Bisher ist noch kein Partner für die WLAN-Ausstattung gefunden. (Bild: imago images / Jan Huebner)

Eingeschränktes WLAN: Auch im umgebauten Waldstadion soll es nur eingeschränkt WLAN geben. Das erklärte Vorstand Axel Hellmann beim Neujahrsempfang der Frankfurter Architekten. „Wir wollen nicht, dass das Erlebnis auf dem Rasen in den Hintergrund rückt. Wir machen bei der Digitalisierung nicht alles, was geht – sondern aus unserer Sicht nur sinnvolle Dinge“, zitiert ihn die „Bild“. Das sofortige Posten von Videos oder Bildern soll verhindert werden, dazu wird das WLAN extra während der Spiele heruntergefahren. Aktuell sucht die SGE noch einen Partner für die WLAN-Ausstattung des Stadions.

Clark beendet Karriere: 16-mal lief Ricardo Clark für die SGE auf, jetzt will er ein letztes Spiel für sein Heimatverein Houston Dynamo absolvieren und dann seine Karriere beenden. Wie Houston bekannt gab, unterzeichnete der 34-malige US-Nationalspieler einen Ein-Tages-Vertrag, damit er nach einem letzten Spiel seine Fußballschuhe an den Nagel hängen kann. Hinter Brad Davis machte Clark die zweitmeisten Spiele für Houston Dynamo, zuletzt hatte er für Columbus Crew gekickt.

Torró arbeitet an Rückkehr: Lucas Torró arbeitet nach seinem Innenbandanriss im Knie an seiner Rückkehr. „Lucas arbeitet sehr, sehr hart an sich“, sagte Adi Hütter am Donnerstag. Er habe seit seinem Wechsel nach Frankfurt eine enorme psychische Entwicklung genommen. „Auch seine Mentalität hat sich verändert seit er hier ist“, so Hütter. Torró arbeite intensiv an seiner Rückkehr. „Ich hoffe, dass er in den nächsten Wochen wieder zu uns stoßen wird.“

SGE als Zwischenschritt für Ache: Im Sommer wird Ragnar Ache zu Eintracht Frankfurt wechseln. Der 21-jährige Frankfurter sagte in einem Interview mit „t-online.de“, er will später einmal bei einem englischen Klub spielen. „Mein Ziel ist die Premier League. Es wäre aber natürlich auch toll wenn der FC Bayern irgendwann an mir Interesse bekunden würde“, verriet der U21-Nationalstürmer. Aus Aches Aussage ergibt sich also, dass er seinen Wechsel zur SGE als nächsten Schritt bezeichnet: „Die Eintracht ist insofern ein Zwischenschritt, weil ich mir vieles für meine Karriere vorstellen kann. Aber Frankfurt ist mein Verein und ich bin sehr froh, dass sie mir Vertrauen schenken.“

- Werbung -

20 Kommentare

  1. Man man man, der Ragnar haut da schon wieder so nen Spruch raus.
    Dass die Aussagen mal nicht als Boomerang zurückkommen…..

    Ich erinnere mich da an ein Lied über Mo Idrissou und die Champions League. 😉

    Wünsche ihm alles Gute, halte aber seine wiederholte (!) Aussage für relativ dämlich

  2. Ist doch in Ordnung, die Eintracht will doch auch gar keinen Spieler halten den Sie für 30Mio++ verkaufen können. Er soll Leistung bringen den Rest bringt die Zeit.

  3. Ich kann die Entscheidung zum Thema WLAN nicht ganz nachvollziehen. Die Leute, die ihre Eindrücke aus dem Stadion ins Netz stellen, machen doch letztendlich Werbung für die Eintracht. Wenn sie dabei tolle Momente auf dem Spielfeld verpassen, ist das ja nicht mein Problem und es zwingt sie ja auch keiner dazu.
    Wie stellt man sich denn das neue Bezahlsystem per App vor, wenn keine Netzabdeckung gewährleistet wird? (Oder war das nur ein Gerücht bzw Hirngespinst zu unserem neuen großen Thema „Digitalisierung“?)

