte auf Markus Jestaedt auf der Position des Medienchefs ein Mann aus den eigenen Reihen, der die Medienpräsenz und Außendarstellung der Eintracht positiv stärken sollte.

Wenig Budget – möglichst viel draus machen

Mit begrenzten Mitteln also mussten die Verantwortlichen um Bobic, Hübner & Co den Kader umstrukturieren und die Scharte des Fast-Abstieges ausmerzen. Früh war klar, dass es viele Abgänge geben wird und bei Neuzugängen auf Grund des begrenzten Budgets und der Vorgabe einen Transferüberschuss erzielen zu müssen eine gewisse Phantasie an den Tag gelegt werden muss. Ein scheinbar unmögliches Unterfangen, unter diesen Voraussetzungen eine besseres Saison zu spielen als zuvor. Mit Carlos Zambrano und Stefan Aigner verließen zwei absolute Leistungsträger den Verein. Mit neun weiteren Abgängen verlor der Kader aber auch an Substanz in der Breite. Was folgte war eine Reihe von Transfers, die der neutrale Anhänger nicht wirklich einschätzen konnte. Der ablösefreie Wechsel von Branimir Hrgota war schon früh unter Dach und Fach, die Leihen von Jesus Vallejo, Ante Rebic, Michael Hector, Guillermo Varela und Shani Tarashaj sowie die kostengünstigen oder ablösefreien Wechsel von Omar Mascarell, Taleb Tawatha und Danny Blum passten zur angesprochenen Phantasie und die Beförderungen der Junioren Furkan Zorba, Leon Bätge und Aymen Barkok sollten erste Zeichen der neuen Verzahnung mit dem Nachwuchsleistungszentrum sein. Ein Jahr später lässt sich sagen, dass sicher nicht alle Transfers eingeschlagen sind, aber gerade die Leihen von Vallejo und Rebic, die Verpflichtung Mascarells und das Vertrauen in Aymen Barkok sollten sich als absolute Volltreffer erweisen. Dass Tarashaj, Varela und auch Hector die Erwartungen nicht erfüllt haben, fällt nur geringfügig ins Gewicht, da die Verantwortlichen mit ihnen keinerlei Risiko eingegangen sind – ebenso wie mit den ablösefreien Wechseln von Hrgota und Blum, die sich zwar nicht als Kracher erwiesen haben, aber dennoch als solide Transfers gewertet werden können. Alles in allem, eine Leistung, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, bei einem Transferüberschuss von knapp neun Millionen Euro eine erhebliche Verbesserung zur Vorsaison zu realisieren.

Gemeinsam in Eintracht: Bobic und Hübner zeigten in ihrer ersten Saison, dass sie als Team funktionieren.

