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Robin Koch träumt noch von einem großen Ziel mit der SGE. Dafür braucht es Topleistungen im Endspurt der Liga. Foto: Sebastian Schulte

Koch über Eintracht-Endspurt: „Allen klar, wie wichtig die drei Spiele sind“

Für die SGE stehen im Endspurt der Bundesliga drei Endspiele um die internationalen Plätze an. Der siebte Tabellenplatz soll es werden – einer, der unter Umständen sogar noch für die Europa League, mindestens aber für die Conference League reichen wird. Mit dem punktgleichen SC Freiburg im Nacken und schweren Partien gegen Stuttgart und Dortmund vor der Brust dürfte die Verteidigung von Rang sieben nicht leicht werden. Zunächst wartet das Heimspiel gegen den Hamburger SV, der ebenfalls alles in die Waagschale werfen wird, um dem Klassenerhalt näherzukommen. „Gerade am Ende der Saison denkt man darüber nach, wo wir landen wollen. Das Finale in der Europa League im nächsten Jahr, das immer ein bisschen im Hinterkopf ist, ist natürlich ein Riesenziel“, gab Kapitän Robin Koch im Logentalk des Radiosenders „FFH“ die Marschrichtung vor und spielte damit auf das Europa-League-Finale 2027 in Frankfurt an.

Ein „Riesentraum“ sei es, noch einmal mit der Eintracht in der Europa League anzutreten und dann vielleicht sogar ein Finale zu Hause spielen zu können. Den Grundstein dafür gilt es für die Hessen jetzt zu legen. Am Ende einer Spielzeit, die sich streckenweise wie eine Achterbahnfahrt anfühlte, machte sich zuletzt in Teilen des Umfelds der SGE so etwas wie Desinteresse breit. Die anfängliche Euphorie nach der Verpflichtung von Cheftrainer Albert Riera ist verflogen. Das Team schleppt sich über die Ziellinie der Saison, so scheint es. Zuletzt zeigte sich der Bundesligist zwar defensiv stabiler, wirkte im Offensivspiel jedoch wenig kreativ und überzeugte höchstens über eine Halbzeit.

„Fans sind ein entscheidender Faktor“

Koch selbst versuchte unter der Woche in einem Instagram-Post noch einmal, das Feuer zu entfachen – das Team wolle sich für das gemeinsame Ziel „den Arsch aufreißen“. „So etwas trägt man als Kapitän vor allem in die Mannschaft und nimmt sie auch mal zur Seite. Trotzdem sind die Fans ein entscheidender Faktor, sie pushen uns extrem. Gerade in der jetzigen Situation ist es wichtig, dass wir alle zusammenstehen. Deshalb auch die Botschaft nach außen. Uns ist allen klar, wie wichtig die drei Spiele sind“, erklärte der 29-Jährige seine Beweggründe. Wie ein öffentlicher Appell an die Kollegen wirkt es, sich für die letzten Aufeinandertreffen noch einmal aufzuraffen. Es gelte nun, die letzten Prozente herauszuholen, um in der kommenden Saison einer verpassten Chance nicht hinterhertrauern zu müssen, so der Verteidiger weiter.

Die weitgehende Chancenlosigkeit in der Königsklasse, die gravierende defensive Anfälligkeit in weiten Teilen der ersten Saisonhälfte oder die Entlassung von Toppmöller zu Beginn der Rückrunde sind nur einige Schlaglichter einer insgesamt schwierigen Saison. Für Abwehrchef Koch war klar, dass es nicht leicht werden würde, erneut so erfolgreich zu sein: „Es war schon ein bisschen vorherzusehen, dass wir nicht wieder in die Champions League durchmarschieren. Es ist im Fußball normal, dass es auch mal schwieriger wird.“ Als mögliche Gründe führte der gebürtige Pfälzer unter anderem die häufigen Rückschläge unter der Woche in der Champions League sowie die zahlreichen Verletzungsprobleme an.

Koch will als Kapitän und Vorbild vorangehen

Der Umgang mit Negativerlebnissen, Spiele gegen Topteams oder der psychische Druck dürften für viele der jungen Frankfurter Spieler neu sein. Gerade hier sieht Koch eine seiner Kernaufgaben als Kapitän. „Für mich ist es immer so, dass ich im Training und im Spiel als Vorbild vorangehe. Dann versuche ich natürlich, viel mit den Jungs zu sprechen. Wenn sie eine schwierige Phase durchleben, ist es extrem wichtig, mit ihnen zu reden. Da ist es wichtig, dass jemand mit ein bisschen Erfahrung ihnen einen Rat mitgibt“, beschrieb der 124-fache Adlerträger seine Rolle.

Koch hatte selbst – wie andere Leistungsträger auch – immer wieder mit einer schwankenden Form zu kämpfen. Ihm wurde vorgeworfen, dem Kapitänsamt nicht gewachsen zu sein. Unter Riera konnte er sich allerdings zunehmend stabilisieren. Für die entscheidenden letzten Spiele dürfte es darauf ankommen, inwieweit die Leistungsträger rund um Koch ihre Form abrufen und den Rest der Mannschaft mitziehen. Ob man dem „Riesentraum“ des Abwehrchefs näherkommt? Schon gegen den HSV sollte mit Blick auf die danach anstehenden Partien ein Heimsieg Pflicht sein. Der Rest entscheidet sich dann im Fernduell mit den Breisgauern.

3 Kommentare

Fallback Avatar 1. sge66 02. Mai 26, 12:14 Uhr

Blablablabla...

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Fallback Avatar 2. Werner 02. Mai 26, 12:20 Uhr

Heute liegt die Wahrheit auf dem Platz, wir werden sehen wer alles 110%gibt.
Auch wenn nicht alles gelingt, der Wille muß da sein.

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Fallback Avatar 3. Uffpasser 02. Mai 26, 13:13 Uhr

Leistungsträger rund um Koch...klingt toll, wer issn`das?
Leistungsträger und Führungsspieler sind so Titel die man einfach angeklebt bekommt.
So wie Experte oder Berater.
Scheissegal ob Leistungsspieler, Führungsträger, Flitzpiepe oder sonst was.
Heute muss jeder alles geben!
Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger Sportverein.
Zwei geile Städte, ein geiler Verein.

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