Schwere Zeiten für Winterneuzugang: Kurz vor Jahresende 2025 verkündete Eintracht Frankfurt die Verpflichtung von Keita Kosugi. Der Japaner hatte sich zuvor in Schweden bei Djurgårdens IF einen Namen gemacht und galt als einer der besten Linksverteidiger der Liga. In Frankfurt sollte der 20-Jährige an die Mannschaft herangeführt werden, um perspektivisch eines Tages Nathaniel Brown zu beerben. Bisher fällt die Bilanz allerdings mehr als ernüchternd aus. Insgesamt nur sieben Mal saß der Junioren-Nationalspieler auf der Bank. Für einen Einsatz reichte es noch nicht. Dazu ist er in den letzten fünf Spielen komplett außen vor und schaffte es nicht mal in den Spieltagskader. Wie „Absolut Fussball“ berichtet, sorgt das auch intern zunehmend für Verwunderung. Kosugi gilt als eifriger Spieler, der im Training vor allem mit seinem Einsatz positiv auffällt. Dafür soll er auch innerhalb der Mannschaft sehr geschätzt werden. Dass die Anpassung von der Allsvenskan zur Bundesliga nicht einfach wird, war allen Beteiligten klar. Trotzdem war sicherlich nicht geplant, dass der Japaner nach 13 Pflichtspielen noch auf seinen ersten Einsatz wartet.
Eichhorn als Dominostein für Aséko? Es ist kein Geheimnis, dass die SGE nach Zuwachs für das zentrale Mittelfeld sucht. Schon vor einigen Tagen wurde über das Interesse an Noël Aséko vom FC Bayern München berichtet. Der defensive Mittelfeldspieler spielt aktuell für Hannover 96, wird aber im Sommer durch eine Rückkauf-Option nach München zurückkehren. Allerdings würde der Rekordmeister den 20-Jährigen wohl gerne halten. Laut der „Bild“ könnte der gebürtige Berliner im kommenden Sommer den Kaderplatz von Leon Goretzka einnehmen, der die Bayern ablösefrei verlässt. Der FCB ist aber auch nach wie vor an einer Verpflichtung von Kenneth Eichhorn von Hertha BSC interessiert. Auch die Eintracht hat den 16-Jährigen auf dem Zettel, rechnet sich aber durch die namhafte Konkurrenz nur noch Außenseiterchancen aus. Sollte Eichhorn tatsächlich an die Säbener Straße wechseln, könnte Bayern-Sportvorstand Max Eberl bei Aséko wohl verhandlungsbereit sein. Demnach wird eine Transferentscheidung erst in der kommenden Vorbereitung erwartet. Ein Schnäppchen wird der U21-Nationalspieler aber nicht werden. Eine mögliche Ablöse läge im zweistelligen Millionen-Bereich. Deutlich weiter ist die Eintracht bei Cajetan Lenz vom VfL Bochum. SGE-Sportvorstand Markus Krösche und sein Team sollen sich mit der Spielerseite in fortgeschrittenen Gesprächen befinden. Allerdings fordert der jetzige Arbeitgeber des 19-Jährigen eine Ablöse im Bereich der zehn bis 15 Millionen Euro. Stand jetzt wollen die Hessen aber nicht so tief in die Tasche greifen.
Ligue-1-Überflieger im Visier: Die Frankfurter Eintracht möchte sich erneut am französischen Markt bedienen und ist auf den Namen Arsène Kouassi aufmerksam geworden. Das Onlineportal „fußballtransfers.com“ will erfahren haben, dass Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart und die SGE den 22-Jährigen beobachten. Kouassi steht seit dieser Saison beim FC Lorient unter Vertrag. Beim Ligue-1-Aufsteiger zählt der in der Elfenbeinküste geborene Nationalspieler Burkina Fasos zum Stammpersonal. Lediglich zwei Ligaspiele verpasste der Linksaußen und trägt mit zwei Toren sowie sechs Vorlagen zur einer starken Saison für den Club aus der Bretagne bei. Auch AS Rom, RC Straßburg und der FC Genoa haben den Youngster ins Auge gefasst. „Sobald die Saison vorbei ist, werden wir alle Optionen prüfen. Sollte sich ein ambitioniertes Projekt ergeben, bei dem alle Beteiligten auf ihre Kosten kommen, ist dies eine ernsthafte Überlegung wert. Es liegt in der Natur der Sache, dass man, wenn man gute Arbeit leistet, nach Höherem strebt. Aber wir werden am Ende der Saison in aller Ruhe und im guten Einvernehmen mit der Vereinsführung Bilanz ziehen“, erklärte Kouassis Berater, Ahmed Touba, auf Nachfrage zu einem möglichen Wechsel.






Keine Kommentare
Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar zu schreiben.