Die Kritiker sind verstummt – die nächste Saison kann kommen

Fredi Bobic hat tatsächlich kaum einen Stein dort gelassen, wo er sich zu seinem Amtsantritt befunden hat. Gemeinsam mit Niko Kovac startete er ein schier unmögliches Unterfangen, eine Mannschaft zu formen, die besser und günstiger als die bisherige sein sollte. Mit der neu installierten Scoutingabteilung und weiteren Kompetenzen innerhalb des Trainerteams schafften die Frankfurter eine solide Saison mit einer herausragenden Hinrunde und dem Einzug ins Pokalfinale. Die SGE hat sich unter Bobic stabilisiert, sie hat ihre Marke gestärkt und der Sportvorstand selbst hat sich Respekt und Anerkennung im schwierigen Frankfurter Umfeld erarbeitet. Die Eintracht hat an Attraktivität zugelegt. Die Verantwortlichen um den Europameister von 1996 herum arbeiten vor allem im Hintergrund, lassen wenig an die Oberfläche sickern, wie der im Hintergrund verhandelte Transfer von Danny da Costa und der überraschende Rekordtransfer von Sebastien Haller gezeigt haben. Letzterer macht zugleich deutlich, dass man sich nun auch in anderen Spielerkategorien umsehen kann. Die finanziell gute Saison eröffnet Bobic, Hübner und Kovac nun die Möglichkeit mit durchaus besseren Mitteln auf der soliden Saison aufzubauen und den Kader weiterzuentwickeln und darüber hinaus schafft man mit den aktuellen Transfers schon früh Planungssicherheit, in den letzten Jahren kamen Transfers häufig auf den letzten Drücker zustande. Ein Gerüst um Abraham, Chandler, Oczipka, Mascarell, Fabian und Haller steht. Weitere Neuzugänge werden folgen. Und auch die Infrastruktur und das Sponsoring sind Themen, die vom Sportvorstand gemeinsam mit seinem Kollegium angegangen werden. Der Neubau der Geschäftsstelle ist unausweichlich, ein Stadionausbau steht in den Startlöchern und auch der neue Hauptsponsor wird wohl zeitnah präsentiert. Darüber hinaus konnte man mit der Deutschen Börse bereits einen potenten Partner für sich gewinnen. Für Bobic gilt es nun, die nächsten Schritte zu gehen und die erste, durchaus gute Saison, zu bestätigen. Aber eins ist klar: Die Stimmen der Kritiker sind immer weiter verstummt und anfängliche Skepsis ist Zufriedenheit und teils sogar Begeisterung gewichen.

- Werbung -

39 Kommentare

  1. Gratuliere Bobic zu seinem ersten Jahr bei uns. Ich hatte am Anfang wirklich massive Bedenken gegen Ihn und sein riesigen Umbrüche. Bobic hat mich eines Besseren belehrt. Freue mich auf die neue Saison, gerade auch wegen den Umbrüchen die Bobic jetzt wieder vollzieht.

  2. Absolut top Fredi.Und du bist bestimmt happy dass du Bruno im Team hast.
    Damit hast du deutlich mehr Zeit für strategische Themen.
    Respekt vor deine Leistung.
    Ich bin seit 1988 dabei,habe uns aber noch nie so gut aufgestellt erlebt wie jetzt.Mein Dank gilt dir,Bruno,Niko ,Robert und das gesamte Team.Auch Axel bewegt Dinge,DB Sponsor und ein Hammer Hauptsponsor.Berlin wir kommen bald wieder.
    Weiter so SGE Team!!!

  3. Wirklich gute Arbeit Fredi !! Bitte weiter so und danke an das ganze Team um Fredi herum !!

    FORZA SGE
    DIE SGE IST WIEDER DAAA…

  4. Pssst! Finger auf den Mund, sonst kippt das positive Grundgefühl für die neue Saison und die nähere Zukunft wieder. Wir wären doch nicht die Eintracht, wenn sich nicht irgendwo eine Baustelle, oder ein Skandälchen auftun würde. Psssst! In gut zwei Wochen fahre ich in den Urlaub, das wäre dass erste mal seit es Handy`s gibt, wo ich womöglich nicht alle 2 Stunden schauen werde, ob die Baustellen endlich abgearbeitet sind!

  5. @Grantler
    Wieso sagst Du Psssst? Für die negativen Grundgefühle sind doch die „Grandler“ zuständig … 😉

  6. Gute Zusammenfassung, bin zufrieden mit der Arbeit von Bobic. Ein aktuelles Interview: http://www.fnp.de/sport/eintracht/Interview-mit-Fredi-Bobic-bdquo-Ich-brauche-keine-Blumen-ldquo;art785,2651621

    Für mich persönlich interessant:
    ‚Ich fühle mich inzwischen in den Themen sicherer..Ich spüre ein großes Interesse an der Eintracht, von vielen Seiten. Das schaffen wir im Vorstand nicht alleine, deshalb hilft der Aufsichtsrat..So ein Deal wie mit der Deutschen Börse bedarf einer intensiven Vorarbeit. Der neue Hauptsponsor ist auch spannend, weil er international ist. Es werden weitere interessante Sponsoren kommen.‘

