Neuzugang Stefan Ilsanker nach der Partie mit Sebastian Rode und Kevin Trapp. Der Österreicher ist innerhalb kürzester Zeit im Team der Hessen angekommen.(Bild: imago images / HJS)

Eintracht-Trainer Adi Hütter hat seine Lehren aus der vergangenen Rückrunde und auch aus der enormen Müdigkeit am Jahresende gezogen und nun schon früh mit der Rotation angefangen. Insbesondere in der letzten Rückrunde rotierte der Österreicher viel zu spät und die Hessen schafften es trotz einiger Personalwechsel nie zurück zu alter Frische. So verspielte man um ein Haar auch die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb und verpasste eine historische Chance auf die Champions-League.

Umdenken beim Thema Rotation
Die in der Winterpause nun zurück gewonnene Frische versucht Hütter nun möglichst langfristig zu konservieren, in dem er schon jetzt mit der Rotation beginnt. Im Jahr 2020 setzte der Österreicher nun schon 19 verschiedene Spieler ein und steigert damit zugleich auch das Wir-Gefühl innerhalb der Mannschaft. Hütter erklärte nach Abpfiff gegen Augsburg sein Umdenken zu diesem Thema: „Die Rotation ist im Allgemeinen auch deswegen so wichtig, weil wir uns im letzten Jahr natürlich schon Gedanken gemacht haben, ob wir nicht ein bisschen zu spät rotiert haben und dass wir deswegen früher damit beginnen müssen. Wir haben unglaublich viele Spiele in den nächsten Wochen und wichtig ist, dass die Spieler immer bereit sind und das haben sie heute auch gezeigt.“

Timothy Chandler und der „Triplepack“
Nach der Partie gegen den FC Augsburg wurde Hütter ebenfalls gefragt, wieso er die Rotation nicht auch für Dauerläufer Filip Kostic einsetzte, was jedoch zur Folge gehabt hätte, dass der Doppeltorschütze gegen Ende der Partie gar nicht mehr auf dem Platz gewesen wäre. Neben seiner Erklärung berichtete der Österreicher im Zuge dessen auch von einer amüsanten Unterhaltung mit Timothy Chandler während des Spiels: „Aber es ist auch so, dass man dann noch einen Goncalo Pacienca draußen hat. Dann hatten wir schon einen Wechsel mit einer Verletzung durch David Abraham gehabt, dann mit Mijat Gacinovic das und dann hast du eigentlich auch nur noch einen Wechsel. Timmy hatte auch schon über Krämpfe geklagt. Dann habe ich Timmy gefragt, ob er schon einmal einen Triplepack geschossen hat in der Bundesliga, dann hat er gesagt „Nein“ und dann habe ich gesagt, dann bleibst du drinnen und deswegen habe ich dann André Silva für Pacienca geopfert.“ Auch wenn es am Ende nichts mehr mit dem Hattrick wurde, steht Timothy Chandler wie einige andere sinnbildlich für das erfolgreiche neue System. Spieler wie Almamy Touré, Evan N´Dicka, André Silva und eben Chandler, performen im Vergleich zur Hinrunde im neuen System deutlich besser. Es scheint, als würde ihnen das neue System besser liegen und ihre Stärken besser hervorbringen.

Hasebe findet seinen Platz
Nur einer schien unter der Systemumstellung der große Verlierer zu werden: Makoto Hasebe. In den letzten Jahren noch als Libero nicht aus der Mannschaft wegzudenken, verlor er im neuen System zu Beginn des Jahres seinen angestammten Platz im Team. Im Pokal gegen Leipzig brachte Hütter ihn dann als Chef vor der Abwehr und der Japaner meldete sich eindrucksvoll zurück. Auch nach der Einwechslung gegen Augsburg und die durch David Abrahams Verletzung bedingte Umstellung, konnte der Routinier seine Klasse unter Beweis stellen: „Die Entscheidung Makoto dann auf der Sechs zu bringen war richtig, weil er mit seiner spielerischen Klasse gegen einen Gegner geholfen hat, der in der Mitte nur mit zwei Spielern gespielt hat und deswegen wollte ich mit drei Spielern dagegen halten. Makoto hat es gerade in der zweiten Halbzeit noch viel besser gemacht und das war sicherlich ein entscheidender Wechsel.“ Hütter freut sich über die neu gewonnene Flexibilität. Sei es die neue taktische Formation oder aber eben auch die neuen Möglichkeiten, die er bei Rotation nun endlich auch ausnutzt. In der aktuellen Form einiger Spieler ist auch die Ersatzbank ziemlich stark besetzt wie der Österreicher anmerkte: „Auch die Ersatzbank heute ist schon fast eine eigene Bundesligamannschaft und deswegen möchte ich versuchen, dass jeder das Gefühl hat, dass er dabei ist, dass er wichtig ist.“