    @1 Naja in dem Interview sagt er schon noch deutlich mehr und dass er Bock auf die Eintracht hat und zum Beispiel viel von Dost lernen will. Stimme dir aber zu, dass er zu seinen weiteren Stationen nach Frankfurt einfach mal die Klappe halten könnte.
    Finde es ein bisschen schade, dass ein ansonsten recht vernünftiges Interview hier inhaltlich auf die wenigen unglücklichen Aussagen eingedampft wurde.

  4. Beim letzten stadionbesuch musste ich erleben, dass eine person in fankleidung der eintracht lieber die meiste zeit mit handy und sky go fußball (anderes BL spiel) schaute, statt das spiel der eintracht aufn grünen rasen zu verfolgen….einfach abartiges verhalten gegenüber unserer SGE….

  5. @Scope

    Danke für die Info. Dennoch fand ich ihn meistens als Kommentator unterhaltsam. Etwas Nostalgie wird dadurch für mich heute dabei sein. 🙂

  6. Leute, die während des spiels auf wlan angewiesen sind, sollen bitte vors stadion in die o2, t-mobile oder red bull wlan lounge gehen

  7. @11. ReinholdFanz:
    🙂 lach…. 🙂 typischer Reinhold Fanz wieder…….

    Aber mal im Ernst jetzt:
    Man wird auch durch solche Maßnahmen die „Smartphone-Manie“ nicht stoppen können.
    Die UF schreitet zwar gelegentlich ein, wenn andere Zuschauer meinen, alles und jeden filmen und fotografieren zu müssen, aber auch das wird die Entwicklung nicht stoppen.
    Es gibt namenhafte Anbieter mit top ausgebauten Netzen, die es quasi egalisieren, ob es im Stadion WLAN gibt oder in China ein Säckchen Reis umkippt.
    Die Frage, wie das für eine breite Masse mit dem neuen online Bezahlsystem und der neuen Möglichkeit (die ich ganz furchtbar finde), jetzt schon die Getränke etc. direkt an den Platz zu bestellen, funktionieren soll, stellt sich allerdings tatsächlich.
    Wir müssen uns überraschen lassen, aber in der Tat, wüsste ich nicht (die beiden Gründe Bezahlung & Bestellung mal ausgeklammert) warum es bei einem Fußballspiel WLAN geben müsste……..

  8. Verrückt. Der Name Ricardo Clark sagt mir ja mal gar nichts mehr. Ich musste jetzt wirklich mal googlen, dass der mal für uns gespielt hat. Und selbst nach dem googlen kommen da keine Erinnerungen…

    Btw. Rebic scheint in Mailand inzwischen richtig angekommen zu sein.

  9. Bei dem WLAN habe ich mich auch erst gewundert. Nach der Überschrift dachte ich mir „Naja, in wenigen Jahren haben alle G5 und wozu dann noch WLAN“, aber die Begründung las sich dann erfrischend sportsfreundlich. Allerdings bleibt das Argument mit dem G5 und seinen Kapazitäten; und wie G-Block hier schreibt wird entsprechend jeder Stadionbesucher, der online sein möchte, auch online sein – mit oder ohne WLAN. In der Tat könnte man sich unter dem Gesichtspunkt die ganze Infrastruktur hinter WLAN auch sparen und stattdessen das Geld in andere Bereiche der Digitalisierung stecken. Also rein strategisch auf WLAN zu verzichten, weil in naher Zukunft mobile Daten in ausreichender Netzabdeckung durch Mobilfunkanbieter sowieso bereit gestellt werden, wäre aus meiner Sicht eine effiziente, pragmatische und zukunftsorientierte Planungsvariante. Nur erwähnt Hellmann das nicht so, was mich wirklich wundert. Oder erfindet das Argument, das er zu dem Thema vorbringt, weil er nicht zu kalkulierend wirken möchte. Das fände ich aber reichlich intransparent und schade.

