Die Eintracht bestätigt die Réunion von Dino Toppmöller und Xaver Zembrod. (Foto: Imago / Revierfoto)

Darüber wurde bereits berichtet, jetzt folgt die Bestätigung. Wie Eintracht Frankfurt offiziell mitteilt, schließen sich Xaver Zembrod und Jan Fießer dem Bundesligisten an und ergänzen das Team von Cheftrainer Dino Toppmöller. Dagegen verlässt Erwin Bradasch die Adler.

Reichlich Erfahrung für Toppmöller

Zembrod kommt mit einer großen Portion Erfahrung als Co-Trainer an den Main. Der 57-Jährige agierte als Assistent bei mehreren DFB-Nachwuchsmannschaften und avancierte zum Stützpunktkoordinator beim DFB. Zudem arbeitete er u. a. als Co-Trainer zwischen 2014 und 2023 bei Clubs wie Hannover 96, Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig und zuletzt beim FC Bayern München. Bei den letzten beiden Stationen war er bereits mit Dino Topmöller unter Julian Nagelsmann tätig. Somit kommt es zur Réunion beider Trainer mit dem Unterschied, dass Toppmöller der Cheftrainer ist, den er jetzt unterstützen soll.

Mit Fießer kehrt ein Altbekannter zum Europa-League-Teilnehmer zurück. Der in Heidelberg geborene Fußballlehrer spielte in der U17 und U19 bei den Frankfurtern und war zwischen 2017 und 2020 Co-Trainer und Cheftrainer von Eintrachts A- und B-Junioren. Zuvor agierte der 37-Jährige als Co-Trainer unter Thomas Letsch bei Vitesse Arnheim und beim VfL Bochum.

Sportdirektor Timmo Hardung schwärmt von beiden Neuzugängen: „Wir freuen uns, dass wir unser Trainerteam mit Xaver Zembrod und Jan Fießer verstärken konnten. Die beiden bringen jahrelange Erfahrung und Expertise mit und passen sowohl fachlich als auch menschlich perfekt zu uns.“ Auch über den scheidenden Bradasch wollte er letzte lobende Worte finden: „Bei Erwin Bradasch möchten wir uns für seine geleistete Arbeit bedanken und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“

 Veränderungen auch im Analyseteam

Auch im Analyseteam werden personelle Änderungen vorgenommen. Sebastian Saglimbeni und Niklas Lanwehr verlassen die Mannschaft. Das Team wird mit der Verpflichtung von Maximilian Steiger und Yannick Herkommer vervollständigt. Steiger war bisher Spiel- und Videoanalyst bei der U21 der SGE und Herkommer fungierte als Spiel- und Videoanalyst beim VfB Stuttgart und zuletzt beim FC Basel.

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6 Kommentare

  1. Ich kann mich nicht dagegen wehren, dass ich daran denken muss, dass Terzic auch 2 neue Co-Trainer bekommen hatte.

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  2. Ich finde es sehr gut, dass man DT sehr erfahrene Co-Trainer zur Seite stellt. Das kann und wird sich meiner Meinung nach sehr positiv auswirken. Man hatte das Gefühl, dass in der letzten Saison exakt hier mehr Unterstützung durch Erfahrung gut getan hätte. Ich freu mich jetzt schon auf die neue Saison.

    Forza SGE

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  3. @1, fürs CL finale hats trotzdem gereicht und Tersic hat von sich aus aufgehört.

    Mit Bradasch konnte ich eh nichts anfangen, der kam gleich im ersten Interview mega arrogant rüber.

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  4. Ajo, jetzt kamma ja nochma nachtreten…morgen spricht eh keiner mehr drüber.
    Ob Zembrod nun weniger arrogant ist? Mal abwarten..

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  5. @5, ich habe Bradasch in Ruhe arbeiten lassen, ohne ihn vorzuverurteilen, obwohl ich bei ihm gleich ein ganz komisches Gefühl hatte. Er war gewissermaßen eine Notlösung, weil Zembrod ein Sabbatical machen wollte nach all den Jahren auf Spitzenniveau. Insbesondere, wenn einer nicht viel vorzuweisen hat, sollte er demütig und unterstützend tätig sein und seine Worte mit bedacht wählen. Der Bradasch hingegen hat gleich gesagt „ich bin ja eh der Beste“ und auch wenn es ein Spaß war, macht das überhaupt nicht den Eindruck, als ob er sich seiner Verantwortung bewusst wäre, bedacht und vorsichtig agieren würde. Wenn da einer mit so einer Einstellung ist und die Spieler dann mal seinen Namen googlen und man sieht da nur Drittliga-Fußball als Spieler, sowie als Trainer, mit sehr schlechtem Punkteschnitt, dann verliert der Spieler doch allen Respekt.

    Stefan Buck dagegen ist immerhin zurückhaltend und wählt seine Worte mit Bedacht, dabei hat er zumindest immer 2.Liga gespielt und war bereits jahrelang Jugendtrainer bei den Bayern. Vielleicht würde ihm ein bisschen mehr Ehrgeiz gut tun, also beispielsweise mehr Trainingszeit für seine Standards einzufordern, wenn es gerade nicht läuft. Das wäre auch mal eine mentale Auszeit für die Jungs, denn Standards trainieren macht schon Spaß, es geht ja nur darum, im perfekten Moment anzurennen, hochzuspringen, abzuschließen oder auf deinen Buddy weiterzuleiten, das ist was anderes als hochtheoretisches blabla an der Videowand.

    Und Xaver Zembrod ist definitiv der demütige, bodenständige Typ, der auch bewusst in der zweiten Reihe bleibt und andere unterstützt. Dabei hat der Zembrod schon für sehr große Clubs gearbeitet. Manche Leute sind einfach für sowas gemacht, wie ein Nachtportier im Nobelhotel. Dabei hat er selbst großes Fachwissen, Sportwissenschaften, Sportmedizin und Pädagogik Studium und Trainerlizenz. Das Wort von dem hat von vornherein ein ganz anderes Gewicht.

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