Ilsanker erweitert Hütters Möglichkeiten
Wichtig darf sich auch schneller als erwartet Winterneuzugang Stefan Ilsanker fühlen. Nachdem er sein Debüt schon gegen Düsseldorf feierte, startete er gegen Augsburg erstmals im Adlerdress. Ilsanker, der innerhalb der Partie von der Mittelfeldzentrale in die Innenverteidigung rücken musste, lieferte auch dort eine souveräne Partie ab. Hütter fand nach der Partie lobende Worte für seinen Landsmann: „Ich finde Stefan Ilsanker hat ein tolles Debüt gegeben für sein erstes Spiel und von Anfang an. Er hat gezeigt, dass er eine Verstärkung für uns ist, weil er auf zwei Positionen einsatzbar ist. Deswegen haben wir ihn ja auch geholt. Ich kenne ihn natürlich auch in- und auswendig und ich finde schon, dass er dann auch für sehr viel Stabilität gesorgt hat. Auch in der Innenverteidigung hat er mit Martin Hinteregger ein sehr gutes Paar gebildet. Er hat auch sehr ruhig gewirkt und hat auch die nötige Klasse.“ Dass die Integration von Ilsanker so schnell funktioniert, hatte selbst Hütter nicht erwartet: „Natürlich erhofft man sich das als Trainer, dass er sofort zündet, sofort funktioniert. Er ist in einer körperlichen Top-Verfassung, das war er aber auch immer schon, ich hatte ihn ja auch in Salzburg. Er ist ein unglaublich emotionaler Spieler, der alles auf dem Platz gibt, weswegen er auch unglaublich gut nach Frankfurt, zu diesem Verein, zu diesem Publikum passt.“ Auch wenn sich der Eintracht-Trainer insgesamt über starken Rückrundenstart freute, mahnte er aber auch zur Ruhe: „Es sind noch so viele Spiele.“ Viele Spiele, in denen die SGE ihre neue Siegermentalität erst einmal bestätigen muss.

- Werbung -

25 Kommentare

  1. Die Einsichtigkeit finde ich gut. Wollte gestern noch ein bisschen „drauf hauen“ zum Thema Rotation in der Vergangenheit, aber auch zur Flexibilität in Sachen Dreier- Viererkette etc. Viele sog. Experten und vor allem die Fans (auch untereinander) wurden ja als Unwissend dargestellt, wenn sie letztes Jahr schon diese Meinung vertraten. Alles wurde auf die vielen Spiele geschoben. Die Wahrheit liegt wie meistens in der Mitte. Schwamm drüber, wenn alle lernen und selbst ein 50-jähriger Trainer sich weiterentwickelt, will ich es auch mal versuchen 🙂

  2. Adi….ich bin froh, dass du unser Trainer bist!
    Alles alles Gude zum Fuffzigsten…mach dir nen scheenen Abend und ein Fläschen Roten auf!

  3. Die zwei späten Tore für Kostic sind so viel wert wie ein ausgesetztes Spiel zum Krafttanken.

    Doch die Frage, wann der Junge mal eine Pause bekommt, steht noch immer im Raum bzw. ist nicht beantwortet. Sehe keinen adäquaten Backup. Soll das dann der Gaci machen? Der kann ja bis zum Kotzen rennen.

  4. Warum sollte Kostic jetzt eine Pause bekommen?
    Er spielt ausgezeichnet, hat sichtbar Spaß im Spiel und nicht die
    geringsten Anzeichen von Müdigkeit.
    Eine „vorbeugende“ Pause im Sport ist genau so sinnvoll wie „vorschlafen“,
    wenn man nicht müde ist.
    Wenn er jetzt ohne Not pausieren würde, kommt er nur aus dem Rhythmus.

  5. Alles klar, Block 17. Dann lassen wir den Duracell-Hasen einfach mal weiter rennen. – Ich gehe jetzt vorschlafen. 🙂

  6. @3 Selbstvertrauen dürfte Kostic auch schon vorher gehabt haben. Ich habe mich während des Spiel extrem aufgeregt, dass Kostic nach dem 3:0 gegen einen komplett verunsicherten Gegner nicht geschont wurde.
    Da hätte man Durm/ da Costa mal eine Chance geben können, damit sie nicht komplett ohne Spielpraxis liefern müssen wenn dann die Rotation in den englischen Wochen kommt. Oder man wirft mal einen Jugendspieler wie Cetin ins kalte Wasser. Da hätte doch bei dem Spielstand nichts passieren können.

