Lucas Torró konnte bei der Eintracht nie richtig Fuß fassen. Die Zeichen stehen nun wohl auf Abschied. (Foto: Imago Images/Poolfoto)

Torro zurück in die spanische Liga? Das spanische Sportportal „Fichajes.com“ will erfahren haben, dass Frankfurts Mittelfeldmann Lucas Torró kurz vor einem Wechsel zurück in die spanische Heimat steht. Konkret soll es zum spanischen Erstligisten CA Osasuna gehen, die überraschenderweise einen starken Zehnten Platz belegen konnten in der abgelaufenen Saison. Lucas Torró war im Sommer 2018 mit großer Vorfreude zur Eintracht gekommen, konnte sich aber aufgrund von Verletzungen und hoher Konkurrenz im Mittelfeld nie wirklich durchsetzen. In zwei Jahren mit Europa-League und DFB-Pokal schaffte es der 26-Jährige auf nur 25 Einsätze, von denen einige nur wenige Minuten lang waren. Der Vertrag des Spaniers bei der SGE läuft noch bis 2023.

Bobic stellt sich hinter Trapp: Sportvorstand Fedi Bobic äußerte sich auf eintracht.de zur Personalie Trapp. „Er ist ein wichtiges Gesicht von Eintracht Frankfurt und wir wissen absolut, was wir an ihm haben.“ Ein Warten auf  klares Bekenntnis zu einem Trapp-Verbleib ist allerdings vergebens: „Wir müssen noch mehr als sonst auf die wirtschaftliche Komponente achten Wir können daher den Verkauf von Leistungsträgern nicht ausschließen – unabhängig von Kevin.“  Man sei bei der Eintracht mit den Leistungen des Schlussmannes sehr zufrieden und gehe davon aus, dass dieser seinen Vertrag am Main erfüllen werde.

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Äußerst harsche Kritik an Trapp: Eintracht-Legende Uli Stein äußerte sich gegenüber der Bild-Zeitung ausgesprochen hart gegenüber Keeper Kevin Trapp. Dieser sei weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Und dafür benennt Stein auch einen Grund: „Es ist ihm wohl wichtiger, mit der Freundin auf den Social-Media-Kanälen aktiv zu sein. Ich habe gehört, der AC Mailand hat Interesse. Gut so, das ist eine Schicki-Micki-Stadt, da passt er mit Freundin gut hin.“ Ginge es nach Stein, so solle die Eintracht in Zukunft besser auf Frederik Rönnow setzen. Dies zusammen mit den Äußerungen der Eintracht-Bosse deuten immer mehr auf einen vorzeitigen Abschied des Nationaltorhüters hin.

Nikolov lobt Aaronson: In den letzten Tagen kursierte das Gerücht, die Eintracht wolle sich die Dienste des 19-Jährigen Brenden Aaronson sichern. Das US-amerikanische Talent spielt derzeit bei Philadelphia Union, eben jenem Klub, bei dem ein gewisser Oka Nikolov Co-Trainer ist. „Aaronson hat in dieser Saison einen großen Sprung gemacht und ist Stammspieler. Ich traue ihm die Bundesliga zu“ sagte Nikolov gegenüber der „Bild“ und befeuerte damit die Gerüchte einmal mehr. „Für das Pressing-System ist er perfekt, weil er sehr viel unterwegs ist, eine gute Technik hat und beim letzten Pass viel besser geworden ist“ lobte Frankfurts Ex-Keeper seinen Schützling. Lediglich die Torgefährlichkeit sei noch ein Manko beim erst 19-Jährigen. 

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13 Kommentare

  1. Super Spruch Herr Stein. Berthold, Stein, Bild, das scheint zu passen.
    „Dies zusammen mit den Äußerungen der Eintracht-Bosse deuten immer mehr auf einen vorzeitigen Abschied des Nationaltorhüters hin.“
    Was soll dieser Satz? Hat Herr Stein als Markenbotschafter von Eintracht Frankfurt jetzt schon irgendwelchen Einfluss auf unseren Kader?
    Und gerade als der Vorzeigeprofi der er war muss mal ganz still sein.

  2. Erst einmal zur Auflockerung: Sandro Wagner ist wieder zu haben. 🙂

    Ansonsten halte ich insgesamt viel von Torro – ein bisschen schneller könnt’s schon gehen.
    Aaronson klingt schon interessant – ginge ja schon in Richtung Besinnung auf „traditionelle“ Vorgehensweisen (Talente verpflichten und weiterentwickeln)

    Instagram – sehr wahrscheinlich ist das Durchschnittsalter hier im Forum etwas höher als Instagram, bestenfalls Facebook…:-)

  3. @1, Spiderschwein
    Natürlich hat er keinen Einfluss. Die Frage ist, ob Stein diese Aussagen auch getätigt hätte, wenn es die Gerüchte um einen Abgang nicht gäbe. Wir beschäftigen uns dazu in einem Kommentar, der morgen oder übermorgen erscheinen wird.

