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Axel Hellmann mit Klartext. Foto: Imago / Jan Huebner

SGE kompakt: Hellmann bestätigt Krösche-Verbleib

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Hellmann bestätigt Krösche-Verbleib: Im Rahmen der offiziellen Vorstellung der Kooperation mit der Goethe-Universität äußerte sich Eintrachts Vorstandssprecher Axel Hellmann im neuen Sportquartier in der alten DFB-Zentrale zur Zukunft von Markus Krösche, der laut dem gelernten Juristen zu „100 Prozent“ mindestens bis zum Sommer 2027 der SGE erhalten bleiben wird. Ein Abgang nach der Saison kommt also nicht infrage. Ohnehin plant Aufsichtsratsvorsitzender Mathias Beck laut einem „Bericht“ der Bild eine Vertragsverlängerung mit dem Eintracht-Macher. Auch Hellmann, dessen Kontrakt ebenfalls ausgedehnt werden soll, begrüßt eine weitere Zusammenarbeit mit dem Sportvorstand. Krösches Vertrag in Frankfurt läuft noch bis 2028. Zudem äußerte sich Hellmann zur aktuellen Saison und mahnte zur Ruhe: „Ich sage immer: Eine gewisse Gelassenheit tut uns allen gut. Natürlich haben wir schon besseren Fußball gesehen, gerade in den letzten Spielen. Und ich würde mir auch mal wünschen, dass wir zwei gute Halbzeiten spielen und nicht nur eine. Aber ich sage auch, wir müssen die Dinge immer in der richtigen Relation sehen. Wir stehen jetzt bei der Frage: Werden wir Siebter oder Achter? Das ist vielleicht sportlich unerfreulich, aber ganz sicher keine Krise.“

Kittel schwärmt von Uzun: Für das anstehende Heimspiel am Samstag gegen den HSV wird es für die SGE vor allem auf die Offensive ankommen, um nach zwei enttäuschenden Partien wieder einen Dreier einzufahren. Für Sonny Kittel, der zu Gast im vereinseigenen Format „Im Herzen von Europa“ war, könnte Can Uzun ein wichtiger Faktor werden. „Can ist ein Spieler, für den man gerne ins Stadion geht. Solchen Jungs schaut man gerne zu, ich insbesondere auch, weil ich auch auf dieser Position unterwegs war. Man kann schon sagen, dass er ein Straßenfußballer ist und für die besonderen Dinge da ist. Das hat man am letzten Wochenende gesehen. Er macht Sachen, die nicht jeder macht. Das Wichtigste für Can ist, dass er über einen längeren Zeitraum gesund ist, Selbstvertrauen tankt und Spielminuten sammelt. Dann hat die Eintracht einen absoluten Topspieler auf der Position“, lobte der gebürtige Gießener.

Neuer Wahi-Abnehmer? Die Leihe von Elye Wahi zu OGC Nizza scheint sich Stand jetzt voll auszuzahlen. Bei den Südfranzosen überzeugt Wahi mit sieben Toren und zwei Vorlagen in 17 Pflichtspielen. Nizza würde den Angreifer über den Sommer hinaus gerne halten, allerdings nicht per Direktkauf, sondern über eine Verlängerung des Leihvertrags. Eine Kaufoption besitzt der Ligue 1-Club nicht. Die SGE strebt allerdings einen Verkauf an und verlangt Medienberichten zufolge ca. 25 Millionen Euro. Nizza ist aktuell nicht bereit, für so viel Geld tief in die Tasche zu greifen. Für die Verantwortlichen der Hessen und Wahi könnte sich jetzt eine neue Tür öffnen, denn wie Florian Plettenberg auf seinem „X“-Account berichtet, liegt beim Bundesligisten eine konkrete Anfrage für den ivorischen Nationalspieler vor. Um welchen Club es sich handelt, geht aus dem Post nicht hervor. Womöglich ist es Besiktas Istanbul, zumindest die türkische Tageszeitung „Sabah“ bringt den türkischen Traditionsclub ins Spiel. Allerdings behauptet die Zeitung auch entgegen der Berichte aus Deutschland, dass Markus Krösche und Co. ab 15 Millionen Euro gesprächsbereit wären.

