Tuta besticht mit formidabler Technik, punktgenauem Passspiel und guter Übersicht. (Foto: imago / Müller)

Lucas Silva Melo, Spitzname Tuta, heißt seit zwei Wochen der neue Stamm-Innenverteidiger auf der rechten Seite von Adi Hütters Dreierkette. Der 21-jährige Brasilianer beeindruckt dabei insbesondere mit seinem präzisen Passspiel, seiner Technik bei der Ballannahme und seiner Ruhe am Ball. Es ist Zeit, den jungen Spieler aus der größten Stadt Brasiliens etwas genauer vorzustellen.

Ich wollte immer nur Fußball spielen“

Tuta wurde in der 21-Millionen-Metropole São Paulo in Brasilien geboren. Mit sieben Jahren begann Tuta das Fußballspielen und durchlief nur zwei Jahre später alle Jugendmannschaften des großen FC São Paulo, bei dem schon Weltstars wie Kaká, Cafu und Lúcio das Kicken erlernten. Sich beim FC São Paulo durchzusetzen sei alles andere als einfach, erklärte er vor wenigen Tagen der FAZ in einem Interview. „Ich war zehn Jahre lang in der Nachwuchsakademie des FC São Paulo, der besten ganz Brasiliens. Jedes Jahr wurde von neuem ausgesiebt.“ Doch Tuta setzte sich durch, schlichtweg weil er trotz Druck und Konkurrenzkampf nie den Spaß am am Spiel verlor: „Ich wollte immer nur Fußball spielen. Nicht vorrangig, um Geld damit zu verdienen, sondern weil es meine Erfüllung war.“

Vier Titel innerhalb von nur sieben Monaten!

Tuta sammelte beim FC São Paulo vier Titel in sieben Monaten. Hoffentlich kommt bei der SGE ein weiterer hinzu. (Foto: Imago/Ricardo Moreira)

Im Jahr 2018 gewann Tuta mit den ‚tricolores‘ gleich drei Titel. Und doch fing das Jahr mit kleinen Enttäuschungen an. Bei der Copa São Paulo de Futebol Júnior (‚Copinha‘), welche als die wichtigste Trophäe des Jugendfußballs in Brasilien gilt, erreichte er das Finale und scheiterte dort noch an Flamengo Rio de Janeiro. Im darauffolgenden Monat folgte die Copa Libertadores der U19 in Uruguay, bei der er im Halbfinale am späteren Sieger Nacional aus Uruguay scheitern sollte. Im Juni dann der erste Titel: Mit der U20 gewann Tuta den Copa do Brasil und schließlich im November noch den Supercopa gegen Meister Palmeiras, bei der er seinen Elfmeter im Elfmeterschießen sicher verwandelte. Den dritten Titel, die Meisterschaft der U23, heimste er schon drei Tage zuvor ein. Jedoch kam Tuta bei der Meisterschaft der U23 nur einmal zum Einsatz.

Kurz bevor er am 31. Januar 2019 bei der SGE als Deadline-Day-Transfer vorgestellt werden sollte, folgte dann die Krönung: Neun Spiele in 22 Tagen, fast alle über die volle Distanz. Und zweimal sogar 120 Minuten mit Elfmeterschießen, bei denen er wiederum seine beiden Elfmeter sicher verwandelte. Tuta hatte am Gründungstag seiner Heimatstadt São Paulo im zweiten Versuch den nun vierten Pokal innerhalb von nur sieben Monaten eingeheimst, die Copinha: „Ich wollte diesen Wettbewerb unbedingt noch spielen und gewinnen.“ Ein großer Stolz für den damals 19-jährigen Jungstar!