    @2, Dribbelstaedter

    Das würde ich so pauschal nicht sagen. Wir haben eigentlich Leser jeglichen Semesters. Dass Instagram aber nicht jeden anspricht ist auch klar – und natürlich auch vollkommen in Ordnung und legitim. Die, denen es gefällt, werden sich schon angesprochen fühlen. 🙂

    Beste Grüße!

  4. Das ganze Thema Trapp erscheint mir als Sommerlochfüller. Niemand bei Eintracht Frankfurt ist unverkäuflich bei entsprechenden Angebot. Das hat Bobic gesagt, nicht mehr und nicht weniger. So war es immer und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben.
    Aber wenn man das Mikro von der Bild vor der Nase hat, muss man ab und zu mal einen raushauen. Klicks sind alles.
    Bekommt man als Markenbotschafter Geld von Eintracht Frankfurt? Ich habe keine Ahnung was genau man da macht.

  5. @uli Stein: als TW damals großartig, nur wenn seine Geistessprünge ähnlich ausgeprägt wären wie seine damaligen Paraden…
    Im ernst: ziemlich primitiv und unterste Schublade, Herr Stein !!!! Stein und Bild Zeitung… das passt !!!
    Kevin hat sich NICHTS zuschulde kommen lassen, seine Instagram-Bilder sind zwar „gewöhnungsbedürftig“, aber ich glaube, das wird von seiner neuen Freundin lanciert….er selber ist ein total normaler, nicht abgehobener Typ, habe ihn persönlich mal kurz im Hyatt in Köln bei der Nati kurz vor seinem Wechsel nach PSG kennengelernt …
    Ich bin froh, dass wir so einen Typen in unserer Mannschaft haben, der auch mal klar und deutlich wird, und das auf eine sehr angenehme, intelligente Art !

  6. Da bin ich etwas anderer Meinung. Uli Stein ist wirklich eine Torwartlegende der Eintracht, der Beste, den wir in den letzten 35 Jahren hatten. Dazu ist er im Gegensatz zu Berthold absolut kein (Bild) Lautsprecher, in seinen wenigen Analysen aber auch sehr treffend und darüber hinaus anerkannt und auch sehr aktiv als Markenbotschafter der Eintracht.
    Für mich steckt sehr viel Wahrheit in seinen Aussagen, vor allem sportlich hat KT doch wirklich nicht besonders performt, wie oft haben wir in dieser Saison hier im Forum gefordert, er möge auch mal wieder einen „unhaltbaren“ halten.
    Wer für die Auftritte im sozial Media verantwortlich ist, er oder seine Verlobte ist doch egal, er macht aber offensichtlich gerne mit und mit Sicherheit würde sich Izabel lieber in Mailand sehen, der Mode Hauptstadt.
    Ich bin für Typen und für Identifikationsfiguren bei der Eintracht, doch auch als er zu PSG ging, ist die Eintracht nicht zusammengebrochen.
    Forza SGE !

  7. @Dieter: ABER er hat internationale Qualität gezeigt und man wird nicht einfach so Nationaltorwart !
    Schätze Urteile von Uli Stein generell zwar auch, aber DAS war primitiv !

  8. Moin,
    finde auch dass Herr Trapp für den wir knapp 9 Mio Ablöse bezahlt, Plus mit ca 4 Mio Gehalt ausgestattet haben, einfach keine besondere Leistung gezeigt hat!
    Zu viel Geld für normale Leistung, nix besonderes, Kapitän hin oder her!
    Torro sollte bleiben!!
    VG

  9. @ Folke: ich beziehe mich auf die „Nicht ansatzweise…“ Message und sehe u.a. darin einen Grund, weil viele User hier bereits älter als Hasebe sind 🙂 – Mein Eindruck bezieht sich natürlich nur auf die schreibende Fraktion und nicht die stille Leserschaft. Nun ja, Alter schützt vor Instagram nicht (ich werde mich gleich mal anmelden). Vielen Dank für euren großartigen Einsatz!

  10. @9, Dribbelstaedter

    Schön ausgedrückt – „Älter als Hasebe“ – hat mir gefallen! 🙂
    Fühl dich nicht unter Druck gesetzt, Instagram ist nur on top, du bist nicht besser informiert, als hier auf der Website. Nur eben anders.

  11. Ich schätze Stein sehr, liebe ihn als Torwart. Aber ich bin auch der Meinung, dass sein Spruch hier zu markig war – und auch ohne ersichtlichen Grund persönlich im Angriff. Gefällt mir nicht.

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