  10. Stadionausbau, Modernisierung, Digitalisierung,
    es wird angepackt bei der SGE, mit Weitblick und dynamisch. Mit großen Schritten in die richtige Richtung.
    Wlan während des Spiels abzuschalten, halte ich jedoch für paradox.
    Es sollte doch jedem selbst überlassen sein, wie und wann er es nutzt. Das wird der Stimmung und dem Support auch künftig nicht abträglich sein.

  11. Der weiße @RheinholdFanz hat recht und Axel Hellmann hat recht !
    Man muss nicht alles mitmachen und haben, was möglich ist. In der heutigen Zeit sprechen alle von „Entschläunigund“ und dem finden von innerer Ruhe usw. und dazu gehört auch der Fussballplatz.
    Ich gehe zur Eintacht, weil ich Eintracht sehen und unterstützen will. Wenn ich ins Theater oder die Oper gehe, dann um das Kulturerlebnis zu genießen. Wieso brauche ich also in jeder Lebenslage WLAN ? Brauche ich nicht.
    Wenn die Eintracht also diesen Entschluss gefasst hat, dann hilft die damit auch Menschen, denen es in bestimmten Situationen nicht gelingt, sich auf das zu konzentrieren, weswegen sie eigentlich gekommen sind, um die Eintracht spielen zu sehen.
    Wenn sie tatsächlich ganz wichtige Aufgaben zu erledigen haben, ja dann sollten sie, so schwer es auch fällt, das eine mal auf den Stadionbesuch verzichten.
    Forza SGE

  12. Der waise @RheinholdFanz hat recht und Axel Hellmann hat recht !
    Man muss nicht alles mitmachen und haben, was möglich ist. In der heutigen Zeit sprechen alle von „Entschläunigung“ und dem Finden von innerer Ruhe usw. und dazu gehört auch der Fussballplatz.
    Ich gehe zur Eintacht, weil ich Eintracht sehen und unterstützen will. Wenn ich ins Theater oder die Oper gehe, dann um das Kulturerlebnis zu genießen. Wieso brauche ich also in jeder Lebenslage WLAN ? Brauche ich nicht.
    Wenn die Eintracht also diesen Entschluss gefasst hat, dann hilft sie damit auch Menschen, denen es in bestimmten Situationen nicht gelingt, sich auf das zu konzentrieren, weswegen sie eigentlich gekommen sind, um die Eintracht spielen zu sehen.
    Wenn einer tatsächlich ganz wichtige Aufgaben zu erledigen hat, ja dann sollten er, so schwer es auch fällt, das eine mal auf den Stadionbesuch verzichten.
    Forza SGE

  13. Schlimm. Ich stand letzten Freitag im Block und wollte meinen Kollegen(VfB) ärgern. Wenn Kostic trifft bekommt er immer die Nachricht: Hat der Kostic nicht auch mal in Stuttgart gespielt? Zur Strafe habe ich sein 2. Tor gerade so noch mitbekommen. Also lieber beim Spiel bleiben mit den Glubschern.

    Gruß SCOPE

  14. Es geht auch ohne Wlan im Stadion, klar.
    Ebenso auch ohne das ständige Einblenden von Zwischenergebnissen anderer BL-Spiele.
    Aber, die Zeiten sind vorbei, zu den noch die gedruckte Mannschaftsaufstellung in Papierform vorm Spiel für 10 Pfennig die aktuellste Information vorm Anpfiff war.
    Heute sollte jeder entscheiden, bei welchem Ereignis, ob Fussball, Oper, Theater etc. er welche Medien rücksichtsvoll nutzt.
    Wer jedoch damit überfordert ist und dessen Konzentrationspotential möglicherweise reduziert sein sollte, dem ist selbstverständlich Verzicht angeraden. Alle anderern werden eine sinnvolle Nutzung hinbekommen.

  15. Dachte immer es liegt bei mir an O2, dass ich so Probleme hatte mal ein Bild rauszusenden, da bin ich ja beruhigt. Finde das grundsätzlich gut so. Das Waldstadion ist schließlich eine Kathedrale, ein heiliger Ort!

Keine Kommentare mehr möglich.

- Werbung -