Ich hatte vorher noch nie Schnee gesehen“

In Frankfurt stellte sich der charmante Brasilianer dann im Trikot der Eintracht vor. Warum eigentlich die Eintracht? „Ich war bereit für ein neues Abenteuer. Das Angebot kam genau zum richtigen Zeitpunkt, es war leicht, es anzunehmen.“ Als weitere Gründe für einen Wechsel zur Eintracht nannte der Jungstar die „tollen Fans, guten Strukturen“, sowie den Fakt, dass die SGE ein „Traditionsverein“ sei. Die Farben der Hessen könnten ihm den Rest gegeben haben. Schließlich hieß sein Heimatverein FC São Paulo früher Grêmio Tricolor, wegen der drei Farben Schwarz, Weiß und Rot.

Rückblickend auf seine Ankunft in Frankfurt berichtete Tuta nun, dass es nicht einfach war „ohne Sprachkenntnisse in eine fremde Kultur zu kommen. Dann noch die Kälte, ich hatte vorher noch nie Schnee gesehen. Aber meine Neugier war größer als mein Vorbehalt. Zudem wurde ich sehr gut von der Mannschaft aufgenommen. Dass es mit David Abraham, Gonçalo Paciência, Lucas Torró und Gelson Fernandes Portugiesisch sprechende Kollegen gab, hat auch sehr geholfen. Und nach anderthalb Monaten zog meine damalige Verlobte und jetzige Frau Victoria zu mir nach Frankfurt, dann war sowieso alles super.“

„Mir war schnell klar, dass ich mehr Selbstvertrauen benötige“

Trotzdem sollte seine erste Zeit nach einer halben Saison Eingewöhnung enden: „In Brasilien hat man mehr das Gefühl, eigene Aktionen starten zu dürfen, in Deutschland wirst du gebremst. Was auch richtig ist. Denn die Bundesliga definiert sich gegenüber der brasilianischen durch ihre Dynamik und Konzentration. Leichtsinn wird schnell bestraft.“ Nach dem Erlernen der Disziplin, die er als „herausstechende Tugend des Deutschen“ ansieht, versuchte er sein Glück beim belgischen Erstligisten KV Kortrijk: „Mir war schnell klar, dass ich mehr Selbstvertrauen benötige. Und mit viel Arbeit und Konzentration habe ich auch die erforderliche Spielpraxis bekommen.“ Dabei musste der junge Brasilianer in Kortrjik erstmal Fuß fassen: „Ich wusste nichts, nada. Belgien, klar, war mir ein Begriff, auch Brüssel, aber Kortrijk? Nein.“ Nach vier Monaten ohne Spiel bekam Tuta seinen ersten Einsatz und erledigte seine Aufgabe gegen das Spitzenteam des RSC Anderlecht (0:0) mit Bravour. Er sollte seitdem kein Spiel mehr verpassen und sammelte die Spielpraxis, die er so dringend benötigte.

Lewandowski zeigte Tuta die Grenzen auf

Sagte er bei seiner Vorstellung in Frankfurt noch, dass seine Stärken im Pass- und Kopfballspiel lägen, so drückte er sich nach seiner Rückkehr aus Belgien schon vorsichtiger aus: „Arbeiten muss ich noch am Kopfballspiel, in der Luft habe ich noch Schwächen. Und ich brauche noch mehr Kraft und Robustheit, um vielleicht mal gegen einen Robert Lewandowski bestehen zu können. Und die eine oder andere Nachlässigkeit muss ich abstellen.“ Damals konnte er sicher noch nicht ahnen, dass er 49 Tage später sein Startelfdebüt gegen eben jenen Robert Lewandowski feiern durfte. Er verlor das einzige Kopfballduell, gewann nur 55% seiner Zweikämpfe und das Spiel ging mit 0:5 verloren. Drei Tore schoss dabei Lewandowski. Tuta sollte mit seiner Aussage vorerst recht behalten und die folgenden sieben Spiele saß er wieder auf der Bank.