    ‚Die Vorrunde war sehr gut, weil die Mannschaft Tore gemacht hat, obwohl sie nicht einmal so viele große Chancen hatte. In der Rückrunde hat sie zum Teil tolle Chancen herausgespielt, aber die Tore nicht gemacht.‘

    ‚Wegen der Verletzungen von Hasebe und Mascarell werden wir im defensiven Mittelfeld schauen. Gefühlt schaut aber die halbe Liga danach. Deswegen ist der Kampf um diese Positionen groß. Im Sturm sind wir eigentlich zu. Wir werden auch auf die offensiven Außenpositionen schauen. Priorität hat für uns die Torwartfrage, die Vertragsverlängerung mit Lukas Hradecky, da wollen wir zeitnah eine Entscheidung haben. Im Bereich Innenverteidigung versuchen wir natürlich Jesus Vallejo noch einmal auszuleihen. Wir werden aber auch weiter junge Spieler von uns ins Trainingsprogramm integrieren.‘

    ‚Ganz klare Priorität: Lukas soll verlängern. Weil wir uns das wünschen und weil uns das als Verein gut tun würde…Wir als Verein haben die Stärke zu sagen: Entscheide dich dafür oder dafür. Es gab nie ein böses Wort untereinander, nur ganz klare Vorstellungen. Aber jetzt, habe ich gesagt, ist es vorbei mit den Gesprächen, weil wir alles gemacht haben, was bei unserem Budget möglich ist.‘

    ‚Wir haben schon die Überlegung, ihn noch einmal für ein Jahr zu sichern, um endlich auch wieder einen gesunden Slobodan Medojevic da zu haben. Er ist mit 26 im besten Fußballeralter. Wir schätzen ihn sehr als Mensch und als Persönlichkeit. Er ist einer, der immer alles gibt. Solche Spieler tun einer Mannschaft gut.‘

    ‚Wichtig ist, das er komplett gesund wird und dann angreift. Das weiß er auch. Die Konkurrenz wird natürlich größer. Wir haben im Sturm mit Sébastien Haller nachgebessert..Es wäre ja schlimm, wenn wir als Verein nicht an die Zukunft denken würden. Das hat nichts mit der Person Alexander Meier zu tun. Wir schätzen ihn, das haben wir immer gesagt..Der Trainer stellt nach Leistung auf. Ob der Spieler 18 ist oder 34 macht für uns keinen Unterschied. Ohne die erfahrenen Spieler werden wir es nicht schaffen können. Die sind wichtig fürs Mannschaftsgefüge. Du brauchst auch eine gewisse Ruhe und Erfahrung. Da muss jeder seine Rolle spielen. Die Mannschaft geht über alles.‘

    ‚Es war keine einfache Phase. Weil sie natürlich zwischenzeitlich auch gezweifelt haben und sich fragten: Warum gewinnen wir die Spiele eigentlich nicht? Eigentlich machen wir doch vieles richtig. Die Mannschaft hat sich Gott sei Dank nicht zerfleischt. Aber für uns waren auch wichtige Erkenntnisse dabei. Wie Spieler mit gewissen Situationen umgehen – positiv wie negativ.‘

    ‚Es geht wieder bei Null los. Wir müssen sehen, dass wir möglichst schnell Punkte sammeln und wieder eine stabile Saison spielen. Wir waren in der letzten Saison nicht einmal auf einem Abstiegsplatz oder haben richtig gegen den Abstieg gespielt. Wir hatten eine schwache Phase, aber es ist trotzdem ein Schritt nach vorne gewesen.‘

  7. Du hast uns alle eines Besseren belehrt…das bisherige Scouting war schon lange „reif“ und ein Sprachlehrer ist auch sehr wichtig für eine schnellere Integration!!!

    Danke für eine sehr gude Arbeit und als weider so, Mister Bobic!!!

