Die gute Arbeit von Eintracht-Trainer Niko Kovac ist auch den Kölnern nicht verborgen geblieben.
Die gute Arbeit von Eintracht-Trainer Niko Kovac ist auch den Kölnern nicht verborgen geblieben.

Stöger singt Loblied auf Kovac: Positive Worte hatte Kölns Trainer Peter Stöger für seinen Kontrahenten Niko Kovac und der Eintracht-Mannschaft im Vorfeld des Traditionsduells am Samstag übrig: „Die Kollegen machen einen richtig guten Job. Im oberen Tabellenbereich ist die Eintracht neben uns sicher die größte Überraschung.“ In Frankfurt habe sich im Sommer mehr verändert als beim 1. FC Köln, „da wusste man nicht, wie sie aus den Startblöcken kommen. Aber Niko Kovac macht das überragend“, fügte der Österreicher an. Dennoch ist sich der Trainer der Geißböcke sicher, dass es für die SGE derzeit auch „angenehmere Aufgaben“ als den FC geben könnte. Das gelte andersrum aber genauso. Dem Comeback von Kapitän Alexander Meier sieht Stöger dabei aber eher gelassen entgegen: „Ich sitze nicht zu Hause und hoffe, dass Spieler des Gegners ausfallen. Es ist unsere Aufgabe, uns mit den Topspielern auseinanderzusetzen.“ Viel mehr freut sich der FC-Trainer über den Frankfurter „Fußballgott“, denn der 33-Jährige gehöre zu den „tollen Spielern der Liga, deshalb soll er dabei sein.“ Man wisse zwar um die Qualitäten des Torjägers, dennoch sei Meier „kein Thema“, denn man beschäftige sich „mit allen Frankfurter Spielern.“

Kovac nimmt Mascarells Verfahren gelassen: Eintracht-Trainer Niko Kovac möchte sich nicht an den Spekulationen um die vermeintliche Fahrerflucht von Omar Mascarell beteiligen. „Das spielt für mich gar keine Rolle“, sagte der Kroate bei der heutigen Pressekonferenz. Der Mittelfeldspieler mache einen „außerordentlich guten Job“ und die bisherige Berichterstattung würde ohnehin nicht der Wahrheit entsprechen. „Das wird man auch bald hören“, merkte der Coach an. Den Spieler würde der Wirbel ebenfalls nicht belasten: „Seitdem sind auch schon ein paar Spiele vergangen und Omar hat auch in dieser Zeit gute Spiele gemacht.“

Vallejo dementiert Gerüchte: Jetzt hat sich Jesús Vallejo selbst zu Wort gemeldet und zu den aufgekommenen Gerüchten der letzten Tage, dass Real Madrid den Innenverteidiger schon im Winter zurück beordern möchte, Stellung bezogen. In einem Interview mit der „FAZ“ sagte der 19-Jährige, dass er sich noch nicht mit der sportlichen Führung der Königlichen ausgetauscht habe. „Ich lebe im Hier und Jetzt„, betonte der Spanier. Zunächst wolle er so viele Spiele wie möglich für die Eintracht bestreiten und mit der Mannschaft erfolgreich sein. Zwar habe er bei Madrid unterschrieben, um dort auch „eines Tages zu spielen. Aber es wäre ein Fehler, es erzwingen zu wollen„, sagte Vallejo weiter. Er zeigt sich zufrieden mit seiner derzeitigen Lage und fühle sich in Frankfurt und im Verein „pudelwohl„. So genieße die Leihgabe vom spanischen Hauptstadtklub im Moment seine Zeit bei der SGE und spricht gleichzeitig von einer „Win-Win-Win-Situation“ denn: „Real profitiert davon, die Eintracht und ich auch. Die Entscheidung war richtig, alle sind zufrieden.“ Erst am Saisonende komme dann „vielleicht der Zeitpunkt der Entscheidung. Aber man sollte nichts überstürzen.