David Abraham war „Vorbild“ und erster Ansprechpartner

Ex-Kapitän David Abraham war Tutas erster Ansprechpartner. Interviews führt Tuta nun oftmals auf spanisch. (Foto: Heiko Rhode)

Doch er kam gestärkt zurück! Beim nächsten Spiel, als er wegen einer Gelb-Rot-Sperre des scheidenden Kapitäns David Abraham gebraucht wurde, war er voll da. In Augsburg erledigte Tuta seinen Job bravourös: er gewann fünf seiner sechs Kopfballduelle, 71% seiner Zweikämpfe und überzeugte auch mit einer guten Passquote von 82%. Es sollte sich herausstellen, dass dieses Spiel noch extrem wichtig für den jungen Brasilianer werden sollte. Trainer Adi Hütter wusste nun, dass er sich auf den Jungstar verlassen konnte und erklärte ihn nur wenige Tage später zum legitimen Nachfolger von David Abraham. Zwar übernahm nach dem Spiel in Augsburg vorübergehend wieder Abraham Tutas Platz, doch seit dem Abgang des Argentiniers ist Tuta gesetzt. Den Ex-Kapitän der Eintracht bezeichnete Tuta zu Beginn der Saison in der BILD noch als „Vorbild“ und ersten Ansprechpartner: „Ich möchte eines Tages auch so auftreten wie er – mit einer ähnlich starken Persönlichkeit.“

Tuta zeichnet präzises Pass- und Kopfballspiel aus

Der junge Brasilianer ist auf dem besten Weg dahin. Seine Beteiligung beim Spielaufbau steigerte sich von Spiel zu Spiel, inzwischen wird er von seinen Mitspielern gesucht und war gegen Berlin sogar der Ruhepol in der Abwehr. Im ersten Spiel nach Abraham beim SC Freiburg spielte er noch 61 Pässe (77%), im zweiten gegen Bielefeld waren es schon 73 Pässe (85%). Vor dem letzten Spiel gegen Berlin sagte Tuta noch: „Vor allem am Spielaufbau muss ich mich mit mehr Selbstvertrauen häufiger beteiligen und präziser werden.“ Gesagt, getan! Er spielte gegen Berlin ganze 81 Pässe (91%) und löste damit Martin Hinteregger als Spieler mit den meisten Pässen der Mannschaft ab.

Doch es ist nicht nur das vorzügliche Passspiel und die Ruhe am Ball, mit der Tuta zu glänzen weiß. „Die Trainer und Mitspieler haben mir beigebracht, nicht zu spekulieren, nicht abzuwarten, sondern direkt den Gegner zu attackieren, gleich Druck auszuüben.“ Inzwischen kann man zudem durchaus sagen, dass sich sein Kopfballspiel sogar zu einer seiner Stärken entwickeln könnte. Er wirkt zwar bei Standardsituationen noch etwas unbeholfen und verliert noch das ein oder andere Kopfballduell, doch für seine erste Saison ist sein Wert von 59% gewonnener Luftzweikämpfe sicher nicht schlecht. Vorgänger Abraham brachte es in dieser Saison auf 63%, so weit ist Tuta davon trotz 4cm weniger Körpergröße nicht entfernt. Es fällt zudem auf, dass Tuta beim Kopfballspiel selbstsicherer wirkt als sein Vorgänger. Seine Kopfbälle sind mit Bedacht platziert und somit leicht für den Mitspieler zu verarbeiten.

Tuta zeichnet jedes Spiel auf und analysiert es selbst mit seinem Bruder

Doch Tuta weiß, dass er noch lange nicht am Ende seiner Möglichkeiten steht: „Ein Fußballprofi muss immer hinzulernen, das gilt für mich besonders, ich habe erst 24 Einsätze (inzwischen 25; Anm. d. Red.) als Profi hinter mir.“ Dabei verlässt er sich nicht nur auf die Analysen des Mitarbeiterstabs: „Ich zeichne alle meine Spiele auf und gehe alle Szenen durch: Welche Entscheidungen hätte ich besser treffen können, wo hätte ich mich besser positionieren können? Gerne tausche ich mich darüber auch mit meinem Bruder Luiz aus. Er gibt mir ein sehr gutes Feedback.“