  8. @ 7. Fozzi
    Ein Grantler ist in der Regel auch ein Zweckpessimist und von daher vor allem auch abergläubig. Beispiel: Wenn ein Reporter in der 92. sagt, „mit diesem Punkt kann sich die Eintracht vom Abstiegskampf befreien weiß ich, dass der Gegner, welcher in der Saison noch kein Tor aus einem Standard gemacht hat, in der 93. Minuten einen Eckball bekommt und der gerade eingewechselte 17-jährige welcher noch nie ein Tor geschossen hat, zum Sieg für den Gegner einnetzt! 😉 Noch Fragen? 🙂 🙂

  9. Auch ich habe mich in Bobic getäuscht und leiste hiermit hochoffiziell Abbitte.

    GUT GEMACHT!

  10. Hi gibt es auch noch ein Trainingslager nach der USA Reise? Weiß das jemand von euch ? Danke

  11. 1-2-3 Freddy kommt vorbei 😉

    Alles richtig gemacht Fredi und Kompliment an die Personalien, die an Fredi verknüpft sind.
    Kommende Saison ist noch mehr drinnen und das wird auch angestrebt.

  12. Vielen Dank an Herrn Bobic der die berechtigte Kritik an seinem Vorgänger bewiesen hat.Endlich ist der Verein auf dem Weg Stand 2017 und es bewegt sich etwas in alle Richtungen.

  13. Erstmal danke für den wunderbaren Artikel mit dem Blick hinter die Kulissen :-)))
    Bobic habe ich damals auch eher kritisch gesehen, weil mir die vorherige Verbindung zum Verein gefehlt hat. Aber genau wie Kovac ist er ein absoluter Profi, der weiß, worauf es ankommt, und der größtes Interesse daran hat, Dinge (ständig) zu ihrem Besseren weiter zu entwickeln. Ihre Art ist bei der SGE auf fruchtbaren Boden gestoßen. Das Identifikationspotenzial im sportlichen Triumvirat hat der glücklicherweise verbliebene Bruno Hübner inne (und hoffentlich auch weiter gegeben). Alle drei sind keine Selbstdarsteller und angenehm allürenfrei, zudem wissen sie, dass ein Team besser sein muss als die Summe seiner Einzelteile, was sie bei der Gestaltung der Strukturen und ihrer Arbeit auch genau so umsetzen. Das ist modern, effektiv, und imponiert und gefällt mir ganz außerordentlich. Ich würde mich sehr freuen, wenn der dadurch erzielte Erfolg in der nächsten Saison noch deutlicher wird.

  14. nur ein hinweis, südtirol ist in italien.

    eine personalie wird bisher nicht erwähnt, der lv. es wäre an der zeit, statt otsche (oft pressesprecher) einen neuen zu verpflichten, der ihm feuer untern hintern macht, vielleicht wird er dann besser. otsches vertrag ist auch noch nicht verlängert, vielleicht ist etwas im „busch“?

  15. Das ist geografisch sicherlich richtig altfan, aber es liegt so nah an der österr. Grenze und über 97% sind deutschsprachig. Sei mal nicht so 😉

  16. Wir haben drei mal Glück gehabt:
    1. Bobic, Kovac, Manga und Hübner sind Fachleute und haben bewiesen,
    dass sie ihren Job können.
    2. Sie passen offensichtlich menschlich zusammen und verstehen sich,
    was nicht selbstverständlich ist, siehe Dortmund.
    3. Es gelingt ihnen auch andere (Fischer !) einzufangen und früheres
    Gegeneinander und Intrigen zu beenden.
    Ich hoffe, das bleibt noch lange so.

