Wurde vom DFB zum
Wurde vom DFB zum „Man of the match“ gekührt: Lukas Hradecky (Foto: imago/Jan Huebner)

Lukas Hradecky: „Es war ein langweiliger Abend heute im Tor für mich – wenigstens war es ein bisschen wärmer, sodass ich nicht gefroren habe (lacht). Wir haben mit den Mannschaften, die tief verteidigen unsere Probleme. Das war auch schon gegen Darmstadt oder Freiburg so, bei denen wir unsere Probleme hatten, Chancen zu kreieren. Eigentlich gab es zwischen beiden Mannschaften heute keinen großen Unterschied bis zum Elfmeterschießen. Unsere Schützen waren eiskalt, während die Ingolstädter zwei Mal drüber geschossen haben, aber so ist das manchmal. Wir hatten einige Ballverluste gehabt und das war kein gutes Spiel von uns. Das lag aber keinesfalls an einer schlechten Einstellung. In der Verlängerung ging es uns in Unterzahl nur noch darum, ins Elfmeterschie0en zu kommen. Aber ich hatte das Gefühl, dass beide Teams ins Elfmeterschießen wollten. Beim Elfmeter von Mascarell sah es aus meiner Sicht so aus, als wäre er nur 5 Zentimeter unter die Latte gegangen, ich hatte schon Angst, dass der Ball drüber gehen würde. Aber wir sind weiter und hoffentlich gibt es beim nächsten Mal kein Elfmeterschießen. Dass so wenig Zuschauer da waren, war natürlich komisch, aber jetzt ist die Strafe beendet und die, die da waren, haben für gute Stimmung gesorgt.“

Timothy Chandler: „Das war ein Pokalfight, den wir am Ende verdient gewonnen haben. Wir haben mit zehn Mann gut gekämpft und alles reingeworfen, hatten dann sichere Schützen, die das Spiel dann entschieden haben. Das war schon ein komisches Gefühl heute vor so wenigen Zuschauern zu spielen, das war schon so bei der Herfahrt ins Stadion. Man hat sich dann trotzdem gefreut, dass einige auf der Gegenseite waren und für Stimmung gesorgt haben, auch wenn man natürlich anderes gewohnt ist.“

Makoto Hasebe „Die Ingolstädter haben heute sehr gut gestanden. Da müssen wir einfach mehr Ideen haben. Natürlich war es heute auch schwierig, besonders mit der merkwürdigen Stimmung im Stadion. Wir müssen trotzdem in der Zukunft besser spielen. Bei meinem Elfmeter war viel Glück dabei. Wenn ich treffe, dann gewinnen wir und deshalb habe ich mich dann auch sehr gefreut.

Fredi Bobic:Die 6300 Zuschauer haben eine prächtige Stimmung gemacht. Das Spiel hat trotzdem auf beiden Seiten ziemlich wenig hergegeben. Wir waren ballsicherer und hatten auch sicherlich mehr Selbstvertrauen als die Ingolstädter. Wir haben hinten gut gestanden und hatten in der Verlängerung das Quäntchen Glück, dass Mathew Leckie am Tor vorbeigeschossen hat. Im Anschluss hatten wir dann selber Pech, als der Kopfball von Haris Seferovic an die Latte ging. Insgesamt war es ein zähes Pokalspiel und für uns zählt einfach nur das Weiterkommen. Mund abputzen und regenerieren bis Freitag.
Schlussendlich bin ich nicht davon ausgegangen, dass wir Ingolstadt hier 5:0 wegbügeln. Die haben 3:3 gegen Dortmund gespielt und ein tolles Spiel gezeigt und haben konzentriert hinten gestanden und auf Konter gelauert. Und das war sehr gefährlich. Außerdem haben sie uns wenig Räume gelassen und damit haben wir uns sehr, sehr schwer getan. Und dann ist es eben ein zähes Ringen, ein richtiger Abnutzungskampf und am Ende des Tages brauchst du dann einfach das Quäntchen Glück. Es war einfach nur ‚Lucky Punch oder Elfmeterschießen‘, was anderes habe ich nicht erwartet nach den 90 Minuten.
In solchen Situationen, wie dem Elfmeterschießen, habe ich eigentlich ein ganz normales Gefühl. Ich hab es mir in Ruhe angeschaut und da gibt es auch kein gutes oder schlechtes Gefühl. Ich bin einfach froh, dass die Jungs ihren Job gut gemacht haben. Der Lupfer von Omar Mascarell war schon ziemlich abgezockt.“

Zum kurzfristigen Ausfall von Alex Meier: „Alex hat heute Morgen Probleme bekommen und war dann anschließend direkt bei einer Untersuchung. Es handelt sich aber lediglich um eine leichte Verhärtung. Ob er für Freitag bereit ist, kann ich noch nicht sagen.

Sonny Kittel (FC Ingolstadt): „Wir haben es nicht geschafft, in der Überzahl den entscheidenden Punch zu setzen. Schade, dass wir dann im Elfmeterschießen verloren haben, aber das ist eben Glückssache. Trotz der 6.000 Zuschauer war es laut mit einer super Atmosphäre. Man hat nicht gemerkt, dass so wenige Zuschauer da waren.“

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1 Kommentar

  1. Zumindest waren wir im Elfmeterschießen souverän. Scheiß drauf, Hauptsache weiter. Das ist was zählt im Pokal. Jetzt noch einen guten Gegner und ein Heimspiel bei voller Kulisse zugelost bekommen, dann ist alles gut. Forza SGE

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