Kurzes Japan-Intermezzo für Ex-Adler Max: Phillip Max wollte sich eigentlich einer neuen Herausforderung widmen und unterschrieb am 12. März bei Gamba Osaka. Nach nur sieben Wochen ohne einen Einsatz ist der Linksverteidiger wieder vereinslos. Wie der japanische Erstligist am Donnerstag bekanntgab, wurde der Vertrag mit dem ehemaligen Frankfurter und Augsburger aufgelöst. Insgesamt stand Max nur einmal im Kader. Gamba Osaka trifft am 16. Mai im Finale der AFC Champions League Two auf Al-Nassr um Weltstar Cristiano Ronaldo. Da wird Max nicht mehr mitwirken können. „Nachdem ich mich in den letzten Wochen intensiv mit meiner körperlichen Verfassung auseinandergesetzt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es mir schwerfallen wird, auf dem Platz einen ausreichenden Beitrag für die Mannschaft zu leisten. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber ich halte sie für die beste Wahl als Profi. Ich wünsche Gamba Osaka weiterhin viel Erfolg. Ich werde den Verein auch in Zukunft mit Respekt verfolgen“, begründete der Sohn von Ex-Profi Martin Max.

Kooperation mit der Goethe-Uni: Die Frankfurter Eintracht und die Goethe-Universität gehen eine langfristige Kooperation ein. Das teilte der Bundesligist heute offiziell mit. Gemeinsam sollen die Bereiche Sport, Wissenschaft und gesellschaftliches Engagement nachhaltig gefördert werden. Ziel sind die Förderung von Talenten im Sportökosystem und die Zusammenarbeit in Forschungs- und Innovationsprojekten. Vor allem in den Bereichen Digitalisierung und Sport werden Aus- und Weiterbildungsformate entwickelt und wissenschaftliche Kooperationen eingegangen. Dazu werden es Gastvorlesungen, Veranstaltungsformate und Freikartenangebote für Studenten geben. An der Goethe Business School wird ab April 2027 der gemeinsame Sports Management MBA starten, der sich an Berufstätige mit erster Praxiserfahrung richtet, die Führungsverantwortung im Sportökosystem übernehmen wollen. Zentrale Themen sind Innovation, Technologie und Medien im Sportökosystem. „Die Kooperation mit der Goethe-Universität verbindet Talentförderung, Forschung und Innovation im Sport. Gemeinsam entwickeln wir neue Formate an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Der Sports Management MBA ist elementarer Bestandteil davon und für uns ein absolutes Leuchtturmprojekt„, freut sich SGE-Vorstandssprecher Axel Hellmann.

HSV-Trainer nimmt SGE als Vorbild: Am kommenden Samstag empfängt die Frankfurter Eintracht den Hamburger SV zum Traditionsduell. Beide Mannschaften stecken derweil in einem Formtief: Während der HSV keines seiner letzten fünf Spiele gewinnen konnte, ergatterte die SGE wenigstens gegen den VfL Wolfsburg (2:1) drei Punkte. HSV-Cheftrainer Merlin Polzin wollte der schwachen Form seines Gegners auf der Pressekonferenz vor der Partie nur wenig Aufmerksamkeit schenken: „Für mich ist es immer noch so, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die mit diesem Kader in der Champions League performt hat und in den vergangenen Jahren für sehr viel Furore gesorgt hat. Zudem haben sie den Verein auf eine coole Art und Weise weiterentwickelt, wovon wir uns auf jeden Fall auch etwas abschauen können“, sagte der 35-Jährige und ergänzte: „Für sie geht es auch um alles. Es sind zwar andere Ziele als unsere, aber auch sie werden alles reinschmeißen. Deshalb freue ich mich auf ein sehr intensives Spiel, auf ein lautes Stadion mit einem lauten Gästeblock und im besten Fall auf ein positives Ergebnis für uns.“ Für den Nordklub geht es in den letzten drei Bundesliga-Spielen dieser Saison um den Klassenerhalt.

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