Tutas Spitzname kommt von einem Wandervogel

Den Spitznamen Tuta hat Lucas Silva Melo von seinem Landsmann Moacir Bastos geerbt. Der Angreifer spielte in seiner Karriere bei ganzen 25 Vereinen in Brasilien, Südkorea und Italien. (Foto: IMAGO / Stellan Danielsson)

Die Eintracht wird in Zukunft noch viel Spaß an Lucas Silva Melo haben. Der 21-jährige wirkt aufgeräumt, lernwillig und diszipliniert. Zuletzt steigerte er sich von Spiel zu Spiel und seine Entwicklung scheint noch lange nicht am Ende zu sein. Sein Vertrag läuft noch etwas länger als zwei Jahre bis Juli 2023. Wenn er seine Form hält, sollte die Eintracht versuchen, den Vertrag mit ihm frühzeitig zu verlängern. Denn man kann ihn schon jetzt als Rohdiamant bezeichnen, der früher oder später auch für größere Vereine interessant wird. Tuta selbst denkt in „kleinen Schritten“, doch sein Hauptziel ist klar definiert: „Träume sind nicht verboten. Jeder wünscht sich, in der Nationalmannschaft sein Land zu repräsentieren.“ Seinen Spitznamen Tuta hat er übrigens von dem brasilianischen Stürmer Moacir Bastos geerbt, der von 1994 bis 2016 bei 25 verschiedenen Vereinen auf drei Kontinenten spielte. Die visuelle Ähnlichkeit ist tatsächlich verblüffend. Es bleibt zu hoffen, dass Lucas Silva Melo nicht ähnlich reisefreudig ist und der Eintracht noch eine Weile erhalten bleibt. Ohnehin würden 30% der Transfererlöse an den FC São Paulo gehen, denn diese Beteiligung war Teil des damaligen 1,8 Mio Euro-Deals mit dem brasilianischen Spitzenclub. Derzeit würde Tuta am liebsten mit der Eintracht einen weiteren Titel zu seiner Trophäensammlung hinzufügen: „Die Eintracht hat schon bewiesen, dass sie Pokale gewinnen kann. Wieso sollte das nicht noch einmal gelingen?“ Bestenfalls reckt er mit der SGE nächstes Jahr die Champions-League-Trophäe in die Höhe. Gegen den kommenden Gegner TSG Hoffenheim kann er am Sonntag unter Beweis stellen, dass er reif genug ist – dann wartet mit Andrej Kramarić der nächste Topstürmer.

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34 Kommentare

  1. Auch wenn die Überschrift weh TUT, denn tuten tut man nicht, ist es ein interessanter Beitrag, auch was die Tipps der Mitspieler angeht. Die 30 % TUN natürlich weh, aber wir sind Eintracht Frankfurt und müssen solche Deals weiterhin akzeptieren.

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  2. Der Junge hat die richtige Einstellung, und entwickelt sich Stück für Stück weiter. Und er ist jetzt schon gut. Ich würde mir nur wünschen, dass er öfter mal die Hände weg lässt. Witzigerweise ist bei Transfermarkt DE seinen Marktwert noch bei 2 Millionen. Das ist so seit März 2020, ich bin mal auf die Aktualisierung gespannt. Ich würde tippen dass er an die 10 Millionen ran geht inzwischen.

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  3. Ich finde die 30 % Beteiligung gar nicht schlimm. Wir haben den Jungen für 1,8 Millionen bekommen und werden ihn wahrscheinlich eher für 20 Millionen verkaufen irgendwann mal. Genießen wir die Gegenwart, er wird uns noch viel Spaß machen.

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  4. Ach, jetzt ist das Traumziel nicht mehr nur die Quali für die Champions League sondern direkt der Gewinn derselben? Ich kann mich an dem Selbstbewusstsein a la SGE immer wieder herzhaft erfreuen… 😉

    Aber abgesehen davon: Toller Bericht, anständiger Junge mit viel Potenzial! Mal wieder ein dickes Kompliment an unser Scouting!

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  5. Off-topic:

    Bei der derzeitigen Diskussion um Bobic musste ich mich daran erinnern, dass in diesem Forum auch schon auf die „Rentenverträge“ der Verantwortlichen geschimpft wurde.