    @4 Man hätte ihn ja in der 55. Minute nach dem 3:0 raus nehmen können. Dann bleibt er im Rythmus, wird ein bisschen geschont und oben genannte Spieler haben die Chance ein bisschen Spielpraxis zu sammeln.

  7. Ich glaube, Filip wäre bei einer Auswechslung sauer gewesen. Der hatte einfach Bock. Es ist ihm ja auch (fast) alles gelungen und die Tore 4 und 5 geben Adi ja auch Recht.

  8. @6
    eine kürzere Spielzeit, wie Du vorschlägst kann sinnvoll sein,wenn er
    zum Beispiel einen Tritt bekommt und leichte Schmerzen hat, hätte
    Kostic aber sicher nicht gefallen, wie ich ihn einschätze.

  9. Ich denke mal, um mal meinen Hut in den Ring zu werfen, dass Hütter dabei auch schon ein bisschen die längere Pause jetzt gerade im Hinterkopf hatte. Kostic hat eine wahnsinns Ausdauer, was auch der Grund ist, weshalb er seine Tore oft so spät im Spiel schießt. Während die Gegnerverteidiger sich ab der 88. Minute nach dem Sauerstoffzelt sehnen, joggt Kostic gemütlich mit 40 kmh und Ball am Fuß an denen vorbei.
    Ich denke dennoch, dass es schon möglich gewesen wäre mal einen Jugendspieler zu bringen. Wann wenn nicht dort? Kostic kann dann noch so böse sein, er hat sich unterzuordnen. Im Endeffekt ist aber auch ein glücklicher Kostic sehr wertvoll. Der Erfolg gibt Hütter in der Hinsicht recht, denke ich mal. Und ich bin der Letzte, der sich wegen eines Doppelpacks beschwert.

  10. Ja der Gedanke einen Jugendspieler zu bringen, wenn er denn auf der Bank sitzt, ist ein sehr guter! Leider weiß man bei uns ja vorher nicht, dass das Spiel einen solchen Verlauf nehmen könnte. Um dem mal vorzubeugen wäre Patrick Finger so einer, der ist Linksfuß! Kostic mal eine Startelfpause zu geben fände ich aber trotzdem sinnvoll. Wen wir dann nach links stellen, schwer zu sagen; Chandler könnte es wohl. Aber der läuft gerade rechts mit Toure zu gut um das ohne Not zu zerschießen. Ich würde mal im aktuellen System über Silva auf links nachdenken! Er wäre dann vor N’Dicka technisch stark genug, um den Nateil des falschen Fußes auszugleichen und trotzdem torgefährlich zu sein. Oder auch Gonzo! Mit Finger auf der Bank und wenn es gut läuft ihn mal rein bringen.

  11. Bisher hat die Rückrunde gezeigt, dass es von einigen voreilig war, Spieler vorschnell abzuschreiben und Hütter in die Wüste zu schicken. Rotation sollte die Alternative sein, die
    Teamleistung zu halten, ggf zu steigern. Das ist in der Rückrunde ausgewogen in Verbindung mit der taktischen Neuausrichtung gut gelungen.
    Es gilt, auf der aktuellen Erfolgswelle möglichst
    viel einzufahren, mit Blick auf das gesamte Mannschaftsgefüge. Auf Kostic in Höchstform jetzt zu verzichten, mit möglichen negativen Folgen, dieses Experiment scheint mir sehr riskant, zudem es seitens Kostic’s keinerei Ermüdungsanzeichen gibt.

  12. Durm könnte doch auch auf LA Kostic mal ne Pause gönnen (wobei ich auch der “Lass ihn laufen, solange er Bock hat Fraktion“ angehöre).

    Sehe aber, ehrlich gesagt, aktuell eher keine Zukunft für Durm bei uns.
    Man hört und liest auch nix über ihn.
    Hab mich eigentlich voll über die Verpflichtung gefreut.
    Aber der scheint totakl untergegangen zu sein und bei Adi keine Rolle zu spielen.

    Hat den mal einer beim öffentlichen Training genauer unter die Lupe genommen? Bringt der da nix?
    Fand ihn bei seinen kurzen Einsätzen jetzt nicht so schlecht.

