Was passiert mit Zweitliga-Juwel? Erst kürzlich zog die Frankfurter Eintracht die Rückkaufoption für Stürmer-Talent Noel Futkeu. In dieser Saison spielt der 23-Jährige für die SpVgg Greuther Fürth und erzielte in der 2. Bundesliga bereits 17 Treffer. Im kommenden Sommer kehrt er dann für rund 1,3 Millionen Euro nach Frankfurt zurück. Bereits nach der Bekanntgabe des Transfers kursierten Gerüchte, die behaupteten, dass Sportvorstand Markus Krösche den vielversprechenden Offensivspieler direkt weiterverkaufen wolle. So berichtet „Sky“ nun, dass der Hamburger SV sowie Borussia Mönchengladbach den gebürtigen Essener beobachten sollen. Ein Wechsel nach Mönchengladbach sei zum aktuellen Zeitpunkt jedoch weniger realistisch. Zuletzt wurde der Stürmer auch mit RSC Anderlecht in Verbindung gebracht. Aktuell kämpft Futkeu mit dem Kleeblatt um den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga. Zwei Spieltage vor Schluss steht Fürth auf dem vorletzten Tabellenplatz.
U21-Topstürmer geht in die dritte Liga: Daniel Starodid, Angreifer im Dienste der zweiten Mannschaft der Frankfurter Eintracht, verlässt die Hessen nach der aktuellen Saison. Wie die SGE am heutigen Dienstag bekanntgab, wechselt er zu Alemannia Aachen in die dritte Liga. Der Stürmer zählt zu den besten der Liga und steht derzeit bei 19 Toren und acht Vorlagen in der Hessenliga, womit er großen Anteil am Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest hat. Nino Berndroth, Leiter Kaderplanung U17 bis U21, wünscht Starodid auf der Homepage der SGE viel Erfolg auf seinem weiteren Weg: „Wir sind sehr stolz auf Staros Entwicklung in den vergangenen vier Jahren bei uns und freuen uns, dass es uns gelungen ist, einen weiteren Spieler über unsere U21 in den Profibereich zu bringen. Er hat hart gearbeitet und sich diesen Schritt absolut verdient. Für seine neue Herausforderung wünschen wir ihm viel Erfolg und alles Gute.”
Jaissle Kandidat für Frankfurt? Eintracht-Trainer Albert Riera steht stark in der Kritik. Auf starke Worte folgten in der Vergangenheit immer weniger sportliche Erfolge. Folgerichtig beschäftigt man sich bei den Hessen mit Alternativlösungen. Matthias Jaissle trainiert derzeit Saudi-Klub Al-Ahli. Dort ist man mit ihm wohl auch sehr zufrieden. Wie „Sky“ aber berichtet, soll Jaissle über eine Veränderung nachdenken. Neben Teams aus der Premier League sollen auch Vereine aus der Bundesliga sollen ihre Fühler zur Personalie „Jaissle“ ausgestreckt haben. Der 38-Jährige war bislang in Europa vor allen Dingen durch sein erfolgreiches Engagement bei RB Salzburg bekannt. Dort holte der Coach in 92 Partien starke 2,28 Punkte im Schnitt, wurde 2022 und 2023 österreichischer Meister und 2022 sogar Double-Sieger. Aber auch in Saudi-Arabien hat er schon Pokale gewonnen. die letzten beiden Titel der AFC-Champions League gingen an Jaissles Team. Außerdem gewann Al-Ahli auch kürzlich den saudischen Superpokal.
Toppmöller vor Engagement bei Konkurrenz? Beim 1. FC Köln hat nach der Entlassung von Trainer Lukas Kwasniok auf eine vereinsinterne Lösung gesetzt. Seit wenigen Tagen vor der Partie gegen Eintracht Frankfurt (Endstand 2:2) ist René Wagner im Amt beim „Effzeh“. Ob Wagner aber auch über die Sommerpause hinweg Trainer bei den Domstädtern bleibt, ist derweil offen. Wie die „Bild“-Zeitung erfahren haben will, steht ein SGE-bekannter Name auf der möglichen Trainerliste: Dino Toppmöller. Der Ex-Eintrachtcoach, der vom heftig umstrittenen Albert Riera beerbt wurde, ist seit der Trennung von der SGE im Februar vereinslos. Steht er jetzt vor einem Bundesliga-Comeback? Zwar sind die Kölner in der Theorie noch bedroht vom Abstieg, der Klassenerhalt ist aber aufgrund des Torverhältnisses schon geschafft.
