Sportvorstand Fredi Bobic und das Smartphone - im Sommer wird es wieder glühen.
Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic möchte noch Kontakt zu einem offensiven Außenspieler aufnehmen.

Bobic zu weiteren Transferaktivitäten: Das Gerücht, dass der zurzeit nicht einsatzfähige Omar Mascarell ohne seine schwere Verletzung bei der TSG Hoffenheim gelandet wäre, ist in der jüngeren Vergangenheit in den Medien heiß gekocht worden. Mascarell war offensichtlich gewillt, die Eintracht zu verlassen. Doch den Wechselwunsch des Spielers wollten die Hessen anscheinend nicht nachkommen. Das soll vorerst auch für die kommende Transferperiode im Januar gelten, wie Sportvorstand Fredi Bobic in der „Bild“ sagte: „Er wird ganz sicher nicht im Winter gehen.“ Des Weiteren könne sich Bobic weitere Neuzugänge in diesem Sommer vorstellen, so finden derzeit Überlegungen statt, die Flügel zu verstärken: „Wir überlegen, einen offensiven Mann für die rechte oder linke Außenbahn zu holen.“ Wen er im Auge haben könnte, hat der Sportvorstand natürlich nicht verraten.

Hübner befürchtet schwere Saison: Sportdirektor Bruno Hübner hat auf die neue Spielzeit geblickt und prophezeit Eintracht Frankfurt dabei in der „Bild“ eine schwere Saison. Den Kampf um den Klassenerhalt möchte er dabei nicht ausschließen. Jedoch befindet sich die SGE in bester Gesellschaft: „Ab Platz sieben spielen alle gegen den Abstieg. Die Liga ist so ausgeglichen, da entscheiden Kleinigkeiten über den Saisonverlauf.“ Der 56-Jährige sieht vor allem in den Aufsteigern und den zuletzt schwächeren Vereinen wie Bayer Leverkusen, Schalke & Co deutlich mehr Konkurrenz. Darüber hinaus „haben wir durch den Erfolg im Confed Cup plötzlich einen Pool von rund 60 Spielern, die sich für die WM qualifizieren wollen.“ Hübner ist sich sicher, dass besonders diese Spieler „Vollgas“ geben werden. Trotzdem lässt sich der Sportdirektor die Stimmung auf die neue Saison nicht verderben: „Ich gehe jetzt in die siebte Saison mit Eintracht, und ich habe mir immer Gedanken gemacht, weil ich natürlich das Optimum mit der Eintracht erreichen möchte. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir diesmal wieder eine gute Saison spielen werden.“

Trio trainiert individuell: Beim heutigen Vormittagstraining fehlten erneut Marco Fabián (Läuferknie) Carlos Salcedo (Schulter-OP) und Jonathan de Guzman (Adduktorenzerrung). Alle drei trainieren abseits des Platzes, dabei liefen Salcedo und de Guzman fleißig Runden um den Platz. Fabián dagegen strampelte auf dem Ergometer und machte im Anschluss daran noch Stabilitätsübungen auf der Gymnastikmatte. Wieder im Kreise der Mannschaft mit dabei war Slobodan Medojevic nach seinen Kniebeschwerden.

Hübner erklärt Verletzungspech: Auf die lange Verletztenliste angesprochen, glaubt Sportdirektor Bruno Hübner nicht, dass der Verein großartige Fehler mache. „Wir glauben, dass wir mit unserem Ansatz richtig liegen“, sagte er in einem Interview mit der „FAZ“. Kritiker monieren trotz wachsendem Betreuerstab die langen Ausfallzeiten in der Mannschaft von Trainer Niko Kovac. Hübner erklärt die Statistiken, in denen die Eintracht die längsten Ausfallzeiten aller Bundesligisten vorzuweisen hat, mit dem Einrechnen von langzeitverletzten Spielern wie Bamba Anderson oder Marco Russ, was für eine „gravierende Verzerrung“ sorgen würde und sagt weiter: „Wenn man sich Ausfallzeiten im Detail anschaut, stellt man fest, dass wir ganz wenige Muskelblessuren zu beklagen hatten, weil wir uns eben so umfassend vorbereitet haben.“ Bei Unfällen und Verletzungen, wie beispielsweise die Schulterblessur von Marius Wolf, könne indes nicht vorgesorgt werden.

Meier wie „Poldi“ und „Schweini“? Erneut hob Bruno Hübner im „FAZ“-Interview die Verdienste und den Stellenwert von Alexander Meier hervor. Einen Stammplatz kann der Sportdirektor dem Frankfurter Fußballgott aber natürlich nicht verprechen: „Leider wurde er in letzter Zeit mit Verletzungen konfrontiert, jetzt muss er erstmal richtig fit werden. Wenn er wieder ganz gesund ist, kann er uns auf dem Platz helfen.“ Die Debatte um Meier könne Hübner verstehen und bezeichnet diese als normal. Viel lieber sprach er noch einmal die Wichtigkeit Meiers an und machte gleichzeitig auf seine Verantwortung neben den Platz aufmerksam: „Er wird uns aber auch so abseits davon schon vorher unterstützen: durch seine Anwesenheit, Dinge positiv zu begleiten und seine Lebenserfahrung. Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger haben diese Rolle, aus meiner Sicht, in der Nationalelf auch umgesetzt.“ Die beiden Nationalspieler seien trotz des Einbüßens ihres Stammplatzes wichtig für das Teamwork in der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw gewesen, erklärte Hübner weiter.