Lindner grüßt Köln-Trainer: Eintracht-Torwart Heinz Lindner hat in einem Video von „EintrachtTV“, dass auf der Facebook-Seite der SGE veröffentlich wurde, den Kölner Trainer Peter Stöger und dessen Assistenten Manfred Schmidt gegrüßt. Der Österreicher hat mit Austria Wien unter diesem Trainergespann den österreichischen Meistertitel geholt. „Ich freue mich auf ein tolles und spannendes Spiel, glaube aber, dass es schwer für euch wird, Punkte aus Frankfurt mitzunehmen“, so der 26-Jährige.

Eintracht verkauft mehr Logen: Wie Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann gegenüber der „Bild“ bekannt gab, hat die SGE auch aufgrund der sportlich verbesserten Situation wieder mehr Logen und Business-Seats im Waldstadion verkauft. Anfang der Saison war der Verkauf, auch aufgrund der langen Sommerpause und der sportlich schwachen letzten Saison, schleppend angelaufen. Nun kann sich die Eintracht aber wieder über mehr Geld aus diesem Bereich freuen.

Museum und Waldtribüne gegen den 1. FC Köln: Vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln wird um 17.00 Uhr eine Führung zum Thema „Die Eintracht und der 1. FC Köln“ stattfinden.  Die Führung richtet sich sowohl an Eintracht-Fans, als auch an die Anhänger des 1. FC Köln. Auf der Waldtribüne werden der Handball-Bundesligaspieler Tobias Schimmelbauer und Eintracht-Flügelspieler Danny Blum zu Gast sein. Zudem wird der Verein „Fußballer und Fans helfen“ eine Spende an das Projekt „Der 13te Mann“ übergeben. Auch in diesem Jahr haben die Eintracht-Fans wieder einen großen Betrag an Spenden gesammelt.

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4 Kommentare

  1. Welche Entscheidung meint denn der Jesus? Das er vielleicht dann doch bei der Eintracht bleibt?…Man wird ja mal träumen dürfen;-)

  2. @Hammermann
    Davor habe ich vor Monaten bereits gewarnt. Macht euch keine Hoffnungen auf einen Verbleib eines guten Leihspielers. Du, Siggi, Werner und wie wir Fans alle heissen, dürfen konsequenzlos zwar einseitig diesen Tagtrau haben, aber unsere Führung darf keine Zeit damit verplempern, ihre Energie in das Unmögliche zu stecken und dabei auf anderer Front auch nur ein wenig nachulassen.
    Ich habe schon am 1. Spieltag gefordert, dass wir zur Winterpause bereits realistische und konkrete Namen auf dem Zettel haben müssen, die wir dann auch zeitnah abzuarbeiten haben, um „schnell, kreativ, mit Phantasie und mutig“ Ersatz für Vallejo im Sommer zu bekommen. Und dann möglichst jemanden, der uns im Besten Falle ordentliche Rendite, sowohl sportlich wie auch finanziell, sichert.

  3. @sge1899: Ich denke, damit ist eher gemeint, dass Vallejos Leihe um ein weiteres Jahr verlängert wird. Das halte ich nicht für unrealistisch, da er bei Real Madrid (noch) nicht an den 3-4 Top-Verteidigern vorbei kommt, in Frankfurt sich aber, wie es aussieht, sehr gut entwickelt.
    Sollte es mit Frankfurt dann weiterhin so bergauf gehen, sind die Möglichkeiten bei Transfers wohl auch deutlich größer. In der Winterpause wird sich die Situation bei der Eintracht im Vergleich zur Sommerpause kaum geändert haben, insbesondere, was den finanziellen Rahmen angeht. Ein Spieler, der „ordentlich Rendite, sowohl sportlich wie auch finanziell“ sichert, wird wohl eher nur dann im Sommer verpflichtet werden können, sollte man im Folgejahr international spielen. Dass man nach solchen oder anderen Spielern sucht, ist natürlich klar, und wird wohl schon jetzt geschehen.

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