    Habe mir den Spaß gemacht und einmal gegoogelt. Die Ergebnisse – es war die Pokalniederlage gegen Ulm – sind durchaus beachtlich und entbehren im Rückblick nicht einer gewissen Komik: https://www.sge4ever.de/jovic-fuer-fabian-in-startelf-gegen-ulm/

    Nicht zu ernst nehmen, im Nachhinein sind wir alle schlauer! 🙂

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  6. @1
    Tuten tut man nicht – stimmt. Aber an dem Satz „Tuta tut der Eintracht gut“ ist grammatikalisch nichts auszusetzen. Den es heißt nun mal „gut tun“, „etwas tut gut“… Falsch wäre es nur bei Sätzen wie „Er tut machen“, „Sie tut spinnen“ etc.

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  7. Bei Freddy habe ich das schon mehrfach gesagt: als er kam war das für mich der größte Fehler überhaupt. Ich dachte mir damals, dann müssen jetzt ein Jahr lang durch. Danach ist er eh gefeuert. Mein zweitgrößter Irrtum als Eintracht Fan. Mein größter Irrtum war, als er dann etwas später diesen Spieler geholt hat. Guter Fußballer aber ein zweifelhafter Charakter. Und definitiv kein Teamspieler. Das war mein größter Irrtum, er heißt übrigens Kostic.

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  8. @5: Als Traumziel ist der Gewinn der Champions League vollkommen in Ordnung. Erst wenn ein Spieler das als realistisch bezeichnen würde, dann würde ich mir Sorgen machen.

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  9. Bin echt positiv überrascht, wie nahtlos er auf der Position in der Mannschaft funktioniert. OK, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber das sieht echt vielversprechend aus. Wenn das alles so stimmt mit deiner akribischen Vorbereitung und Nachbereitung, wird er definitiv Vollprofi. Arbeit wird definitiv belohnt werden. In der Einstellung hoffe ich, dass er bei Hasebe ganz genau hin guckt! Der ist auch Profi vor dem Herren, durch und durch.

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  10. Ich hab heute Nacht von Tuta geträumt. Aber es war ein Albtraum.
    Liverpool ist auf ihn aufmerksam geworden und hat ihn für 9 Mio. direkt gekauft. Aufgrund des Brexits haben sich die englischen Vereine nicht mehr an das Transferfenster gebunden gefühlt (im Traum hat das total viel Sinn gemacht) und aufgrund einer Klausel im Vertrag, konnten wir auch nichts dagegen machen.

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  11. … und ich hab´ geträumt SCF hätte 2 : 1 gegen den BVB gewonnen. 🙂 Morgen müssen wir liefern!

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  12. @Windstorm:
    Ja, zumindest offiziell. Wobei ich Union nicht so einschätze, dass sie den Spieler irgendwie bestrafen, weil er nach der Saison wechselt.

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  13. Danke für den Artikel. Ich freue mich für ihn (und uns). Erster Treffer wird bald folgen.

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  14. @hessecgn: Auffällig, wer da so schnell draufgehauen hat… Kandidaten, die immer nur nach Niederlagen rausgekrochen kamen – ist ruhig geworden in diesen Tagen…

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  15. Ich fand die Kommentatoren heute in de SKY Konferenz spannend…. Wolfsburg ist die Überraschung, Dortmund die Enttäuschung. Das die SGE mitmischt wurde nicht erwähnt…

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  16. Wenn wir ernsthaft um die Championsleague mitspielen möchten, sollten wir gegen Hoffenheim und Köln gewinnen.

    Allerdings ist gegen beide Mannschaften auch ein Remis möglich, oder auch eine Niederlage. Köln hat heute nicht unverdient in Gladbach gewonnen.

    Kann Hütter da nur beipflichten, dass man theoretisch jedes Spiel in der Bundesliga verlieren kann, wenn man nicht alles abruft oder abrufen kann.