Da Costa strebt nach Erfolg: Unlängst hat Neuzugang Danny da Costa im SGE4EVER-Interview am Rande des USA-Trips sein persönliches Ziel für die kommende Saison formuliert, Stammspieler bei seinem neuen Verein werden zu wollen. Das hat er gegenüber dem „hr1“ noch einmal bekräftigt: „Ich will so viele Einsatzzeiten wie möglich, so dass ich am Ende sagen kann, ich war ein Stammspieler.“ Mit der Mannschaft möchte der 24-Jährige dabei so viel Erfolg haben wie möglich, so fügte der Rechtsverteidiger an: „Letztes Jahr war es eine Saison, die für die Eintracht zufriedenstellend war. Daran versuchen wir anzuknüpfen und vielleicht noch ein paar Punkte mehr zu sammeln.“

SGE übernachtet in Wenden-Brün: Die Eintracht wird sich vor dem DFB-Pokal-Erstrundenspiel gegen den TuS Erndtebrück am Sonntag, den 13. August im Siegener Leimbachstadion im Sporthotel Landhaus Wacker in Wenden-Brün auf die Partie vorbereiten. Das berichtet die „Westfalenpost“. Anreisen soll der SGE-Tross bereits am Freitag, den 11. August. Das Hotel ist den Hessen bestens bekannt und könnte ein gutes Omen sein. Im September 2006 war die Eintracht ebenfalls zu Gast in Brün. Damals spielten die Frankfurter unter Trainer Friedhelm Funkel in der ersten Runde des Pokals gegen die Sportfreunde Siegen. Mit einem 2:0-Sieg konnte in die zweite Runde eingezogen werden. Später wurde das Halbfinale erreicht, in dem die Eintracht gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:4 leider den Kürzeren zog.

R. Kovacs „Beute“ muss vor Gericht: Am 8. Mai wurde Eintracht-Co-Trainer Robert Kovac unfreiwillig zum Hilfssheriff der Stadt Frankfurt, als er einen Dieb im Westend auf frischer Tat ertappte. Dieser hatte gewaltsam versucht, einen 72-jährigen Mann zu bestehlen. Kovac, der an diesem Abend mit seinem Hund spazieren ging, wurde auf das Verbrechen aufmerksam, verfolgte den Räuber, stellte ihn schließlich und konnte ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Bruder von Cheftrainer Niko Kovac wurde damals mit einer Medaille für Zivilcourage ausgezeichnet. Der 28-jährige Täter indes muss sich in naher Zukunft wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung vor Gericht verantworten, wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen mitteilte. In der zweiten Jahreshälfte wird mit einem Prozess gerechnet, in dem Kovac als Zeuge geladen wurde.

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10 Kommentare

  1. @Redaktion:
    SGE übernachtet in Wenden-Brün: Die Eintracht wird sich vor dem DFB-Pokal-Erstrundenspiel gegen den TuS Erndtebrück am Sonntag, den 13. August im Siegener Leimbachstadion im Sporthotel Landhaus Wacker in Wenden-Brün auf die Partie vorbereiten.

    Meines Wissens nach und Eurem Spielplan ebenfalls nach, spielen wir am Samstag, 12.08. in Erndtebrück und nicht am Sonntag, 13.08.

  2. @2:
    Bist Du FuFa-Mitglied bzw. bist Du Vollmitglied bei Eintracht Frankfurt?
    Die FuFa stellt ihr Fahrtangebot am Montag, 12.00 Uhr online.

  3. 5 + 6 Wem nutzt das? Fragezeichen!

    In meinen Augen ist dieser Spieler „angezählt“. Das meine ich jetzt nicht böse.
    Wenn Russ Stammspieler wäre, hätte ich ihm die Binde gegeben.
    Ich denke den Job sollte ein Spieler machen, der aufm Platz päsenz zeigt.
    Einen Spieler der eher wie ein Phantom im Spiel unterwegs ist (wenn überhaupt)
    und jenseits seiner gewohnten Form ist, sollte man damit nicht belasten.

    Kovacs wollte es in Sachen Meier nicht eskalieren lassen. So sehe ich das.
    Sollte es Meier tatsächlich nochmal auf den Platz schaffen, sollte er vielleicht mal bei
    Herrn Aigner und nachfragen, wie man sich der Binde entledigt.
    Ob danach alles besser wird, weiß ich nicht …

  4. @Hooliganverachter:
    Da hast Du nicht völlig unrecht, aber da die Capitänsbinde ohnehin flexibel übertragbar ist, ist es fast unerheblich wer der originäre Capitän auf dem Papier ist.
    Auf dem Platz wird in der Realität ein Anderer die Captänsbinde tragen und seine Sache als Interimscapitän sicher auch gut machen.
    Wenn Meier dann neben dem Platz im Privaten, im Training und in der Kabine noch Impulse geben kann, um so besser.

  5. Mascarell will also weg. Dabei findet er doch Frankfurt und seine Fans so toll. Aber das wird er dann in Sinsheim auch so sagen.

    Würde ihn gerne noch eine Weile bei uns sehen, aber Reisende (die eine Ablöse bringen) soll man nicht aufhalten.

  6. @Redaktion:
    Ich hatte in Post #1 auf den Terminfehler bezüglich des DFB-Pokalspiels hingewiesen, dass am Samstag, 12.08. in Erndtebrück stattfindet und nicht wie es oben im Text steht, am Sonntag, 13.08. stattfindet.
    Warum Ihr das entgegen früherer Anmerkungen von Usern auf Fehler Eurerseits nicht ändert, erschließt sich mir nicht, denn die Aussage ist schlichtweg falsch.
    Ob es von Euch unbemerkt blieb oder Ihr einfach lethargisch oder arrogant seit, habe ich noch nicht einstufen können.
    Seriös ist es jedoch keinesfalls.
    Danke für die Nichtbeachtung.

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