  17. @12
    Nein, nein, paßt ganz gut ins Bild. Ich habe mich ja nur gewundert, dass Du fast schon positiv von einem „positiven Grundgefühl“ sprichst, ohne wenigstens in einem Nebensatz einen Stein der Sorge in die Pfütze der Euphorie zu werfen. Da hab ich mir halt echt Sorgen gemacht …

  18. - Werbung -
  19. Ließt sich ein bisschen so, dass es entweder Rebic oder Hahn wird. Wenn dem so wäre … SUPER. Ich nehme beide mit Kusshand !! Rebic vielleicht ein Tick stärker, Hahn wahrscheinlich pflegeleichter und Mannschaftsdienlicher. Egal … das macht vorne doch einen mehr als ordentlichen Eindruck.

  20. Nun ja, der Extratipp ist ja für seine covfefe Recherche berühmt. Von daher bin ich mir sicher dass das stimmt.
    oder auch nicht dann stimmt´s ja auch irgendwie

  21. Bobic. Klasse dass das er da ist. Hat sich einiges zum positiven gewandelt, seitdem er da ist.
    Zu Hübner.
    Letztes Jahr wollten hier viele ihn noch feuern.
    Was genau ist denn nun die Arbeit von Hübner im Vergleich zu Bobic?
    Bei der VertragsVerlängerung mit Mijat sitzt Bobic neben ihm.
    Hat sich nach einem 1 Jahr die Aufgabenverteilung rauskristalisiert?

  22. Ich sehe Rebic zu Hahn deutlich stärker. Auch wenn Hahn mehr Erfahrung in der Buli und CL hat.
    Würde Rebic verpflichten.

  23. Für Hradecky natürlich eine ganz blöde Situation. Er bekommt eine Frist vor die Nase gesetzt und nun merkt er, dass er doch nicht die Angebote bekommt die er sich wünscht. Gut gemacht Fredi. Wenn er nicht verlängert, dann ab auf die Tribüne. Dann sinkt sein Marktwert weiter und ihn will erst recht keiner mehr haben. Blöd gelaufen, Lukas.

  24. @28: Dr. Hammer

    „covfefe“ saugeil 🙂 🙂 🙂 Danke, ich lache seit 10 Minuten über Deinen Kommentar

  25. Tribüne halte ich für Blödsinn und verbranntes Geld @LH, aber man sollte schon aus Perspektivgründen eine neue Nr. 1 an Land ziehen, da man mit Lukas ab Sommer 2018 nicht mehr rechnet. →Lukas = Nr. 2. Bei Tribüne bräuchte man ja zusätzlich noch eine neue Nr.2… (=kostet Geld). Oder ist Bätge schon Nr. 2 fähig?

  26. Rebic ist sehr wichtig für die Eintracht, bitte unbedingt halten. Ante ist ein Rohdiamant, der mit den richtigen Leuten zusammen im Sturm ein Riese werden könnte. Einen Backup Stürmer brauchen wir aber noch….Hahn dazu holen wäre klasse.

  27. Rebic hat in 24 Spielen 10 Gelbe Karten, Hahn hingegen in 30 Spielen 3. Die letzte öffentliche Schelte an Rebic bezog sich ja u.a. auf sein undiszipliniertes Verhalten. Könnte daher auch ausschlaggebend bei der Wahl sein. Aber wahrscheinlich wird er ja sowieso zur Hertha wechseln.

  28. Vielleicht hat Bobic ja wirklich die Detari-Millionen gefunden und wir haben beide 😛

  29. Kann nicht sein. Die hat doch Marco Russ schon 2015 aus Versehen gefunden:
    „Beim gestrigen Schusstraining der Eintracht landete ein Querschläger von Marco Russ im Stadtwald. Der Ball fiel auf einen morschen Baumstamm, in dem sich eine Plastiktüte mit teils verrotteten D-Mark-Scheinen fand. Nach noch unbestätigten Meldungen soll es sich um die seit 1988 als verschollen geltenden Lajos-Detari-Millionen handeln“

    …aber vielleicht hatte er sie ja wieder verloren. 😉

Keine Kommentare mehr möglich.

- Werbung -