Kovač mit Frankfurter Liebeserklärung: Am kommenden Freitag kommt es beim Aufeinandertreffen zwischen der SGE und Borussia Dortmund auch zum Wiedersehen mit Niko Kovač. Der Deutsch-Kroate übernahm im Jahr 2016 die Eintracht am Rande des Abstiegs aus der ersten Bundesliga, schaffte den Klassenerhalt und führte die Mannschaft 2018 zum DFB-Pokalsieg. Damit hat der 54-Jährige maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Vereins in den letzten zehn Jahren. Anschließend führte sein Weg über Bayern München, Monaco und Wolfsburg schließlich in den Ruhrpott zum BVB, wo er seit Februar 2025 an der Seitenlinie steht. In all den Jahren ist seine Verbindung nach Frankfurt aber nie abgerissen, wie Kovač im „Bild“-Podcast „Phrasenmäher“ verriet: „Ich bin Mitglied auf Lebenszeit. Dieser Klub hat mir für meine Trainerlaufbahn alles gegeben. Ohne diesen Klub, ohne diese Menschen und ohne diese Fans wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Ich bin loyal und weiß, wem ich was zu verdanken habe. Deswegen war es für mich auch damals eine schwierige Entscheidung. Ich liebe diesen Klub und dazu stehe ich auch. Er hat mir alles gegeben. Mir wird heute noch anders, wenn ich die Szenen aus dem Pokalfinale sehe.“
Lührßen freut sich auf Bayern-Duell: Am Montagabend siegten die Frauen von Eintracht Frankfurt mit 4:1 über den 1. FC Nürnberg. Damit erspielten sich die Adlerträgerinnen eine gute Ausgangslage im Kampf um den dritten Tabellenplatz und damit die Qualifikation für die Champions League in der kommenden Spielzeit. Außenverteidigerin Nina Lührßen überzeugte gegen den „Club“, die 26-Jährige bereitete gleich zwei SGE-Treffer vor. Ausruhen kann sie und ihr Team sich aber erstmal nicht, denn am kommenden Samstag geht es gegen die Meisterinnen des FC Bayern München. „Ich glaube, wir brauchen gar keine Motivation. Motivation genug ist es, dass es einfach am Samstag noch um den dritten Platz gehen wird. Gegen Bayern München, was eine sehr starke Mannschaft ist“, sagte Lührßen vor den Kameras von „EintrachtTV“ und blickte voraus: „Dass wir uns gegen sie messen können, dass wir auch zeigen können, dass wir auch gegen sie siegen können. Wird natürlich ein sehr, sehr schweres Spiel, aber wir wissen auch, was wir können. Und mit 100 Prozent ist, glaube ich, vieles möglich für uns.“ Die SGE-Frauen können den dritten Platz sichern, indem sie eines der letzten beiden Bundesliga-Spiele gewinnen. Am letzten Spieltag der laufenden Saison empfangen die Hessen dann noch den 1. FC Union Berlin.
Ex-SGE-Jugendspieler wechselt in die 2. Bundesliga: Fynn Otto trägt ab der kommenden Saison das Trikot des 1. FC Nürnberg. Der 24-Jährige wechselt ablösefrei aus der 3. Liga vom SC Verl zum „Club“. Im Alter von zwölf Jahren begann Otto seine fußballerische Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum der Frankfurter Eintracht. Bis auf eine einjährige Leihe zum Halleschen FC während der Spielzeit 2021/22 durchlief der gebürtige Gießener zehn Jahre lang die Jugendmannschaften der Hessen. Im Sommer 2024 verließ er dann die zweite Mannschaft der SGE in Richtung Verl.
Frankfurter Pokalheld verlässt Klub nach sieben Jahren: Insgesamt drei Jahre lang lief Branimir Hrgota mit dem Adler auf der Brust auf. In dieser Zeit gelangen dem Schweden sechs Treffer und drei Vorlagen. Dazu durfte er mit der Eintracht im Jahr 2018 den DFB-Pokalsieg feiern. Anschließend an seine Frankfurter Zeit zog es den Stürmer weiter zu Greuther Fürth, wo der 33-Jährige zum Publikumsliebling und Mannschaftskapitän avancierte. Im Sommer wird seine Zeit in Mittelfranken nun nach sieben Jahren enden. Das gab der Verein am heutigen Dienstag bekannt und bestätigte damit Medienberichte der letzten Tage. Demnach konnten sich Spieler und Verein nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Wo Hrgota zukünftig seine Fußballschuhe schnüren wird, ist offen.






2 Kommentare
Warum muss so ein hungriger, engagierter, junger Spieler verkauft werden? Es gibt im aktuellen 450 Mio€ Kader genug anderes Potential das finanziell eingelöst werden kann, wenn es darum geht die Finanzpolitik des SGE Managements auszugleichen.
Gute Idee!
Eine zweite Chance sollte man ihm gönnen.
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