    Beim der Qualität des aktuellen Kaders, stellt sich natürlich auch die Frage; für wen du ihn überhaupt einwechseln könntest (ausser vielleicht mal für Kostic)?

    Also ich sag mal; wenn er bei uns nicht mehr Einsatzzeiten kriegt als zur Zeit, ist er nach der Saison weg.
    Denke bei einem de Guzman oder Fernandez ist es eine ähnliche Sachlage.

  13. ‚„Die Rotation ist im Allgemeinen auch deswegen so wichtig, weil wir uns im letzten Jahr natürlich schon Gedanken gemacht haben, ob wir nicht ein bisschen zu spät rotiert haben und dass wir deswegen früher damit beginnen müssen. Wir haben unglaublich viele Spiele in den nächsten Wochen und wichtig ist, dass die Spieler immer bereit sind und das haben sie heute auch gezeigt.“‘

    Yes Adi…freut mich enorm das zu lesen 🙂

  14. Ich frage mich, ob Kostic nicht mal vermittelt bekommen kann, dass es für ihn besser wäre. Und statt ihn wenn er schon „on fire“ ist runterzunehmen mal nicht in Startelf zu nehmen. Dann kann er ja später wenn nötig rein. Er wäre noch frischer, wenn der Gegner platt ist. Vielleicht nicht gerade gegen Dortmund oder in einem Heimspiel.

    Gruß SCOPE

  15. @pannon83, #13,

    Durm ist für mich der Backup für Touré und N’Dicka. Und die werden ihre Pausen brauchen. Ist also der nächste Kandidat, den Hütter reibungsverlustlos in eine Startelf rotiert 😉

    LG

  16. Never change a winning team

    Wir sind ja jetzt gerade erst in Fahrt gekommen. So lange die Jungs fit sind, würde ich möglichst viel in gleicher Besetzung spielen (sofern es Taktik gegen entsprechenden Gegener zulässst) aber auf jeden Fall die 3 Wechsel pro Spiel vornehmen. Kostic ist ja noch so ein spezieller Fall. Erstmal wirkt er nie müde und zum anderen braucht er gute Stimmung und die hat er nach Toren oder Assists. Ich hatte mir Saarbrücken im Pokal gewünscht, damit mal eine „B-Elf“ spielt und die Stammkärfte Pause bekommen – gegen Werder geht das eher nicht.

    Bin heiß auf Freitag. Das wird nochmal eine ecthe Prüfung.

  17. Erstmal herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag und lasse Dich gebührend feiern, das hast Du Dir wahrlich verdient!

    Großes Kompliment an Adi für seine die Selbstreflexion, die nicht viele Trainer aufweisen können und ihn ganz besonders auszeichnet! Viele Trainer halten stur an ihrer Spielidee fest, ohne dabei an die Qualitäten der vorhandenen Spieler zu denken. Viele Trainer halten stur an ihrer Strategie fest, da ein Umdenken und Wechsel ihnen als Schwäche ausgelegt werden könnte. Da ist Adi glücklicherweise ganz anders und der Erfolg in den ersten Spielen der Rückrunde gibt ihm glücklicherweise auch Recht. Wir haben einen großartigen Trainer, dem die Mannschaft vertraut und der sie immer wieder zu Höchstleistungen anspornt. Gerade nach dem Systemumstellungen und Strategiewechsel habe ich noch mehr Vertrauen in unseren Trainer!

    Ich hatte zwar schon am Ende der Rückrunde vehement die Viererkette und mehr Rotation gefordert, habe aber auch verstanden, dass sich ein Systemwechsel nicht innerhalb einer Spielzeit bewerkstelligen lässt und sich erst einspielen muss! Daneben habe ich gelernt, dass die Rotation punktuell und kontinuierlich über die Spielzeit erfolgen muss, nicht aber umfangreich am Ende der Saison erfolgen darf.

  18. Die Rotation bei der Dreierkette ist auch kaum möglich gewesen, da das Spielermaterial dies nicht her gegeben hat. Das klappt jetzt bei der Viererkette wesentlich besser. Ilse war eine sehr gute Verpflichtung, da er nicht nur auf der VI, sondern auch als Ersatz von Vadder auf der IV eingesetzt werden kann. Auch wenn bislang Timothy und Gaci auf RM und OM großartige Spiele gemacht haben, fehlen uns hier gelernte Spieler. Analog auch ein Ersatz für Filip.

    Wie Adi schon ausgeführt hat, lagen die Probleme in den letzten Spielen der Hinrunde nicht nur an den fehlenden Körnern und den Problemen bei der Rotation begründet, sondern an den vielen Gegentoren bei der Dreierkette und der mangelnden Chancenauswertung. Daher hat Adi auch richtigerweise umgestellt.