    Hoffenheim ist definitiv keine Laufkundschaft und auswärts müssen wir alles raushauen, was drin ist. Von Anfang giftig sein und Hoffenheim nicht ins kombinieren kommen lassen.

    Gegen Köln sollten wir zuhause gewinnen, da wir die bessere Mannschaft sind und den besseren Fußball spielen.

    Am Selbstvertrauen dürfte es uns nicht mangeln. Wir haben die Qualität und auch die Mittel um beide Mannschaften zu schlagen.

    Hoffen wir mal, dass wir morgen hellwach sind und unsere PS auf den Platz bekommen. Direkt von Anfang an Hoffenheim zeigen, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Das wird wahrscheinlich eine harte Nuss. Aber wir haben die breite Brust, dass sollte Hoffenheim sehen und spüren. 🙂

    In diesem Sinne, gebt alles Jungs.

    Forza SGE!

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  17. Volle Konzentration auf das Spiel in Hoffenheim legen und mit breiter Brust das Spiel in die Hand nehmen.
    Das Spiel wird kein Selbstläufer.
    Aber ich bin optimistisch !
    Was Tuta angeht, glaube ich, daß er ein richtig Guter werden kann. Er bringt viel Talent mit. Ich bin mir sicher, daß wir viel Freude an ihm haben werden.
    Auf Jungs, auf 3 Punkte für unsere Eintracht !!

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  18. @Christopher mir auch aufgefallen 🙂

    Bin sehr gespannt auf die nächsten Partien. Keine Partie wird ein Selbstläufer und es wird vermutlich auch ein paar Rückschläge geben, aber das Team ist gefestigten und der Trainer hat einen Plan. Insgesamt hervorragend. Wenn ich mir die Ergebnisse und die Analysen der anderen Spiele und die Tendenzen so anschaue, dann wird es diese Saison vermutlich so einfach wie lange nicht mehr, am Ende auf die Europapokalränge zu kommen. Ähnlich wie der DFB Pokal ist der Ausgang selten so schwierig voraussehbar. Tolle Sache ! So schade das die Fans dieses Spektakel nicht hautnah‘ erleben können. Wenn’s 4 Punkte aus den nächsten Spielen werden , dann auch OK.
    Und dann kommen die Bayern. Herrlich ! Beachtenswert auch die Tatsache, daß mit einem Sieg heute ein kleines Polster zu Platz 6 bestehen würde. Macht sowas von Freude das Team spielen zu sehen, vor allem die Tatsache das wir immer bei jedem Rückstand noch zurückkommen können.

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  19. Die Ergebnisse gestern geben uns heute eine echte Chance, uns oben fest zu setzen! Und wie immer wenn das in der Vergangenheit der Fall war, habe ich ein mulmiges Gefühl :-D. Aber das hatte ich die letzten Wochen auch und wurde positiv überrascht, also glaube ich heute mal an einen Sieg! Voller Überzeugung! Zu 100%! Echt jetzt! (?)

    Bin jetzt schon kribbelig! Aaaaaaah!

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  20. Naja es ist ja klar dass wir gegen Köln und Hoffe etc. Gewinnen müssen um in die CL zu kommen. Selbstverständlich ist das natürlich nicht. Möglich? Allemal. Viel wird dann von den direkten Duellen gg. Gladbach Wolfsburg Leverkusen BVB abhängen. Das sieht es momentan 50:50aus finde ich. Da wir keine Doppelbelastung haben vielleicht sogar 51:49 für uns. Es ist eine Saison mit großen Chancen da quasi alle Mannschaften schlagbar sind.

    Echte Macht wird nicht gewährt – sie wird ergriffen!

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  21. @23, NRW-adler

    Gegen jede Mannschaft is ein Siech, Unentschieden oder ne Niederlage möglich

    Dat sollte eigentlich nen 10er ins Phrasenschwein kosten, woanders würdse mit 3 Euro wechkommen.
    Wir sollten nich kurz nache Hinrunde auffe Konkurrenz gucken, sondern einfach unser Spiel durchziehn und dieset dem kommenden Gechner aufzwingen. Hat, stand jetzt, doch ganz ordentlich geklappt.
    Solange wir dann unsere Spiele gewinnen kann der Rest eh machen watter will.

    Auf 3 Punkte heute!

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  22. Eine echte Bewährungsprobe für Tuta gegen Kramaric heute. Drücke alle Daumen.

    Forza SGE!

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  23. Die SGE hat bislang gegen die Plätze 10 – 18 keine Partie verloren und 25 von 33 möglichen Punkten geholt. Diese Partien sind der Grundstein. Aber selbst wenn man mal eine Begegnung verliert, ist die CL doch noch lange nicht verspielt. Es gibt ja auch im April dann noch direkte Duelle in Leverkusen, Dortmund, etc. Und wie man sieht: Gestern haben 2 Mannschaften gegen Teams gepatzt, gegen die sie nicht hätten patzen dürfen. Der pessimistische SGE-Rechner hatte ja schon einkalkuliert, dass man heute gegen die TSG Hoffenheim auf Rang 7 startet und bei einer Niederlage erstmal wieder raus aus den Top 6 rutscht. Einfach mal etwas durchatmen und nicht nach einer Niederlage dann gleich den Kopf in den Sand stecken und denken, dass alles vorbei ist. Die Rückrunde ist noch richtig lang, es sind noch 45 Zähler für die Eintracht zu holen – und mal schauen, ob man im Kraichgau den nächsten Sieg einfahren kann.

    Das wird eine richtig eklige Partie, denn Hütter hat das richtig gesagt: Die wollen die ersten sein, die die Eintracht 2021 in der Bundesliga besiegt haben. Das werden auch für die SGE neue Widerstände und die werden jede Woche größer. Der Vorteil zu vorherigen Spielzeiten ist aber die neue Flexibilität. Da Kamada, Kostic, Younes, Sow, Silva und Jovic allesamt gefährlich sind, kannst du gar nicht so viele Leute abstellen, wie es nötig wäre. Das ist schon ein echtes Brett, zudem wird das Team jetzt Woche für Woche eine Frische an den Tag legen, die sie in den vergangenen Jahren durch die hohe Belastung nie hatte.

    Trotz dieser Pluspunkte: Es wird auch mal wieder einen schwächeren Tag geben, an dem hinten einer patzt, vorne eine der vielen Chancen nicht reingeht oder der Gegner auch mit seiner Klasse (Kramaric, Bebou, Baumgartner!) Tore erzielen kann. Dennoch wirkt das Gebilde dermaßen stabil, dass man sich eben schüttelt und nächste Woche trotzdem weiter macht. Aber schauen wir mal, was heute Abend passiert.

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  24. Ich habe eine OFF-TOPIC-Frage:
    Ich habe auf der SGE-Homepage ein Trikot bestellt, muss es allerdings wieder zurücksenden und ein anderes bestellen.
    Wie läuft die Abwicklung ab? Ich habe die erste Bestellung mit Paypal bezahlt.
    Wird mir die Summe von dem Trikot, welches ich zurücksende, auf dem Konto gutgeschrieben oder wird mir es via Paypal zurückerstattet?
    Danke!

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  25. @1 ich hab doch gar nicht getutet! 😀
    @5 Wenn die SGE bei einem europäischen Pokalwettbewerb teilnimmt, dann doch stets mit dem Anspruch auf den Sieg der Trophäe, oder hab ich was verpasst? 😉
    100.000 Eintracht-Fans beim Finale in St. Petersburg..man darf doch wohl noch träumen.. 🙂
    @28 cooler Nickname! *Daumen hoch*

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  26. Servus in die Runde. Ich lese hier schon länger fleißig mit finde die Infos immer spannend und vor allem das miteinander hier echt postiv. heute hab ich was gesehen wie ich hier mal etwas beitragen kann: kennt ihr diese seite? https://www.deinsporttv.de/tv-programm/
    da finde ich immer ganz gut sachen auch von der sge.

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