    Das die Umstellung auf Viererkette von Adi so schnell greift und auch Timothy und Gaci auf RM und OM solche Leistungen bringen hat sicherlich keiner erwartet. Daher hat mich der Unmut von Fredi über die unberechtigten Sorgen im Umfeld irritiert. Will nicht wissen, was passiert wäre, wenn das alles nicht so schnell funktioniert und wir nicht diese großartigen Ergebnisse erzielt hätten. Daneben darf man dabei nicht vergessen, dass wir hier auch das Spielglück auf unserer Seite hatten. Versteht mich nicht falsch, ich habe auch Vertrauen in Fredi, aber würde mir von seiner Seite auch eine Selbstreflexion wie bei Adi wünschen.

    Anyway, wir sind auf dem besten Weg eine sehr gute Rückrunde zu spielen und können auch im Pokal und Europapokal Großes erreichen! Im Sommer sollten wir aber trotzdem schauen, dass wir einen RM und OM sowie einen back-up für Filip.

    Forza SGE

  19. Ich glaube nicht dass Freddy untätig war. Er hat sicher für vorne rechts jemanden gesucht, aber keinen gefunden der uns wirklich verstärken würde zu einem guten Preis . Allerdings wurden ja auf allen möglichen Positionen Nachbesserung verlangen, was Quatsch war.

  20. Rotation: Ich bin sehr dafür das jetzt konsequent weiterzumachen. Es gibt ja Stimmen, die „never change a winning team“ fordern und dass die eingespielte Mannschaft zusammen bleiben soll solange sie noch fit sind. Das sehe ich nicht exakt so. Klar, ein eingespieltes Team ist wertvoll, aber unser Spiel-Takt ist zu hoch dafür. Wer jetzt noch fit ist, wird es vielleicht nach dem übernächsten Spiel nur noch sein, wenn man ihn im nächsten schont. Ich denk das gilt auch für Kostic. Das ist so ein bisschen wie beim Wandern o.ä.: Trinken bevor der Durst kommt. Denn wenn er kommt nutzt es nicht mehr viel, danach abzupumpen, der Krampf kommt tendenziell doch. Das „solange sie noch fit sind“ ist ein zweischneidiges Schwert, denn man macht dir fitten dadurch unfit und kann hinterher nicht mehr steuern wie genau man rotieren möchte sondern nur auf die Not reagieren, also ungesteuert rotieren.

  21. Denke Kostic und Hütter bzw. Trainerteam sind im Dialog. Er ist einfach zu wichtig für unser Spiel und wenn er Bock auf 90 Minuten hat, dann ist es halt so. wir haben im Prinzip ja nur einen auf diesem Niveau, man sieht ja bei den Bayern, dass selbst die manchmal aus dem Tritt kommen, wenn der Rhythmus nicht beibehalten wird. Also, Kostic lieber spielen lassen und Training dosieren, als Pause geben dafür mehr Training und dann Trainingsverletzung riskieren.

  22. @17 exilhesse2.2:

    Siehste….daran hatte ich garnicht gedacht
    Vollkommen richtig, was du sagst.

    Gruß zurück.

  23. Ich vermute, Kostic wird wohl leider im Sommer zu einem CL Club wechseln (wollen?).

    Deswegen wird Bobic wohl auch keinen Schnellschuss für die LinksaußenPosition gemacht haben. Denn wenn Kostic im Sommer gehen sollte, dann braucht es eben keinen soliden Backup, sondern im Sommer einen gleichwertigen Top-Außenstürmer als Ersatz. Und ein solcher Topspieler wird nicht zur Eintracht wechseln wollen, wenn er sich hinter Kostic anstellen müsste.

    Also soll Kostic dauerspielen, wenn er sich gut fühlt und auch spielen will. Er will und soll sich zeigen, gerade weil er auch die Chance für die EM als zusätzliche Motivation vor Augen hat.

    Ich hoffe, Kostic bleibt bei uns. Aber richtig dran glauben kann ich nicht dran. Zumal wenn die Eintracht eine nicht unwahrscheinliche 40-50 Mio Ablöse erzielen kann, dann wird sie dies auch machen. Dies ist ja die offizielle Strategie, gute Spieler weiter zu entwickeln und sie dann mit sehr hohem Transfergewinn zu verkaufen.

    Forza SGE!

    - Werbung -

Kommentiere den Artikel

- Werbung -